Die Alternative für Deutschland scheint noch längst nicht am Zenit ihrer Beliebtheit angelangt. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA hat die neugegründete Partei ein Wählerpotential von 22 Prozent und könnte mittelfristig der Union mehr als gefährlich werden.

Focus berichtet:

[…]

Unter denen, die sich vorstellen könnten die AfD zu wählen, sind mehrheitlich Männer – 58 Prozent. Vor allem Unions-Wähler sind anfällig für die Politik von Bernd Lucke und seinen Mitstreitern. 28 Prozent derer, die zum Potential der AFD gehören, würde auch CDU und CSU wählen. 23 Prozent kommen aus den Reihen der Nichtwähler.

Blickt man auf die Wertebindung, die vor allem mit Blick auf die Anhänger der Union immer wieder als Kriterium zugrunde gelegt wird, so sind unter den potentiellen AfD-Wählern 48 Prozent konfessionslos, 21 Prozent katholisch und 19 Prozent evangelisch. Dreiviertel der maximal möglichen AfD-Wähler, nämlich 67 Prozent, verfügen über ein Haushaltsnettoeinkommen zwischen 1000 und 4000 Euro.

INSA-Chef Hermann Binkert sagt dazu: „Die AfD hat inzwischen eine Wählerschaft, die ihr den Sprung in die Parlamente sichert und ein Potenzial, das zweistellige Ergebnisse möglich macht. „Gleichgültig, für welche Strategie im Umgang mit der AfD sich die Union letztlich entscheide – ignorieren oder attackieren -, sie könne nur verlieren. „Verschüttete Milch holt man nicht wieder zurück.“

Da hat der INSA-Chef recht. Der von Volker Kauder kürzlich ausgerufene „Talkshow-Boykott“ verdeutlicht, wie nervös die Union mittlerweile ist. Viele frühere CDU-Wähler können mit dem extremen Linksschwenk der Merkel-Partei nichts mehr anfangen. Die AfD sollte dieses große Potential mit einem konsequent konservativ-bürgerlichen Kurs nutzen.

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146 KOMMENTARE

  1. Mein Gott. Ich würde sofort eine Flasche Champagner aufmachen, wenn das passieren würde.

    Aber leider geschieht das nicht.

    Gestern wieder ein nettes Gespräch mit unseren Gutmenschen gehabt.
    Ich erzählte über PI.
    Sie kannten die Seite nicht.

    Ich erklärte was diese Seite tut, kein Interesse.

    Alles ist doch schön in Buntland.

  2. Und dann findet eine Mutation statt und Lucke sieht aus wie Merkel….. 🙂 Im Ernst: Hoffnung macht nur die Jugend der AfD, die haben den nötigen Biß. Die „Alt“ – Partei, Kennzeichen chronische Distanzitis,kann mich mal.Außerdem sollte man bei den ganzen
    “ Meinungsforschern “ extrem mißtrauisch sein. Die liefern nur das, was gewünscht wird und wenn so was in dem Schmierblatt Locus steht gehen bei mir alle Warnlampen an.

  3. Bitte keine Lobeshymnen über die AfD.
    Schaut euch an, welche Vögel die in den eigenen Reihen sitzen haben.
    Für mich absolut keine Alternative.

  4. Wenn…wenn….

    An den Früchten (Wahlergebnissen) wirst du sie erkennen.

    Bisher nicht viel „Glück“ gehabt.

  5. Das Foto oben spricht Bände.

    Die AfD Tochter der CDU. Zutrauen würde ich es Erika.

  6. Unter Kohl wurde die Adenauer-CDU zur SPD und unter Merkel dann über die Fukushima-Grünphase zur neudeutschen SED.

    Da tut sich ein mächtiges Vakuum auf für konservative Vernunftbürger mit Steuerzahlerhintergrund und das wird die AfD nun füllen!

    Merkel hat es vermackelt, der Andenpakt ist entmannt und UvdL wird im Bendlerblock verheizt…

  7. #1 Schmutzfink

    Geb ihnen unwiderlegbare Fakten: Koranverse. Verbunden mit der Frage, was hälst du davon?

    Aber Vorsicht – Manche werden aggressiv nach dem Motto „Zerstör mir meine Illusionen nicht.“ Die Ankunft in der Realität kann ja so brutal sein.

  8. Gähn… Das Br-deutsche Michel schläft doch so schön, Derweil Mutti hält wache.

    Die aktuelle AfD muss noch an der Farbe grün arbeiten°, dann passt das dem Br-deutschen Steuervieh, dann sind sie wählbar. Wetten?

    °) Die „ideologiefreie ‚Energiewende'“ ist ja schon vom Tisch. Bin mal gespannt wann sie uns die „Engergiesparlampe“ als ‚ist gut für Umwelt, wischt du?‘ verkaufen wollen.

  9. Bei der nächsten Bundeswahl wird es vermutlich keine AfD mehr geben. Die haben sich bis dahin selbst zuerlegt wie auch die von linken unterwanderte Piratenpartei.

  10. Weder Merkel noch Lucke haben irgendein Rezept, den bald kommenden kompletten Zusammenbruch zu vermeiden, da sie beide in der bankrotten EUdSSR bleiben wollen. Ich wage mal die Vorraussage, daß die herrschenden Regime in Europa bald hinweggefegt werden.Dabei wird es im benachbarten Ausland losgehen, der Doofdeutsche ist da ja zu blöd zu.

  11. Solche Beiträge von sogenannten Meinungsforschungsinstituten gehen meist an der Wirklichkeit vorbei und sind nicht selten Wunschdenken.

