Erdogan beschimpft grünen Super-Türken Cem Özdemir – Bundesregierung sauer

erdogan_özdemirCem Özdemir (Foto re.), bekanntester und engagiertester Verfechter nationalistisch-türkischer Interessen im Deutschen Bundestag, wurde von seinem Landeschef, Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan (li.), böse abgewatscht, nur ein „angeblicher“ Türke zu sein, weil er den türkischen Premier nach dessen Auftritt am 24. Mai in Köln kritisiert hatte: „Ministerpräsident Erdogan sollte wissen, dass er hier auch als Repräsentant der Türkei spricht und nicht in eigener Sache einen Wahlkampf machen kann, der die Konflikte der Türkei nach Deutschland trägt und die Situation weiter aufheizt.”

(Von Verena B., Bonn)

Erdogan war daraufhin den türkischstämmigen Özdemir am Dienstag vor seiner AKP-Fraktion scharf angegangen und hatte den Grünen-Politiker indirekt zur unerwünschten Person erklärt. Ein „angeblicher Türke“ und Co-Vorsitzender einer deutschen Partei habe „sehr hässliche Dinge über seinen Köln-Besuch gesagt“, sagte Erdogan. „Insbesondere wegen Deiner Herkunft hast Du kein Recht, so über den Ministerpräsidenten eines Landes zu reden, dem Du zugehörig bist.“ Die Grünen-Politikerin Claudia Roth habe die Türkei auch häufig kritisiert, ihr sei aber „die Tür nie zugeschlagen“ worden. „Aber Du bist weiter gegangen“, sagte Erdogan an Özdemir gerichtet.

Diese Verbalattacke des türkischen Premiers konnte das Auswärtige Amt nicht hinnehmen und berief den türkischen Botschafter Hüseyin Avni Karslioglu am Mittwochabend in Berlin ein, „um unser Befremden über Äußerungen aus der türkischen Regierung deutlich zu machen“. Wie die taz berichtet, sei Erdogans Tirade gegen einen „wichtigen deutschen Politiker nicht förderlich für die deutsch-türkischen Beziehungen“.

Das Auswärtige Amt erklärte am Freitag, Özdemir habe sich „immer für ein gutes deutsch-türkisches Verhältnis eingesetzt – im Übrigen auch im Vorfeld des Besuchs von Ministerpräsident Erdogan“. Das hatte auch schon der CDU-Vize-Vorsitzende Armin Laschet gelobt.

BILD berichtete:

Laschet dankt Özdemir in einem persönlichen Schreiben („Lieber Cem“) für dessen Äußerungen zu den Anwürfen des türkischen Ministerpräsidenten Reccep Tayyip Erdogan (60) gegen Kanzlerin Angela Merkel (59). Gleichzeitig forderte Laschet, dass sich Erdogan für seine Ausfälle vom vergangenen Samstag bei einem Wahlkampfauftritt in Köln entschuldigt.

„Du hast Klartext gesprochen. Dafür sind Dir alle Deutschen und sicher auch viele Türken dankbar“, heißt es in dem Brief, der BILD vorliegt. Und: „Es war sehr mutig von Dir, als Oppositionspolitiker die deutsche Bundeskanzlerin zu verteidigen. Als Christdemokrat möchte ich Dir dafür meinen Respekt aussprechen. Das dient dem Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher Herkunft in Deutschland, die sich zu unserem Land bekennen.“

Die Kritik seines tiefgläubigen Landesvaters muss Özdemir schwer getroffen haben, hat er doch immer nur das Beste für sein liebes Heimatland gewollt, auch wenn er dessen Interessen nur im Land der Ungläubigen vertreten kann. „Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird“ (auf eine Aussage von Susanne Zeller-Hirzel, letzte Überlebende der Weißen Rose; Widerstandsgruppe im 3.Reich), „Der deutsche Nachwuchs heißt jetzt Mustafa, Giovanni und Ali!“ (Özdemir auf dem Parteitag der Grünen 1998 in Bonn-Bad Godesberg, Quelle: FAZ.net, 20. November 2004), “Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen!” (Quelle: Hürriyet vom 8.9.98 auf Türkisch, abgedruckt im Focus am 14.9.98) posaunte er frohlockend.

Und in einem Interview mit dem Tagesspiegel auf die Frage, wie er sich die Zukunft vorstelle, gab er auch gleich die richtige Antwort: „In zwanzig Jahren haben wir eine Grüne Bundeskanzlerin und ich berate die türkische Regierung bei der Frage, wie sie ihre Probleme mit der deutschen Minderheit an der Mittelmeerküste in den Griff bekommt.”

Außerdem sorgte sein türkischer Kollege Arif Ünal für die Abschaffung der Eidesformel „Zum Wohle des deutschen Volkes“, die seinerzeit einstimmig im NRW-Landtag beschlossen wurde, denn heute geht es nicht mehr um das Wohl der Deutschen, sondern um die Interessen einer demokratiefeindlichen „Kultur“ und deren Herrscher. Mehr kann man nun wirklich nicht tun, Herr Erdogan!

Der Vorstand der Grünen in München hatte das Problem erkannt, als man dort seinerzeit feststellte: „Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.”

Und Ex-Grünen-Chef und Außenminister Josef Joschka Fischer wusste, wie man die Welt rettet: „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

Fischer hatte auch noch einen ganz besonderen Tipp, sozusagen eine Form von Endlösung: „Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“ (1982, in der Zeitschrift PflasterStrand)

So, lieber Leser, dann wissen Sie Bescheid! Am besten, Sie machen Ihr Testament, bevor es zu spät ist!