Bei der Europawahl am Sonntag erlebte die CSU-Führung die schlimmste Wahlniederlage dieser Partei seit über sechzig Jahren. Niemand in der CSU kann sich an schlechtere Ergebnisse erinnern. Der sofortige Rücktritt des unfähigen neuen Generalsekretärs Andreas Scheuer ist daher unvermeidbar.

(Von Peter Helmes, conservo.wordpress.com)

Die CSU ist jetzt dort angekommen, wo Merkel die CDU in den letzten zehn Jahren hingeführt hatte: In die zunehmende Bedeutungslosigkeit einer 35-Prozentpartei, die nicht mehr in der Lage ist, den Wählern eigene bürgerliche Projekte anbieten zu können, sondern die nur noch im linken politisch-medialen Einheitsbrei mitmischt, aus Angst vor dem Verlust von Posten und Pfründen.

Die CSU-Führung hat nicht begriffen, daß diejenige Partei, die anderen die Themenhoheit läßt, die sich nicht gegen die linke Verfilzung des Medienbetriebs auflehnt, und die meint, die eigenen Stammwähler mit immer neuen Kurswechseln vor den Kopf stoßen zu müssen, ihre eigene Abwahl betreibt. Die Horrorversion, vor der Franz-Josef Strauß und andere konservative Unionspolitiker immer gewarnt hatten, ist heute wahr geworden: Rechts von der CSU hat sich eine neue bürgerliche, seriöse Partei etabliert, die man nicht mit verunglimpfenden Parolen („rechtsradikal“, „rassistisch“, „rechtspopulistisch“ etc.) abstrafen kann: Die AfD ist Fleisch vom Fleische der Union. CSU und CDU haben nicht begriffen, daß die katastrophale Eurorettungspolitik mit der faktischen Enteignung Millionen deutscher Sparer die eigene Stammwählerschaft ins Mark getroffen hat.

Was ist zu tun?

Die Wahlkampfkonzepte der CSU sind grandios gescheitert: Die Wähler lassen sich nicht für dumm verkaufen: Mit Gauweiler und Scharnagl zuweilen rechts blinken, um dann nach der Wahl (siehe z. B. Koalitionsvertrag) links abzubiegen, funktioniert nicht und hat zu einem massiven Vertrauensverlust geführt. Hinzu kommen die Probleme in der großen Koalition, in der die CSU nur noch das fünfte Rad am Wagen ist und sich in keinem einzigen Themenfeld profilieren kann, ausgenommen unverantwortliche Umverteilungsorgien zu Lasten der nachkommenden Generationen, wie das letzte Woche beschlossene Rentenpaket. Diese „Rolle rückwärts“ wird ohnehin nur dem Konto der SPD gutgeschrieben, nicht aber der Union.

Die CSU muss daher die große Koalition verlassen und die Zusammenarbeit mit der linken Merkel-CDU beenden. Die Wähler der AfD müssen mit einer Rückkehr zu glaubwürdiger und verläßlicher bürgerlicher Politik, gerade auch in Euro-Fragen, zurückgewonnen werden. Geht Seehofer den Weg nach links weiter, wird die CSU ähnlich marginalisiert werden wie die einstmals konservative ÖVP in Österreich, die sich heute schon über Wahlergebnisse im 20 Prozent-Bereich freut.

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83 KOMMENTARE

  1. Eine C*SU braucht eben niemand. Dann wählt sie auch niemand. Und das ist auch gut so!

    Eine Strauß-CSU? NIEMALS hat sie unserem Land so sehr gefehlt wie heute. Niemals.

    Seehofer auf Strauß‘ Stuhl? Er würde sich im Grabe umdrehen, oder wieder aus dem Grab kommen und sich rächen – wäre es möglich.

  2. Selbst in unserer tiefschwarzen Gegend ist die CSU nur wenig über 50% gekommen und die AfD bei 9%, deutlich vor den Grünen und Freien Wählern.
    Dazu sei erwähnt, daß die AfD schon sehr früh plakatiert hatte und die Plakate auch ziemlich unbehelligt geblieben sind.

  3. Die AfD ist für die C*DU/C*SU das, was heute vor 25 Jahren das „Neue Forum“ für SED/Mauermörder war. SED/MauermörderInnen sind seit dem von 99.9% auf 7.4% am letzten Sonntag abgerutscht!

    Wer zu spät kommt, liebe Ex-Konservative von der Ex-Adenauerpartei, wer sich von den linksgrünen Nichtsnutzen treiben lässt und wegen eines Erdbebens am anderen Ende der Welt die KKWs vom Netz nimmt, wer Deutschland deindustrialisiert und gleichzeitig islamisiert, der hat für 2039 auch nur noch 7.4% verdient!

  4. Diese Blödiane würden einen Franz Josef Strauß heute gar nicht mehr aufnehmen.

  5. Naja, man muss einfach bedenken das die Mehrheit im Land linksgrün eingestellt ist, vor allem auch die Journalisten. Daher ist es sinnvoll das die Union sich diesen Wählern etwas annähert, dann aber Rechts davon mindestens eine neue Partei Platz nimmt. In einer Koalition fallen die linken Themen dann halt eher unter den Tisch – so sollte es jedenfalls laufen.

  6. Man darf auch nicht vergessen, dass inzwischen eine Mehrheit mit dem „C,“ dieser Parteien nichts mehr anfangen kann, oder anfangen will. Diese „christlichen“ Parteien haben mit dem Christentum rein gar nichts mehr zu tun – falls es überhaupt mal eine Verbindung dazu gab.

  7. Tolle Logik: Wenn die Partei die Interessen des Bürgers verrät und deshalb abgestraft wird, schmeißt man einfach den Generalsekretär raus und verrät das Volk weiter.

    Wäre es nicht viel einleuchtender, man machte volksnähere Politik, um die Stimmen wieder zurückzugewinnen?

  8. Ja klar, der Generalsekretär muss weg – das ist wieder mal ein klassisches Bauernopfer. Ich denke, wir sind uns einig, wer tatsächlich weg muss (ein Tipp: der hat ein Gewässer im Namen 😉 )- aber pronto!

  9. und was ist mit oberlügner und volksverräter seehofer? der klebt am sessel wie immer….

  10. Was ist zu tun?

    Konservative Werte in Herz und Niederen vertreten.

    Wenn Strauss wüsste was aus Euch geworden ist…

  11. #6 Winston Smith (28. Mai 2014 18:06)

    Diese Blödiane würden einen Franz Josef Strauß heute gar nicht mehr aufnehmen.

    FJS hätte schon längst auf Befehl der linksgrünen Nichtsnutze ein Parteiausschlussverfahren hinter sich, weil sein „Weltbild zu rückwärtsgewand“ wäre und für seine „kruden Thesen“ kein Platz im demokratischen Spektrum sei……

  12. #5 Winston Smith (28. Mai 2014 18:06)

    An den Franz J. Strauß mußte ich auch gerade denken, vor allem seine Einstellung seinen politischen Gegnern gegenüber besonders den “ Roten „

  13. Mit einem gegelten Schmierlapp wie Scheuer und einer Gerda Hasselfeldt, der das dümmliche Gegrinse ins gesicht getackert ist, kann man keinen Blumentopf mehr holen. Die größte Dummheit der CSU war, Peter Gauweiler aus dem Endlager für abgebrannte CSUler hervorzuholen und zu glauben, wenn der ein paar markige Sprüche absondert, fallen die Wähler reihenweise um. Gauweiler haben Sie mittlerweile wieder ins Endlager verfrachtet.
    Fazit: so dumm, wie die CDU/CSU glauben, ist der Wähler denn doch nicht.

  14. Ich schließe mich dem in diesem Artikel vorherrschenden Tenor an- die CSU war in der Vergangenheit so etwas wie die vernünftige Seite der Union; diese Zeiten sind vorbei.
    Wo ehemals selbstbewußt gesagt wurde „Mir ist egal, wer unter mir Kanzler ist!“ herrscht heute dackelgleiches dem Frauchen gefallen wollen.
    Tja, und dem DDR- Frauchen gefällt diese neue CSU; sie verschafft ihr Mehrheiten für neue Rettungspakete und Ruhe im konservativen Lager.

    Entweder es gibt in der CSU keine fähigen Parteistrategen oder sie werden von den Linken bezahlt; oder aber ihr Ziel ist deren völlige Bedeutungslosigkeit.

    Mir soll beides Recht sein.

  15. Dass es keine Partei rechts von der CDU geben kann, ist eine Vorgabe fuer die BRD. 1969 holte die NPD 4,3%, also aehnlich wie das Scheitern der AfD bei der letzten BTW, denn bei fairen Medien waere es anders ausgegangen. Zuvor in Baden Wttbg hatten sie knapp 9,8%. Genauso wurden die Ostvertraege nur durch die 5% Huerde abgeschlossen, heute reagieren SPD und Merkel genauso gegen eine tatsaechliche Mehrheit. Die Regelung keine Partei neben CDU kommt von ganz oben, denn damit ist gewaehrleistet dass es keine Diskussion oder Meinungsprozesse neben den Linken geben kann, dass die Medien 80% links sind, und das alles auf Ewigkeit so bleibt. Die AfD kann so fertig gemacht werden wie die NPD und dann die REP, und genau das will die CDU und macht es im Auftrag der Linken und der NWO.

  16. Auf dem Wahlplakat der CSU befand sich ein Stier. Was soll das? Ein zahnloser Köter wäre passender gewesen. Und ja, ich habe auch AfD gewählt, weil das im Moment die einzige Partei ist, die vielleicht wirklich etwas verändern kann.
    Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

  17. Seehofer war nie zu trauen. Wer seinen Schlingerkurs in seinem Werdegang verfolgt, sieht einen mäandernden Anpasser, der niemals in den Anzug eines FJS gepasst hätte. Schleimig, aalglatt, hält er den feuchten Finger in den Wind, um Gut-Wetter-Politik zu machen.
    Der bayerische Grantler fehlt.

  18. Es wäre wünschenswert, wenn Die Freiheit und Die Republikaner sich bundesweit zusammentun! Auf kommunaler Ebene treten sie getrennt an, oder tauschen Kandidaten aus (um Bezirke abzudecken). Auf Landes, Bundes und Europaebene treten sie mit einer gemeinsamen Liste an. Ich glaube dass das machbar ist! Man muss sich nur von der Mandantenbewegung Pro-Beisicht fernhalten!

  19. …ausgenommen unverantwortliche Umverteilungsorgien zu Lasten der nachkommenden Generationen, wie das letzte Woche beschlossene Rentenpaket.“
    ________________________

    Da möchte ich dagegen reden! Deutschland hätte genug Geld für ORDENTLICHE Renten, wenn UNSER Geld nicht für Millionen Sozial Schmarotzer aus aller Herren Länder ausgegeben werden würde!
    Dann die hunderte Milliarden EURO Bürgschaften für fremde Länder!!
    Unzählige Dinge könnten aufgezählt werden, wo UNSERE Gelder sinnlos versenkt werden.

    Ansonsten freut es mich, dass dem Seehofer mal das dämliche Grinsen aus dem Gesicht gefallen ist!!!

  20. Deutsche Parteien, welche Moslems als Parteimitglieder bzw. Abgeordnbete haben, sind für mich persönlich, eh nicht wählbar!

  21. sehr schön war es,Herrn Seehofer,den Totengräber der CSU,ohne sein übliches furchterregendes Mannichl-Dauergrinsen zu sehen.

  22. der 03.10.1988 war ein sehr bitterer Tag für Bayern und für Deutschland. An diesem Tag ist das Original von uns gegangen und und hat eine gewaltige Lücke hinterlassen, die bis heute nicht geschlossen werden konnte. Alle auf FJS folgenden Bayerischen Ministerpräsidenten hatte nicht einmal im Ansatz das Charisma, die Bildung, den Weitblick und das Durchsetzungsvermögen dieses Ausnahmepolitikers.
    Einige haben kläglich versucht, ihn zu kopieren. Das Ergebnis ist ja hinlänglich bekannt.

    Den Grundstein und das Fundament dafür, dass Bayern heute dort ist, wo es ist, hat FJS gelegt.

    Selbst meine Eltern, die noch nie etwas anderes gewählt haben als die CSU, haben bei der Europawahl AfD gewählt, weil sie die Fehlentwicklungen in Deutschland nicht mehr nachvollziehen können. Auch wie sich die CSU von der sozialistischen Einheitspartei (CDUSPDFDPGRÜNE…) durch’s Dorf treiben läßt, macht diese Klüngel-Brüder immer mehr unwählbar. Mittlerweile hat sogar mein Vater mit fast 80 Jahren erkannt, dass Seehofer’s Gebell vor der Wahl („wer betrügt der fliegt“) nur pure Angst vor der AfD war und er das dumme Geschwätz schon wieder vergessen hat, bevor die Stimmen ausgezählt sind!

    Oh mein Gott, wie sehr würden wir diesen Mann heute brauchen. Hier ein „Best of“:
    https://www.youtube.com/watch?v=FhjnCPYdkk0

  23. #22 chrisbent (28. Mai 2014 18:36)
    Der bayerische Grantler fehlt.

    Eher legt ein Hund einen Wurstvorrat an, als dass Sozis vernünftig mit Geld umgehen.

    F. J. Strauss

  24. Die AfD gewinnt keinesfalls nur enttäuschte CSU-Wähler, sie bekommt Zulauf von allen Seiten, selbst viele ehemalige Grüne und Linke wählen heute AfD. Nur so ist der Wahlerfolg zu erklären, und ich vermute, dass das Potential der AfD, wenn sie gute Politik macht, noch erheblich steigerungsfähig ist, und zwar aus allen Richtungen. Nicht nur von der CSU wenden sich die Wähler enttäuscht ab. Ich könnte mir vorstellen, dass die AfD zur nächsten Bundestagswahl bei 15-20 Prozent liegt – immer unter der Voraussetzung, dass sie wirklich die heißen Eisen anpacken, und das sind Zuwanderung, Islamisierung, die EU und der Euro. Die Umstände (Mißstände) arbeiten für die AfD und für die anderen Rechtsparteien, wir werden eine Revolution der Parteienlandschaft erleben wie in Frankreich. Die CDU/CSU ist dabei auf dem absteigenden Ast, wir brauchen diese Parteien nicht mehr, sie haben uns und ihre Ideale verraten und verkauft.

  25. Es wurde hier nun oft und oft dargelegt, dass die Blockpartei CSUCDUFDPSPDGrün bis zur Bedeutungslosigkeit auf mainstream getrimmte Parteiprogramme hat, Ämter nach Proporz vergibt und samt und sonders als Hauptinteresse den eigenen Machterhalt und die Entrechtung der deutschen Bürger verfolgt.
    Was soll also die Aufregung um die abgetakelte Fregatte namens „CSU“? Brauchen wir nicht – weg damit.

  26. Seehofer ist ein dümmlicher Opportunist und Politdarsteller, ein Nomenklatura-Wicht, der sich durchwindet. Wer ihn je erlebt hat oder kennt, erlebt einen beschränkten, eitlen, unsicheren Schaumschläger, der ab und zu einen Witz erzählt.

    Daß ihn sein Harem noch nicht fertig gemacht hat, liegt ausschließlich an dem Haufen Staatskohle aka „Gehalt“, den er – dank eines Haufens Wasserträgers – immer noch scheffelt. Und weil kein begabter Politiker so blöd ist, sich per Ochsentour auf Seehofers Kasperamt zu bemühen. Und so kann der Kasper weiterkaspern…

  27. Berlin 53:
    Nicht nur die Parteien mit dem „C“ im Namen haben nichts mehr mit dem Christentum zu tun. Auch das „noch“ überfütterte Volk hat mit dem Christentum nichts mehr am Hut.
    Irgendeinen Gott sucht man oft nur in höchster Not und -falls- Erhard Landmann (googeln) recht haben sollte, ist eh alles Mumpitz.
    Das wir uns von der Kirche selbst auch noch verlassen fühlen müssen, in unserer ernsthaft existenziellen Not, hat sie durch ihr Handeln selbst zu verantworten.
    Scheinbar muss alles erneuert und zugleich wieder komplett vom Kopf auf die Füße gestellt werden.
    Doch wer soll und kann das tun?

  28. Die an grenzdebiler Kitschigkeit nicht mehr zu überbietenden Europawahl-Werbespots der CSU waren zum Fremdschämen peinlich.

    Und apropos peinlich:
    da gibt es zu allem Überfluss in der CSU noch Typen wie Marian Offman, den aufrechten Gutmenschen, Islamversteher und Erzfeind von Stürzi. Kurz: die personifizierte Wahlenthaltung.

  29. WutImBauch (28. Mai 2014 18:31)
    @PI, ot aber lustig:

    http://www.wn.de/Muensterland/Juniorwahl-an-der-Nansen-Realschule-lief-aus-dem-Ruder-Aus-Spass-die-NPD-gewaehlt

    Bei einer Juniorwahl aus Anlass der Europawahl kreuzten 25 Prozent der Abschluss-Schüler der Nansen-Realschule die NPD an. Schulleitung und Lehrer strichen daraufhin eine Tagesfahrt – als Zeichen gegen Rechts.

    AN DIE TASTATUREN! DORT KANN MAN PER FACEBOOK KOMMENTIEREN!

    SEHR GUTER KOMMENTAR VON „JÖRG“:

    Diesen Lehrern gehört ein Kurs in Demokratie verpasst. Wenn Sanktionen aufgrund der Wahl einer durch den Bundeswahlleiter zugelassenen Partei erfolgen, nichts anderes ist die Streichung des Tagesausflugs, dann hat hier die GEW Krake ihr undemokratisches Gesicht gezeigt. Ich bin weder Befürworter noch Anhänger, geschweige denn Mitglied, der NPD. Diese Partei ist ebenso wie die DKP und MLPD als äußerst fragwürdig zu betrachten, insbesondere Ziele und Meinungsäußerungen der Politker sind zu beanstanden, allerdings sind alle diese Parteien durch den Bundeswahlleiter legitimiert und unterliegen keinem Parteienverbot. Somit sind diese Parteien wählbar und vielleicht sollte man auch einmal die Reaktion des Lehrkörpers und die Befähigung der Pädagogen zur demokratischen Erziehung insbesondere im Fach Staatsbürgerkunde und Sozialunterricht prüfen. Was für ein Zeichen der Repression wird denn hier offenkundig. Es würde mich nicht wundern, wenn Eltern dieser Schüler Zeugnisse oder Noten aufgrund dieser Maßnahmen vor dem Verwaltungsgerichten anfechten. Eine Schule sollte sich politisch neutral verhalten, ebenso wie die Schüler, was hier passiert ist eine klare Polarisation und Demagogie. Subtiler Druck auf das zukünftige Wahlverhalten der Schüler. So etwas ist ein klarer Fall für die Schul- und Kommunalaufsicht.

  30. immer unter der Voraussetzung, dass sie wirklich die heißen Eisen anpacken,
    #31 sator arepo (28. Mai 2014 18:46)

    Die Zeit wäre reif, dass die AfD den Schmusekatze Groove gegen ein leicht agressiveres Temperament austauscht!

    Unter uns gesagt!

  31. Wer nach der mehrfache Enttäuschung durch die CSU jetzt nach dem AfD-Stohhalm greift, hat Politik noch immer nicht verstanden.

    Politiker haben nichts anzubieten. Sie produzieren nichts. Sie können nur weitgehend unnütze Bürokratien und deren „Leistungen“ verkaufen, also behindern, verhindern und verteuern. Wer kauft denen sowas noch ab? Was wollt ihr mit Bürokratien?

