Schwules EU-Österreich mit Wurst und Lunacek

Ganz Europa im Wurst-Fieber. Und im Sog dieser Euphorie treten sogleich jene auf den Plan, die einen eher fragwürdigen Begriff von Toleranz haben. Jene, die die in den vergangene Tagen extrem überstrapazierten Begriffe wie Diversität, Vielfalt, Bunt- oder Offenheit nur als Camouflage für ihre eigentlichen Ziele und gesellschaftpoltischen Utopien nutzen. Sie sehen jetzt eine gute Chance, ihre speziellen Wünsche, Interessen und Forderungen durchzusetzen.

An vorderster Front: Ulrike Lunacek. Auch sie ist Österreicherin, lesbisch und sitzt für die Grünen im Europaparlament. Vor wenigen Monaten hat das Europaparlament den nach ihr benannten Lunacek-Bericht angenommen. In diesem „Fahrplan gegen Homophobie“ heißt es unter Punkt „Hasstiraden und durch Hass motivierte Straftaten“, „strafrechtlichen Bekämpfung bestimmter Formen und Ausdrucksweisen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit neu zu fassen, der auch für andere Formen der durch Vorurteile bedingten Kriminalität und der Aufstachelung zum Hass, unter anderem aus Gründen der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität, gelten muss.“

Hier geht es um nichts weniger als Meinungsdelikte mit Hasskriminalität gleichzusetzen. Haftstrafen inklusive. Und was eine „Hasstirade“ oder eine „Aufstachelung“ ist, das bestimmen die politisch korrekten Meinungsführer bekanntlich im Alleingang. Die politisch korrekte Inquisition sammelt nach dem Wurstsieg bereits die Holzscheite für die Scheiterhaufen für „Homophobe“. Und wer die Meinungsspalten in den Mainstreammedien der letzten Tage gelesen hat, der weiß, dass fast jeder Hetero zumindest etwas homophob ist. Auch wenn er es abstreitet und es ihm gar nicht bewusst ist.

Sollte man sich also gegenüber Frau Wurst oder andern Schwulen im Ton vergreifen, dann drohen Vor- und Gefängnisstrafen. Die bisherigen Gesetze, die alle Menschen gleichermaßen vor Beleidigungen, Anfeindungen oder Drohungen schützen, reichen für Schwule offenbar nicht aus. Man beansprucht eine Sonderstellung. (Auszug aus dem ef-Magazin! Wir werden es erleben, wie die Meinungsfreiheit gegen Schwule verboten wird!)