Imam Idriz plant „provisorische“ Moschee in Münchner Innenstadt

21-bLügen-Imam und Titelschwindler Bajrambejamin Idriz (Archivfoto) ist ein konsequenter Kämpfer für die Sache Allahs. Kein Wunder: Er entspringt einer Moslem-Familie mit jahrhundertelanger Imam-Tradition, konnte bereits im zarten Alter von 11 Jahren den Koran auswendig, besuchte mit 16 ein Scharia-Gymnasium in Damaskus und absolvierte später ein Fernstudium am extremistischen Islam-Institut Chateau Chinon, deren Abschlüsse weder in Frankreich noch in Deutschland anerkannt sind. Kein Wunder: Schließlich gibt es dort enge Verbindungen zu den Muslimbrüdern, deren Motto „Der Koran ist unsere Verfassung, der Djihad unsere Verpflichtung und Töten auf dem Weg Allahs unsere höchste Erfüllung“ keinerlei Missverständnisse zulässt. Imam Idriz geht es jetzt mit der Realisierung seines Islamzentrums in München nicht schnell genug. So will er jetzt eine „provisorische“ Moschee in der Innenstadt bauen, nachdem seine 10.000-Quadratmeter-Kaserne Riesenmoschee beim Stachus mittlerweile bei der Mehrheit des Stadtrates auf Ablehnung stößt.

(Von Michael Stürzenberger)

Diese Ablehnung ist aber keinesfalls der klugen Einsicht des Stadtrates oder gar des Noch-Oberbürgermeisters zu verdanken. Schließlich hatte Ude selber den Standort Herzog-Wilhelmstraße beim Stachus vorgeschlagen und mit dem Slogan „Viereck der Weltreligionen“ in der Innenstadt beworben. Erst nachdem über 30.000 Münchner das Bürgerbegehren der FREIHEIT unter dem Motto „Keine Moschee am Stachus“ unterschrieben hatten, bekamen die Stadträte kalte Füsse und sorgten sich offensichtlich um ihre Wählerstimmen.

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Jetzt soll der Skandalbau also nicht innerhalb des Altstadtrings gebaut werden, sondern außerhalb des Zentrums. Das Primär-B-Ziel ist momentan das Kasernengelände am Leonrodplatz in der Nähe des Olympiageländes. Als ob dort das Problem mit dem verfassungsschutzbekannten Bauherrn und seinem terrorunterstützenden Finanziers kleiner wäre. Aber mit der Standortverlegung hoffen die opportunistischen Stadträte wohl etwas Luft aus dem aufgeheizten Kessel lassen zu können. Imam Idriz scheint sich aber mit dieser ersten Niederlage nicht so recht abfinden zu wollen. Wie Bernd Kastner in der Süddeutschen meldet, plant er jetzt eine „provisorische“ Moschee in der Innenstadt:

Der Penzberger Imam Benjamin Idriz will möglichst bald eine provisorische Moschee in der Innenstadt eröffnen. Der Gebetsraum soll einer Geschäftsstelle des „Münchner Forum für Islam“ (MFI, ehemals Zentrum für Islam in Europa – München, Ziem) angegliedert sein. Damit will Idriz das Projekt einer großen, repräsentativen Moschee voranbringen.

Seit sieben Jahren werben er und seine Mitstreiter dafür, noch aber gibt es kein konkretes Baugrundstück. Zur Geschäftsstelle sollen neben Büros auch ein Veranstaltungssaal gehören. Diesen möchte Idriz nutzen, um das Moschee-Projekt bekannter zu machen, mit Diskussionen etwa oder Ausstellungen. Kooperieren will Idriz dabei mit zwei bosnisch geprägten Moschee-Gemeinden und mit einem türkischen Kulturverein.

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Idriz selber wolle laut SZ dort nicht als Imam predigen. Kein Wunder, denn sein erschwindelter Magistertitel der islamischen Theologie würde ihn in München sicherlich nicht dazu empfehlen. Mit welchem türkischen „Kulturverein“ und welchen bosnischen Moslemgemeinden er genau zusammenarbeiten möchte, verrat er dem SZ-Mann Kastner allerdings nicht. Idriz will bei dieser neuen Innenstadt-Moschee offensichtlich auch eine Geschäftsstelle seines geplanten Europäisches Islamzentrums – mittlerweile verharmlosend in „Münchner Forum für den Islam“ umbenannt – einrichten, um dort mit bezahlten Angestellten das Mega-Projekt gezielt vorantreiben zu können. Es liegt auf der Hand, warum diese Pläne jetzt erst nach der Stadtratswahl veröffentlicht werden:

In den vergangenen zwei, drei Jahren hatten die etablierten Parteien versucht, die Diskussion um die Moschee klein zu halten. Man fürchtete, dass sie im Kommunalwahlkampf den Islamfeinden um die Partei „Die Freiheit“ Auftrieb hätten geben können. Die Partei ist jetzt mit 0,6 Prozent bei der Stadtratswahl gescheitert.

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Hier der gesamte SZ-Artikel über die neue Zwei-Fronten-Strategie des verschlagenen islamischen „Geistlichen“.

(Archivfotos: Roland Heinrich & Bert Engel)