Oberndorf: Christlicher Flüchtling abgeschoben

abschiebungWie der bestens desinformierte Prof. Dr. Harald Suermann, u.a. Direktor des Internationalen Katholischen Missionswerks in Aachen, auf einer Veranstaltung im November 2013 in Bonn auf eine entsprechende Frage antwortete, „kommen aus Syrien nur christliche Flüchtlinge, Salafisten werden aussortiert!“ Das ist natürlich großer Blödsinn, denn bei Kriegsflüchtlingen aus Syrien und anderen islamischen Ländern wird nicht nach der Religion gefragt. Kommen kann jeder, egal ob Christ oder Salafist. Bleiben können in der Regel die Korangläubigen, Christen werden schon mal abgeschoben, wie jetzt ein tragischer Fall aus Oberndorf in Baden-Württemberg zeigt.

(Von Verena B., Bonn)

Einer Meldung des Main-Echo-Online-Dienstes ist zu entnehmen:

Trotz großen friedlichen Einsatzes konnten Gläubige in Bischbrunn-Oberndorf die Abschiebung eines Iraners und dessen Sohn nicht verhindern.

Die beiden wurden am Montagmorgen von der Polizei abgeholt und nach Österreich abgeschoben. Seit Dezember 2013 lebten sie in Oberndorf. „Wir werden über das Internet Kontakt halten“, versprach Ortspfarrer Alexander Eckert, der engagiert für Asylbewerber eintritt. Bischof Hofmann hatte dem Vater, der wie sein Sohn Christ ist und wegen seines Glaubens in der Heimat verfolgt wird, am Gründonnerstag im Kiliansdom die Füße gewaschen.

Insbesondere die Korangläubigen legen großen Wert darauf, dass es bei der Asylgewährung politisch Verfolgter aus islamischen Ländern nicht maßgeblich ist, ob es sich um einen Christen handelt, der im islamischen Land verfolgt wird, oder um einen Mohammedaner, der vor dem Krieg flüchtet. Das zeigte sich sehr deutlich auf einer weiteren Veranstaltung in Bonn im September 2013, als sich zwei „Südländer“ beim SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber empört darüber beschwerten, dass Christen bei der Asylgewährung offenbar bevorzugt behandelt würden. Die gottlosen Podiumsteilnehmer versprachen daraufhin, sich dafür einzusetzen, dass Christen keine Vorzugsbehandlung bei der Asylgewährung erhalten.

Wie PI aus gut unterrichteter Quelle weiß, schmuggeln sich Korangläubige gerne auch als angebliche Christen getarnt unter die Asylsuchenden, werden dann aber in den christlichen Kirchen der aufnehmenden Städte nicht gesehen, während im Flüchtlingsheim gewisse Anzeichen darauf schließen lassen, dass es sich um gläubige Moslems handelt, die mit dem Christentum bekanntlich nichts, aber auch gar nichts am Hut haben!

Dass verfolgte Christen aus islamischen Ländern abgeschoben werden, demokratiefeindliche Korangläubige aber bleiben dürfen, ist ein Skandal, den die Kirchen nicht dulden dürfen. Wo bleibt ihr Aufschrei?