  12. Demnach nimmt die AfD jetzt die Rolle ein, die Mutti ihr zugedacht hat: neue FDP, Sammelbecken für enttäuschte Konservative, mittelfristig Mehrheitsbeschaffer für die CDU. Die will ja „jünger, weiblicher und bunter“ werden – also bei den Grünen und der SPD wildern.
    Mal davon abgesehen, daß Mutti mittlerweile völlig moralbefreit zu sein scheint, kann man hoffen, daß auf diese Weise die AfD früher als gedacht zu etwas bundespolitischem Einfluß gelangt.

  13. OT

    „WIDERLICHER KRIEGSHETZER“
    5 Gründe, warum die Linken Gauck so hassen

    Berlin – „Widerlicher Kriegshetzer“, „Nato-Nagelbomben-Repräsentant“ – die Linke überzieht Bundespräsident Joachim Gauck (74) mit immer neuen Schmähungen. Angebliche Begründung: Gaucks Forderung, mehr Verantwortung zu übernehmen, „den Einsatz militärischer Mittel nicht von vornherein zu verwerfen“. Doch die wahren Gründe für die maßlose Kritik liegen tiefer.

    ? Die Gauck-Kritik garantiert Aufmerksamkeit.
    In GroKo-Zeiten ist das eine wertvolle Währung. Die Linke spielt sich als Anti-Kriegspartei auf – und als Regierungskritiker. Denn: Wer gegen Gauck hetzt, kritisiert indirekt auch diejenigen, die ihn ins Amt gebracht haben: Union und SPD.

    ? Mit Gauck-Kritik bringen die Linken ihre Konkurrenten von den Grünen in die Zwickmühle.
    Denn: Wenn die Grünen dagegen halten, verraten sie ihre eigenen Wurzeln. Zur Erinnerung: Es war Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin, der 2010 Ex-Bundespräsident Horst Köhler vorwarf, „Kanonenbootpolitik“ zu betreiben, als dieser den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan mit wirtschaftlichen Interessen rechtfertigte. Köhler trat zurück und die Grünen müssen jetzt rechtfertigten, warum sie Gauck nicht auf dieselbe Art kritisieren wie einst Köhler. Grünen-Chef Cem Özdemir zu BILD: „Wir Grünen unterscheiden nicht, von wem eine Menschenrechtsverletzung begangen wird. Wir stehen immer aufseiten der Menschenrechte. Bei der Linken ist das fraglich. Wenn die Linke einen Wladimir Putin unterstützt, offenbart sie ihre doppelten Standards.“

    http://www.bild.de/politik/inland/gauck-joachim/fuenf-gruende-warum-die-linken-ihn-hassen-36557424.bild.html, Bild Zeitung, 27.06.2014

  14. Nee, es gibt bald immer mehr CDU-AfD-Fraktionsgemeinschaften wie im Kreis Elbe-Elster (Brandenburg).
    #2 Bonn (27. Jun 2014 10:22)

    Und was wollen Sie uns damit sagen? Ist schon klar: AfD und CDU nähern sich einander an und werden bald ein ununterscheidbarer Haufen, oder was in dieser Richtung, ist zu vermuten.

    Blödsinn! Von solchen Bündnissen kann nur die AfD profitieren: Die CDU macht sie hoffähig, und die Hemmschwelle des AfD-affinen Segments der CDU-Klientel, das Kreuz gleich bei der AfD zu machen, sinkt. Bei den SPD-Koalitionen mit den Grünen lief es seit den 80ern auch darauf hinaus, daß die Grünen immer stärker wurden und seit 1998 sogar die Bundespolitik maßgeblich mitbestimmten!

  15. Stell Dir vor es ist Wahl und keiner wählt CDU-usw! Eine breite Wählerbasis würde Herrn Lucke befähigen, seine Politik (gegen deutschlandfeindliches Europa) alleine durchzusetzen. Wenig Wähler zwingen ihn zu Kompromissen. Also, wer Steuern zahlt und die nicht in der EU „verpuffen“ lassen will – AfD wählen. Es ist aber damit zu rechnen, das Frau Merkel ihr Fähnchen sowas von schnell in den Wind hängen wird, wie beim „Atomausstieg“. Nicht täuschen lassen!

    Und ansonsten keine Sorge: Der Lucke schafft den Euro nicht bedingungslos ab. Und es bleiben genug sture Alt-Wähler übrig.

  16. #15 Eurabier

    Wenn Du Ramadanremdemi möchtest, komm nach Mannheim:

    http://ramadan2014.de

    Das Gelände ist durch Kurdenkrawalle multikulturell erprobt…

    Übrigens wurden auch dieses Mal die Anwohner nicht informiert, die unter dem bunten Spass zu leiden haben.

  17. Je mehr sich die Merkel als Kommunistin outet, desto mehr CDU/CSU-Wähler werden die AfD wählen. Und das ist gut so. Sozialisten haben so oft versagt, dass es eigentlich ein Wunder ist, dass die immer noch gewählt werden.

  18. Ich könnte(!) mir auch vorstellen Formel 1 Weltmeister zu werden, oder zum Mond zu fliegen.
    Beides wird wohl niemals eintreffen.
    Und so sind auch diese 22% zu sehen – vorstellen kann man sich viel, ob man es dann tut ist eine ganz andere Sache.
    Die AfD wird wohl niemals 10% unterschreiten. Es wird der AfD wie der Piratenpartei ergehen – sie wird in der Versenkung verschwinden und sogar die Gründe sind sehr ähnlich.
    Intern total zerstritten, kein stringentes Parteiprogramm und das was man fordert schreckt den Großteil der Menschen einfach ab.

  19. #17 Vielfalt (27. Jun 2014 10:51)

    Wie kommen die eigentlich alle immer so leicht an Schusswaffen?

