20 Tage Gefangener der BRDDR

Jörg Uckermann (Foto) war einst ein Hoffnungsträger in der Kölner CDU mit großen Karriereperspektiven. Er war engster Vertrauter des verstorbenen früheren Kölner CDU-Bürgermeisters Harry Blum. Doch er verließ die Partei, als „Türkenfritz“-Schramma an die Macht gelangte, folgte seinem Gewissen und engagierte sich gegen die schleichende Islamisierung Kölns und den Bau der Kölner Großmoschee. Er wechselte zu Pro Köln. Das haben ihm seine einstigen Mitstreiter bis zum heutigen Tage nicht verziehen. Er sollte hierfür unbarmherzig abgestraft werden.

Zunächst versuchte man, ihm seine wirtschaftliche Existenz zu rauben, dann wurde er über Jahre hinweg mit fragwürdigen Strafverfahren überzogen. Er wurde verleumdet, ausgegrenzt und sogar für mehr als einen Monat inhaftiert. Seit gut zwei Wochen hat man in wieder weggesperrt. In seinem Umfeld ist es seit langem bekannt, dass Jörg Uckermann aufgrund dieser jahrelangen Hetzjagd ausgebrannt und psychisch äußerst angeschlagen ist.

In seiner Not suchte er mit Hilfe seines behandelnden Arztes eine psychiatrische Klinik in Köln-Merheim auf. Er teilte dies seinem Anwalt auch unverzüglich mit. Die Kölner Justiz ließ dann einen ziemlich wehrlosen und gesundheitlich mehr als angeschlagenen Kommunalpolitiker in der psychiatrischen Klinik festnehmen.

Seitdem befindet er sich in der Krankenstation der JVA in Ossendorf. Bereits im polizeilichen Einlieferungsprotokoll – PI berichtete – war eine akute Psychose dokumentiert. Nun gelangte eine neue ärztliche Mitteilung über seinen Gesundheitszustand an die Öffentlichkeit. Es ist hierin von tiefgreifenden psychischen Problemen und ebenfalls einer akuten Psychose mit manisch depressiven Episoden und extremen Stimmungsschwankungen die Rede, die völlig unbehandelt seien.

Jörg Uckermann braucht dringend Solidarität und ärztliche Hilfe. Es stellt einen Justizskandal dar, wie die Kölner Justiz mit einem ernsthaft erkrankten Menschen umgeht und ihn darüber hinaus noch in menschenverachtender Weise den Kölner Lokalmedien zum Fraß vorwirft. Wer Jörg Uckermann länger kennt, war am Montag bei der Fortsetzung des Politprozesses gegen Pro Köln erschüttert, in welchem Zustand sich der ansonsten stets auf sein Äußeres bedachte Uckermann dort zeigte. Die höhnischen Kölner Lokalmedien stellten das dann auch noch auf den Kopf und berichteten zynisch von einem „gut erholten“ und „bestens gelaunten“ Angeklagten.

In diesem Augenblick darf die Parteipolitik keine Rolle mehr spielen. Es geht um den Menschen Jörg Uckermann, der ein bundesweit bekannter Islamkritiker ist. Setzen wir uns mit Petitionen, Rundschreiben und E-Mails für seine Freilassung ein.

» Eine Stellungnahme der Bürgerbewegung PRO KÖLN findet sich hier.
» JVA Köln-Ossendorf: poststelle@jva-koeln.nrw.de