(Sendung vom 9.3.2014 im Schweizer Fernsehen / Spürnase: WSD)

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30 KOMMENTARE

  1. Danke WSD für den Tipp. Hochinteressantes Interview.

    Exemplarisch das Gespräch etwa bei Minute 30:10. Eine perfekt konditionierte „Journalistin“ erfüllt GENAU DAS, was Bolz zuvor an den Medien kritisiert hat: Das Ineinanderfließen von Fakt und Meinung. Nachdem die Dame schon vorher über jedes Stöckchen sprang, welches ihr der Mann hinhielt (ihr Im-Stuhl-Hinundherrutschen vor unterdrückter Empörung beim Thema „Rolle der Frau“ war schon köstlich), verfällt sie dann endgültig in schlimmste Klischees, indem Sie ihm nachprüfbar falsche Aussagen unterschieben will. Dass sie ihm dann, nachdem er sie zurecht deutlich korrigiert hat, immer wieder mit sich leicht überschlagender Stimme sofort ins Wort fällt, disqualifiziert die Frau endgültig.

    Fazit: Selten ein Interview gesehen, in dem die Teilnehmer so wenig auf intellektueller Augenhöhe waren.

  2. Bei 38:20 der Gipfel an Absurdität. Zum Thema Frauenquote sagt die Dame allen Ernstes:

    „Es kann ja rein statistisch nicht sein, dass es so viel bessere Männer gibt, die in diese Führungspositionen kommen, als es Frauen gibt. Rein statistisch ist das nicht möglich.“

    FALSCH! Rein ideologisch ist das „nicht möglich“. Statistisch gesehen ist das doch vollkommener Unsinn. Die Antwort von Bolz darauf ist hervorragend und trifft es auf den Punkt. Alleine schon der höfliche Sarkasmus, in dem er sie rückfragt, ob sie jetzt speziell über Quote in Vorständen (und nicht etwa bei Straßenkehrern u.ä.) spreche, was sie in ihrer selbstgerechten und durchschaubaren Rage peinlicherweise gleich bejaht, ist herrlich.

    Wenn sich die Dame das Interview in einer Aufzeichnung nochmal ansieht, müsste sie eigentlich vor Scham im Boden versinken.

  3. Herr Bolz:
    „Die evangelische Kirche ist in einer bedauernswerten Verfassung. Ich leide darunter wie sie sich in Deutschland entwickelt hat….wie sie sich versucht in der modernen Welt zu positionieren…
    Sie bringt sich um alles, sie kastriert sich selbst, in dem sie sich versucht an die Moderne anzupassen, ein Irrweg, den ich mit scharfen Thesen belegen kann, da fühle ich mich sehr sicher. Es kann nicht Aufgabe der Kirche sein, das Parteiprogramm der Grünen oder der SPD zu reproduzieren, es ist schwierig die Aussagen der Kirchen von Parteiparolen obiger Parteien zu unterscheiden…. „

    Dann wurde er unterbrochen!!! Wie Frau Gutmensch komisch glotzt…

    Bolz redet Klartext, leider zu selten zu sehen und zu hören, der gute Mann.

  4. So sehr ich ihm in manchem widersprechen möchte – göttlich, wie der Mann die linke, feministische Moderatorin vorführt.

    Gerade am Schluss ein echter Lacher: Als sie – zur Verteidigung der Frauen-Quote – anführt, es habe da mal in Italien eine Partei gegeben, die alle wichtigen Positionen mit Frauen, blablabla …“ Da setzte bei mir schlagartig die Erinnerung an eine Jugend-Diskussion mit einem ehemaligen Freund ein(er radikal links, ich damals eher im Nichts schwimmend). Freund: „Der Mensch ist von Natur aus NICHT kriegerisch, aber SEHR sozial.“ Und, zum Beweis: „Echt – es gab da mal einen Eskimo-Stamm (Eskimo durfte man damals sogar als Linker noch sagen), der hat ganz natürlich quasi rein nach der marxistischen Lehre gelebt. Und die haben nachweislich NIE einen Krieg geführt! Nie!“

    Später habe ich bedauert, dass mir in dem Moment die entscheidende Frage nicht einfiel: „Gab? Und warum gibt es diesen Stamm dann nicht mehr?“

  5. Die schweizer Emanze zeigt sich im Laufe der Sendung mehr und mehr mit dem Kontaktgift des Feminismus verseucht. Bolz reserviert und moderat, aber wieder mal hörenswert.

