army_fatDie Britische Armee hat ein gewichtiges Problem. Die Daily Mail berichtet, dass mehr als 32.000 britische Soldaten in den vergangen drei Jahren den körperlichen Voraussetzungen nicht entsprochen hätten.

Vier Mal im Jahr müssen die Truppen zum Fitness-Test antreten, dabei kam heraus, viele schaffen keine 40 Liegestütze bzw. 50 Sit-ups. Die Soldaten sind anfällig für Typ-2-Diabetes, haben Bluthochdruck, sind kurzatmig und leiden an krankhaftem Übergewicht. Für Professor David Haslam, den Vorsitzenden des „Nationalen Adipositas-Forums“, sind die Zahlen „besorgniserregend“. Schuld daran sei die „zweifelhafte Ernährung in der Armee“, erklärte ein Offizier. In Afghanistan werde den Soldaten zum Frühstück Spiegelei mit Speck angeboten, mittags gäbe es dann Pommes Frittes und abends Pizza, als Nachtisch oft Pudding oder Kuchen.

David Haslam sagt: „Es ist die Aufgabe der Soldaten, fit zu sein, um dem Land zu dienen. Das ist eine Notwendigkeit“. Aber natürlich muss ein guter Soldat auch ordentlich essen, um den extremen Herausforderungen gewachsen zu sein. Das setzt aber eben solche Herausforderungen voraus. Der offensichtlich durch mehr „Kraftnahrung“ als Bewegung entstehende unausgeglichene Energiehaushalt betrifft also nicht nur die Soldaten in Großbritannien, sondern vermehrt jene, die aus Afghanistan oder anderen Einsatzgebieten zurückkehren. Tragischer Weise heißt es für jene nun immer öfter: „Too fat to fight“. (lsg)

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31 KOMMENTARE

  1. Wir können ja unsere Ursula von der Leyen an die Briten abtreten. Sie macht ganz sicher vegane Biokost zur Pflicht in allen Kasernen. Da das den Briten wohl kaum schmeckt purzeln die Pfunde von ganz alleine. 😉

  2. Tja, die Zahl der degenerierten Schwergewichte ist nicht nur in England bedrohlich hoch. Als ich heute im Supermarkt war, da fiel mir eine Familie auf, bei der das kleinste Kind mit etwa 5Jahren so viel zu wiegen schien wie eine normale 10jährige. Was für ein Verbrechen an den armen Kindern!!!

  3. Werden die zu fetten Soldaten wieder nach Hause geschickt, oder müssen sie weiter ihren Dienst schieben? Welchen Sinn würde ein Fitnesstest machen, wenn er nicht zum aussortieren unpassender Soldaten führen würde? Oder werden zu fette Soldaten auf Diät gesetzt?
    Sollten zu fette Soldaten aus dem Dienst entlassen werden, dann könnten Soldaten sich auch gezielt einen Fettwanst angefressen haben… Irgendwann merkt doch auch die hohlste Nuss, dass die Demokratie in England/Deutschland/Frankreich/USA nicht in Afghanistan verteidigt wird!

  4. Was sollten die Engländer denn auch den ganzen Tag machen mitten in der bergigen Einöde von Afghanistan. Aus dem Lager durften sie nicht raus. Zu gefährlich, zu viele Heckenschützen und Partisanen. Also sitzen sie den ganzen Tag, essen und zocken.

    Vielleicht liegt es einfach auch daran das die Engländer eine abnorme Küche haben.

  5. Die Brits brauchen eigentlich eh nur eine Marine und dort könnten sie als Dickschiff durchgehen.

    Spaß beiseite. Unsere Landser waren ziemlich schlank und haben trotzdem gegen die gutgenährten Amis verloren.

  6. „Too fat to fight“ – eine clevere Überlebensstrategie.
    Bei Banken funktioniert das ja auch: „Too big to fail“.

  7. Ich habe in einer deutsch-amerikanischen Kaserne gedient .
    Gegessen haben wir in getrennten Speisesälen .
    Aus organisatorischen Gründen haben wir aber manchmal bei den Amerikanern mitgegessen .

    So sieht ein angloamerikanisches Frühstück aus :
    http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Ftopfsache.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2012%2F08%2FSchweineteller.png&imgrefurl=http%3A%2F%2Ftopfsache.de%2Ftag%2Fenglisches-fruhstuck&h=414&w=620&tbnid=vIHA0tfOxBNujM%3A&zoom=1&docid=2lU_IKC5MnV2uM&ei=ymioU5STPMHOygO8-oIw&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=2272&page=1&start=0&ndsp=18&ved=0CC0QrQMwAg

    Das Frühstück entspricht schon dem halben Tages-Kalorienbedarf .

