Never Ending Story: Oranienplatz

Flüchtlings-Camp am OranienplatzÜber die unsäglichen Umstände rund um das Asylbetrügercamp auf dem Berliner Oranienplatz hat PI viele Male berichtet. Wie dort der Rechtsstaat sich selbst zum Deppen macht, findet seinesgleichen derzeit an keiner anderen Stelle in der Bunten Republik. Nun stellte sich heraus, dass zahlreiche Flüchtlinge mehrfach Sozialleistungen abkassiert haben, weil man sie offenbar voneinander nicht unterscheiden kann. Selbst die Caritas weiß nicht mehr, wer dort wer ist. Anzahl, Identität und Aufenthaltsort vieler Asylanten sind ungeklärt.

Die Berliner Zeitung berichtet:

Geheime Mails der Caritas (liegen B.Z. vor) belegen das Durcheinander! Laut einer internen Mail der Hilfsorganisation wollten Mitarbeiter der zuständigen Integrationssenatorin Dilek Kolat (47, SPD) vor Kurzem Flüchtlinge im Caritas-Heim in der Residenzstraße registrieren.

Dabei sei klar geworden: Flüchtlinge hätten versucht, einen Heimplatz zu bekommen, obwohl sie nie auf dem Oranienplatz gelebt haben. Und: „Es gibt Bewohner, die bei uns und woanders registriert sind, und bei uns und ggf. woanders Geld erhalten haben.“

Aha, Oranienplatzokkupanten genießen also Vorzugsbehandlung in Sachen Unterbringung im Caritas-Heim. Man muss in Bananistan nur dreist genug fordern, und schon wird man geholfen.

Laut Gesetz stehen Asylbewerbern 362 Euro im Monat zu. Viele der Flüchtlinge bekommen aber schon jetzt bis zu 100 Euro pro Woche als Vorschuss ausgezahlt, ohne dass das Asylverfahren begonnen hat. Laut Caritas-Mail hat der Senat keinen Überblick, ob alle registrierten Personen in der Residenzstraße überhaupt noch dort leben.

Unterdessen verschlechterte sich am Freitag am Alexa der Gesundheitszustand von fünf weiteren Flüchtlingen, die sich dort im Hunger- und Durststreik befinden. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht.

Nun wird also auch noch ein Krankenhaus bereichert, und wer darf wieder zahlen? Richtig, der Deutsche Depp Michel!