Geschmacksmacht II: Geschmackliche und politische Souveränität

Akif PirinçciIm ersten Teil meines Artikels über die Bedeutung von Pirinçcis Stil hatte ich dargelegt, dass Fragen des Geschmacks eine enorme politische Bedeutung haben und sehr effektive Mittel zur Machtsicherung sind. Der Geschmack gehört in den Bereich des Habitus eines Menschen, einer Menge an nicht mehr bewussten Voreinstellungen des Urteilens und Fühlens, die zwar wesentlich gesellschaftlich beeinflusst sind, deren gesellschaftliche Bedingtheit der Einzelne aber vergessen hat. Weiter wurde gezeigt, dass die politische Ohnmacht der Bürgerlichen und Konservativen wesentlich auf ihrem Habitus der Zurückhaltung, Selbstkontrolle und Unterordnung beruht. Jetzt sollen die Linken und der Mainstream unter die Lupe genommen werden.

(Von Peter M. Messer)

Souverän ist, wer über den geschmacklichen Ausnahmezustand entscheidet

Den Zusammenhang zwischen Geschmack und Macht hat die Linke immer begriffen. Sie hat ihre ästhetische Souveränität durch Stilbrüche und Geschmacksverletzungen begründet, lange bevor sie auch nur in Nähe ihrer heutigen politischen Souveränität kam. Das reicht vom Gammel-Look der 68er bis zum Regietheater mit seinen Fick- und Fäkalszenen: Sie zeigen, dass man sich an gesellschaftlich herausgehobenen Orten etwas herausnehmen kann, das andere sich nicht herausnehmen können. Es ging hier nie allein um Kunst, es ging um Macht. Um Macht über den Geschmack und Macht durch die Herrschaft über den Geschmack. Frei nach einem unter Konservativen heiß geliebten Carl-Schmitt-Zitat: „Souverän ist, wer über den – geschmacklichen – Ausnahmezustand entscheidet.“ Souverän ist, wer Mohammed-Karikaturen für geschmacklos erklären und Pussy Riot zu Heldinnen stilisieren kann, wer Fäkel- und Genitalsprache bei Akif Pirinçci vulgär und bei Charlotte Roche zärtlich nennen kann. Pirinçci verstößt gar nicht gegen „linke“ Geschmacksregeln, weil Fäkalsprache im richtigen Zusammenhang (Regietheater, Krampf gegen rechts) völlig akzeptabel ist. Er verstößt gegen den konservativen Geschmack, der sie nie für angemessen hält.

ZEIT-Literaturchef Ijoma Mangold hatte Pirinçci vorgeworfen, dass er nicht das geringste Bemühen um „Maß und Mitte“, nicht die kleinste Selbstrelativierung und kein bisschen Selbstironie zeige. Wo sind dann aber die ganzen selbstironischen Multikulti- und Genderideologen, sich selbst zurücknehmende Flüchtlingsadvokaten, sich selbst beschränkenden Euro- und Europa-Propagandisten und Krämpfer gegen Rechts mit Maß und Mitte? Sollten wir etwa die Selbstironie in den empörten Aktionen gegen Negerküsse und Mohrenköpfe übersehen haben? Natürlich haben wir das nicht, weil es die selbstironischen Selbstabschaffer nicht gibt, und es gibt sie nicht, weil diese Typen kämpfen und siegen können, und sie können kämpfen und siegen, weil sie mit vollem Einsatz gegen den Gegner vorgehen. Dagegen hält sich die habitusbehinderte konservative Seite an Regeln, von denen sie positiv weiß, dass die andere Seite sie bricht, weil ihr jede Souveränität fehlt. Bürgerstil ist eben Sklavenstil. Ijoma Mangold und sein Kollegen merken aber an Pirinçcis Erfolg, dass der eine oder andere Sklave seine Ketten von Anstand, Maß und Mitte nicht mehr für sein kostbarstes Schmuckstück hält. Mangold erkennt, dass der Gegner souverän werden, wieder ein vollständiger Mensch werden und in allem mit den Meistern der PC gleichziehen könnte. Daher die Panik.

Deshalb verstehen die Mangolds dieser Republik die Relevanz Pirinçcis besser als die meisten seiner Verteidiger, die wieder Opfer der absoluten Herrschaft des bürgerlichen Geschmacks werden, selbst bei sonst brillanten Köpfen. Michael Paulwitz schreibt in der Jungen Freiheit über Pirinçci, „der drastische Einsatz von Fäkal und Genitalvokabular“ sei „kalkulierte Attitüde“. Pirinçci spiele „bewusst mit dem Klischee des Macho-Türken.“ Es darf nicht sein, dass Pirinçci „Arschloch“ sagt, weil er „Arschloch“ unmittelbar meint, denkt, und fühlt, weil eine solche Unmittelbarkeit und Aggressivität dem Bürger unerträglich ist. Es muss sich darum um einen bewussten und kalkulierten, also selbstkontrollierten Einsatz handeln. So als ob Pirinçci sein Buch aus einem Text übersetzt hätte, den er vorher aus Zitaten von Ernst Jünger, Carl Schmitt und Botho Strauß zusammengeschustert hat. Er muss dem Habitus des Konservativen angepasst werden, um akzeptiert werden zu können.

Linksgrün als Exzess der bürgerlichen Form

Paulwitz irrt darum, wenn er Pirinçcis Liebe zu Deutschland einem aus der Türkei importierten Patriotismus zuschreibt. Pirinçci kann Deutschland lieben, weil er lieben kann, und er kann lieben, weil er auch verachten kann, weil er ein vollständiger Mensch mit einem vollständigen Zugang zu sich selbst ist, denn sonst könnte er keine millionenfach verkauften Katzenkrimis schreiben. Wer wie Pirinçci als Kind bittere Armut kennengelernt hat, der weiß auch den in Deutschland erreichten Wohlstand zu schätzen und leidet nicht wie viele Konservative unter dem „oberflächlichen Konsum“ und der „Not der Notlosigkeit.“ Äußerungen wie die Pirinçcis könnte man, schlechter formuliert, auch von Deutschen bekommen, nur kämen die aus politischen und sozialen Bereichen, von denen sich JF, ef und Sezession sorgsam fern halten. Pirinçci ist der Glücksfall eines Menschen, der sich massenmarkttauglich artikulieren kann, aber nicht mit dem Zombie-Gift einer bürgerlich-konservativen Sozialisation in Berührung gekommen ist. Paulwitz hält hier für ethnisch verursacht, was in Wirklichkeit eine soziale Grundlage hat.

