Berlin: Araber attackieren Israeli

antisemitismusDer Antisemitismus in Deutschland lebt und wird auch in Abständen immer wieder von den Medien thematisiert. Eine Studie im Auftrag des Bundestages bescheinigte den Deutschen antisemitische Tendenzen bei einem Fünftel der Gesellschaft. Leider wird gerne nur am Rande bis gar nicht erwähnt, dass die vermehrte offene gewalttätige Juden- und Israelfeindlichkeit in direktem Zusammenhang mit der Zunahme des islamischen Kulturkreises im Land steht. Am Freitagnachmittag durfte diese Erfahrung ein 31-Jähriger Israeli in Berlin Kreuzberg machen.

(Von L.S.Gabriel)

Sechs offensichtlich arabischstämmige Jugendliche griffen den Mann an, als dieser sein Haus in der Graefestraße verließ.

Die B.Z. berichtet:

Auf der Straße wurde er aus einer Gruppe von sechs jungen Männern angesprochen und sofort beleidigt – sagte er später der Polizei. Anschließend sollen die Jugendlichen ihn umringt und ihn mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. [..]

Nach Angaben des 31-Jährigen soll ihn dieselbe Gruppe bereits am Vortag vor dessen Hauseingang angesprochen und nach dessen Nationalität gefragt haben. Er habe geantwortet, dass er israelischer Staatsangehöriger sei. Die Jugendlichen erwiderten darauf in arabischer Sprache, dass sie Palästinenser seien. Anschließend äußerten sie sich abfällig über Israel.

Die Gesichtsverletzungen des 31-Jährigen wurden im Krankenhaus ambulant behandelt. Nun ermittelt der Staatsschutz.

Der in Israel geborene Diplom-Psychologe Ahmad Mansour arbeitet mit arabischen Jugendlichen und ist an vielen Projekten zur Verständigung zwischen Juden und Arabern beteiligt. Ahmad Mansour erforscht die Verbreitung des muslimischen Antisemitismus und lebt seit Jahren in Deutschland. Er erklärte 2012 nach dem Überfall auf den Rabbiner, Daniel Alter in Berlin:

Ich bin Palästinenser aus Israel. Das bedeutet: Seit ich auf der Welt bin, begegnet mir der Hass auf die Besetzer, die Juden. [..] Heute lebe ich in Berlin, in dem Bezirk, in dem vor wenigen Tagen auf offener Straße ein Rabbiner und seine siebenjährige Tochter brutal attackiert wurden. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter Jugendliche arabischer Herkunft waren. Ihr Hass, mit dem sie aufgewachsen sind, hat sich in dieser Tat Bahn gebrochen, wird vermutet. Und leider ist das sehr wahrscheinlich. Wer wie ich in Präventivprojekten gegen Hass und Gewalt mit arabischen Jugendlichen arbeitet, begegnet täglich den antisemitischen Ressentiments dieser Heranwachsenden. In unserer Arbeit ist uns klar: Dieser Hass ist weiter verbreitet, als die deutsche Mehrheitsgesellschaft und die Islamverbände wahrhaben wollen.

Der brutale Übergriff auf Daniel Alter und seine kleine Tochter ist wohl einer der bekanntesten Fälle, wo auch die Medien nicht an den Tatsachen vorbei kamen.

Jude gilt wieder als Schimpfwort auf Spielplätzen und in Schulen und das hat selten etwas mit rechtsradikaler Gesinnung deutscher Eltern zu tun. Der Hass kommt eben wie der Terror direkt aus dem Koran. Und da jeder Moslem, der als solcher von der Umma anerkannt sein will, sich an den Koran zu halten hat, ist auch der Antisemitismus untrennbarer Teil dieses Kultes.

Giyasettin Sayan ist ein deutscher Politiker kurdischer Herkunft, Mitglied der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, also mitnichten als Rechtspopulist einzustufen. Er sagt: „Der Antisemitismus gehört untrennbar zum organisierten Islam.“ Heute habe der Antisemitismus sein Gesicht gewandelt und äußere sich vor allem als Israelfeindschaft. Der Antisemitismus unter Moslems sei nicht nur aus Europa übernommen worden, er habe seine Wurzeln im Koran.

Wir leben wieder in einer Zeit, wo Juden in Deutschland sich scheuen mit einer Kippa auf die Straße zu gehen, weil sie das zum Angriffspunkt für Moslems macht. Nur darüber wird gerne hinweggesehen, denn den Islam und seine Anhänger zu kritisieren wird in diesem und anderen europäischen Ländern mittlerweile mit sozialem Verachtungstod geahndet. Im Wegschauen andere Schuldige suchen, ist die Devise. So muss man sich nicht mit der hässliche Fratze der Wahrheit konfrontieren, allerdings dann mit den schlimmen Konsequenzen dieser Lüge leben.