Bunte Republik: Freispruch bei Zwangsheirat

Über die Webseite der BILD erfahren wir heute über ein weiteres Skandalurteil eines deutschen Gerichts: Eine Roma-Mutter wurde trotz offensichtlicher Verstrickung in Zwangsheirat, Menschenhandel und sexuellen Missbrauch freigesprochen. Sie kaufte in Belgien ein Mädchen für ihren Sohn. Gemeinsam nötigte man die zur Tatzeit 16-Jährige dann zum „ehelichen“ Sex.

Begründet wurde der Freispruch der Mutter mit viel Verständnis für Roma-Traditionen:

Die Oberstaatsanwältin hatte 10 Monate Haft für Esma J. gefordert. Doch der Richter sprach die Angeklagte frei. Er: „Wir können nicht aufklären, ob der Geschlechtsverkehr von der Angeklagten bestimmt wurde, oder Ausdruck einer für uns nicht nachvollziehbaren Tradition war. Im Zweifel für die Angeklagte.“

Deutsche Gerichtsurteile jedenfalls werden definitiv zu einer nicht mehr nachvollziehbaren Tradition und so kennen wir derartig abscheuliche Richtersprüche inzwischen zu Hauf: Morde werden herunterstilisiert zu „Körperverletzung mit Todesfolge“, es gibt gar Freisprüche für Menschen, die ein kleines Mädchen entführen und schon ein „Schrank-Gefängnis“ für dieses gebaut haben. Die deutsche Justiz arbeitet kräftig mit an der Abschaffung von Recht und Ordnung.

Hier geht es zum ganzen Artikel in der BILD.

Kontakt zum Amtsgericht Recklinghausen:

» poststelle@ag-recklinghausen.nrw.de