  32. Wer etwas von der „stolzen CSU“ redet, hat wohl den Oktoberfestanschlag von 1980 vergessen.

    Auch die CSU hat nicht die geringsten Skrupel gehabt, die Leute zu decken, die Frauen und Kinder in Fetzen gebombt haben.

    PLUS: Der ganze korrupte Filz war auch unter Strauß schon gegeben. Böse Zungen behaupten, daß Strauß selber korrupt war…

  33. Die Wähler der AfD müssen mit einer Rückkehr zu glaubwürdiger und verläßlicher bürgerlicher Politik, gerade auch in Euro-Fragen, zurückgewonnen werden.

    Helmes, machen Sie sich nicht bei den AfD-Anhängern unbeliebt! 😉

  34. Ich fürchte, man hat bei der CSU nichts kapiert.

    Sie wird noch weiter an einer Willkommenskultur für Fremdlinge basteln. Sie wird noch paar Türken oder andere Moslems in ihre Partei nehmen und aufbauen…, mehr Flüchtlingsheime Abmahnen, mehr Moslems aus dem Irak, Syrien und Afghanistan oder Lampedusa aufnehmen…

  35. Da freuen sich die PI-Kommentatoren schon wieder mächtig über das „schlechte“ Abschneiden der CSU in Bayern.

    Nur zur Erinnerung: Die CSU hat rund 40% der Stimmen erhalten, die AfD ca. 8%.

    Freuen könnte man sich dann, wenn es umgekehrt ausgegangen wäre.

    Und was die Sympathiekundgebungen für Strauß angeht:

    Für mich war dieser Strauß ein Lump sondersgleichen. Dieser Metzgerssohn hat seinen Kindern 400 Millionen DM hinterlassen. Wie wird er wohl zu dem Geld gekommen sein.
    Er ist von einer Affäre in die nächste gestolpert (Panzer HS 30, Starfighter, Spiegel, DDR-Milliardenkredit usw. usw.).
    Wer es nicht glaubt, kann ja das Buch „Macht und Mißbrauch von Wilhelm Schlötterer“ lesen.

    Also bei manchen Leuten wäre ein bißchen mehr Realitätsinn schon angebracht.

  36. Die AfD ist nicht Fleisch vom Fleische der CDU/CSU. Das ist falsch. In der AfD sind auch ehemalige Mitglieder der FDP, der SPD, Grüne, Piraten bis hin zu WASG.

    Ähnlich verhält es sich mit den Wählern der AfD. Das sind keineswegs nur enttäuschte CSU-Wähler, die AfD bekommt vielmehr auch Stimmen von enttäuschten Wählern der FDP, SPD und der Partei DIE LINKE. Aus diesem Grunde ist die AfD tatsächlich eine kleine Volkspartei. Ihr Potential liegt zwischen 20 % und 25 %.

    Die CSU hatte ihre Chance in den 70ern. Aus Angst, in Bayern die absolute Mehrheit zu verlieren, hat die CSU seinerzeit darauf verzichtet, sich bundesweit auszudehnen und „vierte Partei“ zu werden. Dieser Zug ist nun endgültig abgefahren. Die CSU ist als Regionalpartei nun zur Bedeutungslosigkeit verdammt. Die AfD war bereits bei den Europawahlen stärker als die CSU. Sie wird auch bei der Bundestagswahl 2017 vor der CSU liegen.

  37. #42 FW (28. Mai 2014 19:34)

    „Da freuen sich die PI-Kommentatoren schon wieder mächtig über das “schlechte” Abschneiden der CSU in Bayern.

    Nur zur Erinnerung: Die CSU hat rund 40% der Stimmen erhalten, die AfD ca. 8%.“

    Vorsicht! Das ist zwar für Bayern zutreffend, allerdings ist die AfD ja gerade mal ein Jahr alt. Bundesweit hatte die AfD aber 7,0 % und die CSU lediglich 5,3 %.

    Bundesweit ist die AfD damit bereits ein Jahr nach ihrer Gründung stärker als die CSU!

  38. #45 Kurt Steiner (28. Mai 2014 19:41)

    Bundesweit hatte die AfD aber 7,0 % und die CSU lediglich 5,3 %.

    —————————-

    Dann berücksichtige aber auch, dass die CSU nur in Bayern angetreten ist. Auf den Bund übertragen mußt du natürlich die Stimmen der CDU mitrechnen. Dann sind es schon 35 %.
    Nicht dass es mich freut, aber es hilft doch nichts, sich irgend etwas schön zurechnen.

  39. #52 FW (28. Mai 2014 19:52)

    Aber darum geht es ja gerade: die CSU ist eben nur eine Regionalpartei – und das hat sie selbst so gewollt. Bitte dazu meinen Beitrag #49 Kurt Steiner (28. Mai 2014 19:37) lesen.

  40. #43 Maria-Bernhardine (28. Mai 2014 19:30)

    KORREKTUR

    Mehr Flüchtlingsheime

    anmahnen

    schon der grosse Vordenker der CSU,
    Willy Brandt, gab seiner Partei
    die Direktive mit auf den Weg :

    „Mehr AsylbetrügerInnen-Heime wagen !“

  41. @Esper
    Das gehört zur Anti-AfD-Kampagne. Nichts anderes als der Versuch der Zersetzung. Auch sind sicher noch Spalter (gesendet von anderen Interessengruppen) in der Partei. Das wird sich weiter konsolidieren.

  42. Es wäre sehr ärgerlich gewesen, wenn die CSU nicht so schlecht abgeschnitten hätte. Wenn also ihre Taktik aufgegangen wäre, mit ein bißchen EUdSSR-Kritik („Bürokratie“ usw.) vor der Wahl darüber hinwegzutäuschen, daß sie selbst ja dafür verantwortlich ist, daß alles so weit gekommen ist. Dieser plumpe Wahlkampftrick bedeutete ja eigentlich nichts anderes als das Eingeständnis: „Ja, wir haben jahre- und jahrzehntelang Mist gebaut“!

    Das ist auch bei anderen Parteien und auf anderen Feldern immer wieder zu beobachten: Kurz vor Wahlen wird etwas kritisiert, was eben diese Kritiker selbst zu verantworten haben.

  43. Wie definiert sich der Unterschied zwischen einem „Bärwurz“ und der „C“SU ?

    Ganz einfach, der „Bärwurz“ hat 45% !

  44. Eine CSU, die durch ihr unklares Geeiere in Sachen Islam, Moschee, kriminelle Ausländer usw. keine klare Kante zeigt und Angst hat vor der linksversifften Presse, wird unweigerlich zum Zwerg werden, der von der Presse geliebt und vom Wähler ignoriert wird.