Der Glaube, man könne gewissermaßen den Patriotismus mit Hilfe „guter Türken“ aus Kleinasien importieren wie Melonen, ist natürlich sehr bequem, weil man dann auch als „Konservativer“ sein Schiffchen in den breiten Strom der „Bereicherung durch Einwanderung“ steuern kann und weil man sich wieder einmal die Suche nach den Ursachen der eigenen Schwäche erspart. Warum merkt eigentlich niemand, dass man „linksgrüne“ Ideen ganz leicht darstellen kann, indem man bürgerliche Haltungen steigert: Die Sprachpolizei der PC ist die Steigerung der bürgerlichen Verurteilung schmutziger und verletzender Sprache. Das Multikulti-Idyll ist die Steigerung der allgemeinen bürgerlichen Nettigkeit, in der jeder freundlich zum anderen ist. Die linke Inflation der Menschenrechte auf alles und jedes ist die Steigerung des bürgerlichen Fetisch-Kultes um das Recht, denen beiden gemeinsam ist, dass sie Politik nicht als Konfliktfeld egoistischer Interessen akzeptieren können, sondern zur Verwirklichung höheren, von vornherein vorgegebenen Rechts hochkoksen müssen. Die konservativen Klagen über oberflächlichen Konsum, passen wunderbar zur grünen Postmaterialität, die bei der Abwehr des Zugriffs auf deutsches Privat- und Volksvermögen aber gar nicht hilfreich ist. Auch der Ausschluss der Konservativen und Rechten aus dem Diskurs ist eigentlich nichts weiter als die Verschiebung des Rauswurfs der Lauten und Groben aus dem Salon von der formalen auf die inhaltliche Ebene: Menschen wegen ihrer religiösen oder ethnischen Zugehörigkeit auszugrenzen ist doch viel unhöflicher, als „Arschloch“ zu sagen, oder? Es ist auch gar nichts anderes zu erwarten, weil man sich seinen Habitus beim Aufwachsen in seinem Umfeld aneignet. Die heutige kulturell dominante Linke hat aber von ihrer sozialen Herkunft her kaum etwas mit der klassischen Arbeiterlinken zu tun. 1968 war eine Revolte von Bürgerkindern und ist es seither geblieben. Und die gesamte Europäisierung ist von den bürgerlichen Parteien aus eigenem Antrieb vorangetrieben worden und musste nicht erst von Linken erzwungen werden.

Enthemmt Euch!

Diese Bedeutung von Geschmack und Habitus für die politische Lage unterstreicht darum die Forderung von Alex Kurtagic, eine eigene „rechte“ Ästhetik zu entwickeln. Nur wäre es ein Missverständnis, darin ein Bemühen um eine attraktive Präsentation nach außen zu sehen. Man macht das nicht für andere, man macht das für sich selbst: um wieder einen handlungsfähigen, emotional vollständigen Habitus zu entwickeln und um durch das Band eines geteilten Geschmacks eine gegenseitige Verlässlichkeit aufzubauen. Gerade die bürgerliche Linke zeigt, wie sehr sich handlungsfähige Gruppen durch einen geteilten Geschmack auszeichnen, der viele inhaltlichen Zersplitterungen überbrückt: von der Hippie- und 68er-Ästhetik zum grünen Müslitum bis zum heutigen Lifestyle mit Volvo-Kombi, asiatisch-maghrebinisch-bayrischem fusion food und italienischem Design.

Diese neue Form wird vielen herkömmlichen Konservativen aber nicht gefallen. Sie wird auf Maß und Mitte nichts geben, weil sie die bürgerlichen Quellen unserer Misere erkannt hat und weil man sich nach einem Schiffbruch keine Sorgen darum machen sollte, durch zu heftige Schwimmbewegungen Schweißflecken in den Achseln zu bekommen. Stattdessen wird sie Witz, Wut, Zorn und Aggressivität schätzen und Wehrfähigkeit als Vorbedingung von Ehrfähigkeit ansehen. Sie wird die Verachtung des Materiellen beenden. Ihre Heftigkeit erschöpft sich nicht in Fäkalsprache, aber sie wird niemals vor ihr zurückschrecken oder sich von ihrem Gebrauch distanzieren. Deshalb ist übrigens für mich unser guter Kewil eine Art Glaubwürdigkeitssiegel für PI: Wen dieser Stil abschreckt, der hat den Ernst der Lage noch nicht begriffen und reiht sich demnächst wohl wieder in den Mainstream ein.

Man täusche sich auch nicht: Soweit diese neue Form kulturell „von oben“ kommt, wird sie nicht nett und adrett, sondern hart und zynisch wirken. Sie wird sich selbst nicht mehr darum belügen, dass die Verteidigung des eigenen Landes, Vermögens und der eigenen Freiheit und Kultur ein egoistischer Akt ist, in dem ich mir selbst wichtiger bin als der andere, und sie wird das nicht mehr mit fußnotenbepuderten Geisteleien verdecken können und verdecken wollen.

Bleibt noch eines zu tun: Seinen Habitus kann man nur durch Übung ändern. Man muss also Pirinçci nicht verteidigen, als ob er dies nötig hätte, sondern seinem leuchtenden Beispiel folgen. Darum zum Schluss die Essenz dieses Artikels in gerechter, in sachgerechter Sprache:

