Bonn: 50 Linke greifen Pro NRW-Stand an – Presse macht Täter zu Opfern

Der Bonner EXPRESS (aus dem Haus DuMont), aber auch der „seriöse“ Bonner General-Anzeiger üben sich aktuell mal wieder in „schwarzer Propaganda“: aus vier angegriffenen PRO-NRW-Aktivisten auf einem Infostand am Bonner Friedensplatz vom 7. März werden in den Hirnen der betreffenden Journalisten bösartige und offensichtlich todesmutige Superhelden, die einen wütenden Mob von 50 bis 100 Linksextremisten und Südländern angreifen, die den Infostand belagerten. Kurz vor den Kommunalwahlen wieder mal ein gefundenes Fressen für die linke Presse!

So zumindest lesen sich die Berichte des Express und des Bonner General-Anzeigers zu dem Vorfall. Sogar garniert mit der wohlig-gruseligen Schauergeschichte, einem „dunkeläutigen Menschen“ sei zuvor von den bösen Rechtspopulisten ein Flugblatt verweigert worden und es gäbe Anzeigen wegen Körperverletzung gegen die PRO-Mitglieder.

Gar nichts berichtet der Generalanzeiger übrigens auch über den stadtbekannten Aggressiv-Störer und Israelfeind Simon Ernst (Foto l.), der gestern natürlich auf dem Friedensplatz auch wieder nicht fehlen durfte.

Anhörung der Gegenseite? Objektive Berichterstattung? Wohl noch nie gehörte Wörter in den Redaktionsstuben des EXPRESS und Generalanzeigers…

Deshalb wird PI hier gerne für etwas journalistischen Ausgleich sorgen und neben den verlinken Meldungen der Mainstreampresse auch die Erklärung von PRO NRW der Öffentlichkeit präsentieren. Hier die Gegendarstellung des Kreisverbands Bonn:

In einem General-Anzeiger-Artikel über den heutigen Infostand der Bürgerbewegung PRO NRW auf dem Friedensplatz werden von einem angeblich „Betroffenen“ unwahre Vorwürfe eines angeblichen Angriffs durch ein PRO-NRW-Mitglied unkritisch übernommen. Da der zuständige Redakteur nicht auf die Idee kam, auch die andere Seite zu den Vorkommnissen zu befragen, führt nun an dieser Stelle der beschuldigte Kreisgeschäftsführer der Bürgerbewegung PRO NRW in Bonn, Christopher von Mengersen, seine Sicht der Ereignisse aus:

„Nachdem wir unseren Infostand gegen 14 Uhr aufgebaut hatten, verlief zunächst alles sehr ruhig. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Chance und informierten sich aus erster Hand in Gesprächen und anhand unserer Flugblätter über die politischen Forderungen und Ziele von PRO NRW.

Nachdem eine vermummte Person uns als ‚Drecksnazis‘ beleidigt und unseren Kreisvorsitzenden Detlev Schwarz angerempelt hatte, musste zum ersten Mal die Polizei anrücken und durchgreifen. Die aggressive Person telefonierte nun wahrscheinlich mit Gesinnungsgenossen, denn kurz darauf erschienen mehrere Dutzend bedrohlich auftretender Linksextremisten und Einwanderer auf der Bildfläche.

Die Situation eskalierte, als ich aus dem Augenwinkel wahrnahm, wie der vermeintlich ‚Betroffene‘, Marco Ehrenholz, seine Hand gegen den PRO-NRW-Ratsherrn Nico Ernst erhob und diesen allem Anschein nach körperlich attackieren wollte. Ernst versuchte ihn festzuhalten, Ehrenholz riss sich jedoch los. Dann trat ich auf den Plan. Ich umklammerte ihn mit beiden Armen und rang ihn zu Boden. Dabei rief ich laut nach der Polizei, die sich jedoch weder in Sicht- noch in Hörweite befand.

Mein Ziel war es, den Störenfried den Beamten übergeben zu können, da es schon viel zu oft zu juristisch nicht geahndeten körperlichen Angriffen auf Mitglieder und Funktionsträger unserer Partei, auch mehrfach gegen mich persönlich, gekommen ist. Die Gesinnungsgenossen des Linksaußen-Täters versuchten mich jedoch gewaltsam und unter Zuhilfenahme von Schlägen und Tritten von ihm wegzuziehen. Da ich mich an seiner Jacke festklammerte, um ihn nicht loslassen zu müssen, riss diese wohl an einer Stelle. Schließlich warf sich ein Sicherheitsmann eines angrenzenden Ladengeschäfts dazwischen und trennte mich von Ehrenholz.

Zu keinem Zeitpunkt habe ich meine Hände oder Fäuste eingesetzt, mir ging es einzig und allein darum, ihn an einer Flucht zu hindern, weshalb ich auch laut und deutlich nach den Einsatzkräften rief. Dies hätte ich wohl nicht getan, wenn ich der Aggressor einer körperlichen Auseinandersetzung gewesen wäre. Daher sind die Angaben eines ‚blauen Auges‘ sowie von ‚Rückenverletzungen‘ eindeutige Falschaussagen.

Ich werde Ehrenholz nun schnellstmöglich wegen falscher Verdächtigungen und Körperverletzung anzeigen. Mich betrübt es, dass ein Redakteur einer Zeitung, die zum Qualitätsjournalismus gerechnet wird, unkritisch die haarsträubende Version linksextremer Gewalttäter und Antidemokraten übernimmt, und nicht einmal bei den Vertretern der Bürgerbewegung PRO NRW nachfragt, die im Gegensatz zu den Störern und Krawallmachern an diesem Tag eine legale Sondernutzung des Friedensplatzes angemeldet hatten. Zudem ist die Unterstellung absurd, es hätte einen spontanen, unbewaffneten Angriff aus einer Gruppe von vier Personen heraus gegen Vertreter einer dutzendfach größeren Personengruppe mit offensichtlichem Gewaltpotential gegeben.”

Christopher von Mengersen ist 20 Jahre alt und Student. Zur kommenden Stadtratswahl am 25. Mai kandidiert er auf Listenplatz 2 für die Bürgerbewegung PRO NRW. In Bad Godesberg führt er die Bezirksliste an. Er ist weder vorbestraft, noch wurde er jemals in einem Straf- oder anderem Verfahren als Beschuldigter geladen.

Heute findet auf dem Bonner Friedensplatz übrigens wieder einmal ein gerne genehmigter LIES-Koranverteilungsstand der Salafisten statt…

Kontakt:

» Bonner Generalanzeiger: bonn@ga-bonn.de
» Express Bonn: bonn@express.de


Update: Uns erreichten nun einige Fotos vom Geschehen auf dem Friedensplatz in Bonn.

HackfleischDer Südländer auf dem Foto links rief Christopher von Mengersen mehrmals zu: „Wenn die Polizei nicht hier wäre, dann mache ich dich zu Hackfleisch. Komm, wir gehen um die Ecke, dann gibt es hier Eins gegen Eins, du Hurensohn“. Die Polizei handelte jedoch nicht.

EhrenholzBei der Person links im Bild handelt es sich um das angebliche Opfer des von Mengersen-Übergriffs. Sein Name ist Marco Ehrenholz, er ist Mitglied der Jugendorganisation der Linkspartei und war an der Erstürmung der Pro NRW Kundgebung am Theaterplatz vom 5.5.2013 beteiligt, bei der er und ca. 30 andere Linke von der Polizei festgesetzt wurden.

Hier weitere Fotos: