Zurzeit schlägt die Debatte um die Zulassung von sogenanntem „Genmais“ in den Medien wieder ein mal hohe Wellen. Politiker von der Linken bis zur CSU laufen untergehakt gegen die EU-Entscheidung Sturm, wobei sie von den print-Medien und dem Gebührenfernsehen zunahezu 100 % unterstützt werden. Der Mais ist eine unserer wichtigsten Kulturpflanzen und wurde von den Ureinwohnern Mittelamerikas vor 9000 Jahren aus dem Süssgras Teosinte gezüchtet. Dieses Gras ist so unscheinbar, dass niemand glauben mochte, dass daraus die mächtige Kulturpflanze entstanden sein könnte, bis der amerikanische Genetiker George Beadle durch Kreuzungsversuche in den 1930er Jahren den Beweis dafür erbrachte.

Natürlich enthält Mais wie alle Lebewesen Gene, deswegen macht der Begriff Genmais keinen Sinn, aber da er sich nun einmal eingebürgert hat, wollen wir ihn weiter verwenden. (Fortsetzung hier bei Achse! Wolf-Dieter Schleuning ist Medizin-Professor!)

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81 KOMMENTARE

  1. Und als nächstes bitte eine Ode an den goldenen Reis (Golden Rice), dessen Anwendung von Greenpeace massiv verhindert wird. Dieser vitaminhaltige Reis hätte schon seit über 10 Jahren Tod oder Erblindung von Millionen Kindern in der dritten Welt verhindern können!

    Greenpeace tötet Babies. 🙁

  2. Bitte auch einen Bericht darüber, wie gesund Fastfood ist, warum es human ist, wenn Monsanto Saatgut patentiert und warum George Bush der Messias ist.

  3. Mir persönlich geht es nicht darum ob der „Genmais“ jetzt positiv oder negativ zu bewerten ist, sondern es geht darum dass eine große Mehrheit der Bevölkerung gegen die Einführung ist, (Warum das so ist steht auf einem anderen Blatt)und die Politik entscheidet trotzdem über deren Köpfe hinweg und macht den Weg frei.

  4. „Genmais“ hat nur einen einzigen Zweck: Über Patente für Pflanzen horrende Einnahmen als Monopolist zu erzielen.

  5. Für grüne Spinner ist Gentechnik etwas ganz arg böses! Das ist ein zentrales Dogma grüner weltfremder Ideologie!

    Bevor Nutzpflanzen mit Gentechnik produktiver oder resistenter gegen Krankheiten gemacht wurden hatten unsere Wissenschaftler vor kurzem neben der normalen Zucht noch eher plumpere Methoden.

    So wurden z.B. Apfelsamen Giften und radioaktiver Strahlung ausgesetzt und es war dann der reine Zufall, ob eine neue Apfelsorte mit anderen Eigenschaften herauskam.

    Viele grüne Spinner wissen nicht, dass unsere „vielfältigen“ Apfelsorten auf unseren Streuobstwiesen hauptsächlich aus solchen damaligen „Experimenten“ stammen.

    Natürlich haben neue Techniken auch Gefahren. Aber bei rotgrüner Ideologie geht es nicht um rationelle Gefahrenabwägung oder gar um sachliche Argumente, sondern nur um irre ideologische Lügen und das Schaffen von Ängsten. Nichtvorhandene Ozonlöcher oder eine herbei fantasierte Erderwärmungs-Katastrophe, ein Waldsterben, das real nie stattfand, oder Mikrowellen die im Mikrowellenherd das Teewasser verseuchen würde, usw. zeigen die ganze Verrücktheit rotgrünen Denkens.

    Und das ist symptomatisch für die ganze grüne weltfremde Irren-Ideologie! 😉

  6. Hier scheint die EU mal ausnahmsweise einen lichten Moment gehabt zu haben. An Stelle des negativ besetzten Begriffes „Genmais“ sollte im übrigen von „gentechnisch veredeltem“ Mais gesprochen werden.

  7. “Genmais” hat nur einen einzigen Zweck: Über Patente für Pflanzen horrende Einnahmen als Monopolist zu erzielen.
    #4 Tramp (10. Mrz 2014 09:53)

    Denke ich auch (ohne besonders kundig in der Sache zu sein, aber dasselbe sagte mir ein ansonsten sehr vernünftiger und keineswegs Grünen-affiner Mensch kürzlich auch). Das ist offenbar eine verwickelte Sache: Einerseits ist die Abwehr der gründummen Anti-Gen-Hysterie zu begrüßen – aber andererseits geht es eben auch um Monopole und Monsanto, und von dieser Firma hört man immer wieder die übelsten Sachen.

    Es scheint wieder so ein Fall Glühbirne zu sein. Die Brüsseler Geheimkommissare und Wirtschaftslobbyisten fingern im Komplott und wollen den Leuten was aufs Auge drücken, was diese nicht wollen. #3 Rednaxela1 (10. Mrz 2014 09:51) hat ja bereits das Nötige und Richtige dazu gesagt.

  8. Vergleichbar mit Österreichs Umwelttyrannen, welche die Hochofenschlacke im Strassenbau verhindern möchten und jetzt vom Stahlwerk wegen dieser Geschäftsstörung geklagt wurden und nun die Hose voll haben. Sie würden damit schmerzlich getroffen, weil es den Wert dieses sektiererischen Vereines weit übersteigt, vom Gericht deswegen zur Schadengutmachung verurteilt zu werden. Jetzt wird öffentlich gejammert.

  9. Die Gentechnik an sich ist ueberhaupt kein Problem, ja sogar umweltfreundlich. Nehmen wir Mon810, ein Mais der cry1a, das Gift des b. thuringiensis expremiert. Wo frueher Insektenvernichtungsmittel grossflaechig ausgebracht wurden verteidigt sich die Pflanze nun selbt gezielt gegen seinen Hauptschaedling der an ihm frisst. Frisst dass Insekt den Mais nicht, wird es auch ueberhauptnicht betroffen.
    Allerdings ist Monsanto schon fast traditionell nicht besonders an der Umwelt sondern ALLEINE am eigenen Umsatz und Share interessiert. So ist das Problem an beispielsweise Mon810 oder noch mehr Mon1507, dass das Gift nicht alleine im Stengel der Pflanze expremiert wird (wo der Schaedling frisst) sondern ueberall inklusive des Pollens den natuerlich auch andere Insekten sammeln und fressen, auch wenn er verweht wurde. Technisch (und ja ich bin vom Fach) waere es simpel die Expression des giftes auf den Stengel zu reduzieren. Monsanto hat daran aber kein wirtschaftliches Interesse. Das und die endlosen verfahren die dieser Konzern betreibt um Bauern die ihr Saatgut gar nicht verwenden in den wirtschaftlichen Ruin zu treiben zeigen was fuer eine Unternehmensphilosophie hinter Monsanto steckt. Was wenige Wissen: Monsanto hat eine lange Tradition an unethischen Produkten. Sie sind zur Saatgutindustrie gekommen nachdem sie urspruenglich ein reiner Chemiekonzern waren. Dieser hat im Auftrag der US Armee ein Entlaubungsmittel und Herbizid entwickelt. Der Name: Agent Orange. Das war der Anfang auf dem Gebiet der Pflanzenschutzmittel.

    Das Problem ist absolut NICHT die Gentechnik sondern die Konzernpolitik von Monsanto.

  10. Neulich konnte man in der dummen WELT lesen, dass Schmetterlinge durch Genmais sterben. Was für ein Unsinn!

    Mais gehört zu den Gräsern, ist also Windbestäuber und bildet keinen Nektar – lockt folglich keine Schmetterlinge an.