    Sie kann sich dann auch das „C“ schenken, denn Beliebigkeit ist nicht christlich. Übrig bleibt dann die Sozialistische-Union. Eine SPD mit Sepplhut!

  45. darunter die unsägliche Dagmar Metzger
    #57 Kurt Steiner (28. Mai 2014 20:04)

    Die Dame meint wohl, sie würde der AfD schaden, wenn sie jetzt mit großem Getöse austritt. Da hätte sie sich aber gründlich geschnitten. Vielmehr würde von Flensburg bis Passau ein erleichtertes Aufatmen durch die AfD-Gemeinde gehen: „Endlich ist die dumme Kuh weg!“ :mrgreen:

    Natürlich werden sich die Medien darauf stürzen, aber wen juckt das schon. Nach ein paar Tagen ist der Hype vorbei. Siehe auch:

    FROHE BOTSCHAFT IN DER “ZEIT”: DIE “U-BOOTE” VERLASSEN DIE AFD

    Die “U-Boote”: Sie haben alles versucht: In “alternativen” Blogs diffarmierende Halbwahrheiten über AfD-Mitglieder und Diskussionen in der AfD verbreitet. Sie haben versucht, Landesvorstände durch Austritte arbeitsunfähig zu machen oder durch Intrigen Misstrauen in den Reihen der Mitglieder zu sähen. …

    Aber was tun solche “Abgesandten”, wenn alle Liebesmüh vergeblich war? Jetzt nach dem Erfolg der AfD bei der Europawahl? Man streicht die Segel und versucht damit (ein letztes Mal) den größtmöglichen Schaden anzurichten …

    http://www.freiewelt.net/frohe-botschaft-in-der-zeit-die-u-boote-verlassen-die-afd-10033137/

  46. als Nachfolger des Generalsekretärs Andreas Scheuer empfehle ich die Wiedereinsetzung von Michael Stürzenberger 🙂 nur diesmal müssen sie auf seine Islam-Zuwanderungs-und Migrantenkritik eingehen!!!!!!!!!!!

    gerade eben in der Tageschau:
    wieder Afrikaner die über die Grenzzäune wie die Affen klettern um aufs spanische Festland zu kommen…Asylschwemme geht weiter

    und noch in Calais: Seuchenausbruch im illegalen Flüchtlingslager! Räumung mit Bagger, ob da die Angst der Regierung vor Front National schon Wirkung zeigt?

  47. #0

    Die CSU muss daher die große Koalition verlassen und die Zusammenarbeit mit der linken Merkel-CDU beenden.

    Klingt gut, aber furchtbar wenig realistisch.
    Nur die Macht in Bayern – das genügte der CSU noch niemals. FJS, Stoiber und jetzt Seeho(p)fer wollten immer im Bund mitmischen, nicht zuletzt aufgrund der territorialen Sonderstellung Bayerns in D.

    Es gäbe eine Option, die noch wesentlich schärfer wäre als der (bloße) Ausstieg aus (K/G)roko: Die Gründung von CSU-Landesverbänden außerhalb Bayerns!!
    Das wäre für „Mutti“ alias IM Erika mit Sicherheit der Schock ihres Lebens, der das Abhören des Kanzler-Mobiltelefönchens wie eine plumpe Fopperei erscheinen ließe.

    Warum die CSU-Führung das noch nie ernsthaft diskutiert hat, hat seinen Grund wohl mehr in strategischen Machtkalkulationen als in einem Gefühl programmatischer Verbundenheit der vermeintlichen Schwesterparteien. Die CSU musste bisher – zu Hochzeiten der moribunden FDP – immer befürchten, von der großen Schwester nach der Bundestagswahl ganz einfach ausgebootet zu werden und in der Bonner/Berliner Opposition zu landen.

    Vielleicht tut sich ja nach dem Europa-Wahldebakel etwas bei den CSU-Chefstrategen, womöglich bewirkt es ein Aufrütteln, eine Läuterung, und es gesellt sich zum Frust auf Merkels Linkskurs jetzt die Besinnung auf die eigene Stärke und die – bei Lichte – doch nicht nur marginalen Differenzen zur CDU.
    Man sagt, Angriff sei die beste Verteidigung – nicht wahr, Horsti?!

  48. Ich war früher CSU-Stammwähler; bis z. T. in die Ära Stoiber hinein. Mittlerweile ist die CSU für mich nicht mehr wählbar, weil sie zwar immer groß konservative oder patriotische Reden schwingen, ihr Handeln aber meist das diametrale Gegenteil darstellt. Diese Partei von Lügnern und Dampfplauderern ist nur noch eine Karrikatur ihrer selbst. FJS würde sich angesichts des derzeitigen Zustands seiner Partei im Grab herumdrehen wie ein Propeller, wenn er all das wüsste.

    Bayern konnte einmal stolz auf die CSU sein; diese Zeiten sind aber leider schon lang vorbei.

  49. Noch im letzten Herbst hat sich die AfD nicht getraut gegen den Riesen CSU zur Landtagswahl anzutreten.
    Die CSU in Bayern hat sich als Scheinriese entpuppt.

  50. Die CSU lässt die bürgerliche Partei Die FREIHEIT vom Bayerischen Verfassungsschutz beobachten. Damit hat sie ihre Konservative Seele verkauft. Würde Franz Josef Strauß heutzutage Politik machen würde es ihm genauso ergehen wie Michael Stürzenberger.

    Eine sehr gute Analyze des CDU EU-Wahlergebnisses kann man im Focus lesen. Unbedingt lesen.

    Über den Autor
    Klaus Kelle ist Kolumnist und Medienunternehmer. Der gelernte Journalist hat in 30 Jahren Berufstätigkeit u. a. für Medienhäuser wie Axel Springer, Gruner & Jahr und den norwegischen Schibsted Konzern gearbeitet. Heute schreibt er politische Kolumnen und Kommentare für Zeitungen und Web-Blogs.
    <a href="http://www.focus.de/politik/experten/kelle/denkzettel-fuer-cdu-und-csu-erfolg-der-afd-ist-ein-ergebnis-des-versagens-der-union_id_3874Denkzettel für CDU und CSUDen Wähler im Stich gelassen: Der Erfolg der AfD ist das Versagen der Union
    zu verlinkender Text


