In eigener Sache: Neues PI-Hauptquartier!

Hier mal eine gute Nachricht. Dank zweier neuer Großsponsoren – eines vom Glauben abgefallenen Öl-Scheichs aus den Emiraten und eines finanzstarken russischen Oligarchen, die beide wegen ihrer internationalen Verbindungen zu Politik und Wirtschaft nicht namentlich genannt werden möchten – konnte PI jetzt endlich eine eigene Zentrale beziehen. Und diese neue PI-Zentrale hat es in sich! Es handelt sich um einen formschönen Neubau, der mittels weltoffenen und kreativen PI-Mitarbeitern und brillanten Architekten in einem modernen Baustil gehalten wurde. Das Gebäude selber fügt sich gut in die Umgebung ein und es war sogar noch ein bisschen Geld übrig, um das neue Hauptquartier mit dem typischen PI-Symbol zu verschönern.

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Hier können die Autoren und Moderatoren ungestört von gutmenschlichen Störern ihre politisch inkorrekten Berichte verfassen und ausführlich das Internet nach relevanten Ereignissen durchsuchen. Ein professioneller Gebäudeschutz mit scharfen Hunden und best ausgebildeten Personal sorgt für die Sicherheit vor und im Gebäude.

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Der Hochsicherheitskomplex ist vollklimatisiert und verfügt neben einer großen Mensa auch über viele Sozialräume, um die Arbeitszeit von Systemadministratoren, Autoren und Moderatoren bei all den tristen Themen so angenehm wie möglich zu gestalten.

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Der ganze Trakt ist voll mit modernster Kommunikationstechnik ausgestattet. Ein Hochleistungs-Glasfaserkabel verbindet die Zentrale von PI mit dem Worldwideweb. Daneben sorgt eine Parabolspiegel-Satellitenverbindung für eine schnelle Kommunikation über Kontinente hinweg.

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PI arbeitet mit allen relevanten oppositionellen Kräften und Counterjihadisten weltweit zusammen und ist global vernetzt. Wie das große Vorbild, die Zentrale der NSA in Fort George G. Meade in Maryland, bestehen die Fenster des PI-Headquarters unter der Glasfassade aus Schutzschirmtechnik mit Kupfer, damit keine elektromagnetischen Signale nach außen dringen.

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Die Server von PI stehen im eigenen Gebäude im besonders geschützten und atombombensicheren Keller.

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Was fehlt ist der obligatorische Gebetsraum für Angehörige der Friedensreligion aus dem Morgenland. Dafür gibt es viele Nischen für Christen, Buddhisten, Hinduisten, Taoisten und den vielen anderen nicht-satanistischen Weltreligionen. Wegen des fehlenden Gebetsraums für Moslems sehen wir einer Klage der Antidiskriminierungsstelle und der Islam-Verbände mit großer Gelassenheit entgegen. Ein exzellentes Juristen-Team in einer eigenen Rechtsabteilung wird die Interessen von PI zukünftig vertreten und unsere Freiheitsrechte vor Gericht verteidigen.

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Natürlich muss der Standort des PI-Hauptquartiers vor der Einweihung noch geheim gehalten werden. Zu groß ist die Gefahr von Anschlägen durch Rote SA-Einheiten oder Angehörige der Friedensreligion. Nur so viel: Die neue Zentrale von PI liegt in der Nähe einer Großstadt, hat einen hervorragenden Anschluss an die Autobahn und – für das neu zusammengestellte PI-Investigativ-Team – einen eigenen Hubschrauber-Landeplatz samt High-Tech-Heli.

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Selbstverständlich ist eine große Einweihungsparty geplant. Alle Autoren, Spürnasen und Sympathisanten, aber auch alle Kritiker von PI, sind herzlich eingeladen. Neben diversen Ansprachen mit anschließenden Sektempfang und einem umfangreichen Buffet, gibt es nach Einbruch der Nacht ein großes Feuerwerk für alle Freunde und Förderer von PI. Als weiteren Programmpunkt wird ein ausgebildeter Voodoo-Priester mit wirksamen Fetischen und Beschwörungen zusammen mit einem katholischen Exorzisten mit Weihwasser und einem buddhistischen Priester exklusiv für PI eventuelle islamische Geister vom Grundstück vertreiben.

Das Einweihungsfest findet am 11.11.2014 pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum von PI statt. Parkplätze sind dank großzügiger Planung reichlich vorhanden. Der genaue Veranstaltungsort für die große Party wird nach Rücksprache mit dem Staats- und Verfassungsschutz hier bei PI rechtzeitig bekannt gegeben.