„Wer Verhältnisse, die Scheiße sind, nicht als Scheiße bezeichnet, weil man „Scheiße“ nicht sagt, der hat Scheiße im Hirn. Er unterwirft sich denen, die souverän entscheiden, was und wen sie als Scheiße bezeichnen und die ihre Macht wesentlich einem bürgerlichen Konservatismus verdanken, der aus gutem Grund mit demselben Anfangsbuchstaben geschrieben wird wie Kriecher, Krüppel und Knecht. Ihm fehlen für echten Widerstand und die Verteidigung des Eigenen die Eier. Fehlende Eier lassen sich aber nicht dadurch ersetzen, dass man sich Isensees Handbuch des Staatsrechts oder eine Ernst-Jünger-Gesamtausgabe in die Hose stopft. Das täuscht zwar eine mordsmäßige Erektion vor, aber es kommt nichts dabei heraus, egal wo man sie reinsteckt. Die moralische Substanz solcher Komakonservativer erschöpft sich erfahrungsgemäß bei jedem Konflikt darin, in ihre Mittel- bis Oberklasse-Autos zu steigen, in ihre Mittel- bis Oberklasseviertel zu fahren, ihre Kinder auf Privatschulen zu schicken und auf den nächsten Guttigauck hereinzufallen. Ich empfinde gegenüber diesen Typen nur noch Ekel und intellektuelle Langeweile. Kennt man nämlich den Geruch ihres Zombie-Giftes erst mal, riecht man meist schon nach dem ersten Absatz, welche Texte in der Folgenlosigkeit verrecken werden. Ich kann die Form gegenüber solchen Anstands-Asthmatikern nur deshalb wahren, weil man nicht gleichzeitig lachen und kotzen kann. Fickt euch, ihr Wertewichser! Wer sein Land und sein Leben zurückbekommen will, der muss souverän mit der bürgerlichen Form brechen können. Denn Bürgerstil ist Sklavenstil.“

Na also, es geht doch.




Video: Hamed Abdel-Samad auf Phoenix

phoenixHamed Abdel-Samad ist im Moment auf vielen Kanälen ein begehrter Gast, da er in seinem Buch „Der islamische Faschismus“ die Religion des Friedens™ so offen wie kaum einer vor ihm kritisiert hat. Zu dem halbstündigen Phoenix-Gespräch, das in Berlin-Kreuzberg aufgenommen wurde, musste Hamed folglich von fünf (!) Personenschützern begleitet werden. Der ägyptischstämmige Publizist erläutert ausführlich die faschistischen Bestandteile des Islams und die Gefahren, die sich daraus für die moderne westliche Welt ergeben, natürlich auch für Deutschland. Er habe in der letzten Zeit einige Vorträge in Schulen gehalten und den Eindruck gewonnen, dass in ihnen Zeitbomben ticken, die die Zukunft unseres Landes gefährden.

Hier das Video der Phoenix-Sendung, ausgestrahlt am vergangenen Samstag um Mitternacht und Sonntag um 11:15 Uhr:

Die Berliner Morgenpost beurteilte Hameds Auftritt in der ARD-Maischberger-Sendung vom Dienstag vergangener Woche mit der Überschrift „Den Islam darf man genauso wenig kritisieren wie die Mafia“:

Gerade ist ein Buch mit dem Titel „Der islamische Faschismus“ erschienen. Bei Maischberger gab er seine Analyse in Kurzform wieder. Dass der Islamismus im Bewusstsein der eigenen Überlegenheit existiere, Hass und Ressentiments unter seinen Anhängern schüre, in Allah einen charismatischen Führer gefunden habe, zudem antisemtisch sei und Weltmachtgelüste empfinde: All dies sei, so Abdel-Samad, strukturell dem Faschismus wesensverwandt.

Zur Provokation gerät die These nun dadurch, dass Abdel-Samad all diese Auswüchse in der Religion selbst angelegt sieht. Der Islam wende sich aggressiv gegen Kritik, sagte er, man dürfte ihn genauso wenig kritisieren wie die Mafia. Das apodiktische Freund-Feind-Schema des Islams („Gläubige“ gegen „Ungläubige“) verrate seine totalitären Züge. Kein Zufall, dass der Islamismus als seine radikale Spielart nicht nur etwa zeitgleich mit dem europäischen Faschismus entstanden sei, sondern auch innige Sympathien zu ihm entwickelt habe.

Spiegel Online zum gleichen Thema:

In seinem Buch „Der islamische Faschismus“ zieht der Ägypter, gestützt auf die Theorien Ernst Noltes, Parallelen zwischen faschistischen und islamistischen Bewegungen. Beide würden Ideologie und Gewalt verherrlichen, die Welt in Gut und Böse teilen, von der eigenen Überlegenheit ausgehen und die eigenen Mitglieder „mit Hass vergiften“.

Beide Ideologien würden charismatische Führerfiguren kennen, beider Absicht sei das Einschüchtern von Gesellschaften mit dem Ziel der Weltherrschaft: „Man kämpft nicht um zu leben, man lebt um zu kämpfen“, sagte Abdel-Samad, und, kategorisch: „Islam und Demokratie sind nicht vereinbar“, weil im Islam selbst mit seinem Gott, dem man keine Fragen stellen dürfe, der Weg zum Totalitarismus vorgezeichnet sei.

PI mit Videobericht über den Auftritt Hameds vorletzte Woche im Münchner Literaturhaus und die Beurteilung des Rechtsanwaltes von Imam Idriz, Hamed mache sich zum „Kronzeugen der FREIHEIT„.

(Videobearbeitung: theAnti2007)




Uckermann trotz „akuter Psychose“ in Haft

Seit Freitagabend befindet sich der Kölner Ratsherr Jörg Uckermann (PRO KÖLN / PRO NRW) in Polizeigewahrsam, weil er am Freitagnachmittag angeblich ohne ausreichenden Grund einer Hauptverhandlung vor der 12. Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichtes ferngeblieben ist. PI konnte nun jedoch in ein vertrauliches Polizeiprotokoll Einblick nehmen, das eindeutig belegt, dass Jörg Uckermann am Freitag definitiv verhandlungsunfähig war. Uckermann war zum Zeitpunkt der Verhandlungseröffnung bereits wegen einer „akuten Psychose“ im Landeskrankenhaus Köln-Merheim stationär aufgenommen worden. Nach der abendlichen Verhaftung auf dem Klinikgelände wird diese Diagnose ausdrücklich im Polizeiprotokoll festgehalten, zudem der wörtliche Warnhinweis: „Krampf gefährdet“.

Trotz dieser eindeutigen Diagnose wurde Uckermann von der zuständigen Haftrichterin keine Verhandlungsunfähigkeit im Nachhinein zugestanden, weil offenbar ein formal-korrektes Attest dafür fehlte. Schlimmer noch: am Sonntagfrüh wurde Uckermann sogar in die JVA Ossendorf verlegt. Dort aber, wie der WDR berichtet, nun in die Krankenabteilung. Schon komisch, wenn doch Uckermann angeblich gar nicht krank genug war für eine Verhandlungsunfähigkeit …. Oder hat hier jemand „kalte Füße“ bekommen?