    Das Bt-Protein, das in den Mais transferiert wurde, stammt aus Bacillus thuringiensis. Es handelt sich um ein Pro-Toxin, also einen Stoff, der NICHT giftig ist. Nur im Darm GANZ BESTIMMTER Insekten wird aus dem Pro-Toxin ein Toxin. Dieses Bio-Mittel wirkt also selektiv.

    Bt-Präparate sind seit 70 Jahren in der Anwendung und kein Mensch, kein Schaf, keine Kuh ist daran gestorben. Bt ist in Deutschland IM BIO-ANBAU zugelassen (Dipel ES)!

    Bt-Mais hat einen weiteren Vorteil: Das Mittel muss nicht extra ausgebracht werden, sondern wird von der Pflanze selbst produziert. Das Verfahren ist also besonders bodenschonend.

    Es ist Schwachsinn, Bt-Mais abzulehnen. Die einzigen, die was davon haben, ist die chemische Industrie, die Einbußen beim Insektizidabsatz hätte.

  11. Den Originaltext habe ich mir soeben durchgelesen, und mich hier angemeldet, weil mich die Polemik von Kewil in Verbindung mit absolutem Unwissen, sowohl was den Fachereich als auch die Hochschul/Forschungsmethodik entrüstet. Die grüne Gentechnik, also alles was frei wächst und nicht im Reaktor erzeugt wird, gefährt radikal unser aller Leben, so daß Schweigen genau so unangebracht ist, wie billigste Propaganda eines Mietmaul.

    Zus Sache: Findet irgend jemand etwas von diesem „Medizin-Professor“ an Publikationen? Oder vielleicht von seiner „Firma“, die bei resaerchgate angegeben ist? Verglichen mit denen, die ich kenne, scheint es den „Professor“ nicht zu geben – oder er publiziert nicht. Da sind die ersten Zweifen bereits aufgetaucht.

    Nebelkerzen und Propaganda: Richtigstellung meinerseits.

    * Alle Politiker, bis auf Grüne und Linkspartei, haben dem zugestimmt – entgegen der Meinung der Bevölkerung. Niemand will Gentechnik auf dem Teller. Monsantos Kantine ist gentechnikfrei!

    * Hinweise über Gene in Lebewesen: Vollkommen sinnfrei, dient nur der pseudowissenschaftlichen Darstellung. Rhetorik, Mittelstufe.

    * Kreuzigungsexperimente? Gentechnik ist keine Kreuzung, sondern ein Beschuss mit artfremdem Genfragmenten.

    * Lteraturnobelpreisträger – soll das ein Witz sein? Erinnert sich jemand an die Simpsonsfolge mit Blinky, dem dreiäugigen Fisch, wo ein Schauspieler als Darwin die Überlegenheit erklärt?

    * Glyphosat: Da kann jeder nach googlen, gibt eine interssante Doku zu – „Mit Gift und Genen“.

    * Keine Abhängigkeit – eine glatte Lüge. Der Genmais ist patentiert und verbietet den Landwirten die Nachzucht. Das könnte egal sein – aber der Grassamen kontaminiert alle Felder. Es wird daher weder gentechnikfreien Mais mehr geben, noch Nachzuchten. Die absolute Abhängigkeit – wie in den USA. und dank Freihandel dann auch bei uns.

    * Die Ablehnung in Deutschland ist, wenn man die Ergebnisse von Tierzuchten sowie die Abhängkeiten betrachtet, sinnvoll.

    * Gentechnik natürlich? Ich habe in der Natur noch keine Genkanone gesehen. Warum hat die Natur es bisher nicht geschafft, das Bakteriengen zu applizieren? Warum gibt es keine Chimänen zwischen Hund und Mensch, obwohl da viel „passiert“?

    * Reliösen Argumenten muß man nicht glauben, aber nur weil sie dort geäußert werden, müssen sie nicht falsch sein.

    Wer Genmais essen will, soll ihn in Konserven importieren (steril natürlich). Ich will (sic!) nicht zu mir nehmen, auch nicht durch die Hintertür.

  12. Ich denke da automatisch an die sogenannten „Terminator“-Pflanzen, die nur ein einziges Mal angebaut werden können und aus denen kein Saatgut für die nächste Generation gezogen werden kann!

    Früher haben die Bauern einen Teil des angebauten Saatgutes gesammelt, um es im nächsten Jahr wieder auszusäen. Das geht mit dem T-Saatgut nimmer, es muß jedesmal neu bei DeSanto gekauft werden.

    Und irgendwo habe ich gelesen, daß der Staat den Bauern auch noch verbieten will, altes Saatgut zu verwenden. Hauptsache, sie kaufen den Mist bei DeSanto! Deswegen wollen die Amis auch das Freihandelsabkommen.

  13. Die Bevölkerung will den Genmais nicht und darauf kommt es an. Das wussten Merkel und Co und trotzdem enthielten sie sich der Entscheidung. Das zeigt doch nur, wie wenig wir von diesen Verbrechern vertreten werden. Ich brauche keinen Genmais und ich bin mir sicher, dass genetisch Veränderter Mais auch nicht besonders gesund ist. Unsere Politiker sollen endlich den Willen des Volkes respektieren. PI sollte das übrigens auch!

  14. Andere Probleme werden leider mit Bt-Mais in einen Topf geworfen. Das Saatgutverkehrsgesetz schreibt vor, dass Saatgut, das in den Handel gelangt, nicht nur keimfähig und frei von Schädlingen und Krankheiten sein muss, sondern auch für den Handel zugelassen sein muss.

    Über diese Schiene versuchen tatsächlich Großkonzerne die kleinen Saatgutproduzenten vom Markt zu verdrängen. Das muss verhindert werden. Die Nachzucht regionaler und alter Sorten muss immer gewährleistet sein, um den Genpool zu erhalten. Hierfür setzt sich zum Beispiel die AfD mit ihrem Europaprogramm ein.

    Das hat aber nichts mit Gentechnik zu tun. Grundsätzlich kann man neue Pflanzensorten auf herkömmliche Weise züchten (Selektion von natürlichen Mutationen, Kreuzungen, Hybridzüchtung) oder eben mittels Gentechnik.

    Gentechnik hat ganz einfach den Vorteil, dass es schneller geht, dass die neuen Sorten absolut frei von Krankheitserregern sind und dass man die Artbarriere überwinden kann.

    Mittels Gentechnik lassen sich gezielt Resistenzgene übertragen. Man kann krankheitsresistente Pflanzen züchten und enorm an chemischem Pflanzenschutz einsparen. Man kann salztolerante Pflanzen für den Anbau in ariden Klimazonen züchten. Man kann also Chemie einsparen und minderwertige Böden zum Nahrungsanbau nutzen. Gerade die Öko-Fraktion müsste von den Möglichkeiten der grünen Gentechnik hellauf begeistert sein.

  15. Nun ist es bestätigt: Die DNA aus genetisch veränderten Pflanzen wird durch die Nahrung auf den Menschen übertragen. :

    http://netzfrauen.org/2014/02/20/nun-ist-es-bestaetigt-die-dna-aus-genetisch-veraenderten-pflanzen-wird-durch-die-nahrung-auf-den-menschen-uebertragen/

    …die Menschen sind „Teil eines Experiments“ erklärt ein kanadischer Professor für Genetik dazu in einem Video-Mitschnitt (englisch). Er warnt eindringlich vor den Gefahren, die sich für Mensch, Tier und Natur gleichermassen ergeben, wenn diese mit Gen-Mutationen in Berührung kommen. Er warnt auch davor Politikern zu glauben, welche gen-technisch veränderte Lebensmittel als unbedenklich empfehlen…

  16. #13 Heike_Mareike (10. Mrz 2014 10:32)

    Ich denke da automatisch an die sogenannten “Terminator”-Pflanzen, die nur ein einziges Mal angebaut werden können und aus denen kein Saatgut für die nächste Generation gezogen werden kann!

