Jörg Friedrich (Foto) ist spätestens nach seinem politisch unkorrekten Bestseller Der Brand über den Bombenkrieg gegen Deutschland für seinen Mut bekannt, sich gegen den Zeitgeist völlige Unabhängigkeit zu bewahren und einen unverstellten Blick auf die Weltkriege zu werfen. So auch in seinem neuen Buch 14/18. Der Weg nach Versailles. Darin entwirft er mit seiner ihm eigenen erzählerischen Kraft ein epochales Panorama des Geschehens. Obrigkeitshörende Deutsche, kolonialistische Engländer, revanchistische Franzosen, betrügerische Russen und rassistische Amerikaner, sie alle mischten mit im großen Spiel der Mächte. Doch als der Schlund sich einmal aufgetan hatte, gab es keinen Boden mehr.

Aber wie konnte es geschehen, dass Wilhelm II. zum Buhmann und seine Untertanen zu »Barbaren« und »Hunnen« wurden? Wie konnte es geschehen, dass der Krieg, der in Wien und Belgrad, Moskau und Paris initiiert wurde, zu einem Kreuzzug zwischen »Gut« und »Böse« wurde? Wie wurden die Deutschen dazu gedrängt, den ersten Stein zu werfen, obwohl sie es waren, die den Krieg verhindern wollten?

Friedrich entlarvt die politisch korrekten Historiker, die Wilhelm II. und das ganze Deutsche Reich gerne als »kriegslüstern« darzustellen versuchen, obwohl der deutsche Kaiser in den 26 Jahren seiner Herrschaft bis 1914 nicht einen einzigen geführt hatte: Der deutsche Kaiser schrie nicht gleich »Hurra, Krieg!« als er vom Attentat in Sarajevo hörte und Österreich ihn mehr oder weniger um Beistand bat, wenn es gegen Serbien vorgehen – und damit eine russische Kriegserklärung provozieren – würde…

(Auszug aus einer Buchbesprechung von Michael Grandt hier im Kopp-Verlag. Es ist ein gewaltiges Werk mit über 1000 Seiten. Bin am Lesen.)

» Bestellen kann man das Buch hier.

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41 KOMMENTARE

  1. Den sieht man doch immer bei den ganzen ZDF History Domumentationen, gelle?

  2. Was ist der Unterschied zwischen der islamischen und der deutschen Kultur?

    Islamische Kultur passt in ein Buch!

  3. Heute kann man wieder in Nidden auf der Kurischen Nehrung von der großen Düne von Ostpreußen nach Ostpreußen schauen. Selbst junge deutsche Bayern erahnen hier etwas wie deutsche Erde, Heimat, die verloren gegangen ist. Es kommt Wut über die Politiker auf die dafür verantwortlich sind. Es gibt aber ein Nachdenken darüber, daß nicht nur die deutschen Täter waren. Das Ergebnis sie waren aber immer die Verlierer und die deutschen Menschen auch Opfer. Gut, daß das auch Friedrich beschreibt.
    Dazu diese Fundsache:
    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/06/27/eine-geburtstagsfeier-und-annchen-von-tharau/

  4. Die ständigen Tiraden über den „militaristischen“ Kaiser sind natürlich völlig überzogen. Das Ausland war in dieser Hinischt aber nicht allein schuld – es wiederholte die Tiraden der innerdeutschen Preußengegner, besonders natürlich der emigrierten. Da spielen Neid und Eifersucht eine große Rolle: der Neid der gescheiterten Reichsgründer von 1848, die Eifersucht der Österreicher (Ludwig von Mises); schließlich das Ressentiment des deutschen Bürgertums, das sich konstant gegenüber Militär (und Adel) zurückgesetzt empfand (und besonders natürlich derjenigen, die gerne eine Offizierskarriere gemacht hätten, aber nicht konnten). Alles verständlich, aber maßlos und in der Wirkung verheerend.

  5. Ich rate allen, das Buch zu lesen, bevor sie sich äußern. Dieses Buch stellt alles in letzter Zeit Geschriebene in den Schatten.

  6. Das der Kaiser bis 1914 keinen Krieg geführt hat ist falsch.Zu erwähnen ist der Krieg in Deutsch Südwest sowie die Beteiligung an der Niederschlagung des sog. “ Boxeraufstandes “ in China, 1900/01, wo Wilhelm eine markige Rede hielt in der u.a. vorkam, das “ Pardon nicht gegeben wird“.