    Kein Migrant mit Schusswaffe ist illegal!
    Credo von Bündnis90/Grüne

  20. Nachtrag zu # 16:

    Aber egal, ob es nun solche Elbe-Elster-Techtelmechtel gibt oder nicht, die CDU kann sich drehen oder wenden, wie sie will, der Aufstieg der AfD ist unaufhaltsam, wie es im Moment aussieht. Wie schreibt der FOCUS doch so schön:

    Gleichgültig, für welche Strategie im Umgang mit der AfD sich die Union letztlich entscheide – ignorieren oder attackieren -, sie könne nur verlieren.

    Das ist übrigens die Definition von „Tragödie“ im engeren Sinne: Man kann machen, was man will, man kann nach vorn, hinten, rechts, links, oben oder unten gehen – das Verhängnis ist unausweichlich. :mrgreen:

  21. Henkel (AfD) wird uns retten. Er war ja schon maßgeblich an der Einführung des EURO beteiltigt, und sprach sich schon damals gegen Volksabstimmung aus.

    Ihr Deutschen lernt es nicht. Die AfD wurde gegründet, um die echte Opposition zu verhindern.

  22. „Dreiviertel der maximal möglichen AfD-Wähler, nämlich 67 Prozent, verfügen über ein Haushaltsnettoeinkommen zwischen 1000 und 4000 Euro“.

    ——————-

    Welchen Aussagewert hat denn dieser Satz?
    In diesem relativ breiten Einkommenssegment werden halt die meißten Wähler liegen, ganz egal für welche Partei sie stimmen.
    Außerdem sind bei mir 67 % ca. zwei Drittel und nicht drei Viertel.
    Ein bißchen mehr Qualität würde manchem Beitrag nicht schaden.

  23. Viel lieber wäre mir, wenn ein Großteil Nichtwähler reaktiviert würden. Denn auch wenn ich die Union nicht mag, sogar verachte, bleibt der Stimmanteil gegenüber dem tiefroten Pöbel von SPD, über Grüne bis Linkspartei sonst nämlich gleichgroß, wenn man nur bestehende Stimmen abgreift und sozusagen im pseudorechten Lager lediglich umverteilt.

  24. Die Jugend ist leider desinteressiert! Oma und Opa gehen weiterhin CDU oder jetzt auch AfD wählen , aber nicht deren Enkel.

  25. #17 Vielfalt
    Wie kommen die eigentlich alle immer so leicht an Schusswaffen?
    —————————————
    Sportschützen sind es sicher nicht.
    In meinem Verein habe ich solche Typen jedenfalls noch nicht gesehen.
    Würde denen wohl auch zu lange dauern.
    1 Jahr Mitgliedschaft, Sachkundeprüfung, Bedürfnisnachweis e.t.c.

    Bei den Jägern ähnliches Procedere.

    Ich würde mich jetzt echt mal ganz weit aus dem Fenster lehnen und vermuten dass besagte Waffen illegal sind.

    Aber ich bin sicher dass die Grünen alles tun werden um die Waffengesetze noch unerträglicher zu machen um genau diese Leute zu entwaffnen *LOL*

  26. Außerdem wer in die Falle von der Alternative für Deutschland tappt, ist selbst Schuld.

    Wenn das deutsche Volk glaubt, dass die Alternative für Deutschland (AfD) auf seiner Seite ist, täuscht es sich gewaltig.

    Die AfD ist in erster Linie eine ultraliberale Partei, die das Volk mit völkischen Akzenten ködert.

    Über das Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) zum Beispiel hält sich die AfD bedeckt.

    Sie verlangt lediglich nur Reförmchen, um den Eindruck zu erwecken, dass sie dagegen ist.

    Die AfD ist im Ganzen nur eine Halbe Sache.

  27. In einem Brief an den Sozialdemokraten beschwerte sich Bernd Lucke, der Neu-Abgeordnete der AfD, über die Einladungsschreiben zu einem Festakt vor der Eröffnung des Parlaments.
    Diese seien nur in französischer und englischer Sprache abgefasst, bemängelt der Vorsitzende der Partei, die mit dem Slogan „Mut zu Deutschland“ wirbt. In dem Brief Luckes, der unserer Zeitung vorliegt, heißt es: „Ich weiß, dass es als politisch inkorrekt gilt, sich für die Verwendung des Deutschen einzusetzen, aber ein Politiker, der Rückgrat hat, sollte dennoch das vertreten, was er für richtig hält. Und richtig ist es, Deutsch als eine der bedeutendsten Kultur- und Verkehrssprachen Europas bei zeremoniellen Anlässen auch angemessen zu würdigen.“
    Lucke fügte in dem Schreiben an, dass es ihm „keineswegs“ um „nationales Dominanzstreben“ gehe. Er fände es nur angemessen, wenn man die Einladung „jedem Abgeordneten in seiner Muttersprache zukommen lassen“ würde. Übersetzer gebe es ja schließlich bei der EU genug.
    Zudem erklärte der AfD-Chef, dass er „anregen“ wolle, am Vorabend der Parlamentseröffnung nicht nur die EU-Fahne, sondern auch die Flaggen aller 28 Mitgliedsstaaten zu hissen. Dies würde die „freie Selbstbestimmung“ der Nationalstaaten betonen, in der sie sich zusammengefunden hätten in der Union.

    http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/AfD-Chef-Lucke-will-nur-auf-Deutsch-eingeladen-werden-1654317279

  28. #20 Vielfalt (27. Jun 2014 10:51)

    Muss mich selber korrigieren, er hat den Sohn seines Vermieters erschossen, also evtl. wieder ein Mord an einem deutschen, wobei in Marxloh … könnte unter seines gleichen gewesen sein

  29. OT

    Prozess um Kölner Zentralmoschee:
    Millionen-Forderungen im Baumängel-Streit

    Zwei Millionen Euro Werklohn fordert die Baufirma Nuha von der Ditib. Die Bauherrin der Kölner Zentralmoschee verweigerte die Zahlung wegen angeblicher Baumängel. Im Berufungsverfahren hat das Oberlandesgericht am Mittwoch (25.06.2014) einen Hinweisbeschluss verkündet.

    http://www1.wdr.de/themen/panorama/moschee-koeln-berufung100.html

  30. #24 FW

    Bitte genau lesen:

    sind bei mir 67 % ca. zwei Drittel und nicht drei Viertel.

