Münchner Merkur: Stürzenberger hat Recht – ist aber größere Gefahr für die Stadtgesellschaft

20Zur Kommunalwahl hat der Münchner Merkur einen Kommentar des Lokalredakteurs Felix Müller unter dem Motto „Stadtrat ohne Freiheit“ veröffentlicht. Man glaubt seinen Augen kaum, er beginnt mit dem Satz „Stürzenberger hat Recht“. Die „Stadtgesellschaft“ dürfe bei „Islamismus, Links- und Rechtsradikalismus“ nicht wegsehen. Immerhin. Aber gleich danach schiebt Müller die unweigerliche politisch hochkorrekte Erkenntnis hinterher, dass ich in München „die größere Gefahr für die Stadtgesellschaft“ sei. Dabei hat er nicht einmal so Unrecht: Wer die Wahrheit über den Islam ausspricht, bedroht das bisher ach so „harmonische“ Zusammenleben in der „bunten“ Stadt, denn Angehörige der Friedensreligion™ könnten schließlich ausrasten und (noch) gewalttätig(er) werden.

(Von Michael Stürzenberger)

Sein Kommentar nennt sich „Nicht einfach aussitzen“. Darin räumt er zwar ein, dass ich „tatsächlich keine Kontakte zur gewaltsamen Kameradschaftsszene“ hätte. Es ist erfreulich, dass der Merkur nicht den üblen Propagandamethoden linksextremer „Journalisten“ wie des Ex-Nazis Felix Benneckenstein auf den Leim geht, die permanent versuchen, mich in diese Ecke zu schieben. Aber meine „vielen aus der Anonymität des Internets agierenden Anhänger“ seien mitsamt mir eben die „die größere Gefahr für die Stadtgesellschaft“, wer und was auch immer das sein mag.

Müller moniert, dass „all jene wüst beschimpft“ werden, die sich „gegen die ‚Freiheit‘ wehren“. Damit meint er vor allem Politiker und Journalisten, die „von den Lesern meiner Texte“ immer wieder „virtuell an den Pranger gestellt“ werden, „beleidigt“ und „indirekt bedroht“ würden.

Der Merkur sollte sich ernsthaft überlegen, warum er seinen Lesern all die bedrohlichen Fakten um den geplanten Bau dieses Islamzentrums vorenthält. Warum er und seine schreibenden Kollegen kein einziges Mal den Kontakt mit den Initiatoren des Bürgerbegehrens suchten, um die Motive für dieses faktisch völlig berechtigte Projekt zu erfahren. Es ist nur den mittlerweile über 40.000 Unterzeichnern zu verdanken, dass eine Mehrheit des Stadtrates nun den Standort beim Stachus ablehnt. Und jetzt will der Merkur seinen Lesern vorgaukeln, dass sich die Kundgebungen der FREIHEIT gegen eine „angeblich am Stachus geplante Großmoschee“ richteten und ein Geldgeber „weit und breit nicht in Sicht“ sei.

Da scheint dem Merkur offenbar entgangen zu sein, dass sich der scheidende Oberbürgermeister Christian Ude am 2. Februar dieses Jahres in München mit dem Außenminister von Katar traf, um das Projekt weiter voranzutreiben. Aber mir wird unterstellt, ich würde „auf Plakaten suggerieren“, dass es dafür „konkrete Planungen gäbe“. Außerdem würde ich „das Feindbild eines politischen Islams“ verbreiten, mit dem der Imam Idriz schließlich „nichts zu tun“ haben will.

Man fragt sich ernsthaft, ob Müller & Co absichtlich oder aus Desinteresse all die erwiesenen Fakten ignorieren, die nicht nur zur völlig begründeten zeitweisen Verfassungsschutz-Überwachung des vermeintlich „aufgeklärten und modernen“ Imams geführt haben. Der Merkur will wohl nicht aus der Phalanx der zumeist rotgrün-affinen Münchner Zeitungen ausbrechen, die allesamt den Lügen-Imam in Watte packen. Vielleicht ist es ein gewisser publizistischer Herdentrieb, der es dem einzelnen Presse-Schaf schwermacht, den Kopf beim allgemeinen Grasen zu erheben und sich zu fragen, was man da eigentlich frisst.

Mit meinem „Vorgehen“ habe ich nach Meinung von Felix Müller allen Ernstes „die demokratische Auseinandersetzung verlassen“. Wer also die Fakten benennt, verhält sich nach Meinung der politisch korrekten Wegschauer „undemokratisch“. Nähern wir uns etwa DDR-Verhältnissen an, wo ein Staatsministerium für Propaganda vorgibt, was Journalisten zu veröffentlichen haben?

Müller freut sich mitzuteilen, dass ich vom Verfassungsschutz beobachtet werde. Den Motiven hierfür wollte aber weder er noch irgendein anderer Journalist in München bisher auf den Grund gehen. Und es sei „eine gute Nachricht“, dass ich bei der Kommunalwahl nur „kärgliche 0,6 Prozent“ erhalten hätte und nicht in den Stadtrat eingezogen sei.

Die „Strategie der Parteien“ sei „aufgegangen“, dass sie die Debatte um die Moschee verweigerten und dieses Problem schlicht ignorierten. Müller hat noch nie hinterfragt, ob es die Stadtgesellschaft gefährde, dass alle Fraktionen im Münchner Stadtrat am 19. März 2010 schriftlich ihre Unterstützung für dieses Skandalprojekt eines von einem terrorunterstützenden Staat finanzierten und von einem verfassungsschutzbekannten Imams geplanten Islamzentrums bekundeten.

Die Ignorierungs-Strategie im Münchner Kommunalwahlkampf sei für die Parteien „einfach, aber riskant“, schließlich aber doch „erfolgreich“ gewesen. Müller ermahnt am Ende seines Kommentars immerhin die Parteien, dass CSU und SPD die Idee hinter diesem Islamzentrum „früh erklären“ sollten, wenn es „eines Tages konkret“ werden sollte. Schließlich müssten „sehr viele Münchner“ von diesem Islam-Zentrum „überzeugt“ sein, damit es „ein Signal des Zusammenlebens“ geben könne.

Die mehr als 40.000 Unterschriften für das Bürgerbegehren zeigten, dass es momentan „noch viele Menschen“ gäbe, die „eine Moschee ablehnen“. Die Politik solle das ernst nehmen, sonst begehe sie „einen großen Fehler“.

Wir sind sehr gespannt, wie uns CSU, SPD und die anderen Islam-Appeaser dieses Machtzentrum einer totalitären politischen Ideologie im Mäntelchen einer „Religion“ schmackhaft machen wollen. Und wie sie die besorgniserregende Biographie des „Wolfs im Schafspelz“ Imam Idriz frisieren werden. Merkur-Redakteur Felix Müller weiß offensichtlich wenig über den Lügen-Imam und seine vielfältigen hochbrisanten Kontakte, die bis zu Terror-Organisationen reichen. Möglicherweise freut er sich über sachdienliche Hinweise.

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(Fotos: Roland Heinrich)