Ostern hat es nicht leicht. In der Rangliste christlicher Feiertage rangiert es für viele auf Platz zwei hinter Weihnachten. Dabei ist Ostern das wichtigste Fest der Christenheit. Jesu Auferstehung, der Sieg des Lebens über den Tod, des Lichts über die Finsternis, wie in den Kirchen gepredigt wird, ist der zentrale Punkt des Glaubens von weltweit mehr als zwei Milliarden Menschen. Ostern verheißt Hoffnung über das Erdendasein hinaus. Vom eigentlichen Sinn dieses Festes ist freilich nicht mehr viel zu erkennen.

Auch Ostern wird in den Konsumrausch hineingezogen, zum „Hasenfest“ degradiert. Alles nur eine zwangsläufige Folge der Säkularisierungswelle? Oder geht auch einiges zu Lasten der berufsmäßigen Verwalter des Evangeliums? Bei den Stichwörtern Erlösung, Auferstehung und Gericht wird mancher Bischof, Präses oder Kirchenpräsident schmallippig…

In der Tat glauben so gut wie alle Protestanten und die meisten Katholiken hierzulande, die Bibel sei ein frommes Märchenbuch. Auch der emeritierte Theologe Berger spricht von einem religiösen Burnout! Die vielen Atheisten glauben natürlich sowieso nicht an die Bibel, aber das ist eine andere Geschichte. Zumindest glauben alle Deutschen an Ökostrom, Klimawandel, Bioläden, Sozialismus, Mülltrennung und daß der Islam eigentlich eine friedliche Religion sei. Das ist doch was!

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34 KOMMENTARE

  1. Kinder haben normalerweise mindestens 9 Jahre Religionsunterricht.

    Heute wissen viele Erwachsene kaum, was Ostern bedeutet.

    Eines von vielen Beispielen, was unsere Schulsystem, was unsere Allgemeinbildung unter Strich wert ist, seit linksgrüne Lehrer/innen unsere Kinder indoktrinieren und verblöden.

  2. #schmbrn
    „Kinder haben normalerweise mindestens 9 Jahre Religionsunterricht“

    Richtig, aber was wird dort hineingepackt von den rot/grünen Quizmaster am Pult.
    Hetze gegen das Christentum, Besuch von Moscheen, Barmherzigkeit für unsere muslimischen Totschläger und Werbemaßnahmen für die „Religion des Friedens“

  3. echtes Christentum gibt es bei den orthodoxen Kirchen und den Freikirchen
    In der EKD stellen auf Christus fokusierte Gemeinden eine Minderheit dar.
    Die Evangelen haben nichts aus der Vergangenheit im Dritten Reich gelernt. Auch damals hat sich die Mehrheit der Verantwortlichen der Evangelen dem Zeitgeist angepasst. Das Ergebnis war eine antisemitische Kirche, in der viele Theologen das Alte Testament als zu jüdisch verworfen haben.

  4. „Auch Ostern wird in den Konsumrausch hineingezogen, zum „Hasenfest“ degradiert.“

    Falsche Zeitform!
    Aber lassen wir die Rhetorik-Spielchen – alleine der Begriff „Ostern“ sagt doch alles über das Fest.
    Einfach mal die Herkunft des Begriffes eruieren.

    Mir geht es um die gesamte christliche Religion.
    In Ermangelung einer eigenen traditionellen Kultur war es für den Vielvölker-Tiegel Römisches Reich einfach nur praktisch, das wirre Gedankengebäude einer kleinen Gruppe von „wirklich, wirklich sehr überzeugten“ Menschen zur Religion zu erheben.
    Aller Widersprüche nicht achtend knüpfte man mit einer eigenen Gottesvorstellung einfach an das Glaubensgebäude der sehr alten jüdischen Religion an.
    Dass dann die eigene Kultur mit einem Buch begründet wurde, dass von Mördern und Verbrechern zum Zwecke der Machtkonzentration (Konzil von Nicäa 325 n.Chr.) für willenlose Anhänger des Glaubens zurechtgebrochen wurde, tut dem Glauben der Masse der Christen bis heute keinen Abbruch.
    Angesichts der aus rationaler Sicht katastrophalen Religionsgrundlagen der Christenheit wollen wir uns über die inkludierte Verehrung einer alten Fruchtbarkeitsgöttin in das realchristliche Leben doch nicht aufregen – guten Appetit!
    (Kommentar eines Agnostikers – nicht ärgern, einfach darüber hinweglesen!)

