Islamisches Massaker in China: „Sie zerhackten, wen sie nur konnten“

Moslem-Rebellen haben gestern in der chinesischen Provinz Yunnan einen äußerst brutalen Anschlag verübt. In der Provinzhauptstadt Kunming griffen sie wahllos Reisende in der Bahnhofshalle und auf dem Vorplatz an. Sie töteten 34 Menschen und verletzten mehr als 140 der Reisenden. Die zehn schwarz vermummten Uiguren waren mit Messern und Beilen bewaffnet und hieben und stachen wahllos auf die entsetzten Menschen ein. Unter den Angreifern sollen zwei Frauen gewesen sein, die ebenfalls mit äußerster Brutalität vorgingen, um die Ungläubigen abzuschlachten. Die chinesische Regierung spricht von einem Terroranschlag.

Die Uiguren möchten in der Provinz Xinjiang im Nordwesten Chinas einen von Peking unabhängigen Gottesstaat errichten. Die chinesische Regierung sprach von einem «organisierten, vorsätzlich geplanten terroristischen Angriff». Vier der Terroristen wurden von der Polizei erschossen. Die Attacke hatte die Reisenden am Samstag um 9.20 Uhr völlig unerwartet getroffen. Es ist aber nicht der erste Anschlag der Uiguren, die offenbar ein friedliches Zusammenleben mit den Chinesen ablehnen (PI berichtete).

„Nicht auszudenken, wenn die Terroristen Gewehre oder Maschinenpistolen gehabt hätten. Da wären Hunderte gestorben!“ zitiert der Spiegel einen Überlebenden. Das Nachrichtenportal 20Min berichtet von einer Studentin, die gesehen hatte, wie man einem Mann den Hals aufschlitzte:

«Ich flippte aus und rannte in ein Fastfood-Restaurant, und viele Leute rannten auch dorthin, um Schutz zu suchen», erklärte sie der Nachrichtenagentur AP über den Mikroblog Sina Weibo. «Ich sah zwei Angreifer, beide Männer, einer mit einem Wassermelonen-Messer und der andere mit einem Fruchtmesser. Sie rannten umher und zerhackten wenn sie nur konnten.»

Präsident Xi Jinping kündigte an, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.