Wann hat es so etwas in der Schweiz schon einmal gegeben? Eine der bedeutendsten Firmen des Landes, die Grossbank Credit Suisse, muss gegenüber den amerikanischen Justizbehörden ein volles Schuldbekenntnis als kriminelle Organisation ablegen, weil sie US-Steuerpflichtigen mutmasslich dabei half, US-Recht zu brechen. Zudem wird sie verpflichtet, eine rekordhohe Gesamtbusse von rund 2,6 Milliarden, also 2.600.000.000 Schweizer Franken zu bezahlen. Dieser wirtschafts­politische Bombeneinschlag löst bei Bundesrat und weiten Teilen der Politik allerdings weder Empörung noch Entsetzen aus, sondern ­Erleichterung, ja geradezu frühlingshafte Glücksgefühle.

Stellvertretend für andere ist Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf froh darüber, dass sich die Grossbank mit den US-Behörden habe «einigen» können. Der Wirtschaftsstandort Schweiz werde gestärkt, lobt die Bündnerin. Und fährt euphorisch fort, die CS mache eine «Fiskalpolitik der Zukunft». Der Bundesrat des Rechtsstaats Schweiz ist begeistert, wenn sich ein Schweizer Grossunternehmen im Ausland zur kriminellen Anstalt erklärt… (Fortsetzung in der aktuellen WELTWOCHE! Köppel hat recht, die Schweizer sind nicht ganz dicht!)

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33 KOMMENTARE

  1. usa will die ganz welt amerikanisieren

    da steht wohl der nationalstaat schweiz im weg

  2. Mich kotzt es so langsam an, dass die Amis ihr Recht auf der ganzen Welt durchsetzten wollen…

    Sollen doch mal erst ihr eigenes Land wieder in Schuss bringen. Da haben die genug zu tun!!!

    Das heißt nicht, dass ich Steuerhinterziehung gut finde. Diese Scheiß Doppelmoral nervt nur noch. Wie die Moslems!!

  3. die Schweizer sind nicht ganz dicht!

    Das weiss ich schon.

    Die Schweiz trägt ja auch die Sanktionen (=Sippenhaft) gegen Putins Leute mit.

  4. Deutsche noch ganz dicht?

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article128295653/Joachim-Gauck-beschwoert-ein-neues-deutsches-Wir.html

    Joachim Gauck beschwört ein „neues deutsches Wir“

    Der Bundespräsident ruft die Deutschen auf, Zuwanderern auf Augenhöhe zu begegnen. In seiner ersten Grundsatzrede zur Integration wirbt Joachim Gauck dafür, Migranten nicht zu „Anderen“ zu machen.

    Bundespräsident Joachim Gauck fordert die Deutschen auf, Zuwanderer mit größerer Selbstverständlichkeit aufzunehmen und jede Form der Ausgrenzung zu beenden. „Hören wir auf, von ‚Wir‘ und ‚Denen‘ zu reden“, sagte Gauck bei einer Einbürgerungsfeier für 22 Zuwanderer in Schloss Bellevue. „Es gibt ein neues deutsches ‚Wir‘.“

    Menschen, die in Deutschland geboren und seit Jahren heimisch seien, fühlten sich immer wieder zu „Anderen“ gemacht, kritisierte Gauck. Entweder würden sie aus falsch verstandener Höflichkeit auf Englisch angesprochen oder gefragt, woher sie denn eigentlich stammten. „Das darf nicht sein“, mahnte das Staatsoberhaupt.

    Deutschland dürfe nicht länger jene Bürger auf Abstand halten, die schon längst dazugehörten, sagte Gauck in seiner ersten Grundsatzrede zur Zuwanderung. „Ich wünsche mir einen Alltag, in dem wir das selbstverständlich Eigene achten – und dem Anderen selbstverständlich Raum geben.“

  5. Die Credit Suisse hat mit Schweizer Werten schon lange nichts mehr gemeinsam.

  6. Bitte korrigieren….

    Die EWS und die Bonzen von Credit Suisse sind nicht ganz dicht.