  5. Jetzt lassen wir aber mal die Kirche im Dorf. Wenn man mal alles weglässt wie Jesus , Bibel , Gott ect. stellen wir fest das unsere Feiertage alle an die Sonne gebunden. Ostern die Frühlings Tag/Nachtgleiche , Weihnachten der kürzeste Tag , Erntedank Winter/Tag Nachtgleiche. Sommersonnenwende ist irgendwann mal verschütt gegangen. Wir begehen also die Jahreszeiten wie die Menschen seid Jahrtausenden die Jahreszeiten begehen. Über diese Ereignisse wurde schon immer Religion drüber gelegt. Das ist Bestandteil unserer Kultur. Wir sind ein Sonnenkult !
    Und genau das muss man sich immer in Erinnerung rufen wenn es um den Islam geht. Die sind ein Mondkult. Wir sind Unterschiedlich wie wortwörtlich Tag und Nacht , das ganze Gefasel der Amtskirchen wir hätten den selben Gott , Buch ect. kann deshalb vorne und hinten auch nicht stimmen , deshalb haben wir auch keine Gemeinsamkeit. Ausser das die etwas über ihren Kult drüber gelegt haben was nicht passt. Deshalb lasst uns alle die Sonne feiern , egal unter welchen Namen. Weil das ist unsere Kultur und die Mondmenschen weiter im dunkeln stehen !

  6. Der geistliche Zustand dieses Landes ist wirklich schlimm – keinen Deut besser als in der DDR.

    Doch einen Unterschied gibt es – in der DDR funktionierten die Kirchen noch. Man orientierte sich am Evangelium und nicht am Zeitgeist. Das hat sich schlimmerweise geändert…

  7. Christliche Kirchenvertreter, welche ihre Religion diskreditieren und Menschen, welche ihre christlich geprägte Herkunft und Kultur abschwören/ leugnen/ verraten, bieten den Nährboden für Moslems, ihren Islam in unseren Ländern, salonfähig zu machen bzw. diesen zu verbreiten.

    Info für dartigen Menschenschlag:

    https://scontent-a.xx.fbcdn.net/hphotos-prn1/t1.0-9/1555410_1376552282611483_944065126_n.jpg

    und

    https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/t1.0-9/10277585_299819413507849_86544355951651065_n.jpg

  8. China und Russland werden immer christlicher
    Die Kirche in China wächst rasant. Es dürfte 50-100 Millionen Christen in China geben.
    In Russland verfolgt Putin eine Politik der Rechristianisierung. Deshalb auch die Bevorzugung eines normalen Familienbildes.
    Damit hat Putin Erfolg: Der Demographische Niedergang konnte aufgehalten werden.
    Der Hass der Grünen und auf Russland ist deshalb so groß, weil Russland mit einer die normalen Familien fördernden Politik und der Rückbesinnung auf christliche Werte Erfolg hat. Demografie: Wo die Russland-Geringschätzung zum Eigentor wirdDamit wird die Grüne Ideologie als gescheitert entlarvt.

    Am Ende der ultraliberalen Jelzin-Ära starb die russische Bevölkerung jedes Jahr um ca. 1 Million Menschen aus. Lediglich die Einwanderung aus anderen GUS-Republiken konnte dieses dicke Minus geringfügig abmildern.

    13 Jahre später ist davon praktisch nichts mehr zu spüren. Erstmals in der postsowjetischen Geschichte wird Russland 2013 ein natürliches Bevölkerungswachstum von ca 40 Tsd. Menschen aufweisen ….
    Zu den Gründen der russischen demografischen Gesundung gehört unter anderem auch, dass dort nach einer chaotischen und nihilistischen Zeit wieder eine Rückkehr zu konservativen Werten zu beobachten ist….
    Anders, als in den 1990er Jahren, versucht der russische Staat heute nicht mehr, in der Wertepolitik dem Westen zu gefallen und hört stärker auf die eigene Bevölkerung. Es ist unter anderem diese Gleichgültigkeit gegenüber den neoliberalen Lehren, die den Westen aktuell so an Russland reizt und stört.

    Russland baut Kirchen. Der Präsident bekennt sich offen als orthodoxer Christ.
    Dieses Land hat eine Zukunft, aber neoliberale EU mit ihren Zeitgeist-Kirchen wird zwangsweise untergehen.