    Du hast in der Schule nicht aufgepasst als Mendel dran war.

    Das hat nämlich nichts mit Gentechnik zu tun, sondern mit ganz einfacher Vererbungslehre.

    Wenn man die positiven dominanten Eigenschaften zweier reinerbiger Elternpflanzen miteinander kombiniert, hat man in der gesamten F1-Generation Nachkommen mit diesen positiven Eigenschaften (z.B. hoher Ertrag, guter Geschmack). In der F2-Generation spaltet sich das wieder auf.

    Da fast alle Hochertragssorten auf den Heterosiseffekt setzen, kann man sie logischerweise nicht durch das Saatgut der F1-Generation nachbauen. Der Heterosiseffekt tritt nun mal nur in der ersten Generation nach der Kreuzung der reinerbigen Eltern auf.

    Natürlich kann theoretisch jeder Bauer selbst reinerbige Eltern züchten und diese miteinander kreuzen, aber den Aufwand tut sich in der Pflanzenzucht keiner an. In der Tierzucht ist das was anderes.

  17. Transposone sind ganz faszinierende Tierchen. Ihr Weg ist in der Regel von Bakterien in höhere Organismen, die dadurch ganz bequem nützliche Gene fremder Arten abgreifen. Wer es nicht schafft, sie ins Erbgut einzubauen, geht auf andere Weise Bakteriengene einkaufen: er siedelt die Bakterien im Körper an.

    Eine hochentwickelte Form davon sind alle Grasfresser: Ohne Bakterien, die dank ihrer Gene Enzyme produzieren, die Zellulose aufbrechen, könnten die kein Gras verdauen. Also haben sie sich wahlweise einen Riesendarm oder mehrer Mägen zugelegt, um den Bakterien den nötigen gigantischen Platz zu verschaffen, an dem sie werkeln können.

    In Michigan ist man gerade dabei, die Bakteriengene, die zellulosebrechende Enzyme produzieren, in Mais einzubauen. Die Sorte heißt „Spartan Corn“. Damit wird das erstemal Blatt und Stengel zur Ethanolproduktion interessant (bisher Abfall), statt wie bisher nur die Kolben, weil deren Stärke sich leicht fermentieren läßt. Ethanol aus Zellulose lohnte sich nicht, weil die ar***teuren Enzyme bisher zugesetzt werden mußten – Minusgeschäft.

    Damit werden die Kolben wieder als Viehfutter/Menschennahrung frei. Das Patent darauf hält die Michigan State University…

    Beim Menschen steckt bakterielle DNA in etwa einem Drittel des menschlichen Genoms; Transposone springen da munter hin und her. Das Verhältnis Bakterienzellen zu Körperzellen beträgt beim Menschen 10:1. Untersucht wird das im Human Microbiome Projekt, dessen Ziel es ist, alle Bakterien auf und im Menschen zu katalogisieren und ihre Genetik zu entschlüsseln.

    http://www.nih.gov/news/health/jun2012/nhgri-13.htm

    http://www.popsci.com/science/article/2011-09/fyi-how-much-bacteria-do-people-carry-around

    Gene sind hochinteressant. Nicht beängstigend.

  18. Mir hat ein Pflanzenzüchter gesagt, man kann auch mit den Nachkommen der F1 gute bis sehr gute Erträge erzielen. Der einzige Grund ist der, daß MonSanto sein Saatgut verkaufen will und die Bauern nicht die Samen für die nächste Aussaat verwenden sollen!

    Stell Dir vor, wenn das ginge, würde kein Bauer mehr die horrenden Preise für das Monsanto-Saatgut bezahlen. Einige Bauern würden sich auf die Vermehrung des Saatgutes spezialisieren, dieses günstiger verkaufen und Monsanto würde weniger einnehmen.

    Nur um das zu verhindern, hat MonSanto eine Vermehrungssperre eingebaut!

  19. Von der Veränderung unserer Lebensgrundlagen durch raffgierige Lebensmittelkonzerne, Chemieriesen, oder Saatgutproduzenten halte ich überhaupt nichts.

    Und ich werde keinen Veränderten Mais, Reis, Kartoffeln oder sonst etwas essen!

  20. Dieser vitaminhaltige Reis hätte schon seit über 10 Jahren Tod oder Erblindung von Millionen Kindern in der dritten Welt verhindern können!

    Millionen Kinder die in paar Jahren dann selbst zig Millionen neue Kinder produzieren.

  21. @#13 Heike_Mareike (10. Mrz 2014 10:32)
    Ich denke da automatisch an die sogenannten “Terminator”-Pflanzen, die nur ein einziges Mal angebaut werden können und aus denen kein Saatgut für die nächste Generation gezogen werden kann!

    Das ist bei Hybrid-Saaten der Fall – und die sind weit verbreitet, selbst im Öko-Landbau. Bei anderen Sorten wäre es zwar möglich, ist aber durch den Sortenschutz verboten.
    Machbar und erlaubt ist es mit alten Sorten, deren Sortenschutz abgelaufen ist. Nur, diese Sorten sind auch nicht so ertragsstark und meist krankheitsanfälliger, dass sich der Anbau kaum lohnt.

    Gentechnik ist nur eine Methode zur gezielten Genänderung und die Forschung steht da erst am Anfang.
    Z.B. das wäre ein wirklicher Erfolg:
    http://www.schweizerbauer.ch/pflanzen/ackerbau/gv-kartoffel-mit-erhoehter-resitenz-gegen-kraut–und-knollenfaeule-14873.html

    Mit der von den sogenannten „Gen-Kritikern“ favorisierten Methode der ungezielten Genänderung z.B. durch radioaktive Bestrahlung des Saatgutes oder der Pflanzen kann es jahrtausende dauern, bis man so einen Treffer landet. Und von dem, was da alles an unerwünschten Nebenwirkungen raus kommen kann, wird nie gesprochen.

    Die zweifelsfrei vorhandene mehrheitliche Ablehnung der Gentechnik wurde erreicht durch gezielte Desinformation der „Qualitätsmedien“. Die Gefahren der Gentechnik sind in etwa so groß wie der Frieden im Islam.

  22. #13 Heike_Mareike (10. Mrz 2014 10:32)

    Und irgendwo habe ich gelesen, daß der Staat den Bauern auch noch verbieten will, altes Saatgut zu verwenden. Hauptsache, sie kaufen den Mist bei DeSanto! Deswegen wollen die Amis auch das Freihandelsabkommen.

    Das ist nicht richtig. Bauern dürfen altes Saatgut verwenden, wie und wann immer sie wollen:

    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/saatgut102.html

  23. Aber es kann doch ga nicht sein, dass die Nahrungsmittel an Tiere verfüttert werden. Dann haben wir nämlich wegen der genetischen Infektionsgefahr bald nicht nur die Genmaus, sondern die Gen-Kuh, den Gen-Hund und das Gen-Schwein. Mir geht dieser ganze Gen-der-Schwachsinn auch auf die Gene. Ich esse lieber Tic-tac, da sind keine Gene drin.
    Menschen sind nicht sehr intelligent. Die Angst ist größer als die Intelligenz. Bei Ratten ist es andersrum, wie mir in jahrelangen Experimenten scheint.