    Ich zähle mich nicht zu den „Nichtdichten“ !!

    Übrigens: Die EWS will jetzt selbstverständlich auch noch das Bankgeheimnis für CH-Bürger aushebeln und einen automatischen Informations-Austausch mit EUDSSR/USDSSR. Die Sozialisten wollen das auch… kein Wunder wurde diese unmögliche Frau von denen auf den Bundesrat-Thron gehievt. (und von den Linken, Grünen, sowie der CVP)

    Wird Zeit, dass ich wieder mal auf die Bank gehe und einige Fränkli nach Hause hole…..
    Es gibt ja genügend Verstecke 😆

    Allerdings muss man auch da aufpassen, denn als nächstes kommt dann das Bargeldverbot.
    Damit der gläserne Büger endlich Wirklichkeit wird.

    Georg Orwells war ein Waisenknabe gegen das was hier abgeht.

  7. (Nicht nur die Schweiz ist nicht ganz dicht)

    In den Augen der dt. Justiz ist die Niederlande wohl Dritte Welt!
    Herr Gott… was ist Deutschland für ein krankes Land!
    Deutschland nimmt jeden Müll auf … Unfassbar!
    ——————————————–

    Flüchtlinge in den Niederlanden
    Niederlande sind unzumutbar

    Das Verwaltungsgericht Darmstadt schützt einen Somalier vor der Abschiebung in die Niederlande. Dort müsste er womöglich auf der Straße und ohne Nahrung leben. Der 29-Jährige ist bei weitem kein Einzelfall, wie das Landgericht mitteilte.

    Das Leben in den Niederlanden ist für einen geduldeten Flüchtling nicht zumutbar. Denn der Somalier müsste womöglich ohne Dach über dem Kopf und ohne Nahrung auskommen. Das würde nach Ansicht des Verwaltungsgerichts Darmstadt gegen die Menschenwürde verstoßen, die das Grundgesetz im ersten Artikel garantiert.

    http://www.fr-online.de/flucht-und-zuwanderung/fluechtlinge-in-den-niederlanden-niederlande-sind-unzumutbar,24931854,27199894.html

  8. #6 Eurabier (22. Mai 2014 13:09)

    Ich war einmal schneller als Du 🙂

    Habe das allerdings auf dem „Einbürgerungswahn-Thread“ gepostet. Aber gut das Du das nochmals bringst 🙂

  9. Für das US-Regimes sind alle anderen Länder dieser Welt potenzielle Verbrecher und somit Angriffsziele. Nur ihre eigenen Machenschaften sind stehts tadelos edel.
    Dieses Regime begeht selbst ein Verbrechen nach dem anderen und stellt sich als rechtmässige Weltpolizei dar, die Terrorismus und Verbrecherstaaten bekämpft.
    Am meisten werden die US-Staatsbürger selber als Feinde betrachtet.
    Deshalb wird auch alles elektronische unrechtmässig überwacht!
    „Der Sinn dieser Überwachung ist nicht der Kampf gegen den Terrorismus und Verbrechen, sondern der Sinn ist, unliebsame Zeugen zu identifizieren und zu eliminieren, welche die Verbrechen der Regierung und ihrer Hintermänner aufdecken und verraten könnten.

  10. #9 Simbo (22. Mai 2014 13:18)

    Getrennt marschieren, vereint schlagen! 🙂

    Gruß über den Bodensee,

    Eurabier

  11. OT:

    Neu gegründetes Diskussionsforum für Rechtskonservative und solche, die es werden möchten, sucht Mitglieder.