    Die Angaben sind aus dem FOCUS.

  31. Der größtete Teil der Wahlverweigerer rekrutiert sich aus dem rechts konservativen Kreis.
    Also einer Klientel die die neue SED meidet wie der Teufel das Weihwasser.Statt dessen angelt man lieber nach neuen Wählern im Kreise von Homos und muslimischen Landnehmern.
    Das diese Rechnung nicht aufgehen wird beweist vor allem eine immer aufdringlicher daherkommende Propaganda der SED Idiologen.
    Die Quelle aus der die AFD gepeist wird sind jene Menschen,die sich ihren gesunden Menschenvestand bewahrt haben , in der Lage sind zwichen platt daherkommenden Lügen und realem Sachverstand zu unterscheiden .

  32. #20 Vielfalt

    Wie kommen die eigentlich alle immer so leicht an Schusswaffen?

    Die haben sie schon im Gepäck, wenn sie einreisen und Asyl beantragen.
    Das sind bestimmt die Albaner, die in den 1990er Jahren vor Angst nach Deutschland geflüchtet sind und jetzt auf dicke Hose machen.

    Man könnte ja von einem pöhsen Nazi bedroht werden.

  33. #18   Eurabier (27. Jun 2014 10:46)  

    #12 Gast100100 (27. Jun 2014 10:40)

    Ja schon Remmi-Demmi am Ramadan?
    ————-
    Wie wär’s mit „Ramademmi“ ? 😉

  34. @ #1 Schmutzfink

    Kenne ich genauso. PI kennt kaum jemand. Vielleicht mal reingeguckt, aber irgendwie doch nicht an dauerhafter Aufklärung interessiert.
    Erschreckend, wie viele Münchner noch nie was von Stürzenberger oder dem Moschee-Vorhaben gehört haben (lesen aber fleißig die SZ und halten sich für umfassend gebildet).
    Ich habe es aufgegeben, die Leute überzeugen zu wollen. Die Scheuklappen, sich mit etwas zu befassen, was vom vermeintlichen Mainstream als RECHTS diffamiert wurde, sind zu groß. Sie müssen es erst selbst herausfinden. Möglicherweise schmerzhaft in Form von Einbruch, Handy-Raub, Vergewaltigung o.ä.
    Sie befinden sich noch in ihrer rosa Wolke, glauben, wir hätten in D keine ernsthaften Probleme, würden nur „auf hohem Niveau jammern“ etc.
    Das Erwachen kommt schon noch. Ob die AfD dabei eine Rolle spielt, geschweige denn, Lösungen parat hat, bezweifle ich aber schwer.

    Erst wenn alle Spielplätze von Zigeunern belagert und vermüllt sind, das Auto von der Antifa abgefackelt wurde, die eigenen Kinder mit blauen Augen von der Schule nach Hause kommen, die Wohnung leergeräumt ist und die Polizei nur mit den Schultern zuckt, DANN werden sie sehen (vielleicht auch verstehen), dass linke Politik nicht zu Frieden, sondern Bürgerkrieg führt…

  35. Manche Kommentare sind echt blödsinnig. Realistisch ist: Solange es keine andere echte Alternative gibt, haben wir nur zwei Möglichkeiten. 1. Hinsetzen und von einer schönen Zukunft träumen. 2. AfD wählen und zumindest versuchen, was zu ändern.

    Und wer meint, dass alles auf einen Schlag geändert werden kann, sollte sich 1.) hinsetzen und weiterhin träumen.

  36. #19 Biloxi

    Blödsinn! Von solchen Bündnissen kann nur die AfD profitieren: Die CDU macht sie hoffähig, und die Hemmschwelle des AfD-affinen Segments der CDU-Klientel, das Kreuz gleich bei der AfD zu machen, sinkt.

    Bislang ist noch jede Kleinpartei, die von der CDU umarmt wurde, am Ende der politische Verlierer gewesen. Jüngstes Beispiel ist die FDP, ein früheres die Schill-Partei in Hamburg.
    Was die AfD durch diese Strategie bei der CDU-Klientel gewinnt, verliert sie bei den Protestwählern. Denn die wollen klare Kante und keine Wischi-Waschi-Positionen.

    Bei den SPD-Koalitionen mit den Grünen lief es seit den 80ern auch darauf hinaus, daß die Grünen immer stärker wurden und seit 1998 sogar die Bundespolitik maßgeblich mitbestimmten!

    Bevor die Grünen sich auf Koalitionen mit der SPD einließen (erstmals in Hessen 1985-1987), profilierten sie sich zunächst mehrere Jahre als eine Anti-Establishment-Partei und bauten sich so einen festen Wählerstamm auf. Die AfD dagegen kann es offenbar gar nicht abwarten und geht schon ein Jahr nach ihrer Gründung Bündnisse mit der Union ein. Spitzenfunktionäre wie Lucke und Gauland träumen sogar öffentlich von Koalitionen mit den Altparteien auf Landes- und Bundesebene. Diese Anbiederei wird bei vielen Wählern nicht auf Gegenliebe stoßen.

    Außerdem stimmt es nicht, daß die Grünen seit den achtziger Jahren immer stärker wurden. Bei der Wahl 1990 flog die Partei aus dem Bundestag und brauchte danach einige Jahre, um sich politisch zu regenerieren.

  37. OT: ich habe jetzt schon wieder etwas gelesen das mir die Lust auf mein Mittagessen verdorben hat.

    Der Terror-Staat Qatar will eine riesige Stierkampf-Arena in Barcelona in eine riesige Moschee verwandeln, die bis zu 50.000 Leute aufnehmen kann.