  7. „…..obwohl der deutsche Kaiser in den 26 Jahren seiner Herrschaft bis 1914 nicht einen einzigen geführt hatte.“

    Nun ja, der Boxeraufstand in China wurde gewalötsam auch von deutschen Truppen niedergeschlagen. Das entspricht durchaus einem Kriegseinsatz:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Boxeraufstand

    Die Rede, die der deutsche Kaiser dazu hielt, zeigt seine harte Gewaltorientierung. Auszug:

    „Bewährt die alte preußische Tüchtigkeit, zeigt euch als Christen im freudigen Ertragen von Leiden, mögen Ehre und Ruhm euren Fahnen und Waffen folgen, gebt an Manneszucht und Disziplin aller Welt ein Beispiel […] Kommt ihr vor den Feind, so wird er geschlagen. Pardon wird nicht gegeben, Gefangene nicht gemacht. Wer euch in die Hände fällt, sei in eurer Hand. Wie vor tausend Jahren die Hunnen unter ihrem König Etzel sich einen Namen gemacht, der sie noch jetzt in der Überlieferung gewaltig erscheinen läßt, so möge der Name Deutschlands in China in einer solchen Weise bekannt werden, daß niemals wieder ein Chinese es wagt, etwa einen Deutschen auch nur scheel anzusehen!“

  8. Dem Mann hör ich gern zu ich glaub bei ZDFinfo ist der öfters zu sehen.
    ——————–

    #4 Altenburg (28. Mai 2014 08:55)
    Heute kann man wieder in Nidden auf der Kurischen Nehrung von der großen Düne von Ostpreußen nach Ostpreußen schauen.
    ——————————-

    Waren Sie schon mal da? Wie kommt man am besten da hin?

  9. Und was den Vertrag von Versaille betrifft, so ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass das Deutsche Reicht nach dem Sieg über Russland diesem einem Vertrag aufzwang (fast genau 1 Jahr vor dem versailler Vertrag), dessen Bedingungen noch härter waren:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensvertrag_von_Brest-Litowsk

    Bevor der versailler Vertrag in seiner Härte zu recht beklagt wird, als Diktat der Sieger, sollte man diesen Vertrag des Siegers Deutschland mit Russland genau ansehen.

  10. OT:
    +++ KEWIL +++

    Ist das bei Euch übersehen worden?

    Der grüne Politiker Ströbele setzt sich für Inzest ein

    Abstruse Forderungen von den Grünen in Deutschland ist man mittlerweile gewöhnt. Erschreckend bleiben sie jedoch nicht selten. Ein neues Beispiel des moralischen Erbes der Alt-68er ließ in der Öffentlichkeit erneut die Wogen hochgehen. So auch dieses Mal, als der prominente Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) heftig kritisierte.
    Der 75-jährige, und damit Dienstälteste des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKG) des Deutschen Bundestages zur Kontrolle der Geheimdienste, fordert die Aufhebung des Inzest-Paragraphen.
    http://www.unzensuriert.at/content/0015468-Gr-n-Politiker-setzt-sich-f-r-Inzest-ein

  11. @dionysos

    Aus welchem Grund sollte man annehmen, daß die antideutschen Lügner bei wikipedia objektiv über den Friedensvertrag von Brest-Litowsk berichten?

    Ich lese immer bei metapedia quer; wikipedia glaube ich bezüglich deutscher Geschichte kein Wort mehr.

  12. OT: „Wagishauser würde es sich wünschen, wenn neben dem „Wort zum Sonntag“ im Fernsehen irgendwann auch das „Wort zum Freitag“ im Radio eingeführt würde – eine wöchentliche muslimische Predigt, die auch Christen interessieren könnte. „Das wird aber nicht so einfach sein“, sagt Wagishauser. Beim Hessischen Rundfunk hatte die AMJ angefragt, aber eine Absage bekommen.“

    http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Jetzt-ist-der-Islam-in-Hamburg-angekommen,ahmadiyya102.html

  13. Weil sie einen Christen heiratete, soll im Sudan Meriam Jahia Ibrahim Ischag hingerichtet werden. Im Gefängnis bekam Sie nun ein Kind. Sie darf es einige Zeit stillen, bevor sie sterben soll.Sie könne dem nur entkommen, wenn sie ihrem Glauben abschwöre und zum Islam zurückkehre.

    Quelle:
    http://www.welt.de/vermischtes/article128479470/Zum-Tode-verurteilte-Christin-bringt-Kind-zur-Welt.html

    Liebe debile Buntbürger, Islamverteidiger und achso diskriminierte Muslime. Wo bleibt hier euer Engagement? Das ist der Islam, den ihr verteidigt. Toleranz? Barmherzigkeit? Frieden?

