Baden-Württemberg: „Islamische Seelsorger“ und „kleine Moscheen“ für jedes Krankenhaus

Gebetsraum Schorndorf Kreiskrankenhaus,2 - Kopie (2)Die Islamisierung Deutschlands schreitet voran. „Integration“, heißt es, wenn auf Teufel komm raus Geld, das Installieren fremder Werte und der Einsatz seitens meist nicht muslimischer Mitarbeiter gefordert wird.

Wenn ein Muslim den Weg ins Krankenhaus antritt, muss umgedacht werden. Das fängt schon bei der Kranken-Aufnahme an. Viele Muslime haben dort schon ein Problem damit, wenn ein Arzt eine muslimische Patientin untersuchen will oder eine Ärztin einen muslimischen Patienten. Muss der muslimische Patient gewaschen werden, stellt sich das gleiche Problem dar. Sonderwünsche für eine islamische Kost (halal) müssen beachtet werden, Schweinefleisch ist tabu. Aber auch nicht jedes Medikament ist möglich, wenn es auch nur Spuren von Alkohol enthält. Hier auch das gleiche Problem mit der in Krankenhäusern so wichtigen Händedesinfektion.

Große Probleme bereiten auch die in islamischen Kulturen üblichen und ständig stattfindenden Massenbesuche von Verwandten und Freunden des Kranken. Hier ist dann an einer der Genesung förderlichen und notwendigen Ruhe für Mitpatienten nicht mehr zu denken. Auch wird gerne selbst gekochtes und gebratenes mitgebracht, was noch Stunden später auf der Krankenabteilung intensiv zu riechen ist.

Verstirbt ein Muslim, wird jetzt zunehmend eine muslimische Waschung angeboten, die Ausbildung im Pflegebereich hat sich mittlerweile ganz „kultursensibel“ darauf eingestellt.

Um islamisch angemessen trauern zu können, was ebenfalls mit sehr viel Besuch und entsprechender Lautstärke verbunden ist, brauchen Muslime auch einen extra Gebetsraum. Der soll ihnen jetzt flächendeckend in ganz Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt werden. Häufig ist das nicht nur ein einfacher Raum, es erschließt sich darin auch die Möglichkeit, sich rituell waschen zu können. Ebenfalls im „Rundum sorglos Paket“ ist ein „islamischer Seelsorger“ mit dabei. Bis 2016 sollen nach Plan, im grün-roten Baden-Württemberg die Krankenhäusern alle ihren „islamischen Seelsorger“ bekommen.

Als jüngstes und abschreckendes Beispiel für die Pervertierung des Begriffs „Integration“ zeichnen das Kreiskrankenhaus Schorndorf und diverse Lokalpolitiker. Dort wurde vergangen Monat, wie erst jetzt überregional bekannt wurde, ein neuer Gebetsraum feierlich eingeweiht.

Das rote Band durchschnitt der örtliche OB Matthias Klopfer (SPD) mit den Worten: „Dieser Tag ist ein guter Tag für die Rems-Murr-Klinik, für Schorndorf, für die Menschen mit internationalen Wurzeln und ein guter Tag für die Vielfalt in der Stadt.“ Der türkische Vizekonsul Seref Karafilik sprach von „Toleranz und Offenheit“. Der ebenfalls anwesende Nuri Ari, Vorsitzender der Islamischen Gemeinde in Schorndorf, sieht in dem neuen islamischen Gebetsraum, ein den Heilungsprozess förderndes Element und sprach ebenfalls von „Vielfalt der Kulturen, Respekt…“.

Natürlich durfte bei solch einem wichtigen Ereignis auch der zuständige Landrat nicht fehlen und so sprach Johannes Fuchs (FDP) bezüglich der über 30.000 Muslime des Rems-Murr-Kreises auch von „Bereicherung“ von „aus unserer Mitte nicht mehr wegzudenken“, „Toleranz“ und „Dialog zwischen den Religionen“ und vergaß nicht zu betonen: „Der Rems-Murr-Kreis versteht die Einrichtung eines Gebetsortes für Muslime auch als Beitrag zur Integration des Islams in unsere Gesellschaft“.

Gebetsraum Schorndorf Kreiskrankenhaus - Kopie
(von links: OB Klopfer, SPD; Nuri Ari; Landrat Fuchs, FDP; Imam Hakki Gür)

Sein Büro direkt neben dem neuen Gebetsraum hat der evangelische Seelsorger Hans Gerstetter. Er sagte in freudiger Erwartung: „Ich bin sehr gespannt, wie dieser Raum nun mit Glaubensleben gefüllt wird…“

PI war vor Ort und hat sich ein wenig genauer umgesehen:

Im Erdgeschoss gelegen, ist der Weg zum Gebetsraum gut ausgeschildert. Auch vor dem Raum noch einmal eine Hinweistafel in Deutsch und Türkisch. Wobei hier schon der Anspruch deutlich wird, wie man diesen Raum aus muslimischer Sicht sieht. Mescid oder Mescit bedeutet im türkischen „kleinere Moschee

Gebetsraum Schorndorf Kreiskrankenhaus,1

Der Gebetsraum mit dem Vorlesetisch, daneben die Gebetsketten wie es auch in „großen“ Moscheen üblich ist. Nachzulesen in der vor Ort ausliegenden Broschüre „Der Islam und die Moschee“. Herausgeber ist die „Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB).

Gebetsraum Schorndorf Kreiskrankenhaus,2

Gebetsraum Schorndorf Kreiskrankenhaus,11b

Diverse Ornamente und religiöse Schriften (Schrifttafeln/Levha) an den Wänden, wie sie auch in Moscheen üblich sind.

Ein Regal mit Koran-Ausgaben, religiösen Schriften und Info- bzw. Missionierungsflyern. Im unteren Bereich des Regals befinden sich Kopfbedeckungen für den Mann und Schleier für die Frau.

Hier die vorhin erwähnte Passage aus der DITIB-Broschüre „Der Islam und die Moschee“, über das Zubehör einer Moschee.

Was natürlich auch nicht fehlen darf, ist ein Raum für rituelle Waschungen.

Gebetsraum Schorndorf Kreiskrankenhaus,8

Dies war jetzt nur EIN Beispiel für die islamische „Landnahme“ in unseren Krankenhäusern. Wie eingangs beschrieben, sollen bis 2016 alle Krankenhäuser in Baden-Württemberg mit einem Mescid, also einer kleinen Moschee, ausgestattet werden. Über das neu erbaute, aber noch nicht bezogene Rems-Murr-Klinikum Winnenden ist zu lesen, dass dort „den Muslimen ebenfalls ein derartiges Angebot zur Verfügung stehen“ werde.

Kontakt:

OB Matthias Klopfer
Tel.: 0 71 81 6 02-101
E-Mail: ob@schorndorf.de