    Bei der Europawahl am vergangenen Sonntag haben rund 500.000 Wähler, die noch bei der Bundestagswahl 2013 für CDU und CSU gestimmt hatten, ihr Kreuz bei der Alternative für Deutschland (AfD) gemacht. Eine halbe Million, deutlich stärker als die anderen gemessenen Wählerwanderungen bei dieser Wahl. Der Grundstein für diese Entwicklung wurde bereits vor zehn Jahren gelegt, als sich die CDU entschloss, fortan „moderne Großstadtpartei“ zu sein.
    Ich durfte live dabei sein, als Prof. Nolte von der Universität Bremen in Düsseldorf sein Papier vorstellte, das eine deutliche Öffnung der Union für die „urbanen Millieus“ empfahl. Fortan war alles möglich, zumindest bei der CDU. Frauenquoten und Gender-Quatsch, die weitgehende Verstaatlichung der Kindererziehung, öffentliche Papst-Schelte, Alice Schwarzer als CDU-Wahlfrau bei der Bundespräsidentenwahl, von oben organisiertes Freiräumen von Wahlkreisen für muslimische Kandidaten und vieles andere. Fragte man bei Politikern und PR-Profis der Union, was denn mit den eher konservativen Stammwählern sei, die sonntags in die Kirche gehen, die ihre Kinder selbst erziehen wollen, die als Landwirte, Handwerker, Vertriebene stets und jahrzehntelang treu zu ihrer Partei gestanden hatten, so erhielt man den lakonischen Hinweis: „Die können ja nichts anderes wählen als uns.“

    Seit Sonntag weiß nun jeder: Die können doch. Der Erfolg der AfD ist – nicht nur, aber auch – eine Ergebnis des Versagens der CDU, ihren einstigen konservativen Flügel mitzunehmen bei der Modernisierung der Partei und ihrer Politik. Plakate kleben, Infostände besetzen, da ist jeder gern gesehen. Aber wenn es um Inhalte geht?

    Lebensrecht? Da wird eine Debatte über die Stichtagsregelung in der Stammzellenforschung schon mal auf den Abend vorgezogen, wenn ein Drittel der Parteitagsdelegierten schon am Buffet um die besten Plätze kämpft.

    Frauenquote? Die lehnt der Parteitag mit Mehrheit ab, wird dann aber dennoch Regierungspolitik, weil die grandiose Frau von der Leyen in Aussicht stellt, andernfalls zusammen mit den anderen Parteien zu stimmen.

    Kernkraft? Ist total sicher und wird verlängert. Wenn dann aber in Japan die Erde bebt, wird direkt abgeschaltet, koste es, was es wolle. Beliebigkeit ist Trumpf, Politik ist, was gerade gefällt.
    Merkel hat Erfolg, die Partei bleibt auf der Strecke

    Die Strategie der Transformation der CDU zur „modernen Großstadtpartei“ ist ein kolossaler Fehlschlag, der in der Geschichte politischer Kampagnen seinesgleichen sucht. Zahlreiche Großstädte und Oberbürgermeister hat die CDU in den vergangenen Jahren verloren – wohlgemerkt, die hippe Großstadtpartei. Landesregierungen weg, katastrophale Wahlschlappen in den Ländern. Manch einer in der Union hat gehofft, die Bundestagswahl 2013 sei die Wende. 41,5% – sensationell. „Merkel hat doch Erfolg mit ihrer Strategie“, sagte ein Bundestagsabgeordneter danach zu mir. Ja, Merkel hat Erfolg, die Wiederwahl im September war allein ihrer Person und ihrem Auftreten geschuldet. Aber die CDU? Die bleibt nach und nach auf der Strecke, inhaltlich und personell entkernt.

    Was bringt Wähler? Was kostet sie?

    Auf mindestens 15 Prozent taxieren Wahlforscher das konservative Wählerpotential in Deutschland. Mit konservativer Politik allein kann hierzulande sicher keine Partei eine Wahl gewinnen. Aber ohne die Stimmen der Konservativen sind die goldenen Zeiten der Union an den Wahlurnen auch vorbei. Die Strategen im Adenauer-Haus sollten mal einen Strichzettel anlegen und notieren, wie viele Wähler es bringt, wenn ein CDU-Oberbürgermeister beim Christopher Street Day mit der Regenbogenfahne vorneweg hampelt, und wie viele Stammwähler es auf der anderen Seite kostet. Wie viele Stimmen bringt Alice Schwarzer als CDU-Wahlfrau und wie viele kostet sie? Wie viele muslimische Wähler kreuzen die CDU an, weil die Parteiführung von oben einen Kandidaten oder eine Kandidatin muslimischen Glaubens hinpflanzt, und wie viele christliche Wähler bleiben weg? Wie viele Eltern mit Kindern haben die Nase voll, wenn auch der CDU zum Thema Familienförderung nicht viel mehr einfällt als Krippen, Krippen, Krippen?

    Es ist eine ganz einfache Rechnung, quasi Mathematik statt Politik. Wenn die CDU sich auf Dauer wieder an der 40 Prozent-Marke orientieren will, dann muss sie umsteuern. Jetzt.

  51. Früher habe ich bedauert, daß ich nicht CSU wählen konnte, 4 Km hinter der Landesgrenze in Hessen, und hab daher eigentlich bis zur letzten BT Wahl immer CDU gewählt. Seit der rotzgrünen Darbietung als Regierungsparteien, eigentlich nur noch um diese Verbindung zu verhindern, – die genau so gefährlich ist wie Nitro und Glyzerin zu mischen ! Man wartet ja schon jahrelang auf eine wählbare Alternative. Die bekam übrigens in unserer Gemeinde stattliche 11,6 % ! War auch gut plakatiert, schon sehr früh, und bei und gibt es weit und breit keine demokratiefeindlichen Spinner, die sich die Mühe gemacht hätten die abzuhängen. Außerdem macht es auf dem Dorf sofort die Runde, wenn Einer Dummheiten macht…

  52. #48 FW (28.Mai 2014, 19:34)
    „Für mich war dieser Strauß ein Lump sondergleichen.“

    Mein Patenonkel hat im Rußlandfeldzug unter FJS „gedient“. Aus seinen Erzählungen weiß ich, daß sich FJS für seine Soldaten geopfert hätte. Eine Situation fand immer wieder Erwähnung: In den aussichtslosen Rückzugsgefechten wurde ihm, FJS, als jungen Oberleutnant, das Halten einer strategisch unwichtigen Brücke übertragen. Er hat diesen Befehl mißachtet und wurde darauf von seinem Vorgesetzten zur Rede gestellt. FJS richtete seine MP auf diesen Vorgesetzten mit den Wortn: Herr Major, ich habe hier die besseren Argumente“.
    Wer weiß, daß ein solche Befehlsverweigerung und Bedrohen eines Vorgesetzten unweigerlich die standrechtliche Erschießung zur Folge haben mußte, sollte die ihm angelasteten späteren Affären auch unter dieser charakterlichen Ausnahmeerscheinung bewerten…

  53. #65 BerndLoessl

    FJS würde sich angesichts des derzeitigen Zustands seiner Partei im Grab herumdrehen wie ein Propeller, wenn er all das wüsste.

