Nigel Farage (UKIP) kommt zur AfD nach Köln

Nigel FarageDer Landesverband Nordrhein-Westfalen der Jungen Alternative für Deutschland (JA NRW) gab heute bekannt, Nigel Farage, den Vorsitzenden der United Kingdom Independence Party (UKIP) und Präsidenten der euroskeptischen EFD-Fraktion im Europaparlament, am 27. März 2014 um 19:30 Uhr zu einer Vortragsveranstaltung im Maritim Hotel Köln begrüßen zu dürfen. Europaweite Bekanntheit erreichte Farage durch seine pointierten und kontroversen Reden im Europäischen Parlament, in denen er unter anderem dem Präsidenten des Europäischen Rats, Herman Van Rompuy, das „Charisma eines feuchten Lappens“ attestierte.

Unter der Führung Farages hat sich die UKIP zu einer der stärksten Parteien Großbritanniens entwickelt und darf sich bei der Europawahl im Mai erneut starke Stimmenzuwächse ausrechnen. Sie fordert unter anderem den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union.

„Ohne Zweifel ist Herr Farage eine kontroverse Persönlichkeit,“ erklärte hierzu Sven Tritschler, der Vorsitzende der Jungen Alternative Nordrhein-Westfalen, „ohne Zweifel kann man nicht alle seine Forderungen eins zu eins auf Deutschland übertragen, aber darum geht es hier nicht. Als politische Jugendorganisation kommen wir hier unserem Bildungsauftrag nach und erlauben es unseren Mitgliedern über den deutschen Tellerrand hinauszuschauen.“

„Nigel Farage hat seine Kritik an der Fehlkonstruktion EU schon unmissverständlich geäußert, als das in Deutschland noch keiner öffentlich wagte. Er glaubte schon nicht an den Euro, als er hierzulande noch als Erfolgsmodell galt. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit ihm,“ so der 32-Jährige weiter.

Die Junge Alternative ist die unabhängige Jugendorganisation der Alternative für Deutschland und steht jungen Menschen im Alter von 14 bis 35 Jahren offen. Sie wurde im Juni 2013 gegründet. Die JA versteht sich als programmatischer Innovationsmotor der Alternative für Deutschland.

(Soweit die Pressemitteilung der Jungen Alternative NRW. AfD-Chef Bernd Lucke hatte die UKIP auf dem Parteitag in Aschaffenburg noch scharf kritisiert: „UKIP schlägt beim Thema Zuwanderung einen Tonfall an, der mir nicht behagt. Damit kann man Leute aufhetzen.“)

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