Denn es ist schon wirklich kafkaesk: Da wird ein psychisch Erkrankter ins Gefängnis geworfen, weil er bei einer „akuten Psychose“ und „Krampfgefahr“ nicht auch noch an das formal-richtige Attest für das Gericht gedacht hatte. Und anstatt nun schnellstmöglich diese Paragraphenreiterei zu beenden, versteckt sich die 12. Wirtschaftsstrafkammer unter Vorsitz von Richter Jörg Michael Bern weiterhin hinter formalistischen Begründungen, obwohl natürlich auch die Strafprozessordnung und das Prinzip der Verhältnismäßigkeit bei solchen Fällen eine sofortige Aufhebung des Haftbefehls möglich machen würden. Doch der Ermessensspielraum der Richter wird auch hier bislang wieder – so wie bisher im ganzen Verfahren – einseitig zum Nachteil der betroffenen PRO KÖLN-Politiker ausgenutzt. Wundert es da eigentlich noch irgendjemanden, dass immer mehr von einer politischen Justiz gegen PRO KÖLN und Jörg Uckermann sprechen?




Türke nennt Dönerladenkontrolleur „Nazi“

dönerNicht jeder Deutsche (Islamkritiker natürlich ausgenommen) weiß, dass er möglicherweise ein „Nazi“ ist. Ein Lebensmittelkontrolleur, dem die höchst kultursensible Aufgabe oblag, mehrfach Dönerläden in Göttingen kontrollieren zu dürfen, weiß es jetzt.

Das Göttinger Tageblatt berichtet:

„Nazi“ oder „Rechtsradikaler“

Streit vor dem Göttinger Amtsgericht über Kontrolle im Dönerladen

Es muss hitzig zugegangen sein an diesem Novembertag in einem Dönerladen in der Nordstadt: Ein bei der Belegschaft nicht gerade wohlgelittener Lebensmittelkontrolleur des Landkreises war wieder einmal erschienen und hatte ebenfalls wieder einmal Verstöße gegen das Lebensmittelrecht festgestellt. Zunächst gab es ein Wortgefecht, dann – das ist strittig – ein Griff zum Messer.

Aber nicht die scharfe Waffe stand im Mittelpunkt der Verhandlung vor dem Amtsgericht am Donnerstag dieser Woche, sondern ein einziges Wort: „Nazi“ soll der ausländische Mitarbeiter den Kontrolleur tituliert haben, nachdem der ihn darauf hingewiesen haben soll, dass in Deutschland geltende Rechtsvorschriften auch von Ausländern befolgt werden müssten.

Während der Kontrolleur sich absolut sicher zeigte, dass das böse Wort gefallen war, verteidigte sich der Angeklagte damit, dass er nie und nimmer jemanden als „Nazi“ bezeichnen würde: „Das ist nicht mein Stil.“ Er habe nur gesagt, der Kontrolleur benehme sich „wie ein Rechtsradikaler“.

Das Gericht wiederum konnte die angeblich penible Vermeidung des N-Wortes genauso wenig nachvollziehen wie den Grund, warum sich der Dönergrill-Angestellte überhaupt so aufgeregt hatte: Schließlich sei der Hinweis darauf, dass deutsche Gesetze und Verordnungen auch für Ausländer gälten, eine unbestreitbare Tatsache und weder Vorwurf noch Beleidigung. Auch gälten Rügen eines Kontrolleurs nie den Angestellten, sondern allein den Inhabern eines Betriebes.

„Persönlicher Hass gegen uns“

Das sahen der 30-jährige Angeklagte und sein Anwalt ganz anders: Der Landkreis-Angestellte habe den Angestellten mit dem Ausländer-Hinweis diskriminieren wollen. Überhaupt habe der Kontrolleur wie überhaupt das Veterinäramt „einen persönlichen Hass gegen uns“. Statt „mit uns zusammenzuarbeiten“ hätte das Amt immer wieder und unermüdlich nach neuen Mängeln gesucht. Und immer wieder sei der Kontrolleur ausfallend geworden.

Um den Vorfall zu klären, soll nun die Inhaberin des Döner-Ladens vor Gericht als Zeugin gehört werden. Die aber war bei dem Streit gar nicht zugegen. Allerdings könne sie dazu beitragen, die Glaubwürdigkeit des Kontrolleurs zu bewerten, erklärte der Anwalt des Döner-Angestellten, der zuvor heftig mit dem Richter aneinandergeraten war.

Nebenbei: Eigentlicher Anlass des Streites war ein Schinken – ein solcher jedenfalls ausweislich des Aufdrucks. Tatsächlich, so hatte der Lebensmittelkontrolleur moniert, habe es sich um ein Stück Pressfleisch gehandelt, zusammengesetzt aus kleinen, minderwertigen Fleischstückchen und mit Bindemitteln zusammengeklebt. Das, so der Kontrolleur, hätte angegeben werden müssen, ansonsten sei die Verwendung eine Verbrauchertäuschung.

Die Chancen, Nazi zu werden, stehen gut. Oft reicht es schon, wenn Sie einen Türken ersuchen, etwas aufzuheben, was er unachtsam auf die Straße geworfen hat, oder wenn Sie eine vollverschleierte Dame im Wahlbüro bitten, den Schleier zwecks Identifizierung zu lüften. Geben Sie also die Hoffnung nicht auf, falls Sie noch nicht zur Gruppe der Nazis gehören: Es werden täglich immer mehr! (VB)




Publizistisches Oberwasser

Wir erleben publizistisch hochinteressante Wochen: Die rot-grüne Meinungsdominanz wackelt. Vor acht Wochen war Sarrazins Analyse Der neue Tugendterror auf Platz 1, nun hat ihn Akif Pirinçci mit seinem Wutausbruch Deutschland von Sinnen abgelöst, das Buch hat sich trotz massiver medialer Gegenwehr zu einem Top-Bestseller entwickelt. Jeder Leser, der nicht mit den Positionen des streitlustigen Deutsch-Türken vertraut war, ist es spätestens seit dem Wirbel, den das ZDF veranstaltet, um ungemütliche Stellen („Kindersexpartei Grüne“) zu tilgen.