    Anscheinend hat der Stadtrat von Barcelona dem Verkauf der Stierarena an Qatar bereits zugestimmt. Bei einem Angebot von 2200 Millionen € wurde der Stadtrat schwach.

    2020 sollen dei Arbeiten beginnen und diese Moschee wäre dann die grösste Moschee in ganz Europa!

    Wie man sieht schreitet die Islamesierung unseres Heimatkontinents ungehindert vorwärts.

  38. ot

    jetzt wird ja rumgejammert und verbreitet ,dass sich Fluechtlingskinder, die uebrigends in Hotels untergebracht sind, angeblich so hungern muessen, dass sie sich essen aus dem Muellcontainer holen muessen.

    Die werden doch von Caritas und co verkoestigt. Dafuer gibts Millionengelder! Wo bleibt denn da das Geld?

    Aus dem Artikel ,den ich unten verlinke:

    Weitere Recherchen ergaben: Sie stammen aus einer Flüchtlingsfamilie, die momentan in einem Kalker Hotel untergebracht ist. Dorthin wurden sie wieder zurückgebracht.

    Lorscheid: „Dieser und auch anderen Familien bleibt zu wenig zum Leben übrig. Deshalb müssen die Kinder sich auf die Suche nach Essen machen.“

    http://www.express.de/koeln/mitten-in-koeln–hunger–hier-suchen-kinder-nach-essen,2856,27613620.html

  39. #20 Vielfalt (27. Jun 2014 10:51)
    Doppelte Schusswaffenbereicherung gestern:

    Inhaber einer “türkischen Bäckerei” erschießt seinen Sohn in Duisburg:

    http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/mord/hinrichtung-auf-offener-strasse-36564138.bild.html

    Albaner schießt einem anderen Albaner zwei mal in den Bauch:

    http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/schiesserei/schiesserei-im-ruhrgebiet-36562318.bild.html

    Wie kommen die eigentlich alle immer so leicht an Schusswaffen?
    ———————–
    Ganz einfach: Frankfurter Hauptbahnhof. Oder sie hatten sie schon (die Waffen) und sind nicht so unterwürfig und verblödet, diese aus Angst vor „Strafe“ auf Befehl dahergelaufener „Poltiker“ gehorsam abzugeben und so zum wehrlosen Opfer zu werden…

  40. #30 Ash (27. Jun 2014 11:09)
    #17 Vielfalt
    Ein tolles Deutsch haben die Schreiberlinge bei BILD (ein Schmierblatt):
    http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/mord/hinrichtung-auf-offener-strasse-36564138.bild.html
    Auf den Fahrer ist am Steuer seines Autos mit mehreren Kopfschüssen geschossen worden!

    Wie geht das, mit Kopfschüssen schießen? Bild macht’s möglich.

    Der Begriff Hinrichtung ist genauso fehl am Platze. Im Falle einer Hinrichtung liegt ein Gerichtsbeschluss vor. Vielleicht einer aus Ouagadougou, aber es braucht ein Gerichtsurteil. Das hier ist schlicht und einfach Mord, keine Hinrichtung.

  41. „Viele frühere CDU-Wähler können mit dem extremen Linksschwenk der Merkel-Partei nichts mehr anfangen.“

    Vor allem Merkels links-grüne chaotische Zuwanderungspolitik kann kaum noch ein CDU-Wähler nachvollziehen.
    Die AfD hat zumindest Vorstellungen, wie eine vernünftige Zuwanderungspolitik gestaltet werden sollte.

  42. @ #46 Amanda Dorothea (27. Jun 2014 11:33)

    Auch nach Berlin kommen seit Jahren mehr „Flüchtlinge“ nach Berlin als erwartet. Sozialsenator Mario Czaja (CDU) braucht dringend neue Unterkünfte. Jetzt verhandelt er nicht nur mit Kirchen und Verbänden, sondern auch mit Banken, die dürften sich aber ganz geschmeidig vor diesem Verlustgeschäft drücken.

    Das schwule Berlin ist vollgestopft mit Armutsflüchtlingen und hat schlicht keine Quartiere mehr. Dies bestätigte am 23. Juni 2014 Sozialsenator Mario Czaja, der auch zugab, daß alle „Flüchtlingsheime“ in der Stadt überbelegt seien.

    Czaja führte aus, daß alle Prognosen des Bundes und „unabhängiger Experten“ sich als falsch erwiesen hätten. Seit 2012 seien viel mehr Menschen nach Deutschland geflohen als erwartet. Weil es entweder an geeigneten Unterkünften mangelt oder am Willen, ein Heim zu betreiben, hat Czaja nun mit der Berliner Sparkasse gesprochen. Banken sollten sich nun an der Finanzierung von Unterkünften beteiligen.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/fluechtlinge-in-berlin-sozialsenator-czaja-sucht-dringend-unterkuenfte/10089122.html

  43. @ #50 Wilhelmine (27. Jun 2014 11:41)

    von A.v.Lepsius23.06.2014 19:59 Uhr

    Brandenburg und
    Mecklenburg-Vorpommern bieten so viele Unterbringungsmöglichkeiten, da stehen ganze Strassenzüge renovierter Wohnungen leer.

    Zum Teil bezahlen die Kommunen diesen Leerstand sogar.

    Es ist mir unbegreiflich, dass wir soziale Probleme, Ghettos etc. in Berlin in Kauf nehmen, anstatt Flüchtlinge im Land zu verteilen.

    Flüchtlinge, woher auch immer, gleichzeitig Armutsmigranten wie zB Sinti und Roma in Berlin, dort auch nur in einigen Stadtbezirken massiert unterzubringen, wird uns bald auf die Füsse fallen. Die Verantwortlichen dafür leben leider nicht mittendrin, sondern sehr ruhig. Eine Ecke mit hoher Politikerdichte ist der Nikolsburger Platz.