  9. #9 Zoni (21. Apr 2014 08:44)

    Doch einen Unterschied gibt es – in der DDR funktionierten die Kirchen noch. Man orientierte sich am Evangelium und nicht am Zeitgeist. Das hat sich schlimmerweise geändert…

    Ergänzung:

    In der ehemaligen DDR hätte man auch niemals zugelassen, dass tausende Moscheen gebaut würden und Gastarbeiter wurden nach 3 Jahren, wieder zurück in ihre Heimat geschickt.

    Habe ich zumindest von ehemaligen DDR-Bürgern gehört, welche sich mittlerweile, wegen der zunehmenden Islamisierung Deutschlands, wieder die „Mauer“ zurückwünschen.

  10. Was war eigentlich im Babyboomjahr 1964 anders als heute? Ich bin mir sicher, dass konservative Werte in Verbindung mit aufkommendem Wohlstand bei einer hohen Arbeitsmoral dazu beitrugen. Geforderte Mobilität, Zukunftsangst, Werteverfall, Anonymisierung und Vereinzelung, sowie der verdrehte 68er Geist mit der Herabwürdigung der Familie, der Schwangerschaft als lästiger Unterbrechung des freien nicht fremdbestimmten Lebens und dem Widmen des Lebens für die Pflege und Erziehung der Kinder haben das Ihrige dazu beigetragen, dass die normale Familie eine schlechte Option geworden ist.

  11. #7 loherian (21. Apr 2014 08:32)

    Die Erwähnung des Konzils von Nicäa 325 n.Chr. ist allerdings wichtig. Für ein wenig Hintergrund dazu, sorgt dieser Artikel:

    Iota Unum: Der tiefe Fall eines Papstes – und unsere Zeit
    http://www.katholisches.info/2013/10/26/iota-unum-der-tiefe-fall-eines-papstes-und-unsere-zeit/

    im übrigen sollte klar sein, dass alles das was der Islam über das Christentum behauptet und wofür es bewusst bekämpft wird, genau darauf als Abfall/ Häresie beruht und später zum Anti-Christentums-Religion namens Islam führte.

    Was wiederum erklärt, warum die vom Christentum abgefallenen „Vorbeter“ den Islam fördern.

  12. Weshalb die Islamisten-Versteher Putin hassen
    Putin verspricht Schutz für verfolgte Christen im Ausland

    Der Metropolit bat den Premier darum, „den systematischen Schutz der Christen dort, wo sie verfolgt werden“, zu einer Richtung der Außenpolitik Putins … zu machen.

    „Zweifeln Sie nicht daran, dass das eben so sein wird“, sagte Putin.

    Noch ein Grund, warum in Russland Kirche, Volk und Staat eine Zukunft haben.

    Die islaophile EKD hingegen schleimt sich an die islamischen und grünen Feinde eines christlichen Europas an.

  13. Die Problematik evangelischer Landeskirchen schlechthin ist deren sich selbst verordnete Auflösung der überlieferten christlichen und biblischen Bekenntnisse und Werte; das Übermaß dessen, was in diesen Gremien heute unter „Evangelium“ verortet wird, ist keines – Paulus würde das, wie in Ga 1. 7ff, als „anderes Evangelium“ bezeichnen, daß sich unter „anathema“ (dem Bann) befindet -, sondern stellt lediglich eine Adaptierung pseudoreligiös verbrämter linksgrüner Weltverbesserungs-Vorstellungen dar, deren Ideologie vor allem durch die Alt68er zuerst postuliert worden ist; hierzu dient die Bibel vor allem als eine Art „Steinbruch“, aus dem man sich alles das herausklaubt, was diese Sichtweise bestätigt (Teile der Bergpredigt etwa) und den Leuten suggeriert, daß alles das etwas mit dem Gott, von dem die Bibel spricht, zu tun habe.

    Die Entwicklungen der ev. Strukturen in der ehm. DDR verliefen sehr ähnlich; parallel aber gab es innerhalb der Landeskirchen sehr viele Gemeinschaften echten Glaubens, die dem, trotz gewisser Anfeindungen, durchaus Paroli boten; aus der Richtung kommt auch der Verfasser dieser Sätze.