Dass verbotene Früchte am besten schmecken, kann dem Autor nicht schaden. Der Verlag Antaios hält es übrigens vorrätig und kann – im Gegensatz zu amazon – sofort liefern.

Im Kielwasser von Sarrazin und Pirincci arbeitet sich ein weiteres islamkritisches Buch nach oben: Hamed Abdel-Samad, PI-Lesern hinlänglich bekannt, hat ganz aktuell ebenfalls ein brisantes Buch vorgelegt hat. Der islamische Faschismus. Eine Analyse (Droemer) ist eine gewissenhafte Abrechnung mit dem Islam und dessen „faschistoiden“ Zügen. Der deutsch-ägyptische Autor rechnet für die Zukunft mit nicht weniger als einer durch islamische Gotteskrieger ausgelösten „Schlacht apokalyptischer Dimension“. Auch dieses Buch kann beim Verlag Antaios bestellt werden.

Ziemlich exlusiv ist dort übrigens die neue Studie des Instituts für Staatspolitik zu haben: „Ansturm auf Europa. Ist das Grundrecht auf Asyl noch zeitgemäß?“ Natürlich nicht, wird fast jeder zu Recht sagen. Die neue Studie liefert die richtigen Argumente.

Was dieses publizistische Oberwasser der vergangenen Wochen am Ende austrägt, wird man sehen. Linke und bürgerliche Mitte sind jedenfalls nachhaltig irritiert.




Pforzheim: Polizei bewirbt Nachwuchs in Moschee

Bei der unaufhaltsam voranschreitenden Islamisierung unseres Landes ist es nur folgerichtig, dass nicht nur die Politik, sondern auch der gesamte Justizapparat, zu dem auch die Polizei als weisungsgebundenes, ausführendes Organ gehört, von Muslimen unterwandert wird. Wie auch schon in Rheinland-Pfalz und Niedersachsen üblich, werden nun wohl auch in Baden-Württemberg die Migranten, vorzugsweise offenbar Moslems, für die Ordnungsmacht angeworben. In der Pforzheimer Fatih-Moschee, benannt nach dem Eroberer Konstantinopels, wurde deshalb nun auch eine Werbeaktion für den Polizeidienst durchgeführt.

Immerhin haben wir für den Polizistenberuf in Deutschland schon 46 Prozent Bewerber mit Migrationshintergrund, also lässt sich das noch steigern. Schließlich hat es die Polizei ja auch in der Mehrheit mit kriminellen Ausländern zu tun, so passt das also.

Die Pforzheimer Zeitung schreibt:

Nachwuchsprobleme hat die Polizei nicht. Dennoch haben der Einstellungsberater für Pforzheim, den Enzkreis, Calw und Nagold, Andreas Reuster und sein Kollege, der Ansprechpartner für die Fatih-Moschee, Klaus Vaupel, am vergangenen Samstagnachmittag erstmals eine Informationsveranstaltung vor Interessierten der islamischen Gemeinde gegeben. „Je mehr die europäische Union sich öffnet, desto mehr muss das auch die Polizei tun“, sagte Vaupel im Vorfeld der Veranstaltung.

Immerhin, 2013 hätten bereits 46 Prozent der Bewerber für den Polizeidienst einen Migrationshintergrund gehabt. Seit einigen Jahren, erklärte Reuster den rund 30 Interessierten, die zu dem Termin in die Moschee gekommen waren, sei es nicht mehr notwendig, einen deutschen Pass zu besitzen, um in den aktiven Polizeidienst aufgenommen zu werden. Voraussetzung sei in einem solchen Fall lediglich, dass man bereits seit mindestens zehn Jahren legal in Deutschland lebe, die deutsche Sprache beherrsche und dies auch der Fall bei der eigenen Muttersprache sei.

In der Ausbildung zum mittleren Dienst, da waren sich die Kollegen einig, habe sich seit ihrer Ausbildung viel verändert. Sehr militaristisch und mit jeder Menge theoretischem Frontalunterricht verbunden, so habe die Ausbildung zu ihrer Zeit ausgesehen. Heute müsste der Polizeinachwuchs rund 50 Prozent Praxis absolvieren und viel mehr Sport machen. Situatives Handlungstraining gehöre ebenso zur Ausbildung wie das sogenannte Abwehr-Zugriffs-Training (AZT).

Fragen hatten die Jungen und Mädchen trotz ausführlicher Erklärungen von Reuster jede Menge. Einige von ihnen hatten sich lange im Voraus schon mit den beruflichen Möglichkeiten im Polizeidienst auseinandergesetzt. Die etwas Jüngeren lernten an diesem Nachmittag, wozu beispielsweise eine Hubschrauberstaffel nützt.

Es ist hinlänglich bekannt, dass man gut integrierte und weltoffene Muslime gerade in einer Moschee nicht unbedingt antrifft. So ist es wohl böse Ironie, dass ausgerechnet in einer Eroberer-Moschee geworben wird. In jedem Fall sollten wir uns allmählich drauf einstellen, dass demnächst nicht mehr gutes deutsches Recht gilt, sondern womöglich schon bald die Scharia der Maßstab aller Dinge wird.

» Kontakt: pforzheim.pd.oe.einstellungsberater@polizei.bwl.de




Heidelberg will Ausländer herzlicher empfangen

Heidelberg will Neuzuwanderer in Zukunft herzlicher empfangen. „Sie müssen nicht überversorgt werden, aber sie müssen ernst genommen werden“, sagte Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos, Foto) der Nachrichtenagentur dpa. Im Sommer soll in der Stadt ein internationales Willkommenszentrum eröffnen – gedacht als Kulturzentrum mit integrierter Ausländerbehörde. Die Initiatoren wollen eine angenehme, gemütliche Atmosphäre schaffen: Begrüßung in der eigenen Landessprache, Vorträge, Lesungen, Kaffee und Tee und die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. „Es sollte jeder Andockpunkte zu seiner eigenen Kultur finden“, sagte Würzner. (dpa)

» OB Würzner: “Der Islam gehört zu Heidelberg!”
» Kontakt: obhd@heidelberg.de




Und die Geschlechter unterscheiden sich trotz Genderlügen eben doch!