    “Die Gruppe wendet sich gegen die Denkbeschränkungen der politischen Korrektheit, gegen die moralisierende Selbstzensur der führenden Medien und gegen die Verachtung des Eigenen und die Glorifizierung des Fremden durch die politischen und intellektuellen Eliten. Die Gruppe steht für kritisches und offenes Denken ohne Tabus und für den konstruktiven Informations- und Meinungsaustausch unter Gleichgesinnten.”

    https://www.facebook.com/groups/257028631167275/

  12. Nicht ganz dicht sind nicht die Schweizer, sondern der Köppel und die ganzen Patridioten hier auf PI.
    Es sind nicht die USA, die die Schweiz zu irgendwas zwingen können, es ist nicht die EU, die der Schweiz angeblich ständig diktatorische Forderungen stellt.
    Die Wahrheit ist: Ein kleines – wirtschaftlich prosperierendes Land wie die Schweiz muß sich heutzutage den Großen beugen, wenn es seinen Wohlstand halten will. Die USA haben letztes Jahr schon der Schweiz ein Ultimatum gestellt: „Entweder ihr tut, was wir sagen, oder wir schließen eure Banken vom US-Kapitalmarkt aus“
    Natürlich ist die Schweiz umgefallen wie ein nasser Sack, denn hätten die Amis ernst gemacht wäre der Bankenplatz Schweiz bereits Geschichte. Dies kann man zwar theoretisch als Erpressung bezeichnen, aber auch die USA haben doch wohl das Recht zu bestimmen, wer an ihrem Kapitalmarkt handeln darf und wer nicht.
    Die Schweiz – besonders die Rechtspopulisten von der SVP, halten zwar ständig die Unabhängigkeit der Schweiz hoch, können aber andererseits nicht leugnen, dass in der heutigen globalisierten Welt ein kleines8 MIO-Land sich an die anderen anpassen muß, um nicht ruhmlos unterzugehen.

    PS: Die USA hättens letztes Jahr auch mit Österreich probiert, aber Österreich hat gleich abgewunken: „Die EU ist zuständig, also klärt das mit Brüssel“. So schützt ein Staatenbund wie die EU die kleinen vor den großen.
    Diejenigen von euch, die ihre Gehirne noch ab und an zum laufen bringen sollten darüber mal in Ruhe nachdenken.

  13. Putin-Propaganda

    Wer den von kewil verlinkten Artikel liest, wird feststellen, dass es darin nicht darum geht, die USA auf die Anklagebank zu setzen!

    Was Roger Köppel so scharf kritisiert, ist eben auch nicht dieses Ergebnis oder gar Amerika; sondern dass die Schweizer Politik sich hoch beglückt darüber zeigt, dass eine Schweizer Bank zu gibt, kriminelle gehandelt zu haben und dass das für die Bosse der Bank überhaupt keine Konsequenzen hat.

    Aus dem Artikel:

    Anstatt erleichtert zu sein und das Schuldeingeständnis zu begrüssen, sollten Bundesrat und vor allem die Finma (Finanzaufsicht) deutlich machen, dass sie es nicht akzeptieren, wenn Schweizer Firmen im Ausland die Gesetze brechen.

    Aber darum geht geht es kewil natürlich nicht: Er schustert es so zusammen, dass er eine Anklage gegen die USA daraus macht und entsprechend sind die Kommentare. Schon gestern hatten wir ein Beispiel (Flüchtlinge in der Ukraine) dafür, dass kewil verlinkte Artikel schlicht so umbiegt, dass die ganze Sache konform der Putin-Propaganda-Lügen verläuft – auch wenn das die Aussagen des Artikels komplett auf den Kopf stellt.

    Ich glaube nicht, dass er das versehentlich tut.

  14. Herr Gauck, solange meine türkischen Nachbarn nach 40 Jahren in Deutschland keinen einzigen Satz auf deutsch zusammenkriegen, sind sie nicht „wir“!!!

  15. Eine der bedeutendsten Firmen des Landes, die Grossbank Credit Suisse, muss gegenüber den amerikanischen Justizbehörden ein volles Schuldbekenntnis als kriminelle Organisation ablegen, weil sie US-Steuerpflichtigen mutmasslich dabei half, US-Recht zu brechen. 

    Wie nennen Sie so ein Verhalten? Beihilfe zu einer Straftat? Natürlich ist das kriminell…..