    Dort werden Biertrinker auf Parkbänken, Verkäufer von Zeitungen und andere nicht ins Bild passende Personen relativ schnell zum Verlassen des Platzes genötigt. Die Probleme aus dem eigenen Sichtfeld verschieben, das geht auch.

    Die Ansage an hier ankommende Personen muss einfach sein:
    Berlin ist derzeit nicht in der Lage, weitere Leute unterzubringen, human zu versorgen, Anträge schnell genug zu bearbeiten und Arbeit gibt es hier auch nicht.

    Diese Wahrheit ist nicht populär. Aber es ist die Wahrheit.

  44. @ #49 Midsummer (27. Jun 2014 11:40)

    Vernünftige Zuwanderungspolitik nach kanadischem Modell?

    Die kommen auch nach Kanada als Asylanten, so wie hier, damit ungehen sämtliche Zuwanderungs-Anforderungen.

    Zuwanderungsstopp ist die einzige Lösung und Grenzen wieder dicht machen.

  45. #5 von Politikern gehasster Deutscher

    Bitte keine Lobeshymnen über die AfD. Schaut euch an, welche Vögel die in den eigenen Reihen sitzen haben.
    Für mich absolut keine Alternative.

    Es geht nicht darum ob die AfD eine gute Partij ist, es geht nur darum ob die AfD etwas besser ist als die andere Partijen.

  46. Auf alle diese Verschwörungstheorien, die AfD sei von finsteren Mächten nur gegründet worden, um … , gehe ich nicht mehr ein. Habe einfach keine Lust mehr. Das ist hier alles schon bis zum Erbrechen wieder- und wiedergekäut worden. Die einen glauben daran, ich halte es für Blödsinn. So etwas soll ja vorkommen.

    Das gilt auch für die andere Fraktion der AfD-Kritiker, denen die AfD zu lau ist und die lieber gar nichts haben wollen als etwas „Halbes“ Ich finde dagegen, etwas „Halbes“ (mal angenommen, diese Einschätzung trifft überhaupt zu) ist viel, viel besser als gar nichts. – Ende.

    Ach, da sehe ich gerade: Jackson ist auch wieder da. 😉 Lieber Jackson, ich schätze Sie ja durchaus als hartnäckigen, aber höflichen Argumentierer mit viel Hintergrundwissen und in sich schlüssiger Argumentation, aber beim Thema AfD werden wir in diesem Leben nicht mehr zusammenkommen. Müssen wir ja auch nicht. Ich könnte Ihre Erwiderung jetzt wieder Punkt für Punkt zerpflücken, aber, mit Verlaub, ich habe einfach keine Lust mehr.

  47. Nach den Landtagswahlen im Osten, bei der die AfD bestimmt weiter zulegen wird, während die CDU „jünger, weiblicher und bunter“ werden will, hat die AfD eine Riesenchance diese enttäuschten bürgerlich-konservativen Wähler für sich zu gewinnen. Denen passt schon seit langer Zeit die ganze Richtung nicht mehr, besonders beim Thema Europa und ungesteuerter Massenimmigration. Nur Merkel hält die noch zusammen.

    Man muss nur aufpassen daß man sich weder für die eine Seite ( Nazis ) noch für die andere Seite ( FDP-reloaded, Neoliberale ) vereinnamen lässt.

    Den Spagat der AfD und diese ewige Distanziererei geht mir auch mächtig auf den Senkel aber die Mainstream-Medien würden sich noch mehr als zuvor wie die Geier auf das Aas stürzen wenn die AfD sich so positionieren würde wie einige PI-Leser sich das wünschen in ihrem Weltbild.

    Außerdem muss die führende Personalnaldecke der AfD erweitert werden mit „medienerprobten“ Vertretern.
    Der D-Day kommt wenn die Koalition platzt ( und sie wird platzen ! ) und Merkel sich einen neuen Partner suchen muss um zu überleben.Dann müssen konservative CDU – Politiker wie Bosbach, Gauweiler, Erika Steinbach eine Brücke zur AfD bauen.

    Wir haben nicht mehr viel Zeit ! Seht was in den Kindergärten und Grundschulen heranwächst !!!

  48. #49 Midsummer

    Die AfD hat zumindest Vorstellungen, wie eine vernünftige Zuwanderungspolitik gestaltet werden sollte.

    Bislang kann ich bei der AfD keine konkreten Vorstellungen für eine vernünftige Zuwanderungspolitik erkennen. Daß ein Einwanderungsgesetz den Zuzug von Armutsflüchtlingen nicht stoppen kann, ist hier bei PI ja schon wiederholt von Diskussionsteilnehmern herausgearbeitet worden.

  49. @ #3 Der boese Wolf (27. Jun 2014 10:24)

    Überholt die AfD bald die CDU?

    Links?

    Links!!! Das Bild spricht Bände….

  50. # 52 Wilhelmine

    Korrekt.Und genau da kommt von der Anbiederungspartei genau gar nichts.

  51. Da müßte schon ein besonderes Ereignis kommen, um den Merkerl-Wahlverein in Schwierigkeiten zu bringen. Und das wünscht sich eigentlich keiner.

  52. #33Gast100100
    Lucke weist auf den Skandal hin, dass die in der EU am meisten gesprochene Sprache nicht angemessen berücksichtigt wird. Er „regt an“, nicht nur die EU-Fahne zu hissen, sondern auch alle Fahnen der Mitgliedsstaaten. Dies sind doch politische Handlungen mit erheblichem Symbolgehalt. Lassen wir den gewählten AfD-Vertretern doch erst einmal ein wenig Zeit, sich zu beweisen, statt die Alternative kaputt zu reden, bevor sie zeigen kann, was sie in der praktischen Umsetzung ihres Programms tun will.