  8. Dummerweise zeigt aber das obige Bild einen U.S. Marine (!!!) im Desert MARPAT Kampfanzug…

  9. Das gleiche Problem hat die Bundeswehr auch!
    Die sind heute für den Kampf im Feld Mann gegen Mann vielfach nicht mehr geeignet.
    Das war vor 40 Jahren noch völlig anders.
    Man kann keinen Krieg nur mit dem Joystick und am fernen Schreibtisch gewinnen.
    Bei der Einnahme von Städten und Territorien sind Soldaten mit körperlicher Fitness notwendig!

  10. #1 KDL (23. Jun 2014 19:39)

    Wir können ja unsere Ursula von der Leyen an die Briten abtreten. Sie macht ganz sicher vegane Biokost zur Pflicht in allen Kasernen. Da das den Briten wohl kaum schmeckt purzeln die Pfunde von ganz alleine

    Das ist aber sehr optimistisch gedacht. Kenne überhaupt keinen Veganer bei dem die Pfunde purzelten. Im Gegentei, wenn´s schmeckt halten sich die Pfunde zäh, wie mit Klauen und Zähnen an den Problemzonen fest. Die meisten wurden schwerer. Kenne keinen „blutarmen Willie“ der echt schlank ist. Abnehmen ist das gleiche Problem wie bei Carnivoren auch, ein Scheisswiderstand, den beide Seiten eventuell mit Diät/Sport bekämpfen müssten.
    Apropos…, allein schon von der britischen Küche her müssten die Insulaner schmale Hemden sein. Mit ihr haben die Briten schon mal einen nicht unbeträchtlichen Heimvorteil. Aber wenn selbst der´s nicht mehr bringt, dann muss man der Fettleibigkeit eher mit „schwererem Gerät“ beikommen als so´n biss.chen vegan.

  11. Die neue Sau im Dorf…

    wenn ich dauernd in der Etappe hocke und futtere, werde ich fett. Das war bei den Briten-Etappenhengsten auch in Indien oder im Mahdi-Krieg im Sudan nicht anders. In anderen Armeen dito. Wer seinen Hintern nicht kämpfend durchs Gelände bewegt, wird fett. Und da Essen eine der genetisch bedingten höchsten Freuden jedes Organismus sind (je mehr, je besser), ist es kein Wunder, daß jeder, der es ergattern kann, sich Speck anfrißt.

    Gilt übrigens für alle Armeen, vor allem die Marinen: Ohne Mampf kein Kampf. Der Smut ist die wichtigste Person an Bord. Auf jeder Reise – selbst im U-Boot – legen die Soldaten zu. Weil sich heutzutage nun mal nicht mehr von madenverseuchtem Schiffszwieback und Sauerkraut und Pökelfleisch ernährt wird.

    Im Feld ist das anders. Hier mal eine Epa-Übersicht der westlichen Armeen – super fotografiert und detailliert aufbereitet:

    http://www.theguardian.com/lifeandstyle/2014/feb/18/eat-of-battle-worlds-armies-fed

    Und hier mal was über die BW-Superküche:

    http://www.youtube.com/watch?v=uTHxsOX7kI4

  12. OT!
    Auszug aus einem Interview mit Meinhard Miegel:

    Das Bewusstsein, dass wir – nicht nur beim Nutzen natürlicher Ressourcen – auf Kosten anderer leben, ist eher gering ausgeprägt. Wer hat schon ein Problem damit, qualifizierte Zuwanderung aus Entwicklungsländern zu fordern?

    Ja, das ist wirklich besorgniserregend. Wenn hierzulande Pflegekräfte knapp werden, werden diese aus Polen oder Ungarn geholt. Wenn auf dem Arbeitsmarkt der Nachwuchs spärlich wird, heißt es, Drittländer sollen ihn liefern, und zwar qualifiziert. Dass dies im Grunde eine parasitäre Gesinnung ist, ist den meisten nicht bewusst. Sie verlassen sich darauf, dass andere, zumeist recht arme Völker, die Lasten schultern, die so wohlhabende Völker wie wir Deutsche nicht länger schultern wollen: ausreichende Investitionen in Kinder und deren Ausbildung. Dabei machen sich die Wenigsten klar, dass qualifizierte Kräfte – von Krisen wie derzeit in Südeuropa vielleicht einmal abgesehen – überall rar sind. Der Ruf nach qualifizierter Zuwanderung muss deshalb ein Weckruf sein. Ein Volk, das glaubt, nur bei Zuwanderung florieren zu können, geht einen riskanten Weg.

