Eindeutig Rassismus am Neptunsbrunnen

Der dunkelhäutige Lima S. saß friedlich auf einer Berliner Parkbank, als er plötzlich von K. attackiert wurde. Eine rassistische Pöbelei, dann der erste Faustschlag ins Gesicht. Die Versuche des schmächtigen Opfers, sich gegen den kräftigen Mann zu wehren, waren aussichtslos. K. habe ihn mit dem Gesicht zu Boden geworfen, L. habe sich mit Tritten an dem Übergriff beteiligt. Lima S. lag zwei Wochen im Krankenhaus. „Eine bösartige Tat, die von ausländerfeindlichen Motiven bestimmt war“, sagte der Vorsitzende Richter und verhängte je drei Jahre und neun Monate Haft. Aber wo bleiben der linke Aufschrei, die Demos, die Kerzen und der Ruf nach mehr Kohle für den Kampf gegen Rechts? Geht alles leider nicht: die beiden Täter sind Polen ohne festen Wohnsitz. So ein Pech aber auch!