    Da die evangelische Kirche summa summarum – es gibt Ausnahmen – die Bibel als Gottes Wort und damit als maßgebliche Autorität und Sinngebung faktisch verworfen hat (rationalistische „Theologie“, Bultmann u.v.a.), sind Irrlehren und kulturrelativistische Vorstellungen, nach denen alles „gleich gültig“ zu sein habe, nicht nur eingebrochen, sondern haben sich als Diktat verfestigt.

    Die evangelische Kirche hat seit je her eine unklare Lehre, und daher zum großen Teil häretische Vorstellungen darüber, wie man Christ wird; die Notwendigkeit von Sündenerkenntnis und -bekenntnis, Buße (Bekehrung) und eines eigenen persönlichen Glaubens an Christus wird teils relativiert, teils geleugnet, teilweise auch ganz verworfen; an deren Stelle steht vor allem die Irrlehre von der so genannten „Taufwiedergeburt“ durch die von der Kirche selbst vollzogene Säuglingstaufe („ex opere operato”), zwar geleugnet, aber faktisch doch vorhanden; das hat sich heute vor allem mit den oben beschrieben „sozialistischen“ Vorstellungen eines vorgeblichen „Christentums“ verbunden, das in (eigener) Gerechtigkeit sich selbst rechtfertigt und sich dabei Gottes (Christi) Gerechtigkeit nennt, was sie aber nicht ist.

    Aus dem Grunde ist es allezeit auch so leicht gewesen, daß sich Irrlehren oder, um es mit Paulus zu sagen, Wölfe im Schafsgewand einschleichen konnten, die mit dem eist überlieferten Glauben im Grund nie wirklich verbunden waren, sondern -unter Vorgabe, einen solchen zu besitzen – ihr ganz eigenes Süppchen gekocht haben, das man heute nur noch als eine Art „linksgrün-politischen“ so genannten „Christentums“ verorten kann.

    Ganz nebenbei wir damit auch die Lehre bzw. das Gebot von der Trennung von Kirche und Staat (Glaube und Welt) aufgehoben und hintenherum als vorgeblicher „Erweis alles Echten“ eingeführt bzw. untergeschoben.

    Das, was unter „Kirche“ heute weithin verkauft wird, ist also ebenso wenig „Kirche“ im Wortsinn (von kyriake=das dem Herrn Gehörende), wie deren Christsein etwas mit dem Christsein der Bibel im Sinne der Definition zu tun hätte. Der Jesus der Bibel starb um der Erlösung der Menschen willen; der Zweck des Glaubens ist also die Versöhnung und das Leben mit und aus Gott und als solches auch miteinander; der Jesus, den sie verkündigen, dagegen ist ein ganz anderer: er fungiert vor allem als eine Art „Brotkönig“, der die Hungernden aller Welt sättigen soll, wozu die so „Glaubenden“ beizutragen hätten, was man dann als Ausdruck eines „Reiches Gottes“ verkauft. Im Grunde sind hier längst außerbiblische Irrlehren zu Maxime und zum Diktat erklärt worden; alles andere wird immer weniger geduldet; deren Träger sehen sich in stetem Kampf mit der äußerlich verfaßten Amtskirche und werden, wenn sie denn zu laut werden sollten, vielfach ausgegrenzt und gemobbt.

    Die Wurzeln dieser Verirrung reichen jedoch deutlich weiter; sie gehen letztlich bis auf die Ideen der Aufklärung zurück, die im Grunde als „die“ Antithese zum damals verfaßten Christentum schlechthin verfaßt worden sind, und vor allem auch als Antwort auf die Zeit Reformation verstanden werden können – in Fundamentalopposition zu derselben. Bei Goethes „Faust“ etwa, aber auch bei anderen Werken der Zeit, kann man diese Antithese sehr gut nachvollziehen.

    Buße und Umkehr zu dem, was am Anfang des Christentums gestanden und dasselbe zum Christentum erst gemacht hat, und damit zu ihrem einstigen Herrn selbst, sind demnach das Einzige, was dieser, wegen obiger Schwierigkeiten längst im Schwund befindlichen „Kirche“ noch retten kann. Tut sie das nicht, geht sie verloren.

    Bei den Mitgeschwistern römischer Prägung ist dieser Verfall gottlob noch nicht so weit vorangeschritten; aber auch hier zeichnen sich sehr ähnliche Entwicklungen ab; andere Kirchen, wie etwa die russische Orthodoxie, sind betreffs ihrer Überlieferung wesentlich standfester.