    Nein. Es ist Intoleranz, Unmenschlichkeit, Rassismus und Hass, der aus dem Islam kommt.
    Und dementsprechend wird die Islamkritik in den nächsten Jahren schärfer. Der politische Wind dreht sich. Zieht Euch warm an.

  14. #16 Eugen Zauge

    Sorry – ich habe vermutet das wäre neu,
    weil:
    Die Meldung ist vom 27. Mai 2014 – 14:01
    .

    #17 wien1529
    …berüchtigt…

    stimmt schon, aber der Text ist von unzensuriert.at

  15. Ja, die Deutschen sind seitdem immer schuldig gewesen, selbst wenn sie gar nicht dabei waren.

    Apropos schuldig, was hört man eigentlich von Diren Dede? Da hat man das genaue Gegenteil, Türken sind immer unschuldig, selbst wenn sie in Garagen einbrechen oder 1,5 Millionen Armenier grausamst ermorden.

  16. @ #22 deruyter

    Dann kann es ja nicht lange dauern, bis die mit Petrodollars gemästeten Kapitalisten einen Auftragskiller auf Geert ansetzen.

    Für das Geld der Ölscheichs verkaufen EUdSSR und USA auch die eigene Mutter.

  17. #2 stop@islam (28. Mai 2014 08:39)

    Was ist der Unterschied zwischen der islamischen und der deutschen Kultur?

    Islamische Kultur passt in ein Buch!
    ——————————-
    Deutlicher: … passt in ein einziges Buch!

  18. +++BUNDESWEHR jetzt PERVERS+++

    IST VON DER LEYEN(Flinten-Uschi) BISEXUELL???

    “”Ihre mögliche Berufung gilt im Ministerium trotz ihrer Fachkenntnis als problematisch, da die junge Beraterin eine fast freundschaftliche Beziehung zu von der Leyen unterhalten soll.””
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/verteidigungsministerium-von-der-leyen-holt-mckinsey-beraterin-a-971397.html

    DEMNÄCHST AUCH PÄDOSEX, SADO-MASO u. POLYGYNIE EINE BERUFLICHE QUALI FÜR BANKER, MANAGER, OFFIZIERE UND POLITIKER?

    “”Diversity am Arbeitsplatz
    Karriere mit Homo-Faktor
    Viele Unternehmen entdecken schwule und lesbische Mitarbeiter für sich. Und auch Homos suchen gezielt nach Arbeitsplätzen, wo sie sich nicht verstecken müssen…

    Dabei spielt die sexuelle Identität auch im Job eine Rolle. Das haben viele Unternehmen erkannt. Deshalb beschäftigen sie sich im Rahmen des Diversity Management mit der sexuellen Orientierung ihrer Mitarbeiter.

    Die Commerzbank etwa unterstützt das schwul-lesbische Mitarbeiternetzwerk und organisiert für noch nicht geoutete Angestellte Workshops. Ähnliche Programme gibt es bei der Post, der Deutschen Bank, der Telekom und bei SAP…””
    http://www.taz.de/!96736/

  19. Wer sich objektiv über den angeblich kriegslüsternen Kaiser Wilhelm II. informieren möchte, dem sei auch diese Seite empfohlen:

    http://www.wilhelmderzweite.de/index.php

    Zur Kaiserrede bez. des Boxeraufstandes. Der Ausspruch „Pardon wird nicht gegeben, Gefangene nicht gemacht“ bezog sich meiner Meinung nach auf die Boxer und deren Verhalten gegenüber Europäern. Die Boxer gaben kein Pardon, wie sie mit der Ermordung des deutschen Gesandten v. Ketteler bewiesen.

    Für mich bleibt der Kaiser ein honoriger Mann, der das Beste für sein Land wollte, anders als die heutigen Pappnasen-Politikern, denen das Volk egal ist.

  20. # 29 vigilia

    Nix “ Bolschewiki „. Da gibt es bessere Quellen.Im übrigen war das Reich bereits in China vertreten und zwar mit der Kolonie “ Kiautschou „. Deswegen auch die Beteiligung an diesem Krieg. Man hatte Sorgen, daß diese Bewegung überspringt. Das die Briten hier auch ihr Süppchen kochten wird von mir nicht bestritten.