  6. AT. Heute wird wohl zum 1. Mal ein Tatort mit muslimischen Tätern gezeigt. Aber „nur“ mit Kurden. Mit Türken wäre es viel gefährlicher 😉
    Til Schweiger spielt klasse 😉
    Gibt es morgen Aufschrei in MSM?

  7. Klasse, Spürnase WSD und PI!
    Ich hatte vorhin ein paar Gedanken zu Michael Stürzenberger´s Beitrag “Udes letzter Kampf“. In Verbindung mit dem “Münchner Bündnis für Toleranz, Demokratie und Rechtsstaat”. All das kommt hier im übertragenen Sinn wieder vor (ich meine die sich daraus ableitenden Hintergründe des Elends, dem geistigen Zustand der rot-grünen Stadtregierung Münchens und der Mainstream-Medien der Bayernmetropole).

    Ohne polemisch zu werden beschreibt Norbert Bolz den Trend der Verdummung in Verbindung mit der links-grünen Ideologie. Insofern habe ich jetzt das Gespräch mit Norbert Bolz jetzt mit sehr großer Aufmerksamkeit und Spannung verfolgt. Es war auch insofern interessant, weil man die „andressierten“ Zwischenbemerkungen der Journalistin natürlich auch zum Vorschein kamen. Die damit die Mainstreamgedanken noch einmal bestätigt hat.

    Danke WSD und danke PI für die Plattform, die so einen Gedankenaustausch möglich macht. Ein sehr wertvoller PI Beitrag!

  8. Vielen Dank WSD, sehr guter Beitrag und auch Respekt an die hiesigen Poster für die gelungenen Analysen.

  9. http://katja-gentinetta.ch/

    Die „Journalistendarstellerin“ ist Katja Gentinetta, die in irgend einer Geschwätzwi**enschaft eine Doktorarbeit verfasst hat.

    Übrigens diese Frau ist auf dem Papier nicht rot, sondern, da sie für eine wirtschaftsnahe Faseltruppe „gearbeitet“ hat, der FDP zuzurechnen..

    Wie von einigen hier schon erwähnt, versteht dieses Weibsbild weder das geschriebene noch das gehörte Wort.

    Mit weiteren Auftritten von ihr muss gerechnet werden.

    PS, auf Intellektuelle kann ich immer wie mehr verzichten, denn sie fabrizieren nur lauwarme Luft und wenn es ernst wird, sind sie die ersten die türmen oder sie kriechen den Schlägern gleich in den Popo.

  10. ***Eilmeldung***

    Eben hat ein Mann bei Jauch die Bühne gestürmt und wurde von dem Personal zu Boden gebracht, dabei rief der Unbekannte die Worte: „Freiheit“ und „Verarsche.“

  11. Bolz‘ Mut hält sich in Grenzen.

    1. Die Politcal Correctness war auch am Anfang nicht gut (36:00). Adorno und Marcuse haben sie von Anfang an als Hebel zur Zerstörung intakter Gesellschaften eingesetzt, aus kulturmarxistischer Haltung. (Dazu ab 15:30 folgender sehr wichtiger Film:
    http://www.youtube.com/watch?v=XPrmZAP81sY)

    2. Zum öden Thema „Frauenquote“ (ab 37:00):
    Bolz schleimt sich ein. Es fehlt die klare Antwort auf die Frage, warum denn trotz aller Frauenförderung, Mentoring usw. kaum Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft seien:
    Weil sie wenig Interesse daran haben, sich dem harten Aufstiegskampf nicht stellen wollen und oft gerne Kinder haben und mit ihnen Zeit verbringen wollen(zum Glück). Warum sollten sie auch so tun, als wären sie Männer?
    Das Natürlichste von der Welt! Aber wer sieht das schon, wenn sie Jahrzehnte im feministischen Medienmillieu verdämmert und für normal hält, was frau dort am Kaffeeautomat ablästert…
    Wer noch nicht weiß, dass Männer und Frauen verschieden sind, kann sich Rat bei der Wissenschaft holen (Berühmter Film aus Norwegen, ab 22:20, http://www.youtube.com/watch?v=3OfoZR8aZt4).

