Bremen: Pastor verteidigt fromme Korangläubige

volker_kellerPastor Volker Keller (Foto) aus dem Bremer Stadtteil Vegesack ist religionstolerant, gütig und weise. Nachdem er offenbar den Koran eingehend studiert hat und alle im Internet u.a. auch vom tiefreligiösen Pierre Vogel veröffentlichten Videos kennt, ist er zu der Auffassung gekommen, dass der Wahabit kein Hassprediger ist. Wie NRW-Salafisten-Integrations-Innenminister Ralf Jäger ist er außerdem der Meinung, dass fromme Muslime (hier: Salafisten) nicht ausgegrenzt werden dürfen. Für diese Ansicht hat der CDU-Vorsitzende in Bremen-Nord, Rainer Bensch, „null Verständnis“. In einer Mitteilung an die Presse lässt es der erboste Christdemokrat an Deutlichkeit nicht fehlen.

(Von Verena B., Bonn)

Der Weser-Kurier berichtet:

„Salafismus nicht hofieren“ CDU und BIW greifen Pastor an

Pastor Keller gefährdet mit seinen Pro-Salafismus-Äußerungen und seiner falsch verstandenen Toleranz unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung.“

Der Salafismus, fährt Bensch fort, liefere den Nährboden für eine Radikalisierung und befördere nachweislich den Einstieg in den gewaltbereiten Islamismus. Gerade junge Menschen zeigten sich hierfür empfänglich. „Den als Hassprediger bekannten Pierre Vogel quasi als barmherzigen Sozialarbeiter darzustellen, bedeutet ein klares Hofieren des Salafismus und darf nicht ansatzweise geduldet werden.“ Natürlich müsse man das friedliche Miteinander der Religionen stärken – auf allen gesellschaftlichen Ebenen. „Doch radikalreligiöse Bewegungen haben in unserer offenen Gesellschaft keinen Platz.“ Das sei man nicht zuletzt auch all jenen Muslimen schuldig, die sich klar von den Fanatikern abgrenzen.

In die gleiche Kerbe hauen auch die Bürger in Wut (BIW). Cord Degenhard, Mitglied des Vegesacker Beirats, meint: „Nun startet der Vegesacker Pastor Keller eine Appeasement- (Beschwichtigungs-) Offensive unter dem Motto, Bloß nicht ausgrenzen’.“ Die BIW hielten indes dagegen, „dass diese Radikalen mit allen rechtsstaatlichen Mitteln bekämpft werden müssen“. Richtig zielführend, fährt Degenhard fort, wäre eine Veranstaltung zum Thema: „Wie beschütze ich meine Kinder vor diesen gewaltbereiten Fundamentalisten?“ Das würde dem Gedanken christlicher Nächstenliebe mehr entsprechen als eine Anbiederung an extreme Terroristen.

Herr Bensch hat leider noch nicht verstanden, dass der Islam insgesamt eine radikalreligiöse Ideologie ist. Einen moderaten Islam gibt es nicht, auch wenn uns die Islamlügner einen solchen immer wieder verkaufen wollen. „Diese Bezeichnungen (moderater Islam) sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich“, sagt der türkische Ministerpräsident Erdogan (Milliyet, Turkey, 21.08.2007).

Muslime, die sich klar von den Fanatikern abgrenzen, tun das gelegentlich auf dem Papier. Das kommt gut rüber und verpflichtet zu nichts, denn Lügen ist im Koran erlaubt, wenn es der Religionsverbreitung dient.

Da Pastor Keller so ein begeisterter Anhänger des demokratiefeindlichen und menschenverachtenden Islams ist, empfehlen wir die Konversion, denn als Pastor ist er ohnehin nicht mehr zu gebrauchen!

Kontakt:

Evangelische Kirchengemeinde Bremen-Vegesack
Pastor Volker Keller
Kirchheide 10
28757 Bremen
Telefon 0421 / 66 21 26
volker.keller@kirche-bremen.de