  21. # 31 Panzerkreuer

    Da sind Sie leider falsch informiert.Das bezog sich auf die Kriegführung der kaiserlichen Truppen und nicht auf die Boxer.Außer sind die noch die Ereignisse in Deutsch-Südwest 1907 zu erwähnen, über die ein merkwürdiger Mantel des Schweigens liegt.Lothar von Trotha und seine Truppen rotteten die Hereos fast aus, das könnte man schon als Völkermord bezeichnen.Allerdings waren die anderen europäischen “ Kolonialmächte“ auch nicht besser. Trotzdem als Fazit: So unschuldig, wie hier immer getan wird,war der olle Wilhelm auch nicht.

  22. #33 Zwiedenk (28. Mai 2014 13:49)

    Wenn Sie schon mitreden, dann stellen Sie die Dinge richtig dar:

    – Die Hottentotten haben einen Krieg gegen Deutschland begonnen; die deutschen Truppen haben sich gewehrt.

    – Der Boxeraufstand gin von Chinesen aus; die deutschen (und übrigens auch englischen) Truppen haben sich nur verteidigt.

  23. #11 Dionysos (28. Mai 2014 09:25)

    Komplett falsch. Deutschland hat Russland gar nichts aufgezwungen. Der Friedensvertrag von Brest-Litowsk wurde an einem gemeinsamen Tisch mit offiziellen Vertretern Russlands verhandelt. Von gleich zu gleich. Versailles war eine Rachetribunal und eine Versklavung Deutschlands.

    Übrigens einmal mehr ein guter Grund darüber nachzudenken, ob ein Bündnis mit Russland Deutschland nicht viel mehr hilft als seine sog. Freunde.

  24. die BBC schrieb ja 1939 selbst: „Im Gegensatz zu 1914 kann man den Schuldigen heute mit Namen und Vornamen benennen“

  25. # 35 Vladimir Schmidt

    Ja, stimmt. Es war eine Unverschämtheit von den Chinesen und Herero sich gegen die fremde Besetzung ihres Landes zu wehren. Mit diesem Ihren Blödsinn könnten Sie auch bei den
    “ Grünen “ anheuern. Stichwort: Masseneinwanderung.

  26. #9 Dionysos (28. Mai 2014 09:21)

    Zur „Hunnen-Rede“

    Bekanntlich beschimpfen englische Medien uns Deutsche seitdem als „Hunnen“, wenn sie ihre Untertanen gegen uns aufhetzen wollen.

    Soweit ich weiß, ist keineswegs, klar, was der Kaiser damals am Hafen TATSÄCHLICH gesagt hat. Es gab offenbar mehrere Versionen, Konzepte oder Verschriftungen von Zuhörern.
    Wegweisend“ für den 1. Weltkrieg war dann, dass eine englische Zeitung sich drauf gestürzt hat und eine Kampagne inszeniert hat.

    Und selbst wenn es so wäre: Nur weil sich andere aufregen, muss ich mir noch lange nicht in die Hose machen vor Schuldgefühl. Welche Reden haben andere Herrscher geschwungen?

  27. #11 Dionysos
    Lesen Sie eigentlich selbst ihre Links zuvor ?
    Da soll also der Friedensvertrag von Brest-Litowsk noch härter als der Vertrag von Versailes sein.
    Und was steht in Ihrem gelinkten Wiki-Artikel?
    Die Mittelmächte verzichteten auf Annexionen und Reparationen
    Sicher, das bolschewistische Russland musste große Gebiete abgeben – IN DIE FREIHEIT !
    Das ist Friedenspolitik auf deutsche Art, im Gegensatz zu den Franzosen, welche keine Scham hatten, nach urdeutschen Gebieten zu lechzen, um sie dann zu französisieren. Sowas hat Deutschland sich nie angemaßt, auch nicht 1870/71.

  28. Ausgerechnet ein ZDF „Geschichts“ AuThor wird jetzt für was zu „Hilfe“ gerufen?

    Die Deutschen haben FREIWILLIG einem Postkartenmaler aus Braunau zum Reichskanzler gewählt.

    Also bitte auch so ehrlich sein, die KONSEQUENZEN aus dieser freien Wahl zu ziehen.

    Das heißt nicht im Umkehrschluss Kollektivschuld auf Ewigkeit auf sich zu nehmen. Aber diese „Geschichtsberater“ braucht kein Mensch.

  29. #41 vigilia

    Ich habe nie gesagt, daß Wilhelm das erste Schlachten zu verantworten hat. Es war sein dummer Generalstab, der den Engländern auf den Leim ging.

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