Ein Komiker faselt über Islam-Aufklärer

mittermeierMichael Mittermeier ist der Prototyp des linksverdrehten, in Islamfragen nichtswissenden Betonkopfes, der tatsächlich glaubt, sich überall einmischen zu müssen. Seine Komiker-Vorstellungen mögen hie und da ganz lustig sein, aber jetzt begibt er sich auf ganz dünnes Eis: Das kleingeistige Bürschchen aus dem oberbayerischen Städtchen Dorfen maßt sich doch tatsächlich an, die faktischen Aufklärer über die totalitäre Ideologie Islam als „Inzestbuben vom Rassistenstrich“ zu diffamieren. Kurz vor der Stadtratswahl in München veröffentlichte Mittermeier am 13. März folgende Meldung auf seiner facebookseite:

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Zu diesen „geistigen“ Ergüssen hat er noch folgende Meldung hinzugefügt:

M. Stürzenberger ist der Kopf der rechtspopulistischen Partei „die Freiheit“, die am Samstag den 15.3. eine Kundgebung am Marienplatz hat. Mit islamfeindlichen Äußerungen tritt Herr Stürzenberger sehr oft in München auf. Lasst ihn uns nicht ernst nehmen!

Um schließlich noch die Mitteilung eines gewissen „kostas“ zu plazieren:

Liebe Freunde,

ich will Euch auf ein ganz besonderes Event eines anderen bekannten Veranstalters aus der Szene hinweisen:

Michael Stürzenberger, alter Hase des politischen Kabaretts, tritt am Samstag, den 15. März auf dem Münchner Marienplatz auf! Er schlüpft hierbei in die parodistische Rolle von „M. Stürzenberger“, der über den Islam und überhaupt alles „Fremde“ herzieht, um seiner Kleinpartei, die lustigerweise auch „die Freiheit“ heißt, bei der Münchner Bürgermeisterwahl zum Sieg zu verhelfen.

Durch die Absurdität der Forderungen und die mit bitterböser Ironie satirisch gekonnt überzeichnete Darstellung des politisch rechten Lagers werden die Lachmuskeln des Publikums garantiert auf die Probe gestellt!

Beginn ist 14:30, der Eintritt: kostenlos!

Kommt zahlreich und lacht mit!

Kostas

Hier ein Video dieses politischen „Kabaretts“, das am Samstag, den 15. März auf dem Münchner Marienplatz aufgeführt wurde:

Auf Mittermeiers facebookseite findet sich zu diesem Eintrag vom 13. März unter den bisher 39 Kommentaren der übliche linksverdrehte Propagandamüll à la „braunes Pack“, „Nazi-Partei“ oder „brauner Abschaum“. Einige Beispiele, deren grammatikalische Peinlichkeiten übernommen wurden:

Torsten Schmidt: hm gebt denn ein pumpgun mal schauen was sie anstellen aber bitte vorher in ein Wohnwagen einspeeren

Ma Tze: Gegen dieses braune Pack muss klar Flagge gezeigt werden! Schade nur das sowenige Prominente ihren Einfluss in dieser Art und Weiße nutzen!

Sarah Franklin: Oa so oa depperte ! Na oall gegn Rassismus ! Des mua sei! Manche haben es noch immer nicht verstanden! Die Menschheit muss sich weiterentwickeln nicht vor 68 Jahren zurück hängen! Die ewiggestrigen !

Thomas Fischer: Recht hast du, Michl. Den braunen Abschaum braucht kein Mensch! Nur wegen solchen Idioten müssen wir Deutsche uns den Scheiß anderer Rassisten anhören, die uns immer gleich als Nazis bezeichnen, sobald sie erfahren, das wir deutsche sind. Können wir denn was dafür?

Carsten Tönspeterotto: Glaube bei dem Thema, und was aus München kam, egal was das aktuell politische her kam, sollten auch wenn München, Bayern, einfach sich momentan, wie Du, hier darüber Gedanken machen andere Gedanken machen. Braune Scheisse gabs oft genug aus der Gegend

Bei den sachlichen Diskussionsbeiträgen erkennt man sofort das höhere Bildungsniveau:

Gunnar Baumgart: Ich kann keine rechtsextremen Positionen im Programm der „Freiheit“ entdecken. Sorry, Herr Mittermeier, das ist billige Propaganda, was Sie hier betreiben. Ich habe mir mal 2 Mitschnitte von Herrn Stürzenberger angesehen. Auch dort konnte ich keine extremistischen Positionen entdecken. Bennen sie doch bitte mal welche !