Zahllose Beispiele zeigen, dass trotz all der staatlich angeordneten Frauen-Bevorzugung in jenen Bereichen, wo es auf Wissen, Können und ehrgeiziges Bemühen ankommt, im Schnitt junge Männer viel interessierter und erfolgreicher sind. Trotz unzähliger teurer Kampagnen wählen auch heute noch junge Mädchen viel lieber Lehrberufe wie Friseur, Kosmetik oder Einzelhandel. Während junge Männer viel stärker in technische und wissenschaftliche Ausbildungen gehen.

Auch an den Unis sind die weiblichen Studenten zwar in der Überzahl. Sie strömen aber massenweise in Ausbildungen, die zwar interessant und meist leicht sind, die aber auf dem Markt nicht gefragt werden. In Wahrheit lässt sich schon mit diesen Ausbildungs-Interessen der Frauen, sowie an Hand der Zahl der real geleisteten Arbeitsstunden und des nach wie vor unterschiedlichen Pensionsantrittsalters die von einigen Medien ständig beklagten Unterschiede im Durchschnittseinkommen erklären. Allerdings werden diese Erklärungen fast nie hinzugefügt. Obwohl sie längst wissenschaftlich erforscht sind. Obwohl viele nach wie vor von der Gewerkschaft verteidigte Kollektivverträge eine mit dem Alter steigende Entlohnung vorschreiben.

Vielleicht waren die traditionellen Männer-Frauen-Bilder doch nicht so falsch, wie es die derzeit herrschende Politische Korrektheit behauptet. Vielleicht gibt es doch eindeutige genetische Unterschiede zwischen Männern und Frauen, wie sie auch im Gegensatz zu den feministischen Theoretikern Naturwissenschaft und Verhaltensforschung zeigen. Vielleicht stimmt es doch, dass Frauen im Schnitt eine viel größere Affinität zu sozialen, menschlichen, sprachlichen, familiären Tätigkeiten haben, und dass Männer viel stärker technisch, wirtschaftlich, wissenschaftlich und karriere-orientiert sind.

Aber solche Fragen sind politisch derzeit tabu. Die Politik hat sich vielmehr in ihrem Selbstzerfleischungshang im Augenblick ganz unter das Diktat des Genderismus gestellt. So will sie in Europa etwa jetzt auch für die Privatwirtschaft den Quotenzwang einführen… (Aus Andreas Unterberges Blog!)




Die Unverschämtheiten im Falle Gurlitt

Die erste Unverschämtheit des Staates gegen den 81-jährigen Kunsthändler und Sohn eines Kunsthändlers, Cornelius Gurlitt, war die Anordnung einer Hausdurchsuchung, nachdem man 2010 bei ihm 9000 Euro Bargeld im Zug Zürich-München fand. Bei Zoll/Bundespolizei müssen erst Summen ab 10.000 Euro deklariert werden, aber offensichtlich fühlt sich der Räuberstaat auch bei kleineren Summen berechtigt, Häuser und Wohnungen seiner Untertanen auf Verdacht tagelang zu durchschnüffeln. Die zweite Unverschämtheit des Staates war nach der Durchsuchung die sofortige Beschlagnahme und der Abtransport von über 1200 Kunstwerken aus Gurlitts Wohnung wegen… ja, wegen was eigentlich? Verdacht auf irgendetwas! Wo leben wir denn?

PI hat schon einmal den entarteten Rechtsstaat im Fall Gurlitt kritisiert. Nun sollen, wie von PI gefordert, Gurlitt sämtliche Bilder zurückgegeben werden, und er hat versprochen, sollte Raubkunst darunter sein, werde er sie zurückgeben.

Aber wer bestimmt, was Raubkunst ist? Auf diesem Gebiet wird viel Schindluder getrieben und das Recht mit Füßen getreten. Ein bekannter Fall ist die „Straßenszene“ von Ernst Ludwig Kirchner, die dem Berliner Brücke-Museum vom damaligen kommunistischen Kultursenator Thomas Flierl (Linkspartei, PDS) 2006 in einer dubiosen Nacht- und Nebelaktion gestohlen wurde und an Anita Halpin, die Erbin eines früheren jüdischen Besitzers, zurückging, die es umgehend für 30 Millionen an den New Yorker Kunstsammler Ronald Lauder versteigern ließ, der das Bild in sein Privatmuseum hängte. Das Sahnehäubchen ist dabei, daß Halpin Vorsitzende der britischen Communist Party ist, der sie vom Bilderlös mickrige 9000 Pfund spendete. Fazit: Kommunist in Berlin schenkte Kommunistin in London 30 Millionen Euro, und die Berliner müssen jetzt nach New York, wenn sie die Berliner Straßenszene sehen möchten! Soll das Gerechtigkeit sein und für wen? Die FAZ hatte damals die Überschrift „Man sagt Holocaust und meint Geld„! Und in einem weiteren ganzseitigen Artikel in der FAZ wurde der dubiose Besitzanspruch der jüdischen Erbin damals genau beleuchtet und bezweifelt.

Ganz ähnlich ist es bei Gurlitt. Wie die Geier stürzen sich Rechtsanwälte, die von Gerechtigkeit faseln, denen es aber nur darum geht, selber einen dicken Anteil an der Beute einzustecken, auf jeden kleinen Hinweis, der die Rückgabe von „Raubkunst“ aus deutschen Beständen berechtigt erscheinen lassen soll. Wenn es nach denen ginge, wären alle Bilder in deutschen Museen Raubkunst. Eines der Bilder wollte Gurlitt übrigens bereits zurückgeben, die Erben der einstmaligen Besitzer rieben sich schon die Hände, da kam eine zweite Partei, die dasselbe Millionen-Bild auch will. Jetzt geht der Fall an ein Gericht. Und so dürfte das weitergehen. Dabei gehören Gurlitt alle Bilder längst, wenn es nach dem Gesetz geht.

Und das ist durchaus klar und verständlich. Denn es gibt eine Verjährung und die macht Sinn. Wer will 2014 genau beweisen können, was der Bruder seines Urgroßvaters 1934 warum an wen verkauft hat und warum der Preis zu niedrig war. Schließlich gab es vor 80 Jahren auch einen Picasso billiger, nicht nur einen Beckmann oder Otto Dix. Die Preise der „entarteten“ Künstler stiegen nach dem Krieg oft gerade deshalb, weil ihre Bilder „entartet“ waren. Das machte sie erst berühmt. Gurlitts Anwälte dämpfen die Erwartungen:

Diese freiwillige, moralisch fundierte Selbstverpflichtung von Cornelius Gurlitt gilt nur für ganz wenige Werke des Schwabinger Teils der Sammlung, nach derzeitigem Stand maximal 3 % aller 1280 beschlagnahmten Werke. Hinsichtlich des Salzburger Teils der Sammlung ließ sich nach einer ersten unverzüglichen Durchsicht ein Raubkunstverdacht nicht erhärten, da es keine einzige Übereinstimmung mit Suchmeldungen in Verlustregistern gab.