    3. ‚Hach, wie primitiv sind doch die Männer, sind so aggressiv, wir sollten doch die Frauen ran lassen‘ (40:00).
    Was soll daran „mutig“ sein? Das ist billiges Nachplappern von Alice Schwarzer und Co. Der Mann als Monster.
    Dynamik und Durchsetzungsvermögen sind genauso notwendig wie Kuschel- und Kommunikationsfähigkeit. Das war schon in der Steinzeit so, es gab Höhle und Steppe – jeder Raum fordert das Seine vom Menschen. Und das ist heute auch nicht anders und wird gerade auch von Frauen eingefordert. Zu Recht.

  12. Wenn das Gesagte in dieser Sendung Mut bedarf, dann ist es um diese Gesellschaft schlecht bestellt.

  13. 17 Schmied
    Stimmt schon, ganz so hart hämmert er’s nicht.
    Dafür geschmeidig. Und darauf kommt es an. In einer Zeit, die dem ach so weit entfernten „düsteren Mittelalter“ geistig längst das Wasser reichen kann, ist dies die härtere Waffe!

    Wie schon gepostet: Vieles sehe ich anders. Allein sein Geschick, sich durch die Hürden des „gesetzgebenden Zeitgeistes“ nicht nur zu winden, sondern daraus auch noch Attacke zu reiten verdient Respekt.

  14. #12 MrLussien

    Alleine schon die Verwendung des Wortes „Kanake“.

    Gefährlich, gefährlich, gefährlich.

    Have a nice day.

  15. @ #5 toll_toller_tolerant (09. Mrz 2014 20:31)

    Herr Bolz argumentiert hier sicher gut, aber auf das Naheliegende, was nun einmal nur in einer modernen Gesellschaft die Geschlechter unterscheidet, ist der Umstand, daß die eine Führungsrolle anstrebenden Frau, im Gegensatz zum Mann, jederzeit auf einen Plan-B (Ehe und Familie) zurückgreifen kann.
    Der bedingungslose Zwang zum Erfolg ist nicht gegeben.

  16. Ein Interview auf hohem Niveau, wie man es selten oder garnicht in Medien zu sehen gibt, Dank pi fuer die Veroeffentlichung.

    Wie man sieht gibt es noch Menschen, die unabhaengig, frei von pc Versklavung und Bevormundung ihre Meinung aeussern, auch in D, man muss sie nur suchen und deren Buecher lesen.

    Jede Minute der Zeit die man investiert, ist es wert.

  17. Das mit der „Political Correctness“ ist eine ulkige Sache: Wer sie befolgt, kann weit kommen, auch wenn er unredliche Ziele verfolgt. Ich vergleiche das immer gern mit einem betrunkenen Radfahrer, der seinen Rosthengst „ordnungsgemäß“ mit eingschaltem Licht betreibt. Er wird von der Polizei nicht angehalten, wenn er spätnachts von der Kneipe heimeiert. Sondern der nüchterne Berufstätige um 18.00 Uhr, der vor lauter Streß vergesssen hat, sein Licht einzuschalten. So in etwa muß man sich das vorstellen: Es gibt bestimmte Dinge, gegen die „darf“ man nicht verstoßen – der Rest ist praktisch „egal“.

  18. #17 Schmied von Kochel:

    Bis auf Bolz´ gute (weil voll zutreffende) Zustandsanalyse der evangelischen Amtskirche in Deutschland fand ich seine Stellungnahmen in diesem Interview ebenfalls erschreckend zeitgeistig.