Tigercat Kawon: Ich möchte hier anmerken, dass in der Partei „Die Freiheit“ Kroaten, Bulgaren, eine Ägypterin, ein jüdischer Mitbürger und andere Nationalitäten vertreten sind. Also würde ich mich an Ihrer Stelle erst einmal informieren, bevor ich über Personen in einem Niveau herziehe, dass es mir schaudert. Die Freiheit vertritt das Grundgesetz und heißt alle Migranten willkommen, welche unser Grundgesetzes und unserer Verfassung annehmen, akzeptieren und sich daran halten. Die Partei „Die Freiheit“ sowie deren Mitglieder sind nicht rechts und schon gar keine Nazis. Denken Sie mal ein bisschen nach, bevor Sie überschwenglich die Nazikeule schwingen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

Jens Eddy Zoidberg: Sollte in Deutschland nicht eigentlich pro Meinungsfreiheit sein? So lange die ihre Meinung nur sagen, sehe ich da kein Problem. Schlimmer finde ich da politische Gruppierungen, die sich auch nur blicken lassen, um Unruhen in Form von Gewalt freien lauf lassen zu können. Und das sind ja nun mal die ganzen Links-Parteien.

Ohrland Verlag: Lieber Herr Mittermeier, ich schätze Sie sehr als Komiker, aber ich bin mir nicht sicher, ob Sie hinsichtlich politischer Fragen tatsächlich qualifiziert genug sind, um solche Aussagen betreffend einer Klein(st-)Partei zu treffen. Ich habe mir die Mühe gemacht, mir das Grundsatzprogramm der betreffenden Partei durchzulesen. Hinsichtlich des strittigen Punktes „Religionsfreiheit“ findet sich dort folgendes:

„Die Freiheit des Glaubens und des religiösen Bekenntnisses sind unverletzlich. Die Ausübung des religiösen Bekenntnisses ist gewährleistet, solange sie nicht die Freiheit anderer Bürger einschränkt oder gefährdet. Glauben und religiöses Bekenntnis dürfen nicht den Werten der Aufklärung und den Wurzeln unserer Gesellschaft entgegenstehen. Den Missbrauch der Religionsfreiheit zur Durchsetzung politischer Ziele lehnen wir ab.“

Frage: Nehmen Sie dazu die gegenteile Position ein? Oder haben Sie keine Meinung dazu? Wer möchte, kann sich hier das komplette Grundsatzprogramm (ich betone, dass mir diese Partei völlig egal ist, es geht nur um Redlichkeit und das eigentlich selbstverständliche „Pro“ und „Contra“ in einer Diskussion) selbst durchlesen und dann auch selbst entscheiden, was er/sie davon hält. Servus!

Komiker Mittermeier nahm auch an der unsäglichen Anti-FREIHEIT-Aktion „Gegen Hass und Rassismus – ich wähle demokratisch“ des meinungsfaschistischen Münchner Oberbürgermeisters Ude teil:

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Kontakt zum Komiker über sein Management:

» mail@astrideckstein.de

Eine erste Zuschrift von PI-Leser „Coolkeeper“:

Hallo Herr Mittermeier,

was bitte ist ein Inzestbube und was ist ein Rassistenstrich? Ich bitte um Aufklärung und Erläuterung, inwiefern Ihre Definition auf die Mitglieder der FREIHEIT zutrifft. Ich kann nicht erkennen, was an ihnen rassistisch ist und warum sie einen schleimigen Gebrauch von „Freiheit“ machen. Wo, wann und wie haben sie Menschen mit anderer Meinung keine Meinungsfreiheit zugestanden?

Bitte nennen Sie Beispiele für ihre Ewiggestrigkeit. Ihr starker Tobak löste bei mir weniger Lachen denn Entsetzen aus. Für welchen Humor, für welche Kultur und für welche Sachkunde stehen Sie, wenn Sie sich dermaßen abstoßend und vernichtend in der Öffentlichkeit äußern?

Haben Sie sich schon mal getraut, die Anhänger des Islam als ewiggestrig zu bezeichnen? Sie orientieren sich an 1400 Jahre alten Maßstäben.

Haben Sie die Anhänger des Islam schon mal Rassisten genannt? Sie erklären 80 % der Menschen für haram, also für nicht lebenswert, nämlich Christen, Juden und alle Ungläubigen.

Haben Sie die Anhänger des Islam schon mal geziehen, daß es in keiner anderen Religion soviel Inzest gibt wie bei ihnen?

Ihre fundierte Antwort erbitte ich bis zum 10.4.2014. Blabla und törichte Wortschöpfungen werden mir nicht genügen.

Mit freundlichen Grüßen,

Coolkeeper