Witzbold Ali Dogan zu Kölner Moscheeanschlag

Viele lernen es nie, und manche noch viel später: Der übliche Empörungsmechanismus über Anschläge auf Moscheen treibt mitunter wundersame Blüten. Ali Dogan (kl. Foto), stellvertretender Vorsitzender der Bundes-Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt der nordrhein-westfälischen SPD, empörte sich nun kräftig wegen einer islamfeindlichen Gesinnung als Motiv für die jüngsten Anschläge auf drei Kölner Moscheen (PI berichtete).

Auf der Internetseite der SPD-Bocholt heißt es:

„Wir verurteilen diesen feigen Brandanschlag, bei dem glücklicherweise kein Mensch zu Schaden gekommen ist, auf das Schärfste. Es beunruhigt uns zutiefst, dass der von den Strafverfolgungsbehörden ermittelte 31-jährige Täter durch diese Straftaten offenbar seiner islamfeindlichen Gesinnung Gehör verschaffen wollte. Wir sind schockiert darüber, dass es bereits der dritte Anschlag in dieser Woche auf eine Moschee in Köln war.

Demokratie lebt von ihrer Vielfalt. Es ist unsere aller Pflicht, rassistischen und menschenverachtenden Tendenzen in jeder Bevölkerungsschicht in ihren Ursprüngen zu begegnen. Wir dürfen extremistischem Gedankengut deshalb keine Freiräume zur Entfaltung geben. Nur mit einer Kultur der Anerkennung und einer Begegnung auf Augenhöhe kann unsere Gesellschaft ihre volle Stärke entfalten.“

Tja, Herr Dogan, dann fangen Sie mal bei ihrer eigenen Ethnie an. Wir sind ganz Ihrer Meinung, dass man rassistischen und menschenverachtenden Tendenzen und extremistischem Gedankengut in ihren Ursprüngen wie z. B. dem Islam begegen muss. Es muss ja einen tieferen Grund haben, wenn ein Türke Moscheen in Brand stecken will, oder wissen Sie etwa nicht, dass der Täter ein Türke war und finden jetzt allerhand Ausreden, so dass Sie dann demnächst doch wieder den Deutschen die Schuld in die Schuhe schieben können?

» Kontakt: ali.dogan@alevi.com