  14. Was? Kinder haben Religionsunterricht?

    Bei manchen kann das schon sein. Aber viele melden sich ab. An manchen Schulen wird gar kein Religionsunterricht mehr angeboten, weil entweder kein Schüler den will oder weil die Lehrer fehlen. Beispiele aus der Praxis sind mir bekannt.

    Aber das trifft nur für den katholischen Religionsunterricht zu. Wir erziehen deshalb auch immer mehr kulturlose Ignoranten, denn Religionsunterricht bedeutet nicht nur Religion, sondern auch Kultur, Geschichte, Allgemeinwissen und das Wissen über die Wurzeln unserer Gesellschaft.

    Der Islam ist auch hier auf dem Vormarsch. Unsere Islambesoffenen führen ja mehr und mehr den islamischen Religionsunterricht an Schulen ein. Und wissen dann nicht, wer ihn erteilen soll und welche Inhalte er haben soll. Das größte Gebot Jesu: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist sicher kein Inhalt im islamischen Religionsunterricht, da wird über Ungläubige und Juden und Christen anders gesprochen. Eine tolle Weiterentwicklung für unsere Schulen und unsere Gesellschaft.

  15. Bis vor kurzem war der Islam, wie scheinbar für die meisten Deutschen, trotz seiner Allgegenwärtigkeit, für mich überhaupt kein Thema. Die Einblicke, die ich in kürzester Zeit über diese angebliche Religion gewonnen habe, lassen jedoch schlimmes erahnen.
    Auf dem Papier zumindest bin ich in einer christlichen Kirchengemeinde. Die gleichen Pfarrerinnen, die es nicht einmal für nötig halten, einen betagten Ehepaar, beide in dieser Kirchengemeinde, zu ihrer goldenen Hochzeit (natürlich kirchlich getraut) ein Kärtchen zu schreiben, reagieren ihre Mutterinstinkte überschwänglich an den „armen“ muslimischen Asylanten ab und merken wahrscheinlich nicht einmal, wie sie die Christen, um die sich eigentlich kümmern sollten, damit verraten.
    Es ist mir nicht bekannt von wem dieser Satz stammt aber der hat wohl recht:
    „Nichts ist so stark wie der Schwachsinn.“

  16. „Islamismus: Nur eine jugendliche Subkultur?“

    Podiumsdiskussion und Islamismus-Ausstellung

    Neustadt. „Islamismus: Nur eine jugendliche Subkultur?“ heißt eine Podiumsdiskussion, zu der das Landesamt für Verfassungsschutz am 24. April, 16.30 Uhr, in die Finanzbehörde am Gänsemarkt (Leo-Lippmann-Saal) einlädt. Die Ausstellung „Die missbrauchte Religion. Islamisten in Deutschland“ dauert noch bis zum 25. April.

    http://www.abendblatt.de/hamburg/article127106580/Podiumsdiskussion-und-Islamismus-Ausstellung.html

    Google – Suche:
    https://www.google.de/#q=Islamismus+nur+eine+jugendliche+Subkultur

    Bin mal auf die Reaktionen dazu hier im Blog gespannt.

  17. Eines von vielen Beispielen, was unsere Schulsystem, was unsere Allgemeinbildung unter Strich wert ist, seit linksgrüne Lehrer/innen unsere Kinder indoktrinieren und verblöden.
    ————————————————

    Hauptsache die Kinder wissen was schwul ist und welches Loch man dann Fi…… muß.

  18. Eine kleine Zwischenbemerkung zum gestrigen ersten Ökofeiertag, Entschuldigung , erster Ostertag.

    Die Staatsreligion ist ja der Ökologismus und gestern war es windig und sie Sonne schien, zumindest bis 19:30 Uhr.

    Da haben die öko-sakralen Windmühlen und Sonnenspiegel eine Unmenge sinnlos-sakralen Strom produziert, der ans Ausland verschenkt werden musste, wahrscheinlich müssen wir dafür noch löhnen, dass der Strom von unseren Nachbarn überhaupt abgenommen wurde. Ab 19:30 Uhr mussten dann die bösen Atom- und Kohlekraftwerke wieder voll powern, damit beim Solar und Windbauer die Lichter nicht ausgehen.

    Doch dem Solar- und Windbauer verkündigen wir grosse Freude, denn er bekommt eine Menge Geld von uns aus der EEG-Religionssteuer, Amen.

    Wozu brauchen wir Jesus Christus, der zwar vom Tod auferstanden sein soll, aber keinen Ökostrom herstellen konnte.