Und sie werden rechtbehalten. Es wird einem schlecht, wenn man die Diskussionen im Fernsehen und das Geschwätz in der Presse verfolgt, wo viele dem 81-Jährigen so gut wie alle Bilder moralisch und juristisch gedeckt stehlen wollen.

Den völkerrechtswidrig vertriebenen deutschen Flüchtlingen wurde übrigens bereits 1960 gesagt, sie sollen sich damit abfinden, daß all ihr Eigentum im Osten flöten sei. Auch hat man noch nie gelesen, daß von amerikanischen und französischen Soldaten geklaute Kunstwerke zurückgegeben wurden. Von Russland ganz zu schweigen. Der Schatz des Priamos zum Beispiel wird ganz offiziell in Moskau einbehalten und in Putin-Land heißt es: „Wer derzeit in Russland von Restitution spricht, begeht Verrat“!

Nun kriegt der 81-jährige Cornelius Gurlitt also alle seine Kunstwerke, die der Staat ihm zwei Jahre gestohlen hat, zurück. Er wird sich nie mehr daran freuen können. Wie soll er denn Millionenwerte in seine Schwabinger Wohnung hängen, ohne daß jede Nacht „Fachkräfte“ aus allen Himmelsrichtungen bei ihm einbrechen und ihm die geliebten Bilder stehlen wollen. Er wird zu Hause keine ruhige Minute mehr haben, selbst wenn er die Kunst in einen Banktresor bringt. Und auch daran sind der unverschämte Staat und die unverschämten Medien schuld! Was für eine erbärmliche, illegale Aufführung!




Geert Wilders: „Es wird höchste Zeit für eine politische und gesellschaftliche Revolution“

Wilders-RevolutionBester Mark, sehr geehrter Herr Ministerpräsident, die Zeitungen stehen voll davon. Probleme durch marokkanische Straßenschläger. Ich will weniger, aber Du schweigst. Du willst über das Problem nicht einmal sprechen. In dem goldenen Türmchen wohnt schon lange nicht mehr der Ministerpräsident aller Niederländer, sondern ein Bewacher von Tabus. Was alle sehen, darf nicht gesagt werden. Was alle denken, darf nicht ausgesprochen werden. Eine Dornenkrone von Lügen wird auf den Kopf der Niederländer gedrückt.

(Offener Brief von Geert Wilders an Mark Rutte / Original auf pvv.nl / Übersetzung: Günther W.)

Die Tatsachen sprechen für sich. Im Handumdrehen hat sich vor unseren Augen eine Völkerwanderung ereignet. In sehr vielen Wohnbezirken unserer Städte sind Niederländer zu einer Minderheit im eigenen Land geworden. Wir haben die Kontrolle über unsere Straßen verloren und jetzt verlieren wir auch noch die Kontrolle über unser Land.

Die Elite, zu der auch Du gehörst, Mark, hat die Niederlande zerstört. In einem anständigen Land sind die Straßen sicher. In einem anständigen Land hätten Pim Fortuyn und Theo van Gogh noch gelebt und ich wäre ein freier Mann gewesen. In einem anständigen Land wären die Grenzen für Masseneinwanderung und Islamisierung geschlossen geblieben. In einem anständigen Land würden Politiker nicht daran denken, die Macht des nationalen Parlaments an eine nicht gewählte Kommission irgendwo im Ausland zu übertragen. Besonders wenn diese das Ziel hat, Grenzen, die unsere Identität und Sicherheit garantierten, zu zerstören.

Grenzen, Mark, sind unser kostbarster Besitz. Ein offenes Zusammenleben kann nur mit Grenzen bestehen. Das ist die Lehre der letzten drei Jahrzehnte. Offene Grenzen führen zu Intoleranz und Unsicherheit. Offene Grenzen führen zu einer Hölle für die Bürger, wie in Rotterdam, in Helmond, in Almere und Deurne – Städte und Dörfer der Niederlande.

Bald finden Wahlen statt. Darum verkaufst Du wieder schöne Sprüche, genauso wie neulich bei Deiner Rede in Berlin. „Wir sind verpflichtet, für unsere Wähler das bestmögliche Resultat zu erzielen. Mehr Geld im Geldbeutel, mehr Sicherheit der Einkommen, und mehr Sicherheit der Grenzen innerhalb und ausserhalb Europas.“ So Deine Versprechen in Berlin.

Aber Deine Versprechen sind falsche Versprechen, Mark. Weil Deine europäische Elite uns nur weniger Geld ins Portemonnaie brachte, weniger sichere Einkommen und weniger Souveränität.

Es wird höchste Zeit, mit dieser Elite abzurechnen. Es wird höchste Zeit für eine politische und gesellschaftliche Revolution, für eine demokratische, gewaltlose Revolution. Aber doch eine Revolution. Denn der Weg, auf dem wir jetzt wandeln, ist ein zielloser Weg nach Brüssel mit noch mehr fremden Einwanderern.

Mark, ich kenne Deine Strategie. Es ist die Strategie der Entmutigung. Du weißt, dass die Wähler Dir nicht mehr glauben. Du weißt auch, dass das EU-Projekt keine Begeisterung mehr hervorruft. Du weißt, dass Deine Pläne keinen Enthusiasmus mehr hervorrufen. Aber Du weißt auch, dass Menschen, die den Mut verlieren, nicht mehr wählen gehen, wenn doch nichts geändert wird. Je niedriger die Wahlbeteiligung am 22. Mai ist, desto besser für Dich und desto besser können auch Deine europäischen Freundchen ihr Treiben fortsetzen.

Aber das wird Dir nicht gelingen, Mark.

In ganz Europa wächst der Widerstand. Es wird massenhaft gegen Eliteparteien gestimmt. In Frankreich, in Großbritannien, in Dänemark, in Deutschland, in Schweden, in Österreich, in der Schweiz und in den Niederlanden. Du und Deine Europäischen Freunde können die Gezeiten der Geschichte nicht verändern.