  53. # 55 gonger

    Und,was soll die AfD an den Zuständen ändern? Will sie die überhaupt ändern? So wie ich das sehe garantiert nicht.Ich hatte auch erst meine Hoffnung auf diese Partei gelegt und sie bei der BT Wahl auch gewählt. Allerdings bin ich von diesem Tripp schnell wieder runter gekommen.

    # 59 Vertrauen

    Es gibt,glaube ich, wichtigere Probleme als irgendwelche Stofflappen am Mast.

  54. #50 Wilhelmine (27. Jun 2014 11:41)

    Auf Jedenfall habe ich diesen Denkanstoss unter NRW live gepostet, weil ja darauf im Artikel keine Antwort oder Nachfrage war, wo die Gelder bleiben. Einer hatte sich zu den Sanktionen geaeussert und da meinte Nrw sat live, dass das nicht so stimme, weil noch Essensgutscheine ausgegeben werden. Da hat aber Jemand darauf geantwortet, dass das nurbei 100 pro Sanktion gilt, aber nicht bei 30 oder 60 und das man da dann trotzdem hungert,weil das sowieso zu knapp berechnet ist. Die haben doch alle garkeine Ahnung die Journalie,oder sie will es nicht,bzw darf es nicht, weil es sonst grossen Unmut in der Bevoelkerung gaebe.

    Ich will ja nichts unterstellen,aber mich wuerde es nicht wundern, wenn es gesponsert bei caritas und co waere-um noch mehr Spendengelder einzuheimsen. Das diese Person dann Essen runterbringt ist ja wohl klar- aber eventuel hat man vorher praepariert- bisschen Taschengeld fuer diese Aktion. Ich glaube denen garnichts mehr.
    Schliesslich werden „Fluechtlinge“ mehr als genug verkoestigt und gepambert! – im Gegensatz zu Autochthonen!

  55. #55 gonger

    Den Spagat der AfD und diese ewige Distanziererei geht mir auch mächtig auf den Senkel aber die Mainstream-Medien würden sich noch mehr als zuvor wie die Geier auf das Aas stürzen wenn die AfD sich so positionieren würde wie einige PI-Leser sich das wünschen in ihrem Weltbild.

    Ihre implizit vertretende These, die AfD würde sich nur aus taktischen Gründen von rechten Parteien im In- und Ausland distanzieren und politisch moderate Positionen vertreten, teile ich nicht. Zumindest die Führungsriege der AfD agiert nicht taktisch. Wenn beispielsweise Bernd Lucke sagt, daß Deutschland ein Einwanderungsland sei und das deutsche Asylrecht vor Jahren zu stark eingeschränkt wurde, dann ist das kein Taktieren, sondern Ausdruck seiner tatsächlichen politischen Überzeugungen (die ich und viele andere hier bei PI nicht teilen).

    Die AfD ist nun einmal keine konservative Partei, darauf hat Lucke bereits wiederholt hingewiesen. Deshalb sollte man die AfD auch nicht krampfhaft als einen politischen Hoffnungsträger für die demokratische Rechte in Deutschland idealisieren, obwohl die inhaltlichen Positionen der Partei das gar nicht hergeben.

  56. Ich habe von ganz unten (Wahlkampfhelfer) bis ganz oben (B. Lucke) einige aus der AfD kennengelernt.Das sind keine, die von unten kommend mal schnell irgendwelche Parteiämter ergattern wollen; die meisten haben sehr angesehen und lukrative Berufe.Bin sofort nach Entdeckung der AfD Mitglied geworden.Es gibt zu den desaströsen Entwicklungen momentan absolut nur die AfD als Abhilfe:Jede Partei, die deutlichere Töne anschlagen würde hätte wegen pc nicht die geringste Chance.Bereits Lucke + Co. wurden und werden in die rechte Ecke gestellt.In F oder GB können die deutlicher werden, hierzulande noch lange nicht.
    Ich versteh das Gemecker an der AfD nicht; meine Vermutung ist, daß dahinter radikale Ansichten stehen.Damit kommt man nicht weit; in keinem Fall.

  57. #51 Wilhelmine (27. Jun 2014 11:45)

    Sehr gut und das muesste jedes Kleinkind begreifen. Allerdings wird da sicher auch „Nazi“ gebruellt,obwohl ja garnicht ein Stopp der Welle verlangt wurde ,sondern auf offensichtliche Probleme aufmerksam gemacht wurde, auch zurVerteilungsfrage.

  58. # 63 deutscherJohannes

    Alles was außerhalb der AfD Welt ist, ist also
    „radikal“. Dann bin ich eben „radikal“ , auch egal.

  59. #60 Zwiedenk
    „Es gibt, glaube ich, wichtigere Probleme als irgendwelche Stofflappen am Mast.“
    Es geht um die Zentralfrage Bundesstaat Europa oder Staatenbund.

  60. #3 Der boese Wolf (27. Jun 2014 10:24)

    Überholt die AfD bald die CDU?

    Links?

    ————————————–

    Ja, das war auch mein erster Gedanke.
    Die AfD ist alles, nur keine konservative, nationale Kraft!

  61. @ #69 deutscherJohannes (27. Jun 2014 12:22)

    Die Zustände sind aber so schlimm, dass man mit einem Zwitterkurs wie die AfD ihn betreibt nicht viel bewirken wird, außer Ablenkung.

    Aber bitte, glaubt nur weiterhin an die AfD, Ihr werdet bald aufwachen.

  62. OT Ist bald Ramadan?

    Hösbach: Joggerin schlägt Vergewaltiger in die Flucht

    Folgende Täterbeschreibung liegt der Polizei vor: Der Unbekannte ist 30 bis 40 Jahre alt, zirka 1,75 Meter groß, hat eine normale Figur und schwarze Stoppelhaare. Er trug ein weißes T-Shirt, eine dunkle Jogginghose und Laufschuhe.