  19. Russland baut Kirchen. Der Präsident bekennt sich offen als orthodoxer Christ.
    Dieses Land hat eine Zukunft, aber neoliberale EU mit ihren Zeitgeist-Kirchen wird zwangsweise untergehen.
    ————————————–

    Hier Putin und Medvedev bei der Ostermesse, so schön wie es nur die Orthodoxen können:

    https://www.youtube.com/watch?v=dH_s2lbmvmA

  20. #18 atlas (21. Apr 2014 10:00)

    Die gleichen Pfarrerinnen, die es nicht einmal für nötig halten, einen betagten Ehepaar, beide in dieser Kirchengemeinde, zu ihrer goldenen Hochzeit (natürlich kirchlich getraut) ein Kärtchen zu schreiben, reagieren ihre Mutterinstinkte überschwänglich an den “armen” muslimischen Asylanten ab und merken wahrscheinlich nicht einmal, wie sie die Christen, um die sich eigentlich kümmern sollten, damit verraten.

    Genau so ist es. In den frühen 90er Jahren bin ich aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Ich war zwar stets wenig religiös, bin aber in der ehemaligen DDR schon aus Protest gegen das Regime Mitglied der Kirche geblieben. Nach der Wende musste ich aber mit Erschrecken feststellen, das sich die evangelische Kirche immer stärker an ihre ehemaligen Unterdrücker von der PDS anbiederte und andiente und ihre Mitglieder vollkommen ignorierte, obwohl sie ja nun nach der Wende plötzlich Möglichkeiten zur Kirchenarbeit gehabt hätten, von denen sie vorher nur träumen konnten.

    Schluss war dann für mich Anfang der 90er Jahre, als ich eine Zeitungsnotiz las, das die Polizei in Berlin-Brandenburg gegen einige Gemeinden ermittelte, weil es den begründeten Verdacht gab, das dort von den Pfaffen illegale Asylanten versteckt wurden um sie vor Abschiebung zu bewahren. Damals war der Staat ja noch nicht ganz „von Sinnen“ und versuchte wenigstens ein bissel den Zustrom zu kontrollieren. Ich fand es eine unverschämtheit von der evangelischen Kirche, das sie sich um jeden Asylschmarotzer Sorgen machen, aber das man als zahlendes Mitglied nie etwas von diesem Verein zu hören bekommt.

    Heute bin ich nicht mehr religiös und glaube an keinen Gott mehr. Wir werden unsere Probleme auf Erden alleine lösen müssen,auf einen unsichtbaren Wolkendaddy mit Superkräften brauchen wir nicht zu warten.

  21. Russland baut Kirchen. Der Präsident bekennt sich offen als orthodoxer Christ.
    Dieses Land hat eine Zukunft, aber neoliberale EU mit ihren Zeitgeist-Kirchen wird zwangsweise untergehen.
    ————————————–

    Hier Putin und Medvedev bei der Ostermesse, so schön wie es nur die Orthodoxen können
    ———————————————-

    was machen die hiesigen politkasper:

    http://www.pi-news.net/2014/04/rottenburg-cdu-verschiebt-nach-aerger-karfreitagsbesuch-in-moschee/

  22. Verstand und Zweifel mögen uns treue Begleiter sein und uns schützen vor Männern mit
    -komischen Hüten
    -komischen Bärten
    -komischen Klamotten
    -komischen Schuhen
    (von total overdressed kostümiert bis hin zu total verwahrlost und von weitem sichtbar stinkend)
    -komischen Körperverrenkungen
    -komischen „Verrichtungen“
    -komischen Gebrabbel u.ä.mehr.
    „Wer zweifelt, detoniert nicht“ .
    Danke Herr Nuhr für diesen Satz.
    Ach liebe PI-Gemeinde, was macht eigentlich Kepler 186f, ob Allah sein Geschiß dort auch schon abgesetzt hat?

  23. #22 ridgleylisp (21. Apr 2014 10:34)
    Russland baut Kirchen. Der Präsident bekennt sich offen als orthodoxer Christ.

    Putin ist so christlich, wie Saddam Hussein muslimisch war.

    Und lasst mir den Osterhasen in Ruhe.