    Man sollte einfach mal eine Verkostung machen, bei der die Verkoster nicht wissen, ob es eine Gen-Kartoffel oder gerade ein Gen-Mais ist. Ich wette, die erkennen keinen Unterschied (ich habe absichtlich die Sachen alle so haarscharf verwechselt dargestellt. So, wie die Menschen reden und „denken“)

  24. Die Gentechnik ist nicht das Problem sondern Rechtsfragen. Bislang konnte man sein Saatgut selber erzeugen, oder Erzeuger konnten es machen ohne irgendwie lizenzpflichtig zu sein. Was wird passieren, wenn jemand sein Saatgut nicht von Monsanto kauft oder seinen eigenen Genmais reproduziert. Es muesste dann einen Weltpolizisten geben der jeden Acker inspizieren darf und Gesetze wie bei Raub DVDs. Greenpeace ist allerdings nicht besser als Monsanto, sie meinen ein Weltmonopol fuer die korrekte moralische Bewertung in Fragen der Naturnutzung zu haben.

  25. Die Ablehnung der Gentechnik in Deutschland beruht nicht auf Fachwissen, sondern auf ideologischen und politischen Vorurteilen

    Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    Und woher kommt das? Von der verblödeten Bevölkerung die sich keine eigenen Gedanken macht. Ursache hierfür ist wiederum die politisch gewollte Verblödung. Ein Teufelskreis.

  26. Sagen wir es mal so! Ist Gentechnik in dieser Form überhaupt unbedenklich? Nicht daß wir uns eine weitere Form der BSE (Prionen) heranzüchten! Was passiert überhaupt im menschlichen Körper mit dem Zeug? Wird es komplett verdaut oder gibt es die Möglichkeit, daß bestimmte Zusammensetzungen nicht verdaut werden und dann in die Umwelt gelangen? Was passiert in den Kläranlagen mit diesen Genmaterial? Bilden sich neue Bakterienstämme, die vielleicht gar nicht mehr kontrollierbar sind oder wie die antibiotikaresistenten Keime in den Krankenhäusern?

    Solange das nicht geklärt ist, will ich keinen Gendreck auf dem Teller haben und schon gar nicht von MonSanto!

  27. Manchen ist offensichtlich nicht bekannt (keine Kritik, nur eine Feststellung), wie das in Deutschland mit Pflanzen, Züchtungen, Sorten, Saatgut und Sortenschutzrecht geregelt ist. Dazu gibt es ein eigenes Amt und in jedem Bundesland eigene Landessaatzuchtanstalten.

    Zum Einlesen:

    http://www.bundessortenamt.de/internet30/index.php?id=3

    Ein Beispiel für eine Landessaatlangeswort:

    https://www.uni-hohenheim.de/einrichtung/landessaatzuchtanstalt-2769

    Da geht es um – wer hätte es gedacht – Gene:

    Vorrangige Ziele sind:

    – nachhaltige genetische Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
    – verbesserte biologische und technologische Produktqualität
    – hohe Nährstoffaufnahme- und Verwertungseffizienz
    – Toleranz gegen abiotische Streßfaktoren

    Um vorstehende Ziele zu erreichen, arbeitet die LSA auf folgenden Gebieten:

    – Weiterentwicklung und Optimierung von Züchtungsverfahren
    – Erstellung genetisch verbesserten Zuchtmaterials, erforderlichenfalls bis zur Sorte
    – Analyse des genetischen Potentials neuer Pflanzenarten für Produktionsalternativen
    – Weiterentwicklung und Erprobung neuer biologischer Techniken sowie effizienterer Test- und Untersuchungsmethoden
    – Erhaltung, Evaluierung und züchterische Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen

  28. @#14 KaraMustafa (10. Mrz 2014 10:39)

    Die Bevölkerung will den Genmais nicht…

    Also ich möchte den Genmais. Aber ich bin nicht gefragt worden.

    Ich wollte auch den Euro nicht. Ich wollte weder Rumänien noch Bulgarien in der EU haben. Ich wollte nicht das Verbot der Glühbirne. Aber ich werde nie gefragt. Hätten wir Volksabstimmungen über diese Themen durchgeführt, wäre einiges anders gekommen, da bin ich mir sicher.

  29. Echte Terminatorsaaten sind vorhanden und werden aus allein einem Grund nicht ausgebracht: Man befürchtet (sic!) eine horizontale Vererbung über die Artgrenzen hinweg und damit die Unfruchtbarkeit der Pflanzen generell. Was das bedeutet, kann sich jeder leicht ausmalen.

    Dazu kommt die Bienengefährlichkeit. Auch wenn die nicht sofort sterben, werden sie verwirrt und fallen deshalb aus – „more than honey“ sollte man sich durchaus mal ansehen.

    Übrigens – Monsanto möchte in der Tat wieder „agent orange“ einsetzen und produziert Aspartam. Von denen will ich nichts geschenkt haben.

  30. #31 November (10. Mrz 2014 11:16)

    Dann haben wir nämlich wegen der genetischen Infektionsgefahr bald nicht nur die Genmaus, sondern die Gen-Kuh, den Gen-Hund und das Gen-Schwein.

    So ein Blödsinn kommt dabei heraus, wenn kein vernünftiger Biologie-Unterricht mehr stattfindet.

    Infektionen werden durch KRANKHEITSERREGER ausgelöst. Die haben zwar auch Gene, aber diese Gene gelangen nicht bei anderen Lebewesen in die Keimbahn, schon gar nicht überwinden sie dort die Artbarriere, um beispielsweise eine Mais-Maus entstehen zu lassen.

    Meine Güte, Bio-„Wissen“ in Deutschland auf Entwicklungsland-Niveau???

  31. #39 Gassenkoeter (10. Mrz 2014 11:39)

    Definiere „Terminatorsaaten“! Aber bitte wissenschaftlich.

    Dazu kommt die Bienengefährlichkeit.

    Bienengefährlich sind vor allem bestimmte Insektizid-Klassen. Grüne Gentechnik hilft Insektizide einzusparen, reduziert also das Risiko des Bienensterbens.

    Auf den anderen Schwachsinn will ich erst gar nicht eingehen…

  32. Eigentlich ist es wurscht, ob man etwas durch Kreuzung oder im Labor genetisch verändert. Das Ergebnis ist letztlich das Gleiche, nur eben der Zeitraum ist ein anderer.
    Egal was wir zu uns nehmen, es ist alles genetisch nicht mehr im Urzustand.

    Allerdings hat die Kreuzungsvariante den Vorteil, daß sich auch die Kleinlebewesen anpassen können, daß also der Lebensraum der Insekten nicht so drastisch verändert.
    Ich frage mich, was die Maisschädlinge machen, wenn Ihnen diese Pflanze verwehrt wird. Sie sterben sicherlich nicht aus, sondern wenden sich anderen Quellen zu.
    Ich denke nur an ähnliche Entwicklungen, als man zum Beispiel in Australien Kröten ausgesetzt wurden, um einheimische Schädlinge zu bekämpfen. Inzwischen sind die Kröten die Schädlinge.

    Aber egal wie man denkt, die Grünen und die Naturschutzverbände agieren leider nicht mit sachlichen Argumenten, die den Menschen die Möglichkeit geben, das Für und Wider selbst abzuwägen, sondern sie machen eine politische Dagegen!-Debatte daraus und reduzieren alles auf die eventuelle Monopolisierung des Marktes. Ich habe jedenfalls noch kein plausibles Argument gefunden, warum ich dafür oder dagegen sein soll, sondern beurteile das nach meinem Bauchgefühl – und das ist nicht das Übelste! 😆

  33. #40 Norddeutsche Nebelkerze (10. Mrz 2014 11:47)

    Ich habe das von November ironisch verstanden… 😉

    #39 Gassenkoeter (10. Mrz 2014 11:39)

    Und Nostradamus sprach: Das Ende ist nah und es wird fürchterlich. Wir werden alle Sterben! Alle Pflanzen werden unfruchtbar, alles wird wüst und leer. Und beim Bund gibt es für alle Männer Hängolin… 😉

    Es ist schon interessant, was eine naturwissenschaftlich unbeleckte Gesellschaft so alles an Blüten hervorbringt.