    Die Europäer sollten sich ebenso verhalten und das Kind beim Namen nennen….wer auf unserem Mark aktiv sein will, muss sich an Recht und Gesetz halten. Wer dies nicht tut ist kriminell und wird bestraft. Außerdem helfen wir so der Schweiz, eine «Fiskalpolitik der Zukunft» zu betreiben und ihren Nachbarn nicht weiter zu schaden. Als nächsten muss dann über die Freizügigkeit des Marktes und die Diskriminierung von EU-Bürgern gesprochen werden. Auch da braucht die Schweiz offensichtlich Hilfe, eine zukunftsfähige Politik mit ihren Nachbarn und nicht gegen ihre Nachbarn zu gestalten.

    PS: Herr Klöppel darf also die Schweizer als „nicht ganz dicht“ bezeichnen – als Herr Stegner von der SPD sich ähnlich äußerte, gab es dafür einen Shitstorm. Warum wird mit zweierlei Maß gemessen?

  16. @ #18 Euro-Vision

    Auch Sie sind auf kewils Trick reingefallen: Roger Klöppel kritisiert eben nicht das Eingeständnis der Bank (mit ihrem amerikanischem Zweig, wohlgemerkt), kriminell gehandelt zu haben. Sondern, dass die offizielle Schweiz der Bank dazu gratuliert!!!

  17. So sehr ich Köppel schätze, aber so einfach ist es auch wieder nicht. Was soll eine Bank machen, wenn die hypokritisch aktivistische US Diktatur gegen ein kleines Land wie die Schweiz vorgeht und sie unter Druck setzt. Der CH wird man nicht beistehen, zu gross ist der Hass und Neid auf dieses immer noch gutfunktionierende Ländchen. Die ganze Welt versinkt in Schulden und Chaos und die CH steht noch verhältnismässig gut da. Also ran an den Schinken und es wird scharf geschossen, damit den Helveten klar wird, was ihnen blüht, wenn sie nicht kooperieren. Und die linken Politiker wie zb. die Oberschnepfe Widmer Schlumpf lachen sich ins Fäustchen, denn so wird das System Schweiz zerstört.

  18. @ #20 Florlexa:

    Lesen sie sich doch den Artikel von Köppel einmal durch: Dort werden Sie Nix finden, was das Eingeständnis der Bank (mit ihrem amerikanischen Zweig) oder die USA kritisiert. Im Gegenteil. Köppel schreibt u.A.:

    Dies würde mit Sicherheit ein starkes Signal auch an die USA aussenden, dass es die Schweiz nicht hinnimmt, wenn Schweizer Firmen im Ausland straffällig werden. Stellt sich die offizielle Schweiz hingegen, wie es bis jetzt aussieht, hinter die CS und gratulieren die Behörden der CS sogar noch dazu, dass sie ihre kriminellen Taten zugibt, macht sich unser Staat als Komplize verbrecherischer Handlungen verdächtig.

  19. # 16 Graue Eminenz

    Ob von kewil versehentlich oder nicht. Seit den Pilgrim Fathers, einem intoleranten Haufen, will man von dort aus die Welt, wenn nötig gewaltsam, mit dem Lutherextrakt „american dream“ beglücken, was durchaus auch den bis heute noch nicht verdauten unrechten Abfall von der Krone, verstärkt remediert durch die neue Bibel John Locke, aus der Welt schaffen soll. Wieso muß die ganze Welt die von Jefferson kurzerhand als evident erklärten Menschenrechte, die besagten Abfall rechtfertigen sollten, nachbeten, obwohl es keine objektive Evidenz gibt, dieses Konstrukt im Grunde so in der Luft hängt? Diese Rechte lassen sich nur aus nicht kontingenten Gesetzen herleiten; von solchen ist bei Locke und seinen Anhängern nichts zu finden. Von den weiteren heiligen Kühen der Washingtons und Franklins will ich gar nicht reden. Sie sollten sich mal mit Tocqueville und des weiterenden negativen Auswirkungen, die dieses nicht kontinentale, angelsächsische „Denken“ auf z.B. das deutsche Strafrecht hat.