    Grüß Gott, Herr Loessl!
    Ihre plausible Abkehr von Ihrer langjährigen Stammpartei war richtig – und politisch ein erster Schritt zum persönlichen Wohlbefinden.

    Wenn Sie dem noch einen zweiten Schritt hinzufügen, indem Sie sich auch von dem HANEBÜCHENEN UNFUG, den die christliche Kirche ihren Gläubigen seit dem Hl. ‚Kirchenvater‘ Hieronymus (dieser „blinde“ Schlaumeier begründete ca. 300 Jahre nach Entstehung des Christentums die bis heute virulente Tabuisierung des Spirituellen und das dogmatische Primat der biblischen Schriften!) in Bezug auf das Jenseitige weismachen will, welcher jedoch spätestens seit mehreren Jahrzehnten WIDERLEGT ist, befreien, dann wäre der Durchbruch zu Ihrem Seelenheil geschafft!

    Ich möchte es nicht unentwegt hier auf PI als einem gesellschaftspolitischen Blog betonen – Missionar bin ich nicht, eine Funktion in einer Religionsgemeinschaft habe ich auch keine – und hege die intellektuelle Hoffnung, dass aufgrund der Verbreitung von PI und anderer Internetquellen sich die Erkenntnis in absehbarer Zeit in Deutschland und darüber hinaus herumspricht und so Allgemeingut wird.
    Es ist eine der wichtigsten Erkenntnisse überhaupt, dass es WEDER eine „Hölle“ (im physikalisch-örtlichen Sinn) NOCH ein „Jüngstes Gericht“ noch eine „Totenruhe“ gibt.
    Möge jeder getaufte Christ diesen nebulösen Unfug, der im Gewand des Glaubens daherkommt, ein für alle Mal als Phantasiekonstrukt entlarven und in die geistige Verbannung jagen, mit dem die christliche Amtskirche seit vielen Jahrhunderten ihre Schäflein in Angst und Schrecken versetzt und ihnen den Blick auf eine Wahrheit verstellt, die weitaus schöner und beglückender ist, als viele sich es vorstellen können oder wollen!

    Da 1 Mal offenbar zu wenig war, weil ich immer wieder das unwissende Gefasel von „im Grab herumdrehen“ oder „R.I.P.“ hier lesen muss, sei an dieser Stelle nochmals MIT NACHDRUCK die folgende Internetseite anempfohlen, die wohl selbst den hartnäckigsten Spiritismus-Skeptikern argumentativ den Boden unter den Füßen entziehen muss.
    Hören Sie und andere, sofern Sie des Englischen ausreichend mächtig sind, sich diese alten Audio-Tonbandaufnahmen unvoreingenommen an und lesen ggf. alternativ die Wortprotokolle – danach wird sich Ihr Denken und Ihr Glauben von grundauf erneuern!!

    http://www.leslieflint.com/recordingsnew.html
    http://www.leslieflint.com/recordingschopin.html
    http://www.leslieflint.com/transcripts.html

    Das morgige Fest mit dem wunderschönen Namen Christi Himmelfahrt hat für uns alle eine Bedeutung, die sehr weit über eine nette Symbolik hinausreicht!
    Eine solche [H.] wird es für jeden Menschen geben (auch für den Moslem … hüstel!), unmittelbar nach dem Tod, im nahtlosen Anschluss an das irdische Leben.

  54. … die nicht mehr in der Lage ist, den Wählern eigene bürgerliche Projekte anbieten zu können, …

    Ich hasse dieses PC Geschwafel. Was sind bürgerliche Projekte?

  55. „#65 BerndLoessl (28. Mai 2014 21:13)
    Ich war früher CSU-Stammwähler; bis z. T. in die Ära Stoiber hinein. Mittlerweile ist die CSU für mich nicht mehr wählbar, weil sie zwar immer groß konservative oder patriotische Reden schwingen, ihr Handeln aber meist das diametrale Gegenteil darstellt. Diese Partei von Lügnern und Dampfplauderen ist nur noch eine Karikatur ihrer selbst. FJS würde sich angesichts des derzeitigen Zustands seiner Partei im Grab herumdrehen wie ein Propeller, wenn er all das wüsste.

    Bayern konnte einmal stolz auf die CSU sein; diese Zeiten sind aber leider schon lang vorbei.“ —

    Unterschreibe ich sofort , völlig zutreffend analysiert , bravo. —

  56. Die Wahlkampfkonzepte der CSU sind grandios gescheitert: Die Wähler lassen sich nicht für dumm verkaufen: Mit Gauweiler und Scharnagl zuweilen rechts blinken, um dann nach der Wahl (siehe z. B. Koalitionsvertrag) links abzubiegen, funktioniert nicht und hat zu einem massiven Vertrauensverlust geführt.

    Das ist der Punkt.
    Unter Seehofer hat CSU jede Glaubwürdigkeit verloren – sie hat ziemlich jede Versprechung gebrochen.
    Zwar hat CSU die Stimmung richtig gespürt und es mit EU-Kritik versucht (und war dabei sogar mutiger als AfD) – das nimmt ihr aber kein Mensch mehr ab.

    Deshalb laufen die konservativen Wähler (und das ist die Mehrheit in Bayern) sofort über, sobald eine Alternative erscheint. CSU kann sich glücklich schätzen, dass AfD nicht schon zu Landtag-Wahlen angetreten war.

    Ich weiß nicht, ob es CSU kapiert hat.
    Öffentlich sieht sie den Grund des Misserfolgs bei Europa-Wahlen in dem – höre und staune! – dass sie nicht genug gezeigt hat, wie man von Europa profitiert (Haderthauer, Ilse Aigner).

  57. #6 Winston Smith (28. Mai 2014 18:06)

    Diese Blödiane würden einen Franz Josef Strauß heute gar nicht mehr aufnehmen.

    Heute wäre Franz Josef Strauß in der FREIHEIT vom Michael Stürzewnberger.

  58. Die CSU ist nun da angekommen wo Merkel sie immer haben wollte – nicht als eigenständige Partei, sondern lediglich als einer von vielen Landesverbänden der CDU! – Und Seehofer? Ein nutzloses Riesenbaby, das von Mutti durchgefüttert wird bis anderweitig ein Gnadenbrot für gefunden worden ist!

  59. #46 Maria-Bernhardine (28. Mai 2014 19:29)

    Ich fürchte, man hat bei der CSU nichts kapiert.

