Tugend-Terror gegen Sarrazin

tugendterrorIn Berlin störten heute Vormittag Tugend-Terroristen eine Veranstaltung des Magazins „Cicero“. Zum „Foyergespräch“ eingeladen war der bekannte Ökonom und Bestseller-Autor Thilo Sarrazin. Eine Hundertschaft Meinungsunterdrücker aus dem linken Milieu hatte sich am Berliner Ensemble (Bertolt Brecht Theater) eingefunden, um die Veranstaltung zu sprengen.

Drinnen und draußen wurde mit vielsagendem Material demonstriert.

Nach etwa einer Stunde ohrenbetäubenden Lärms wurde die Veranstaltung abgebrochen. Hier ein Eindruck von der totalitären Horde:

Die Welt fasst das Geschehen zusammen:

Um fünf vor zwölf haben die Demonstranten ihr Ziel erreicht: Thilo Sarrazin verlässt die Bühne, umzingelt von mehreren Personenschützern. Er flieht vor einem lautstarken Mob, vor mehreren Dutzend Protestierenden, die linksradikale Parolen brüllen. Er kapituliert vor Trillerpfeifen, Buhrufen und „Sarrazin raus“-Schlachtgesängen. Der Bestsellerautor und Sozialdemokrat, der Ex-Bundesbankvorstand und ehemalige Berliner Finanzsenator entschwindet nach fast einer Stunde vom Podium – ohne dass er dort ein Wort gesagt hat. (…) Am Sonntag erlebt er ein Theater, das er mit Fug und Recht als Bestätigung seiner Theorie verkaufen kann.

Seitens der Veranstalter war noch versucht worden, die Meute ruhig zu stellen, aber Demokratie und Meinungsfreiheit sind deren Sache nicht:

Die Veranstalter versuchen zu deeskalieren. „Es gibt in unserem Land etwas, das heißt Demokratie“, wendet sich die zur Besänftigung der Seelen herbeigeeilte Jutta Ferbers vom BE an das „Auditorium“. Deshalb möge man nun abstimmen, „ob wir die Veranstaltung machen“. Das handhebende Votum fällt eindeutig positiv aus. Der Appell an die Demonstranten, „die Demokratie zuzulassen“ und zu gehen, verpufft. (…) „Nazis raus“, fordert ein Sprechchor. „Deutschland von der Karte streichen. Polen soll bis Frankreich reichen“, dichtet ein junger Demonstrant (in deutscher Sprache). (…) „Sarrazin, du Opfer“, skandieren seine Gegner. Theaterfrau Ferbers, die eben noch mit „starken Männern“ gedroht hat, bekundet nun: „Wir holen keine Polizei ins Theater.“ Die Veranstaltung endet, bevor sie begonnen hat. Die Gäste bekommen ihr Eintrittsgeld erstattet. (…) „Gegen Rechtsbrecher müssen Sie die Polizei holen“, wirft seine Ehefrau Ursula dem BE vor.

Die Polizei hatte draußen schon einiges zu tun. Und so setzten sich die Feinde von Demokratie und Meinungsfreiheit durch. Mitten in Deutschlands Hauptstadt kapitulierte man vor dem Mob. Der Berliner Tagesspiegel schreibt über das Ende des Spuks:

Daraufhin brach die Geschäftsleitung die Veranstaltung ab. „Wir beugen uns dem Meinungsterror der Demonstranten“, sagte BE-Direktorin Jutta Ferbers.

q.e.d.

R.I.P. Demokratie

Die Berliner SPD-Spitze nahm den Vorfall zum Anlass, gegen ihren Parteikollegen Thilo Sarrazin zu pöbeln. Jan Stöß, der Vorsitzende bei Facebook:

Immerhin gab das ZDF Thilo Sarrazin heute Gelegenheit, sich zu äußern. Sarrazin war zum Streitgespräch mit dem Linksfundamentalisten Jakob Augstein bei Peter Hahne eingeladen.

Hier das Video: