Hat die CSU im EU-Wahlkampf Fehler gemacht?

Die CSU hatte in der letzten EU-Wahl ganz schlechte Zahlen, angeblich das miserabelste Wahlergebnis der letzten sechs Wahlen! Schon bei den ersten Hochrechnungen kam das höhnische Grinsen der GEZ-Journalisten, das müsse am EU-kritischen Wahlkampf, an Gauweiler und so weiter liegen. Diese Meinung ist nun absolute Wahrheit. Mit welchem Recht eigentlich? Wer hat das untersucht? Welche Wähler wurden befragt? Hätte es nicht sogar sein können, daß die CSU noch mehr verloren hätte, wenn sie kein bißchen EU-kritisch gewesen wäre? Die mehrheitlich grünroten Journalisten behaupten etwas, und das hat zu gelten?

Hier soll nicht die unerträgliche, charakterlose Wetterfahne Seehofer verteidigt werden. Es wundert einen schon lange, daß gestandene Bayern den überhaupt ertragen. Nein, es geht um eine aus dem hohlen Bauch heraus verbreitete, sekundenschnelle Pseudo-Wahlanalyse der Mainstream-Medien, um die CSU und andere Parteien wieder total Brüssel-hörig zu machen. Seht ihr, wer Brüssel nicht mag, wird nicht gewählt!

Bin kein Bayern-Kenner und habe den Wahlkampf dort nicht verfolgt. Fest steht, daß die CSU der AfD Wind aus den Segeln nehmen wollte, vielleicht zu billig, zu durchsichtig! Aber es kann genauso gut sein, daß die CSU als EU-Schoßhündchen noch mehr Stimmen verloren hätte! Auf diese Idee kommt natürlich auch die FAZ keine Sekunde!