    ganzes Interview: http://www.berliner-zeitung.de/kultur/meinhard-miegel–wir-haben-voellig-die-kontrolle-verloren-,10809150,27572078.html

  13. OT: Wien: Familienvater auf offener Straße am hellichten Tag von Islamist brutal verprügelt

    „Mit meinem Nachbarn hatte ich auf dem Gehsteig geplaudert, als wir die zwei Männer und die verschleierte Frau sahen“, erzählt das Überfallsopfer der „Krone“ den Tathergang. „Wir sahen vielleicht zwei Sekunden zu der Gruppe hin. Das müssen die offensichtlich aus dem Ausland (Tschetschenien) stammenden Männer als Provokation verstanden haben. Sie riefen schlimmste Beschimpfungen und Drohungen.“

    Ein Schlagring traf den Wiener mit voller Wucht an der Stirn. Er sank sofort bewusstlos zu Boden, blutete stark.

    „Muss man sich von derart gewaltbereiten Menschen wirklich alles gefallen lassen?“, sorgt sich der Unternehmer um seine Familie. Immerhin habe der mutmaßliche Täter sieben Söhne, die als fanatische Moslems und Kampfsportler „amtsbekannt“ seien.

    Überrascht ist das Überfallsopfer von der Reaktion der Polizei: „Trotz Morddrohungen, trotz dieser brutalen Schlagring- Attacke haben die Beamten behauptet, dass sie den Tatverdächtigen nicht verhaften könnten. Sie nahmen lediglich eine Anzeige auf.

    http://www.krone.at/Oesterreich/Familienvater_auf_offener_Strasse_brutal_verpruegelt-Schlagring-Attacke-Story-409249

  14. Wer die englisch-französische Küche wirklich mal ausprobieren möchte, buche einen preiswerten Air-Berlin-Flug nach Guernsey, nehme ein Taxi zum Hafen (etwa fünf Pfund) und lasse sich nach Herm übersetzen. Im White House gibt es HP de Luxe ab 50 Pfund. Die Austern von Herm sind weltbekannt. Preiswert ist es dort deshalb, da dort keinerlei Steuern erhoben werden!
    (Mein jährlicher Sommerurlaub)
    http://herm.com./hotel

  15. #14 cream_2014 (23. Jun 2014 20:30)

    Danke für die Meldung. So geht das im Islam: Mohammedaner fürchten des Sehen, das wache Registrieren, die Augen als Fortsetzung des Gehirns, wie die Pest. Und reagieren darauf tollwütig. Weil sie wissen, das sehen – „gucken“ – bedeutet. Ihnen direkt auf die blutverschmierten Pfoten.

    Der „aufrichtige, klare, männliche Blick“ des Westens ist denen vollkommen fremd, weil sie vor ihm Angst haben. Deshalb ist auch „auf Augenhöhe“, von Mohammedanern jaulend eingefordert, ein Witz. Die halten keinen Blick aus. „Blicke senken“ ist bei den tierisch-primitiven Lebensformen die alles normierende Kusch-Vorschrift. Stammhirn, mehr ist da nicht.

    Jede primitive Kultur dieser Welt hat Angst vor Blicken. Im Zoo lernt man als Tierpfleger bei Vögeln als erstes, daß sie, wenn gereizt, sofort auf die Augen losgehen.

    Korangläubige Moslems sollten von jedem Bürger mit Generalverdacht begegnet, streng fixiert und mit sofortiger (innerer) Kampfbereitschaft betrachtet werden.

    Wer große, verdorbene, potentiell lebensgefährliche Tiere ausbildet, weiß das.

  16. @#5 Mountainarcher (23. Jun 2014 19:47)
    Anders: Die haben trotz Unterernährung lange standgehalten.

    @#7 Paddelpfote (23. Jun 2014 19:57)
    Habs grad mal probiert, gut zwanzig Jahre nach der Bw: Aus dem Stand schaff ich nur dreißig Liegestütz, allerdings auf den Fäusten. *protz*

    @#15 Civis (23. Jun 2014 20:29)
    Meinhard Miegels Buch „Die deformierte Gesellschaft“ war für mich vor zehn Jahren der Einstieg in die Beschäftigung mit gesellschaftlichen Problemen; der Islam kam ca. zwei Jahre später.

  17. Für welchen Kampf?

    Die britischen Soldaten dienen doch genauso wie Deutschen nur als Sprengfallenfutter.

    Und da kann eine dicke Speckschwarte einem sogar das Leben retten.

  18. Mein jüngerer Sohn hatte 2005/2006 seinen Grundwehrdienst absolviert.
    Während dieser Zeit gab es allerlei Informationshefte zu lesen. In einem dieser Zeitschriften war auch ein Bericht über übergewichtigen Bundeswehrsoldaten.