  34. Schöne Grüße an die Amis, und sie möchten ihren genveränderten und in der Wirkung auf Mensch und Tier völlig unberechenbaren Scheissendreck bitteschön selber fressen !

  35. @#35 Heike_Mareike (10. Mrz 2014 11:28)
    Sagen wir es mal so! Ist Gentechnik in dieser Form überhaupt unbedenklich? Nicht daß wir uns eine weitere Form der BSE (Prionen) heranzüchten! Was passiert überhaupt im menschlichen Körper mit dem Zeug?
    Was passiert den da, wenn die Gene nicht durch einen gezielten gentechnischen Eingriff geändert wurden, sondern durch radioaktive Bestrahlung als Dampfhammermethode deformiert wurden?
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/zucht-mit-radioaktiver-stralhung-die-atom-gaertner-1.1270439

    Derart „konventionell gezüchtete“ Nahrung nimmst du jeden Tag zu dir. Denn dieses „althergebrachte“ Zuchtverfahren bedarf keinerlei Genehmigung und unterliegt keiner staatlichen Aufsicht – und selbstverständlich sind die so erzeugten Sorten auch Bio-zugelassen. Man redet halt nicht so gern offen darüber. Stattdessen erweckt man vorsätzlich den falschen Eindruck, Biobauern würden das Saatgut immer wieder von der eigenen Ernte nehmen.
    Es mag einige wenige geben, aber für die Biomasse stimmt das sicher nicht. Denn das Korn muss getrocknet, gereinigt und gelagert werden, dass kommt für die meisten – auch in bio – teurer als jedes Jahr das aktuell benötigte Saatgut zu kaufen.
    Hier ein „Ökohändler“ mit dem passenden Namen: Baron Münchhausen.

    http://www.gut-rosenkrantz.de/pdf/Sortenratgeber%20Oeko.pdf

    Da kauft die Ökosekte das Saatgut der „bösen“ Saatmultis. Weil: Eigene Sorten haben sie bis heute nicht gezüchtet. Die Verlogenheit dieser Ökomafia ist grenzenlos – und sie können es sich leisten. Sie dominieren die „Qualitätsmedien“. Ohne diese mediale Unterstützung wäre der ganze Öko-Schwindel schon lange aufgeflogen.

  36. #44 Antikomm (10. Mrz 2014 11:56)

    Schöne Grüße an die Amis, und sie möchten ihren genveränderten und in der Wirkung auf Mensch und Tier völlig unberechenbaren Scheissendreck bitteschön selber fressen !

    Ich glaube, das problem ist nicht das Endprodukt, sondern es sind die Anbauflächen, auf die sich die veränderte Genetik auswirkt. Also der Lebensraum der Kleinstlebewesen, der erst einmal verändert wird. Man kann nicht vorhersagen, wie sich dieser Lebensraum entwickelt.
    Das ist vielleicht der (nicht unbedingt unbegründete) Hinweis vieler Gläubiger, man solle nicht in die Schöpfung eingreifen, denn man bringt damit das Gefüge durcheinander.

    Das ist in etwa so, wie wenn man genetisch anders entwickelte Menschen in unseren Lebensraum bringt, ohne vorher die Bedingungen dafür zu schaffen.
    Keiner kann sagen, wie sich das entwickelt, aber unser Lebensraum wird auf jeden Fall nicht mehr der selbe sein. …um es mal PI zu sagen. 😉

  37. Die einzigen regelmäßigen Toten, die deshalb sterben, weil sie was „verseuchtes“ gegessen haben, gibt es nach wie vor auch in der 1. Welt durch die guten alten Vergiftungen durch voll biologische Toxine, weil sich irgendwer auf was „natürliches“, „unbehandeltes“ verlassen hat und auf Lebensmittelhygiene pfeift. „Bio“sprossen mit Ehec, Listerien in unbehandelter Milch und Rohmilchkäse (alles sehr lecker, nur nicht haltbar), Salmonellen in Ei und Geflügel.

    Fischvergiftungen und Botulismus gehen erfreulicherweise zurück; sehr beliebt sind zur Zeit dagegen Noroviren.

    Mein Lieblingstodesfall durch Lebensmittel ist eher bizarr, aber vollkommen „natürlich“: Da rafften die Faulgase von unbehandelten, falsch gelagerten Kartoffeln eine ganze Familie dahin.

    http://www.mopo.de/panorama/tragoedie-in-russland-familie-stirbt-an-faulgasen-im-kartoffel-keller,5066860,24210094.html

  38. Punkt 1

    Die Bevölkerung will mehrheitlich den „Genmais“ nicht. Ob das richtig oder falsch ist, ist egal. Wenn wir in einer Demokratie leben würde, wäre der Wille des Souveräns Gesetz. Ich muss als Bürger nicht erklären, warum ich etwas will oder nicht. Die Poltiker haben das so umzusetzten.

    Punkt 2

    Die Natur (oder für alle Gläubigen Gott oder Jehova) hat sich was gedacht, als die Welt, Lebenwesen, Planzen etc. geschaffen wurden. Warum daran rumdoktern? Auch das Argument man könnte es besser machen als die Natur überzeugt mich nicht, Fehler gehören zum Leben dazu.

  39. #48 Babieca (10. Mrz 2014 12:15)

    😆 😆 😆

    Paradox: wenn sie dann das Zeug gegessen und sich infiziert haben, rennen die Deppen in die Apotheke und kaufen sich die Chemie der Pharmafirmen.

  40. Gassenköter hat offenbar nicht nur von Genetik keine Ahnung sondern kann auch nicht googlen. Für WD Schleuning gibt es auf google scholar 3860 Einträge. Er ist allerdings kein „Medizinprofessor“(so einen Titel gibt es in Deutschland nicht)sondern Honorarprofessor für Biochemie. Gassenköter muss aufpassen dass er sich nicht an Genen verschluckt.Genfreies Fleisch, Milch oder Gemüse gibt es nämlich nicht.

  41. #39 Gassenkoeter (10. Mrz 2014 11:39)

    Echte Terminatorsaaten sind vorhanden und werden aus allein einem Grund nicht ausgebracht: Man befürchtet (sic!) eine horizontale Vererbung über die Artgrenzen hinweg und damit die Unfruchtbarkeit der Pflanzen generell.

    Es gibt zig Nutzpflanzen, die keine Samen („Saat“) bzw. mickerige, komplett sterile Mickersamen erzeugen (weil die keiner mitessen will). Das sind seit langem gezielt kultivierte *schock* „Terminatorsaaten“, deren Pollen ebenfalls steril sind. Da verbreitet sich auch nichts „horizontal“ und bisher sind nicht „generell alle Pflanzen“ unfruchtbar. Zu denen gehören z. B. Bananen und Ananas. Stichwort Parthenokarpie.

    Diverse Melonensorten werden seit Jahren gentechnisch (!) durch Manipulation des Chromosomensatzes „sterilisiert“, sprich keimfrei gemacht – eine *schock* „Terminatorsaat“-, weil vielen die Kerne lästig sind. Und diese kernlosen „Terminatorsaatmelonen“ ißt jeder vergnügt und ohne zu jammern.

    Kernlose Weintrauben (z.B. Thompson Seedless, die auf die Uralt-Kernlos-Sorte Sultana zurückgehen) werden massig kultiviert. Da ist auch nicht der ganze Wein unfruchtbar geworden.