  20. @ #22 Porphyr

    Es war klar, dass kewil genau solche wüst anti-amerikanischen Kommentare wie den Ihren erreichen wollte. Putin-Propaganda eben.

    Vielen Dank für diesen weiteren Beleg!

  21. die Grossbank Credit Suisse:

    Zur Homepage der Credit Suisse

    Jassim Bin Hamad J.J. Al Thani
    Mitglied des Verwaltungsrats

    Jahrgang 1982 – katarischer Staatsangehöriger
    Jassim Bin Hamad J.J. Al Thani ist seit 2010 Mitglied des Verwaltungsrats. Seine Amtszeit als Mitglied des Verwaltungsrats läuft an der Generalversammlung 2015 ab. Er wurde in Übereinstimmung mit den Unabhängigkeitsstandards der Gruppe vom Verwaltungsrat für nicht unabhängig erklärt.
    Seit April 2005 ist Jassim Bin Hamad J.J. Al Thani Präsident des Verwaltungsrats der Qatar Islamic Bank. Er ist auch Präsident von QInvest, der ersten in Qatar gegründeten islamischen Invest-mentbank, Damaan Islamic Insurance Co. (BEEMA) und Q RE LLC, einer Versicherungs- und Rückversicherungsgesellschaft. Er ist CEO des Familienunternehmens Al Mirqab Capital LLC, Katar, und Mitglied des Verwaltungsrats der Qatar Navigation Company und der Qatar Insurance Company.
    Jassim Bin Hamad J.J. Al Thani hat in Qatar studiert und hat die Royal Military Academy in Sandhurst, England, als Officer Cadet abgeschlossen.

    https://www.credit-suisse.com/governance/de/pop_s_cv_thani.jsp

  22. Fusioniert die Credit Suisse nun mit der Deutschen Bank?

    Interessant ist in dem Zusammenhang, dass die katarische Herrscherfamilie bereits bei der Credit Suisse (CS) mit 5,2 Prozent beteiligt ist, und via Wandelrecht gar 16,5 Prozent halten könnte. Wie erinnerlich sitzt im Verwaltungsrat der CS auch Jassim Bin Hamad J.J. Al Thani, der die Interessen aus Katar vertritt.

    Bei der Deutschen Bank ist es so, dass das Institut nun «rund 60 Millionen Aktien zu einem Preis von 29.20 Euro je Aktie» bei Paramount Services Holdings Ltd. platziert, einer Investmentgesellschaft unter der Kontrolle von Scheich Hamad Bin Jassim Bin Jabor Al-Thani aus Katar. Er beabsichtige, ein Ankerinvestor in der Deutschen Bank zu bleiben, schreibt Deutschlands grösstes Geldinstitut.

    http://www.finews.ch/news/banken/15340-credit-suisse-deutsche-bank-fusion

  23. Dieser wirtschafts­politische Bombeneinschlag löst bei Bundesrat und weiten Teilen der Politik allerdings weder Empörung noch Entsetzen aus, sondern ­Erleichterung, ja geradezu frühlingshafte Glücksgefühle.

    Wie befreiend endlich, endlich bestraft zu werden. Welch unsagbares Glücksgefühl.
    Hallejulia, lobet den Herren … mehr Peitsch bitte.

    LOL: Hoffentlich kommen die wieder aus ihren Orgasmus raus?!?!?

  24. @ #27 James Cook

    Auch Sie sollten den oben verlinkten Artikel lesen und nicht kewils komplett verfälschenden Auszug. Köppel kritisiert nicht die USA oder das Eingestehen der kriminellen Handlung. Er greift dagegen die Schweizer Behörden an, weil sie sich mit der Credit Suisse und deren verbrecherischen Tun quasi solidarisch. Er schreibt:

    Anstatt erleichtert zu sein und das Schuldeingeständnis zu begrüssen, sollten Bundesrat und vor allem die Finma (Finanzaufsicht) deutlich machen, dass sie es nicht akzeptieren, wenn Schweizer Firmen im Ausland die Gesetze brechen.