    Die Überschrift dazu lautete:

    Schwere Infanterie 😉

  19. #20 wolfi_1

    Ich mache in der Woche auch mehr Sport als der durchschnittliche Grundwehrdienstleistende.

  20. Gut, zuviele Briten sind zu fett.
    Auf der Welt also nichts Neues, das trifft auf viele Länder zu.

    Und wenn man jetzt eine der typisch ökologistisch-nachhaltig-erzieherischen BRD-Studien dazu in Auftrag gäbe, käme bei „richtiger Zielsetzung“ heraus, dass Pfefferminzsosse und/oder Schweinespeck von der EU verboten werden muss.

    Stellen sich die Fragen: Warum wird dann Rammel-Lan! nicht als Grundlage für solche „Studien“ herangezogen?

    Liegt das eventuell an der Wohlfühl-Armee, die sich auch unsere Truppenurschel vorstellt?

    Sind die Fetten überhaupt Engländer?

    Und ist „zäh wie Leder und schnell wie Windhunde“ nicht auch in England pöhse und nazi?
    😉

  21. Die „Flinten-Uschi“ hält doch auch nichts von soldatischer Fitness. Kein Soldat müsse 30 km mit Gepäck durchs Gelände laufen. Es genüge, wenn er die Tasten seines Computers bewege.

  22. #13 wolaufensie

    Vielen Dank für die Info. Tatsache ist, dass sich Veganer völlig ungesund ernähren. Jemand, der nur Getreideprodukte isst, ernährt sich genauso ungesund wie jemand, der nur Fleisch isst. Es fehlen eben die anderen Nahrungsmittel, die der Körper braucht. Gesund leben heißt sich abwechslungsreich zu ernähren. Wer sich nur einseitig ernährt, nimmt definitiv ab – und wird zudem krank. Ich weiß aber, dass viele Veganer regelmäßig Tabellen wälzen, in denen steht, welche (künstlichen) Zusatzstoffe sie in Tabellenform nehmen müssen, um keine Mangelerscheinungen zu zeigen. Gesunde Ernährung sieht jedenfalls anders aus!

  23. an #4 der dude (23. Jun 2014 19:47),

    „Vielleicht liegt es einfach auch daran das die Engländer eine abnorme Küche haben.“

    Das kann doch gar nicht sein…

    Ein „Black cake“ ist gebratenes Blut.

    http://cleaversatdawn.files.wordpress.com/2013/02/img_2767.jpg

    Andererseits denke ich auch, daß unsere Hunger-Pipi-Kalt-Truppe mittlerweile noch erbärmlicher ist.Von 40 Liegestütze bzw. 50 Sit-ups wagt hierzulande doch niemand mehr zu träumen.Da muß dann erstmal beim Betriebsrat nachgefragt werden, ob das auch alles rechtens ist.

  24. Dieses Problem hat nicht nur die britische Armee, auch viele Bundeswehrsoldaten sehen so aus (vor allem im Stab oder bei nicht-kämpfenden Einheiten).

    Und von etlichen deutschen Polizisten will ich erst gar nicht anfangen, die sind schon so übergewichtigt, das ist unglaublich! Wie diese Polizisten Verbrecher schnappen sollen ist mir ein Rätsel!

    #8 Tritt-Ihn

    Ihre Erfahrung kann ich bestätigen! Ich durfte damals auch als abgeordneter Soldat in der US-Truppenküche morgens, mittags und abends essen. Es war schon lecker, aber in einer Woche hab ich ca. 4 Kilo zugenommen 😉

  25. Babieca schrieb am 23. Juni 2014 um 20.51 Uhr:

    „Der “aufrichtige, klare, männliche Blick” des Westens ist denen vollkommen fremd, weil sie vor ihm Angst haben. Deshalb ist auch “auf Augenhöhe”, von Mohammedanern jaulend eingefordert, ein Witz. Die halten keinen Blick aus. “Blicke senken” ist bei den tierisch-primitiven Lebensformen die alles normierende Kusch-Vorschrift. Stammhirn, mehr ist da nicht.“ (Zitat Ende)

    Hier dürfte auch der tiefere Grund dafür zu finden sein, weshalb einem nicht nur in Kairo und Karachi, in Tripoli und Tripolis, sondern auch in Kreuz- und Schöneberg sowie anderen einschlägig bereicherten Gegenden dieses unseres Landes immer wieder Plakate begegnen, auf denen die Augen der abgebildeten Personen (vorzugsweise Frauen) gewissermaßen einer Operation unterzogen wurden.

    Da waren halt hochqualifizierte Augenchirurgen am Werk…

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