  42. Nicht zu vergessen, daß Nikita Chrustschow den Mais die Wurst am Stengel nannte.

    Das ganze Thema, kewil, ist wohl doch etwas komplexer.

    Genmais ist keineswegs Mais, der durch Züchtung besonders ertragreich und resistent ist, sondern Mais, dessen Gene durch menschlichen Eingriff verändert wurden. Züchtung, also die Auslese minderwertiger Pflanzen oder von Pflanzen, mit unerwünschten Eigenschaften, und die Vermehrung von Exemplaren, mit den gewollten Attributen, was Gang und Gäbe in der Landwirtschaft ist, ist der Genmais nicht.

    Die rühren da an etwas, das auch Menschen, die mit Religion nichts am Hut haben, schaudern läßt.

  43. Alle, die die Dinge auch mal gerne von der sachlichen, naturwissenschaftlichen Seite betrachten (im Unterschied zu hysterischen „aber-das-ist-böööse/untolerant/unbunt…-Jakobinern), hier mal reinschauen:

    http://blog.psiram.com/

  44. #49 Digitaaal (10. Mrz 2014 12:34)

    Die Natur (oder für alle Gläubigen Gott oder Jehova) hat sich was gedacht, als die Welt, Lebenwesen, Planzen etc. geschaffen wurden. Warum daran rumdoktern?

    Hätten sich die alten Maya oder ihre Vorfahren an diese Regel gehalten, gäbe es einfach keinen Mais und die Debatte wäre überflüssig.

    Mais kommt in der Natur nicht vor.

  45. #42 Tolkewitzer (10. Mrz 2014 11:52)

    Ich frage mich, was die Maisschädlinge machen, wenn Ihnen diese Pflanze verwehrt wird.

    Da Mais bei uns nicht autochthon ist, ist es scheißegal, was mit den Maisschädlingen passiert. Sie gehören nicht zu unserem Ökosystem.

  46. #49 Digitaaal (10. Mrz 2014 12:34)

    Die Natur (oder für alle Gläubigen Gott oder Jehova) hat sich was gedacht, als die Welt, Lebenwesen, Planzen etc. geschaffen wurden. Warum daran rumdoktern?

    Und er erschuf Wellen und Teilchen, Strahlung und Magnetismus, Atome und Gene, Schwerkraft und Kernkraft. Hätte daran keiner „rumgedoktert“, gäbe es weder Radio noch Radar, kein Funk, keine Fliegerei, keine Kaffemaschine, keine Computer, keine Smartphones und noch eine ganze Menge mehr nicht. Kurz: Wenn keiner an den vier elementaren Naturkräften

    – Magnetismus
    – Gravitation
    – Schwache und…
    – … Starke Wechselwirkung rumgedoktert hätte, säßen wir jetzt noch auf dem Baum. Oder drunter, wenn via Fall mal wieder die Gravitation zugeschlagen hat.

  47. „#4 Rednaxela1 (10. Mrz 2014 09:51) Mir persönlich geht es nicht darum ob der “Genmais” jetzt positiv oder negativ zu bewerten ist“

    Richtig: an der Abstimmung kann man die deutlichen demokratischen Verluste der EU mit der Schweiz vergleichen: 80% der Deutschen sind dagegen, aber der deutsche Vertretter hat sich enthalten. Während in der Schweiz 50,000001 % eine Mehrheit ist.

    Noch Fragen ?(und Nein: ich gehöre nicht zu den 80%)

  48. @Gentodherbeibeter

    Habt ihr vielleicht belastbare Studien, die die schröckliche Gefährlichkeit der grünen Gentechnologie untermauern?

    Damit sind nicht gemeint:
    Erzeugnisse von Greenpiss, WWF, Glotze oder Verschwörungsseiten!

  49. An alle Genphobiker. Eßt kein Schweinefleisch. Eure Nasen könnten zu Steckdosen mutieren.
    Obwohl, damit könnt ihr dann eure Elektroautos antreiben.
    Win-Win.

  50. Bei manchen Kommentaren auf diesem thread weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll. Ist die allgemeine Verblödung durch Greenpeace, WWF, BUND etc. tatsächlich schon soweit fortgeschritten? Fast alle Nahrungsmittel enthalten Gene. Gene sind NICHT giftig! Bt-Toxin ist im ökologisch zertifizierten Landbau zugelassen. Die Vorstellung, dass sich Gene aus unserer Nahrung in unser Genom einschmuggeln könnten ist vollständig absurd. Wenn das so wäre müssten hier schon längst Leute mit Hörnern oder Schweinsköpfen herum laufen. Es gibt natürlich Leute mit Kartoffelnasen oder Blumenkohlohren, aber das hat ander Gründe.

  51. Belastbare Studien gibt es genügend, die auch in Fachzeitschriften veröffendlicht wurden (z.B. die Brustkrebsstudie zu Glyphosat nach den Massenfällen in Argentinien).

    Terminatorsaat: Offensichtlich wissen die Apologeten der Gentechnik garnicht, was das ist. Die oben angesprochenen Früchte ohne Kerne sind uninteressant, denn Terminatorfrüchte haben Pollen und Samen – sonst gäbe das Korn ja keinen Mais. Aber die Früchte selbst, bzw. die Kerne sind unfruchtbar. Der Pollen wird aber weitergetragen und verunreinigt die anderen Felder – so daß deren Bauern nicht nur den Ärger wegen der Patente haben, sondern auch mit unfruchtbaren Getreiden.

    1999 haben sich alle Firmen einem Moratorium angeschlossen, welches die Freilandaussaat von Terminatorsaaten untersagt. Es hat bisher keine einzige Freilandaussaat gegeben.

    Zum Hinweis, die Bauern könnten anflanzen was sie wöllten: Das dürfen sie eben nicht. Jedes Saatgut muß zugelassen und gelistet sein beim Sortenamt. Wer das nicht glaubt, kann ja mal nach der Kartoffel Linda googlen.

    Tut mir leid, aber so viele hörige Deppen wie hier begegnen einem sonst selten. Keine Ahnung, aber davon reichlich.

  52. #61 Cuautemoc (10. Mrz 2014 16:02)

    Zitat: „Die Vorstellung, dass sich Gene aus unserer Nahrung in unser Genom einschmuggeln könnten ist vollständig absurd.“

    Die Wissenschaft sieht das ein klein wenig anders:

    http://www.biosicherheit.de/lexikon/671.gentransfer-horizontal-vertikal.html

    http://www.presse.uni-oldenburg.de/f-aktuell/9736wack.htm

    Sind aber vermutlich alles nur Verschwörungstheorien der Bundesämter und Universitäten, schließlich haben die Koryphäen bei PI immer recht.

  53. #63 Gassenkoeter (10. Mrz 2014 16:25)

    Dort steht aber, daß horizontaler Gentransfer sehr unwahrscheinlich ist.
    Wenn Du das Restrisiko völlig ausschließen willst, mußt Du Deine Ernährung auf Mineralien umstellen. Viel Spaß beim Steine lutschen. Ach Erdöl soll auch genfrei sein.

  54. Wenn etwas unwarscheinlich ist, dann braucht man nur die Anzahl der Ereignisse zu erhöhen. Bakterien werden schließlich auch resistent, weil sie das Gesetz der großen Zahl auf ihrer Seite haben.