    Wohl gemerkt: Über ihren amerikanische Zweig hat die CS sich in den USA organisiertem Verbrechen schuldig gemacht. Daran gibt’s überhaupt Nix zu rütteln. Köppel hat an dem Deal auch Nix auszusetzen.

  25. Also dazu sind zwei Sachen zu sagen: Es handelt sich um einen Wirtschaftskrieg. In diesem Falle, möchten die Yanks einfach die Geschäfte der Schweizer Banken machen. Wenn wir in Bern nicht totale Trotel als „Politiker“ hätten, würden die z. B. die USA fragen: warum sind Eure Banken stark aktiv auf den Bahamas und Virgin Islands, wo praktisch keine Steuern und Kontrollen existieren? Warum wird zugelassen, dass etwa 90% der US Firmen den Hauptsitz im Bundesstaat Delaware haben? Wie steht es mit den Kontrollen der US Banken?

    Nun sind die Schweizer Behörden dermassen vorauseilend gehorsam, dass Sie alles allen Bezahlen (Kohäsionmilliarden, Schengen und Dublin x-fach, Entwicklungshilfe die nix nützt…) wir sind die Zahlmeister der Welt und jedes Land weiss, dass unsere Politiker alles annehmen und rausgeben. AUSSER BEI UNS SCHWEIZERN, da wird alles zurückgestutzt.

    Zweitens, muss man sagen, dass sich die (schweizer) Grossbanken von der Mafia nur noch marginal unterscheiden…. Übrigens drohen noch zwanzig anderen CH Banken die Erpressung aus Washington!

  26. Dorian Gray (20:00):

    Übrigens drohen noch zwanzig anderen CH Banken die Erpressung aus Washington!

    Was Sie hier schreiben steht im krassen Gegensatz zu dem Inhalt des Artikels von Köppel, den kewil oben verlinkt und durch Verkürzung komplett verfälscht hat. Das Geweine über die angebliche Erpressung aus Washington und die angebliche Unterwürfigkeit der Schweizer Behörden gegenüber Amerika ist absolut falsch!

    Die Credit Suisse hat sich krimineller Handlungen in den USA schuldig gemacht und deswegen diesen Deal ausgehandelt. Die Schweizer Offiziellen verhalten sich exakt anders herum, als Sie es darstellen. Köppel schreibt:

    … Dies würde mit Sicherheit ein starkes Signal auch an die USA aussenden, dass es die Schweiz nicht hinnimmt, wenn Schweizer Firmen im Ausland straffällig werden. Stellt sich die offizielle Schweiz hingegen, wie es bis jetzt aussieht, hinter die CS und gratulieren die Behörden der CS sogar noch dazu, dass sie ihre kriminellen Taten zugibt, macht sich unser Staat als Komplize verbrecherischer Handlungen verdächtig.

  27. # 25 Graue Eminenz

    Derlei vertrete ich seit meinem Studium auch in Amerikanistik. Wenn Putin ebenso argumentiert, freut mich das für ihn. Aber ihre Behauptung, ich würde für ihn Propaganda betreiben, entbehrt jeder und somit auch einer logischen Grundlage.

  28. Ja, sie sind wirklich nicht mehr ganz dicht:

    „Eine Passage aus dem Vergleich der UBS lässt Die Credit Suisse müsse den Zugriff auf «alles relevante Personal, Dokumente, Berichte oder Beweise»­ ­erlauben, sei dies nun in New York oder in der Schweiz.“

    http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/New-York-schickt-einen-Schnueffler-zur-Credit-Suisse/story/11354995

    Jetzt schickt Yankeeried uns auch noch ihre Steuervögte!

    Bei mir würde dieses Gesindel postwendend nach Gruselland zurückgeschickt!

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