  24. #16 Tom62 (21. Apr 2014 09:34)

    Buße und Umkehr zu dem, was am Anfang des Christentums gestanden und dasselbe zum Christentum erst gemacht hat, und damit zu ihrem einstigen Herrn selbst, sind demnach das Einzige, was dieser, wegen obiger Schwierigkeiten längst im Schwund befindlichen “Kirche” noch retten kann. Tut sie das nicht, geht sie verloren.

    Ja.

    Wenn man deren Namen und Gebäude entfernt bleibt noch so etwas wie eine grün-soziale NGO von denen es viele gibt.

    Aber wir wissen auch, dass Jesus seine „Ecclesia“ baut.
    Auch heute noch. Die ist vielleicht medial nicht SO sichtbar
    aber dennoch lebendig.

    Im Übrigen: Ich freue mich an Ihren Beiträgen.

  25. #26 FreeSpeech (21. Apr 2014 11:37)

    Putin ist so christlich, wie Saddam Hussein muslimisch war.

    Das glaub ich auch. Putin ist ein ehemaliger KGB Mann, das sollte man nie vergessen. Dennoch ist er auch ein Pragmatiker und das macht ihn halbwegs berechenbar. Er hat die Einheitsstiftende Wirkung der russischen Kirche verstanden und weiß das die Aufrechterhaltung von bewährten Traditionen mit das wichtigste ist, was Russland vor dem Zerfall bewahrt.

    Einen Zerfall Russlands kann sich niemand wünschen, Russland hat immer noch Unmengen an Atomwaffen und wenn dort eine Situation wie im ehemaligen Juguslawien ausbricht, na dann gute Nacht. Ohne Putin wäre Russland bereits in den Händen der Mafia und das wäre ein Alptraum.

    Ein selbstbewusstes und starkes Russland sehe ich hingegen nicht als Bedrohung an. Wer die russischen Klassiker wie Puschkin, Dostojewski usw. kennt, der weiß, das Russland niemals ein Feind der westlichen Zivilisation war. Russland kann im Gegenteil ein guter Verbündeter im kommenden Kampf der Kulturen sein. Putin ist intelligent genug um Verstanden zu haben, das der kommunistische Weg ein Irrweg war, der Russland vom Rest der zivilisierten Welt entfremdet hat.

    Wenn der Trend sich fortsetzt, dann wird Russland bald „westlicher“ sein als das ehemalige Europa, das immer mehr auf eine EUdSSR zusteuert.

    Entscheidend ist, das die Fackel der Zivilisation weitergetragen wird und die Welt nicht in einem neuen Mittelalter, diesmal moslemischer Prägung versinkt. Wenn wir, der ehemals freie Westen es nicht schaffen sollten und in Selbstzerstörung enden, dann ist es entscheidend das die Fackel der Zivlisation weitergereicht wird, und wenn es halt Russland sein sollte, so be it.

  26. Ich habe den Test gemacht: Nach einem fruchtbaren Disput über Gott und die Welt unter Freunden behauptete ich: Die Grundlage Christlicher Kultur ist verschwunden. Niemand hier ist noch in der Lage das „Vater unser“ zu sprechen und sich dabei zu „bekreuzigen“.

    So war es auch. Selbst als sie wollten, so konnten sie es nicht mehr.
    Das Ende war verlegenes Gelächter und Spott.

  27. „Bei den Stichwörtern Erlösung, Auferstehung und Gericht wird mancher Bischof, Präses oder Kirchenpräsident schmallippig…“

    Diese Zustände für die Endzeit wurden von Christus vorhergesagt. In Lukas 18.8 sagt Jesus folgendes:
    „Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden?“

  28. Danke an #27 yam850 (21. Apr 2014 11:39) für den Zuspruch, sowie

    an #28 X-Wing (21. Apr 2014 12:00).. Das unterschreibe ich sofort.

  29. Zu vielen Kommentaren über den christlichen Glauben fällt mir in Anlehnung an ein geflügeltes Wort nur ein:

    O indocta ignoratia!

  30. #16 Tom62

    Buße und Umkehr

    So predigte Ludwig Hofacker (1798/1828):
    Es fällt mir hier ein, was Luther schreibt: „Hütet euch, ihr Deutschen, dass euch das Evangelium nicht genommen wird. Die Juden haben’s gehabt, nun ist es ihnen genommen; die Griechen haben’s gehabt, jetzt haben sie die Türken; die Römer haben es gehabt, jetzt haben sie den Papst. Meint ihr denn, ihr werdet’s behalten, wenn ihr nicht Buße tut? Das sei ferne.“

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