    Sie wird noch weiter an einer Willkommenskultur für Fremdlinge basteln. Sie wird noch paar Türken oder andere Moslems in ihre Partei nehmen und aufbauen…, mehr Flüchtlingsheime Abmahnen, mehr Moslems aus dem Irak, Syrien und Afghanistan oder Lampedusa aufnehmen…

    Ich glaube, der letzte Tropfen für den Wähler war es, wie CSU nach den Landtagswahlen völlig unnötig den frechen Forderungen der Asylanten nachgegeben hat (Geld statt Essenspakete, Wohnungen / schöne Unterkünfte usw.).
    Und das bei der Wohnungsnot in den Städten.

    Das war schon nicht mehr zu ertragen.
    Wie auch Stoiber vor seinem Fall, spürt Seehofer nicht mehr, was er darf und was nicht.
    Ein Zeichen für das kommende Ende.

  60. #46 Maria-Bernhardine
    Ich fürchte, man hat bei der CSU nichts kapiert.

    Sie wird noch weiter an einer Willkommenskultur für Fremdlinge basteln.
    ——————————-
    Ja, und das, obwohl die Hälfte der Schulkinder schon Ausländer sind!

    Und diese Kinder werden mit dem 1.3-fachen der Summe, die für bayerische Kinder gilt, gefördert.

    „Die Gemeinden werden bei der Realisierung ihrer Sicherstellungsverpflichtung (hier: Bereitstellung von Plätzen für vom Schulbesuch zurückgestellter Kinder) dadurch unterstützt, dass die kindbezogene Förderung für Kinder mit Migrationshintergrund eine gegenüber der Regelförderung 1,3-fach erhöhte Förderung vorsieht (Sprachfaktor 1,3).“

    Die Seite ist jetzt leer:

    http://www.landratsamt-roth.de/desktopdefault.aspx/tabid-130/527_read-12799/

    Es ist auch notwendig etlichen bayerischen Kindern Sprachförderung angedeihen zu lassen!

  61. Jetzt tut doch nicht so, dass sich selbst durch einen 100% Wahlsieg der AfD, der wohl ebenso unwahrscheinlich wie der der Fdp ist, auch nur das geringste ändern würde. Solange Lucke eine Zusammenarbeit mit egal welcher Partei ablehnt, kann das nix werden. Bei dem weiss man gar nicht, für was er steht, lediglich dass er gegen alles und jeden ist. Was ja auch ein Symptom für die Kommunisten ist.

  62. die Sozialismusanbeterin und Deutschenhasserin, das Murksel, alias IM Erika, verschlingt jeden, der sich mit ihr einläßt. Die stinkenden roten Socken sind dran wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

  63. #7 Thorben_Arminius

    „Naja, man muss einfach bedenken das die Mehrheit im Land linksgrün eingestellt ist, vor allem auch die Journalisten. Daher ist es sinnvoll das die Union sich diesen Wählern etwas annähert, dann aber Rechts davon mindestens eine neue Partei Platz nimmt. In einer Koalition fallen die linken Themen dann halt eher unter den Tisch – so sollte es jedenfalls laufe “

    Welche Mehrheit im Lande?. Ganz sicher nicht bei der Bevölkerung !.Wie aber richtig bemerkt, gilt dies vor allem für die meisten Journalisten bei den Medien ( TV, Printmedien tec.)

    Die Unionsparteien sollten wieder auf ihre Kernthemen und auf ihr hohes “ C “ zurückkommen und nicht dem Zeitgeist hinterlaufen.Homosexualität und Gender-Ideologie sind völlig irrelavante in diesem Land und die finanzielle Unterstützung für die Pseudowissenschaft Genderforschung sollte ohne Abstriche, wie in Norwegen, gestrichen werden.

    Dafür sollte sich die CDU/CSU viel kritischer und ernsthafter mit dem Islam und der schleichenden Islamisierung Deutschlands auseinadersetzen.

  64. Dieser Aufsatz von Peter Helmes ist ein Aufruf zur Rettung (s)einer Partei – aber nicht zur Rettung unseres Landes.

    Die CSU hat ein Problem mit den Auswirkungen ihrer Politik. Das rasante Bevölkerungswachstum in Bayern ist damit gemeint.Die beeindruckenden Zahlen, auf die man so stolz ist, zeigen aber nichts anders als die wachsende Bedeutungslosikgkeit der Autochtonen. Die Mehrheit der Wähler in den Ballunszentren sind Grün- und Rot-Wahler. Die traditionellen einheimischen „Schwarzen Gegenden“ findet man auf dem Land bis hinauf zu den Mittelzentren.

    Die Schwesterpartei CDU hat sich auf Grund der Verhältnisse in ihren – teils dramatisch überfremdeten Ländern schon mehr und mehr auf die neue Bevölkerung eingestellt. Die CSU wird sich entgegen den Erwartungen eines Helmes und Co. früher oder später auch zu den neuen und stärker werdenden Bevölkerungsgruppen hinwenden müssen, will sie als Partei groß bleiben. Es wird dann keine konservative Politik mehr geben – es sei denn man verkauft uns den stetigen Bevölkerungsaustausch als konservativ. So wird es kommen.
    Der Spruch: „Rechts der Union darf es keine andere Parteien mehr geben“ war immer falsch und auf das Wohl der eigenen Partei, nicht aber auf das des Volkes gemünzt. Heute, wo man es zulässt, daß sich in Form der AFD auf der rechten Seite ein Koallitionspartner etabliert, ist der Zug für eine Wende schon so gut wie abgefahren.

    Die CSU hat sich aufgrund ihrer Basis bis Dato dafür entschieden rechts zu blinken und mit Frau Merkel links abzubiegen, anstatt links zu blinken und rechts abzubiegen, was aufgrund ihres wegsterbenden Wählerklientell nötig und immer schon klüger gewesen wäre.
    Klug handelt z.B die AFD, die sich nicht damit begnügt, das ca 25 % starke Rechts-Wählerpotentiall zu bewerben, sondern sich auch um Stimmen aus dem Lager des politischen Gegeners bemüht. Merke: es zählt nur die Tat, nicht das Wort. Das scheinen die einfacher gestrikten Rechten nicht zu kapieren. Es ist unbegreiflich, daß man die Potentiale aus Natur-, Landschafts- und Tierschutz den Linken/Grünen überlässt – unbegreiflich !!

    Gruß

  65. #82 Flaschengeist (29. Mai 2014 13:36)

    Gut erkannt!

    In Bayern gibt es in den Ballungszentren eine Veränderung der Bevölkerungsstruktur und damit einhergehend des kulturellen Milieus. Die absoluten Mehrheiten der CSU dürften – nicht zuletzt wegen der sich abzeichnenden Etablierung der AfD – endgültig der Vergangenheit angehören.

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