Bereicherung durch Ehegattennachzug

EhegattennachzugDie Bundesagentur für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat unter dem Titel „Die Integration von zugewanderten Ehegattinnen und Ehegatten in Deutschland“ eine Studie vorgestellt, die uns wieder einmal den legalen Ehegattennachzug von hier wohnenden Ausländern schönreden und vorgaukeln soll, dass Zuwanderung eine Bereicherung ist. Etwa 350.000 Männer und Frauen haben zwischen 2005 und 2013 von diesem Recht Gebrauch gemacht.

Mehr als 50 Prozent der nachgezogenen Ehegatten bringen demnach einen Studien- oder Berufsabschluss mit in die Bundesrepublik. Viele davon aber werden hier weder anerkannt noch gebraucht, und dass die restlichen fast 50 Prozent der Nachgezogenen dem deutschen Sozialsystem auf der Tasche liegen und zu einem Gutteil analphabetisch und nicht integrationswillig sind und die Ghettoisierung dadurch stark befördern, wird geflissentlich verschwiegen.

Die Deutsch-türkischen Nachrichten berichten:

An der BAMF-Studie nahmen nun 2.497 Ehegattinnen und Ehegatten aus über zehn Nationen teil. [..]

Die mit Abstand größte Gruppe nachreisender Ehegatten stellen Personen mit türkischer Staatsangehörigkeit. Bei Ehegatten aus der Türkei spiele neben der Familienneugründung auch der Familiennachzug eine vergleichsweise große Rolle. Ehegattinnen aus der Türkei seien vergleichsweise selten der Meinung, dass sie über sehr gute oder gute Deutschkenntnisse verfügen. Sie hätten auch vergleichsweise selten Kontakte zu Deutschen ohne Migrationshintergrund. Im Jahr 2012 kamen neben 3.090 Ehegattinnen auch 2.599 Ehegatten aus der Türkei zu ihrem jeweiligen Ehepartner nach Deutschland.

Die Untersuchung machte auch die Unterstützung von Neuzuwanderern im Sinne einer gelebten Willkommenskultur deutlich. Viele der Befragten hätten zwar Bekanntschaften zu den hier lebenden Deutschen ohne Migrationshintergrund. Jedoch kämen enge Freundschaften nicht sehr häufig zustande. Unterstützungsangebote benötigten insbesondere erwerbstätige Frauen mit Kindern, um sich sozial besser vernetzen zu können.

Ein Problem sei es, dass eingereiste Ehegattinnen und Ehegatten ihre mitgebrachte beruflichen Ausbildungs- und Studienabschlüsse auf dem Arbeitsmarkt nicht verwerten könnten. Ihre Arbeitsmarktchancen könnten nachhaltig verbessert werden. Frühzeitige Beratung und berufliche (Nach-)Qualifizierungsangebote könnten dazu beitragen.

Jetzt haben wir es schriftlich: Unser Mangel an Willkommenskultur ist schuld daran, dass vor allem Türken keine deutschen Freunde haben und sich auch mit der Sprache schwer tun. Bestimmt tragen wir ebenso Schuld daran, dass sie sich kaum in den Arbeitsmarkt integrieren lassen. Warum haben wir auch Technologien erfunden, die viele Arbeitsplätze für Minderqualifizierte überflüssig gemacht haben? Deutsche Technologie ist vermutlich „voll Nazi“.