In ganz Europa wollen die Menschen wieder Herr über ihr eigenes Land werden. In ganz Europa wollen die Menschen sich wieder sicher fühlen. Und souverän. Am 22. Mai spricht das Volk.

Grüße,

Geert Wilders




Moslems ermorden 60 Menschen in Nigeria

Wieder einmal und sicher nicht zum letzten Mal! Angehörige der islamischen Terrorgruppe Boko Haram haben mehrere Dörfer angegriffen. 60 Menschen starben, Trinkwasserbrunnen wurden zerstört. Die Dörfer liegen im Bundesstaat Borno an der Grenze zu Kamerun. Die Terroristen haben die Orte mit Geländewagen, Motorrädern und zwei gepanzerten Fahrzeugen gestürmt, sagte der Behördenvertreter. Sie hätten Sprengsätze in Häuser geschleudert und auf fliehende Menschen geschossen. Die Angreifer zerstörten auch Brunnen, die für die Bewohner die einzigen Trinkwasserquellen gewesen seien. Man beachte die doofen Kommentare unter dem ZEIT-Artikel!




Kalter Kaffee per EU-Verordnung

kaffeeNach den Glühbirnen und den Staubsaugern geht es nun den Kaffeemaschinen an den Schalter. Bereits ab 1. Januar 2015 sollen sich einer EU-Verordnung zufolge die betreffenden Kaffeemaschinen nach fünf Minuten selbstständig abschalten. Konkret geht es um die Warmhalteplatten, wie sie etwa Filterkaffeemaschinen haben. „Ökodesign-Richtlinie“ oder Amtsdeutsch: „EU-Rahmenrichtlinie über die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte“ nennt sich das Machwerk, das der EU-Kommission die Möglichkeit gibt, für so ziemlich alle Dinge Mindeststandards vorzuschreiben.

(Von L.S.Gabriel)

Beschränkte die ursprüngliche Fassung (RL 2005/32/EG) aus dem Jahr 2005 den Regulierungswahn der EU noch auf „energiebetriebene“ Produkte, so ist mit der Formulierung „energieverbrauchsrelevante Produkte“ eine Ausweitung auf so ziemlich alle Dinge des alltäglichen Gebrauchs möglich geworden.

Wahrscheinlich müssen wir aber wohl noch dankbar dafür sein, dass die Fünfminutenregelung nur für Filterkaffeemaschinen mit einer Isolierkanne gelten wird. Alle anderen bekommen immerhin maximal 40 Minuten am Stromnetz zugestanden. Greenpeace, der WWF und andere Ökofaschisten Umweltfreunde jubeln: „Was was bringt, sind Standards, sind Gesetze, sind Rahmenbedingungen, die das auch in der gesamten Gesellschaft verankern“, meint etwa Stefan Singer vom WWF.

Der Focus schreibt:

Die EU-Kommission will stromfressende Kaffeemaschinen kaltstellen. Im Zuge ihrer Ökodesign-Richtlinie sollen einzelne Automaten bereits nach fünf Minuten vom Netz gehen.

Ziel der Brüsseler Initiative ist, den Stromverbrauch elektrischer Haushaltgeräte weiter zu drosseln. Kaffeezubereitung für den gewerblichen Gebrauch sei von der Verordnung ausgenommen.

Unzählige solcher Verordnungen finden bereits Anwendung, wie z.B. für Warmwasserbereiter, Desktops und Laptops, Klimageräte, Wäschetrockner und viele mehr. Ökopol, das Institut für Ökologie und Politik hat alle gelistet, auch jene auf die wir uns noch freuen dürfen, wie etwa: für Fenster, Wasserhähne und Duschköpfe und Stromkabel.

Immer mehr Produkte landen auf der Wunschliste der Eurokraten, die offenbar beseelt sind vom totalitären Kontrollzwang über die Bürger der EUdSSR.




U-Boot Aydan Özoguz will Wahlrecht für alle

Die SPD hat Aydan Özoguz, die Schwester der schiitischen Brüder vom Muslim-Markt, bewußt als islamisches U-Boot in die GroKo hineingelotst. Als „Integrationsbeauftragte der Bundesregierung“ soll sie den dummen Einheimischen erklären, woran es den moslemischen Türken willkommenstechnisch noch fehlt. Andere Nationalitäten und Religionen interessieren eh keinen, oder hat schon mal jemand gehört, daß die SPD sich für evangelikale US-Amerikaner oder Hindu Inder in Deutschland eingesetzt hätte. Aydan Özoguz wird natürlich ihrer Rolle gerecht und fordert jetzt alle vier Wochen was anderes auf Kosten und zum Nachteil der Deutschen, so das Kommunalwahlrecht für jeden:

Alle sollten in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld auch mitbestimmen dürfen, was hier passiert. Doch wer nicht aus der EU kommt, darf heute nichts mitentscheiden. Ein Beispiel: In Berlin soll es eine Abstimmung über die Bebauung des ehemaligen Flughafens Tempelhof geben. Hier wohnen etliche direkt betroffene Zuwanderer aus Drittstaaten. Obwohl sie unmittelbare Anwohner sind, dürfen sie da nicht mit abstimmen. Das halte ich für falsch. Das kommunale Wahlrecht für alle Migranten, die lange da sind, wäre ein ganz wichtiges Instrument. Integration heißt eben auch politische Teilhabe. Für unsere Demokratie ist es wichtig, dass jeder in seinem Lebensumfeld ein Mitbestimmungsrecht haben soll, egal, welchen Pass er hat. Das fehlt mir.

Wie sich das so unschuldig anhört! Bei Tempelhof mitbestimmen! Kommunalwahlrecht heißt aber auch über die Kasse abstimmen und den Bürgermeister wählen. Vor allem aber kommt fünf Minuten nach Einführung des Kommunalwahlrechts für Anatolier die Forderung, bei Landtagswahlen mitbestimmen zu dürfen, und nochmals fünf Minuten später die Bundestagswahl! Wir wären eher dafür, Özoguz, ihre Brüder und die gesamte Familie in die Türkei zurückzuschicken. Dann können sie alle dort wählen, oder auch nicht mit ihren Doppelpässen.