TV-Tipp II: Maischberger über „Feindbild Islam“

maischbergerUnd sie tut es wieder! Sandra Maischberger und die Redaktion ihrer Sendung haben offensichtlich ein besonderes Verhältnis zum Salafisten und Hassprediger Hassan al Dabbagh (im Bild unten/mitte). Nachdem er schon im Mai 2012 seine Islampropaganda in der Sendung platzieren durfte, wogegen nicht nur Sabatina James, sondern sogar der Christliche Medienverbund KEP protestiert hatte (PI berichtete), wird dem vom Verfassungsschutz beobachteten al Dabbagh heute Abend um 22.45 in der ARD erneut eine Plattform geboten. Jetzt mit Video!

Hassan al Dabbagh ist Imam der Leipziger Al-Rahman Moschee und zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er Frauen prinzipiell den Handschlag verweigert. Er zeigt uns auch deutlich, wie Moslems denken. Eine seiner wohl bekanntesten Aussagen ist: „Die Strafen, die im islamischen Recht sind, sind nicht von uns, sondern von dem Gott, der uns erschaffen hat. Und es darf nicht so verstanden werden, als ob die Steinigung nur für Frauen wäre.“ Das ist es was wohl, was ein Moslem unter Gleichberechtigung von Mann und Frau versteht.

Ein weiterer Gast der Sendung heute Abend ist der Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, Wolfgang Bosbach, von der CDU (oben, li.). Er bot auch schon im Mai 2012 dem Hassprediger Paroli, als dieser seine klare Einstellung zur Rechtssprechung in Deutschland zum Ausdruck gebracht hatte: „Natürlich steht das deutsche Grundgesetz über der Scharia, solange wir in der Minderheit sind“, so al Dabbagh damals.

dabbagh

Auch Hamed Abdel-Samad (oben, re.), der Sohn eines ägyptischen Imams, Politologe und Buchautor “Der islamische Faschismus” (PI berichtete) dürfte dem Leipziger Salafisten wohl einiges zu entgegen haben.

Ebenfalls eingeladen ist die Auslandkorrespondentin und Kriegsberichterstatterin Antonia Rados (oben, mi.). Sie bereist seit vielen Jahren die Krisengebiete im Nahen und Mittleren Osten. Moslemische Frauen, speziell im Iran lebten in einer „permanenten sozialen Diät ohne Musik, Tanz, Freude“, so Rados.

Weitere Gäste sind die Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes, Lamya Kaddor (unten, li.) und der muslimische Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour von den Grünen (unten, re.). Die Religionslehrerin Lamya Kaddor träumt von einem zeitgemäßen Islam und ist überrascht, wie schnell sich Jugendliche radikalisieren lassen. Nouripour, über den PI schon des öfteren berichtete, will den Islam integrieren. Was er darunter versteht, wird er eventuell erklären. Da man ihn aber schon einmal bei Sitzungen der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Sekte antrifft, versteht er darunter wohl etwas anderes, als dass die Moslems sich unserer Kultur anpassen.

Was ist von der Sendung zu erwarten? Bei der typischen Talk-Besetzung nicht viel: Zwei Kritiker, drei Islam-Lobbyisten, eine „Pseudo“-Neutrale und eine Moderatorin, die das Gespräch so lenken wird, dass am Ende der Islam wieder in einem guten Licht dastehen wird. Wetten?

» Kontakt zur Redaktion: menschenbeimaischberger@wdr.de