Bonn: OB Jürgen Nimptsch erweist umstrittener König-Fahd-Akademie die Ehre

Almegren_u_nimptschDen diesjährigen „Tag der offenen Tür“ nutzte der weltoffene und tolerante Salafistenfreund Jürgen Nimptsch (SPD, Foto l.) mal wieder, um der König-Fahd-Akademie in Bonn-Lannesdorf seine gewohnte Aufwartung zu machen. Bekanntlich hatte dort am 5. Mai 2012 ein bis dahin einmaliger und blutiger Angriff hunderter Salafisten auf den deutschen Rechtsstaat stattgefunden, der in bürgerkriegsähnliche Zustände ausartete und die Bürger des Stadtteils in Angst und Schrecken versetzte. Offenbar stand dieser vorher im Internet sorgfältig geplante Anschlag unter dem Motto: „Wut im Bauch? Lass es raus!“

(Von Verena B., Bonn)

Diese „Kundgebung“ der Allah-Götzen, die den „Kampf gegen Ungläubige“ auf ihre schwarzen Fahnen schreiben, wurde seinerzeit vom stadtbekannten Demokratiefeind Moussa Acharki organisiert, der Mitglied des Rats der Muslime in Bonn und der islamischen BIG-Partei (Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit) ist. Außerdem ist er der Vorsitzende der verfassungsfeindlichen Al-Ansar-Moschee in Bad Godesberg, wo er die Steinigung rechtfertigt und nichts von Christenverfolgungen weiß, was aber vollkommen egal ist, weil er sich der Toleranz und des Respekts der Stadtoberen sicher sein kann. Der Leiter der Fahd-Akademie, Dr. Megren Almegren (Foto r.), dem Nimptsch die Füße küsst, hatte seinerzeit auf dem Dach der Akademie seelenruhig und wahrscheinlich höchst erfreut dem blutigen Treiben seiner Gotteskrieger zugesehen. Zahlreiche schockierte Anwohner sind inzwischen aus dem Salafisten-Stadtteil weggezogen. Die Schäden in den Vorgärten und an den Fahrzeugen der Anwohner wurden offenbar bis heute weder von den Verursachern noch von der Stadt bezahlt. Ob sich die immer noch traumatisierten Bürger bei der Antidiskriminierungsstelle der Stadt beschwert haben, ist nicht bekannt.

Das lokale, linke Blatt Blickpunkt/Schaufenster berichtet begeistert:

Schule will sich öffnen

Mit einem Tag der offenen Tür stellte sich auch in diesem Jahr die König Fahad Akademie in Lannesdorf der Öffentlichkeit vor. Ein Programm bot für die rund 1.600 Besuchern viel Informationen und für die Kleinen viele Spiele. Ponyreiten war in diesem Jahr erstmalig dabei. Zur arabischen Gastfreundlichkeit gehörte auch das Angebot von kulinarischen Spezialitäten in deftiger und süßer Form. Länderstände, die von verschiedenen arabischen Nationalitäten betrieben wurden, gaben Auskunft über das Leben und der Kultur der einzelnen Länder. Eine Modenschau zum Thema „Müll“, „Masrati-Meine Schule“ eine musikalische Vorführung, eine Vorlese Aktion in Deutsch und Arabisch sowie weitere Aktivitäten rundeten das Programm ab. Auch das Konzept zum International Bacchalaureate stellte die arabische Schule vor. Mit dem International Bacchalaureate will die König Fahad Akademie den international anerkannten Abschluss seiner Schüler anstreben.

Für die Schule selbst ist es wichtig, nach dem sie vor einigen Jahren wegen Kontakten zu Islamisten in die Negativschlagzeilen geriet, sich den Bürgern zu öffnen. So ist es für die arabische Schule bei der dritten Offenen Tür von großer Bedeutung, zu zeigen, wie der Alltag in der Akademie verläuft. Mit Präsentationen in Form von offenem Unterricht, Sport und Spielen bekamen die Gäste der Offenen Tür reichlich Eindrücke von der König Fahad Akademie. Gespräche und Dialoge wurden seitens der Akademie dabei stets mit großer Offenheit und Einfühlungsvermögen geführt. Ein weiteres Anliegen von Schulleiter Dr. Megren Almegren ist es, Kontakte zu knüpfen, Vertrauen zu schaffen und Vorurteile abzubauen. Ganz besonders zu den Nachbarn der Umgebung, den Behörden, den umliegenden Schulen und der Stadt Bonn. So begrüßte er auch Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch mit einem freundlichen „Ahlan Wa-Sahlan“, das herzlich willkommen heißt. Nimptsch ließ sich bei einem Rundgang über das Außengelände, der Gebetshalle, dem Kuppelsaal und den Unterrichtsräumen über die Aktivitäten der König Fahad Akademie informieren. Der Erlös der offenen Tür in der König Fahad Akademie kommt der Deutschen Kinderkrebshilfe zu gute.

Wir warten auf den Tag, an dem der Herr Oberbürgermeister einmal die Koranschule der Akademie besucht und am Unterricht teilnimmt. Aber dort wird es wohl nie einen „Tag der offenen Tür“ geben ..

Kontakt:

» E-Mail: buero@juergen-nimptsch.de

(Oben im Bild: OB Jürgen Nimptsch von der SPD (li.) und Schulleiter Dr. Megren Almegren am, von syrischen Schülern betriebenen Länderstand „Syrien“)