    Ausserdem, Zitat: „Bei der Sicherheitsbewertung gentechnisch veränderter Pflanzen sollte die Möglichkeit der Weitergabe eines Fremdgens über einen horizontalen Gentransfers berücksichtigt werden – unabhängig von der Wahrscheinlichkeit des Eintretens.“

  55. #63 Gassenkoeter (10. Mrz 2014 16:25)

    Transposone und ihr Wirken wurden in diesem Strang so wie im von Kewil verlinkten Artikel bereits behandelt und sind ein Beispiel dafür, daß „Gentechnik“ nix anderes ist als die Entschlüsselung und Anwendung von „wie kommen Gene außer durch Sex in Organismen“. Sie kommen aber nicht in Organismen, indem ich sie esse und per Magensäure zerlege. Da gehen nämlich ADGT-U kaputt.

    Zu den Bienen: Mais ist – wie alle Getreide (= Süßgräser) – ein Windbestäuber. Zudem einjährig. Der interessiert Bienen nicht. Das „Bienensterben“ ist übrigens genauso von Greenpeace et al. gekrallt und instrumentalisiert wie alles andere, was diese Konzerne anpacken, die ihre Gewinne nicht mit „Natur“, sondern mit Angst und Ablaßhandel erwirtschaften.

    Darf ich im übrigen an die Hysterie zum 00-Raps erinnern: Demnach müßten inzwischen alle Rehe, Hasen und sämtliche Nematoden ganz Deutschlands krepiert sein. Das war auch so eine hypotetische Verbal-Katastrophe, die viel mit „es könnte aber sein, menno!“ und wenig mit „hat es aber nicht“ zu tut hatte.

    Das war der gleiche Irrsinn wie heute bei „Genen“. Nur daß es damals noch nicht einmal um „Gene“ ging. Damals war noch konventionelle Zucht ganz böse, mit der man Bitterstoffe aus dem Raps bekommen hatte.

    Zum Hintergrund von Sortenzulassungen und der Causa Linda noch mal schlau machen: Seit Februar 2010 ist sie laut Entscheid des Bundessortenamts in Hannover in Deutschland als Pflanzkartoffel wieder uneingeschränkt zugelassen.

    http://www.agrarheute.com/linda

    http://www.kartoffelvielfalt.de/rettet_linda/

  56. #63 Gassenköter
    Man sollte nicht über Wissenschaft reden, wenn man davon keine Ahnung hat. Die angegebenen links zeigen doch gerade dass der horizontale Gentransfer zwischen Pflanzen vermittels Bt ein natürlicher Vorgang ist, die Gentechnik also einen natürlichen Vorgang nachahmt. Bt kommt weltweit in nahezu allen Böden vor.Der braucht das Gen von den Pflanzen nicht. Der Einbau von Genen in ein Säugetiergenom über die Nahrungsaufnahme ist etwas völlig anderes und natürlich durch Sequenzierung ausgeschlossen worden.In das Genom somatischer Zelle können sich nur Viren einnisten, z.B. Herpes und Varicella Viren.

  57. #62 Gassenkoeter (10. Mrz 2014 16:04)

    also dann kram die mal hervor.
    bin schon sehr gespannt, was da kommt.

  58. #65 Gassenkoeter (10. Mrz 2014 16:58)

    So funktioniert die Natur seit Millionen von Jahren. So funktioniert sie seit Erfindung der Gene. Und auf einmal soll das ein gigantisches Problem sein, das alles vernichtet? Diese ganzen Verrenkungen kommen doch nur daher, daß eine ganze Weltuntergangslobby besessen davon ist, daß „Gentechnik“ viel, viel viel böser ist als die „normale“ Genetik, die genauso funktioniert.

  59. @#62 Gassenkoeter
    Zum Hinweis, die Bauern könnten anflanzen was sie wöllten: Das dürfen sie eben nicht. Jedes Saatgut muß zugelassen und gelistet sein beim Sortenamt. Wer das nicht glaubt, kann ja mal nach der Kartoffel Linda googlen.

    Saatgut, welches als Saatgut gehandelt wird, dass muss zugelassen sein. Wenn ein Bauer alte abgelaufene Sorten anbaut und von seinem eigenen Korn wieder aussät, ist das erlaubt. Nur das Korn als Saatgut verkaufen, dass darf er nicht.

    Und so war es auch bei „Linda“. Wer noch Linda-Kartoffeln hatte, hätte sie auf ewig weiter anbauen können, nur eben nicht als Pflanzkartoffeln verkaufen.
    Das wurde dann von den „Qualitätsmedien“ bis zur Unkenntlichkeit verdreht und schon grölten die Deppen im Chor: „Linda darf nicht sterben“.
    Wenn die zuvor alle regelmäßig „Linda“ gegessen hätten, dann wäre der Marktanteil sicher nicht auf „gigantische“ 1.4% abgefallen. Von den Deppen, die da gegrölt haben, wird kaum einer „Linda“ jemals gegessen haben.

    Und was die geänderten Gene angeht: Die durch radiaktive Bestrahlung veränderten Gene sind sogar Bio-zugelassen. Da scheint es keinerlei Befürchtungen zu geben. Das sollte eigentlich auch dem letzten Linda-Deppen zu denken geben.

  60. #70 talvisota (10. Mrz 2014 17:50)

    @#62 Gassenkoeter
    Wer noch Linda-Kartoffeln hatte, hätte sie auf ewig weiter anbauen können, nur eben nicht als Pflanzkartoffeln verkaufen

    Danke, das hatte ich bei meinen Linda-Anführungen vergessen. Das war nämlich alles, worum es da ging. Aber egal – bereits seit vier Jahren ist sie ja auch wieder zum kommerziellen Pflanzkartoffelverkauf zugelassen. Was Gassenkoeter auch nicht wußte.

  61. Wenn man nur daran denkt was uns diese grünverbohrte Ideologie alles eingebrockt hat von den wirtschaftlichen Defiziten gar nicht zu reden. Ja ich bin für Gentechnik ! Ja ich bin für Kerntechnologie sprich Kernkraftwerke und Ja ich bin für den technischen Fortschritt ohne wenn und aber ….Bedenkenträger sollen uns doch endlich in Ruhe lassen…

  62. Endlich was Vernünftiges zum Thema!
    Von „Genmais“ zu reden ist zudem ungefähr so intelligent wie zu erklären: ich benutze keine „Chemie“ (sei`s beim Putzen, Düngen oder Dergleichen). Ja was denn dann??? Auch Schmierseife und Jauche haben ihre chemische Zusammensetzung.

  63. #16 Gassenkoeter (10. Mrz 2014 10:30)

    Habe Ihren ersten Post auf diesem Blog erst jetzt gelesen – wurde wohl erst später freigeschaltete. Bei aller Ihrer Empörung: Für einen Einstand ist das im Ton komplett vergriffen.

    Zus Sache: Findet irgend jemand etwas von diesem “Medizin-Professor” an Publikationen?Verglichen mit denen, die ich kenne, scheint es den “Professor” nicht zu geben – oder er publiziert nicht. Da sind die ersten Zweifen bereits aufgetaucht.

    Ich weiß ja nicht, wie es um Ihre behauptete Hochschulaffinität und Gugl-Fähigkeiten tatsächlich bestellt ist, aber Sie können gerne in den 124 Publikationen des Mannes stöbern. Übrigens bei dem von Ihnen angeführten Researchgate:

    http://www.researchgate.net/profile/Wolf-Dieter_Schleuning/

    Könnten Sie richtig recherchieren, hätten Sie auch die ausführliche Vita von Professor Wolf-Dieter Schleuning gefunden:

    https://www.rhoen-klinikum-ag.com/rka/cms/dkd_2/deu/91534.html

    Hier finden Sie weitere Publikationen von ihm:

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?cmd=DetailsSearch&term=Schleuning+M.