    Ebenso wie beispielsweise auch Jan Fleischauer ist Bolz allerdings in Wahrheit nur ein vom kulturmarxistischen Establishment geduldeter, sich irgendwie liberalkonservativ gebender Hofnarr, dessen vorrangige Funktion darin besteht, dem Medienkonsumenten zu suggerieren, die öffentliche Entäußerung liberaler und/oder (wert-) konservativer Meinungen sei in diesem Lande noch für jedermann konsequenzenlos möglich.
    Als Agent Provocateur sind diese wenigen Leute wie Fleischauer und Bolz den wirklich Mächtigen nützlich, weshalb sie in Ihren Positionen als angestellter MSM-Journalist, bzw. Lehrstuhlinhaber verbleiben dürfen. Übertreiben sie es mit ihrem Dissidententum, so könnte mit einem kurzen Handstreich das soziale Todesurteil an ihnen vollstreckt werden, indem sie ihren lukrativen Erwerbseinkünften verlustig gingen.
    Es ist doch nur allzu typisch, dass immer erst die Rentner und Fast-Rentner gegen die Wahnsinnigikeiten des in diesem Lande herrschenden Sozialismus und Korporatismus aufzumucken beginnen, nachdem sie durchgerechnet haben, dass ihre Ersparnisse für den Lebensabend offensichtlich ausreichen dürften.
    Nein, mit solchen Opportunisten wie Bolz wird das BRD-Elend bis zum Sanktnimmerleinstag fortdauern. Der Schneid, der für eine Rettung dessen, wofür Bolz vom Schreibtisch aus einzustehen vorgibt,notwendig ist, geht ihm völlig ab. Mit Kulturmarxisten braucht man keine dialektischen Diskurse zu führen. Mit ihnen verfährt man so, wie Henning von Tresckow es wohl vorgeschlagen würde, müsste er sich die heutige Wiederetablierung des Totalitarismus in Deutschland mitansehen.

  19. Die beste Talk-Show in diesem Jahr.
    Bolz hat recht: Die 68er wollen ihre Macht nicht abgeben.
    Dank ihres Geldes, vielfach üppige Staatspensionen halten sie ihre überalterte Ideologie (z.B in der taz)am Leben. Mischen sich weiter bis ins 90 Lebensjahr (Ströbele) in die linksversifften Medien ein.
    Sie merken noch nicht mal, daß ihre Aktionen dekadent geworden sind und sie z.B. Millionäre und „Jünger“ wie Augstein füttern.
    Dieser saß im März 2014 schon in drei massenwirksamen Talk-Shows.
    Sie arbeiten also kraftvoll am eigenen Untergang und stürzen das Land ins Chaos der
    EndlosschwadroniererInnen.
    Krieg wollten sie nicht, aber am
    Ende läuft alles darauf hinaus.

  20. #25 MeistersingerVonNuernberg   (10. Mrz 2014 09:32)
     
    Bolz´ gute (weil voll zutreffende) Zustandsanalyse der evangelischen Amtskirche

    ***************
    Ich würde es sehr begrüssen, wenn wir öfter von Professoren oder den allgegenwärtigen „Experten“ solch prägnante Analysen hören könnten!

  21. #25 MeistersingerVonNuernberg (10. Mrz 2014 09:32)

    Sollten Sie noch in einer Kirche tätig sein kann ich Ihnen sagen, daß man vergessen hat
    das männliche Geschlecht, die Hälfte der Menschheit, „mitzunehmen“.
    Frauen in den Kirchen unter sich können nun die Frauenquote steigern oder regeln und dem Papst (Feind muß sein!) zeigen, wo der Hammer hängt: Das nennen sie Brüche im Leben und sind stolz auf ihre gegenderte Intoleranz!

    Ich hoffe, daß immer mehr Leute aus dieser evangelischen günen Partei austreten!!!

  22. Bolz propagiert die Freiheit des Individuums in Verantwortung.
    Besser konnte es Kant nicht sagen:

    „Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“

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