EU-Kommissarin will Milliardenfonds für Zigeuner

zigeunerintegration -Am 4. April 2014 findet in Brüssel der sogenannte EU-Roma-Gipfel statt. Die EU möchte gerne wissen, ob die Mitgliedsstaaten die ihnen 2011 aufgegebenen Hausaufgaben zum Umgang mit Zigeunern auch brav erledigt haben. Ganz nebenbei soll über einen Vorschlag der EU-Justizkommissarin Viviane Reding (kleines Bild) beraten werden. Sie hätte gerne einen milliardenschweren „Hilfsfonds zur besseren Integration“ der mittlerweile rund zehn Millionen Roma in Europa.

(Von L.S.Gabriel)

Mitreden bei der Zigeunerfinanzierungs-Veranstaltung dürfen selbstverständlich der rumänische Präsident Traian Basescu und die stellvertretende Ministerpräsidentin Bulgariens Zinaida Zlatanova. Schließlich geht es dabei ja hauptsächlich darum, dass der Rest der EU und damit in erster Linie die Deutschen für das Wohlergehen ihrer Bürger zu sorgen haben.

Aus der Pressemitteilung der Europäischen Kommission:

„Seit 2010 ist die Integration der Roma für die Europäische Kommission ein fester Bestandteil ihrer Politik. Als vor vier Jahren der Roma-Gipfel von Cordoba stattfand, war die Integration der Roma für die meisten Mitgliedstaaten noch kein Thema. Die Teilnahme nationaler Politiker vieler Mitgliedstaaten am kommenden Roma-Gipfel in Brüssel zeigt uns, dass ein neuer Wind weht. Das ist ermutigend“, sagte Vizepräsidentin Viviane Reding, EU-Justizkommissarin. „Der EU-Rahmen für nationale Strategien zur Integration der Roma war ein Meilenstein und trug maßgeblich dazu bei, dass sich nationale Regierungsstellen auf höchster Ebene stärker für die Integration der Roma engagieren. Ich freue mich auf fruchtbare Gespräche über die wirksamsten Möglichkeiten zur Integration der Roma auf lokaler Ebene, um auch vor Ort etwas zu verändern. Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam viel für die größte ethnische Minderheit in Europa verändern können.“

„Die Mitgliedstaaten müssen etwas unternehmen, um das Alltagsleben der Roma in Europa in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Wohnraum und Gesundheit zu verbessern“, so László Andor, Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration. „Die Kommission wird weiterhin mit den Mitgliedstaaten zusammen arbeiten, um dieses Ziel durch eine effektive Verwendung der EU-Mittel der nächsten sieben Jahre zu erreichen. Dieser Gipfel ist eine gute Gelegenheit, um sich mit jenen Menschen auszutauschen, die sich direkt um eine wirkliche Veränderung in den Roma-Gemeinschaften bemühen und sicherstellen wollen, dass die nötigen Fördergelder auch auf lokaler Ebene vorhanden sind.“

Dass die schwer durch den steigenden Zigeunerzustrom geschädigten Länder und Kommunen ohnehin schon immer tiefer in den Steuertopf greifen müssen, um diesen Irrsinn zu finanzieren, kommt den Herrschaften in Brüssel offenbar nicht wirklich in den Sinn. Das kunterbunte Geldumverteilungsprogramm der EU-Kommission läuft natürlich, wie vergleichbare Maßnahmen, unter der Flagge der „besseren Integration“. Einer Integration, die schon deshalb nicht stattfinden wird, weil die betroffene Personengruppe sich mitnichten integrieren will. Einige deutsche Städte gleichen stellenweise heute schon einem rumänischen Zigeunerdorf. Die Tatsache, dass auch der soziale Frieden durch die Lärm-, Müll- und Kriminalitätsbereicherung durch die „dringend benötigten Fachkräfte“ in den vom Zuzug betroffenen Gebieten auf dem Spiel steht, wird bei diesem „Gipfel der Ignoranten“ wohl wieder unter den EU-Filzteppich gekehrt werden.