    Schleuning hat, wie Sie der Bandbreite seiner Aufsätzeentnehmen können, ein Faible für Genetik und genetische Modellorganismen, zu denen auch Pflanzen zählen. Weil sie die Grundlage seiner Arbeit sind. Er hat 2012 auch mal bei NOVO kommentiert:

    Grüne haben in aller Regel keine Ahnung von Ackerbau und Viehzucht. Auch deutsche Bauern arbeiten beim Anbau von Mais, Roggen, Raps und zunehmend Kartoffeln mit Hybriden die sie von vorwiegend einheimischen Saatguthersteller beziehen und die dem Sortenschutzgestz unterliegen. Die Verwendung von Hybriden hat für den Landwirt den Nachteil, dass deren Nachkommen deutlich an Fitness verlieren. Beim Anbau von aus Hybriden erzeugtem Saatgut kommt es beispielsweise bei Mais zu Ertragsreduktionen von etwa 30 %. Der übliche Saatgutpreis beträgt aber nur einen Bruchteil dieser Ertragseinbuße, weshalb sich der jährliche Saatgutzukauf aus betriebswirtschaftlicher Sicht lohnt. Ebenso lohnt sich der Kauf von gentechnisch modifizierten Saatgut, da er zu höheren Erträgen und Einsparungen beim Pflanzenschutz führt.

    Die Vertreibung der gentechnisch gestützten Pflanzenzucht aus Deutschland ist der letzte Akt einer Tragödie, die in den 80iger Jahren begann, als das Land Hessen mit seinem damaligen Umweltminister Joschka Fischer die Inbetriebnahme einer Anlage zur Herstellung menschlichen Insulins in gentechnisch modifizierten Bakterien durch die Firma Hoechst auf der Grundlage herbeifantasierter Risiken zehn Jahre lang hintertrieb. Hoechst, damals das grösste Pharmaunternehmen der Welt, ist heute untergegangen.

    In der Folge haben andere Pharmaunternehmen wie Bayer, Schering, Knoll AG (BASF) ihre gentechnischen Projekte eingestellt oder ins Ausland verlagert. Als Folge wird der lukrative Markt der “Biologicals” heute von US-Unternehmen beherrscht. Schon damals hat sich die Politik vor dem grünen Zeitgeist feige wegeduckt. Die Unternehmen selbst sind nicht unschuldig, da die Soziologen und Psychologen in den Abteilungen für Öffentlichkeitsarbeit einer offensiven Auseinandersetzung ausgewichen sind und wie in Deutschland üblich einen “Dialog” angestrebt haben, der sich natürlich als völlig unfruchbar erwiesen hat. Versagt hat auch die Wissenschaftpolitik weil bis heute weder vom Wissenschaftsrat, den zahlreichen Akademien und Gesellschaften oder Uni-Präsidenten ein mahnendes Wort zu dieser fatalen Entwicklung zu hören ist. Die Vertreibung der Gentechnik wird ebenso wie die Vertreibung der Kernphysik und der Irrsinn der Energiewende für künftige Generationen Folgen haben der weit über die zu erwartenden negativen Folgen der “Eurorettung” hinausgehen wird.

    Zum Einlesen in den Horizontalen Gentransfer noch was von Anton Hartmann:

    http://www.helmholtz-muenchen.de/fileadmin/GSF/pdf/publikationen/mensch_und_umwelt_spezial/Heft17/59_64_Hartmann.pdf

  64. Größere Korrektur: Gerade hängt von mir ein Kommentar mit vier Links in der Moderation. Gen–Med-Prof. Schleuning ist NICHT!!! der von mir u.a. verlinke Med.-Prof. Michael Schleuning (mit Vita) am Röhn-Klinikum.

    Mein blöder Fehler. Der Rest stimmt.

  65. Ich habe nichts gegen Gen-Mais oder Gentechnik im allgemeinen. Aber gierige Konzerne wie Monsanto, die den Profit über den Nutzen für den Menschen stellen, sind mir weniger sympathisch.
    Schon traurig, dass es so viele dumme Schafe gibt, die diesen selbsternannten Heisbringern ihre Scharlatanerie abkaufen.
    Denn das was Monsanto verhökert hat nichts mit nutzbringender Veränderung zu tun, sondern lediglich mit Gewinnmaximierung, koste es was es wolle.

  66. #8 heureka (10. Mrz 2014 10:11)

    Hier scheint die EU mal ausnahmsweise einen lichten Moment gehabt zu haben. An Stelle des negativ besetzten Begriffes “Genmais” sollte im übrigen von “gentechnisch veredeltem” Mais gesprochen werden.

    “gentechnisch veredelten” Mais wird man aber kaum irgendwo bekommen. Alles was man bekommt ist das Zeugs, das man nach der Ernte nicht mehr als Saatgut verwenden kann, weil es in der 2. Generation nicht mehr „funktioniert“.
    Also eher „gentechnisch verkrüppelter“ Mais.

  67. Hihi. Ich schlendere gerade zu meinem Bücherregal und will mir nochmal die klugen Aufsätze von Max Delbrück, Hoimar von Dithfurth und James D. Watson aus dem Sammelband „Vom richtigen Umgang mit Genen. Die Debatte um die Gentechnik“, Piper, 1991 zu Gemüte führen. Es waren lauter kluge Plädoyers für die Gentechnik, da bereits damals die Diskussion kochte. Vor allem von Seiten ahnungsloser Grüner. Und was sehe ich, wer Herausgeber war?

    Wolf Dieter Schleuning (und Ernst Fischer). Samt Schleunings Aufsatz: „Die Gentechnikdebatte. Ein deutsches Scherbengericht“.

    😀

    Wer sich den Mann (Jg. 1944) ansehen will, guckt auf Seite 23, rechte Spalte, 2. von oben:

    http://www.uni-salzburg.at/fileadmin/multimedia/Molekulare%20Biologie/images/AG_Brandstetter/2013-02-20_Program-Online.pdf

  68. OT:
    In der jüngsten jF (11/2014) ist eine Kurzfassung des Berichtes Krieg um Sand – Dokumentarfilm über eine Umweltkatastrophe enthalten (unter „Natur und Technik“).
    Kurz gesagt: Sand braucht man in Riesenmengen für Beton z.B. in Dubai, Istanbul etc… und mancherorts wird er knapp und der Abbau im Bereich von Stränden verboten, weil die Länder absinken (ach, doch kein Meeresspiegelanstieg?).

    …Mauritius, das ebenfalls vor allem aufgrund illegaler Sandförderung absinkt. Einige zum Staatsgebiet gehörende Inseln mussten endgültig evakuiert werden – die Insel Mauritius selbst mit der Hauptstadt Port Louis platzt aus allen Nähten, was wieder zu sozialen Problemen führt.

    Wobei- wie können vulkanische Inseln absinken?
    Es gibt teilweise üble Umweltschäden und auch illegalen Sandklau.
    Googlesuche nach “ illegaler Sandhandel „, den Vorschlag „Hundehandel“ ausschließen.

  69. Wetten daß die hier postenden Öko-Ultras den verlinkten Artikel keines einzigen Blickes gewürdigt haben?

    Wer will sich denn auch seine vorgefertigte Meinung durch Sachargumente kaputt machen lassen.

  70. so, wo sind jetzt die publikationen, wo?

    wenn man was behauptet, dann muss man diese auch unterlegen können.

  71. #81
    Eine Gefährlichkeit geht natürlich nicht von den Pflanzen aus, sondern unter Umständen vom Glyphosat wenn es vom Flugzeug aus ausgebracht wird. Das gilt natürlich für alle Herbizide. So etwas mag es in Brasilien oder Paraguay geben aber keinesfals bei uns. Die deutschsprachigen Paraguayer Landwirte sind übrigens meistens Mennoniten.

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