    Der Mann sprach deutsch mit ausländischem Akzent.

    Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat inzwischen die Ermittlungen übernommen.

    http://vorsprung-online.de/index.php/hessen/aktuelles-aus-hessen/unterfranken-bayern/40546-hoesbach-joggerin-schlaegt-vergewaltiger-in-die-flucht.html

  63. @ #67 Amanda Dorothea (27. Jun 2014 12:19)

    Vorher kam auf RTL ein Tränenbericht über die hungernden Kinder von Köln.

  64. # 72 Vertrauen

    Die Frage ist schon längst entschieden.Das Endziel ist die Neuauflage der UdSSR, ein dikatorischer Zentralstaat.Und was tut Lucke dafür um das zu verhindern? Distanzieren.

  65. 76 Wilhelmine (27. Jun 2014 12:45)

    AHA!-also doch ne geplante Aktion ,um mehr Gelder rauszupressen und mehr Verstaendnis zu bekommen!

    Leider hagen die Leute aber auch zu wenig nach!

    Ich bin fast sicher- denn so laeuft das bei RTL oft- dass diese Kinder wahrscheinlich paar Euro in die Hand gedrueckt bekamen ,um so ein Schmierenstueck aufzufuehren!

    Es ist alles so dreckig- unertragbar nurnoch!

  66. In der Politik läufts idR. immer gleich ab. Vor der Wahl werden kantige Sprüche nach mehr Frieden, Freiheit, Bürgerrechten und weniger Steuern und weniger Bürokratie abgegeben. Und wenige Wochen nach der Wahl ins Amt bekommt man Reden, die mehr Wehrhaftigkeit, mehr staatliche Kontrolle, mehr Gesetze, mehr Regulierung und das Schließen von Steuerlöchern anpreisen.

    Das gilt für alle Politikrichtungen, egal ob ein linker Obama oder ein konservativ-freiheitlicher Gauck was erzählen. Nach der Wahl werden sie alle zu Etatisten. Um weiteren Frusterlebnissen vorzubeugen, mache ich mein Glück nicht mehr von Politikern abhängig. Auch nicht von der vernüftig klingenden AfD.

  67. #61 Jackson

    „Bislang kann ich bei der AfD keine konkreten Vorstellungen für eine vernünftige Zuwanderungspolitik erkennen.“

    Das kanadische Einwanderungsmodell, das die AfD bevorzugt, ist zumindest der Versuch, die Zuwanderung zu regeln. Außerdem spricht sich Lucke im Gegensatz zu Merkel gegen die Zuwanderung in die Sozialsysteme aus.
    Merkel macht eigentlich keine wirkliche Zuwanderungspolitik, sie lässt Alles schleifen bzw. läuft die Asylpolitik unter den politischen Richtlinien der Kanzlerin zur Zeit völlig aus dem Ruder, wie auch zahlreiche Berichte hier bei PI beweisen.

  68. Szenario ( dies wurde auch kürzlich bei SPON diskutiert ) :

    Wenn der aus tiefsten Herzen pro-Europa, asylfreundliche, erzlinke Pop-Sigi und sich die West-Wendehälse von den Linken annähern und die zur Zeit etwas farblosen Grünen ( z.Zt. Problem mit ihrem Führungspersonal ) dazustoßen, werden viele froh sein, daß es mit der AfD eine Möglichkeit gibt den Super-Gau Deutschlands zu verhindern bzw. vorerst aufzuschieben.

    Bei einer links-links-grün Koalition wird hier etwas passieren was weit über das hinausgeht, was zur Zeit in Schweden passiert.
    Wohnungsenteignungen, noch mehr Geld für Europa, Grenzen auf für Alle, evtl. sogar öffentliche Hatz auf Deutsche usw.

    Den AfD – Kritikern gebe ich ja in vielen Punkten recht aber die Ein-Parteien-Themen-Spitterparteien haben niemals den Hauch einer Chance beim deutschen Wähler wie die jüngsten Wahlen bewiesen haben.

    „Schill“ in Hamburg war damals (1999) ein typisches Hamburg-Phänomen, bundesweit nicht übertragbar und die Erfolge der REP’sen und der NPD waren zu einer Zeit als es nur wenig TV und kein Internet gab. Liegt somit Jahrzehnte zurück…

    Sorry, aber PI spiegelt nicht immer die Meinung der deutschen Bevölkerung wieder.
    Die wählt nämlich „Mutti-macht-das-schon“ oder gar nicht.

  69. Ich hoffe das die AFD die CDU überholt.
    (Die AFD könnte der anfang vom ende der CDU sein).
    An dem Tag wo dei AFD bei der Bundestagswahl mehr Stimmen erhält als die CDU werde ich das gesamte Magazin meiner Schrekschuf auf dem Balkon lehr Schiesen.

    Allerdings hoffe ich auch das die AFD nicht ohne Konkorenz im Konservativ Freiheitlichen Lager bleibt.
    Warscheinlich werde ich bei und an dieser Konkurenz arbeiten.

  70. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat sich entschlossen, Solidarität mit jenen zu zeigen, die aufgrund „zivilen Ungehorsams“ bei Blockaden „rechter“ Aktivitäten Sanktionen fürchten müssen.

    Der Beschluss der vorgeblichen Arbeitnehmervertreter hat es in sich – gerade für die AfD. Die Sicherheitsbehörden scheinen indes blind für die Entwicklungen am linksextremen Rand der Gesellschaft.

    http://www.blu-news.org/2014/06/25/dgb-und-antifa-solidaritaet-und-unterstuetzung/

  71. #80 Midsummer

    Das kanadische Einwanderungsmodell, das die AfD bevorzugt, ist zumindest der Versuch, die Zuwanderung zu regeln.

    Ja, aber ein Einwanderungsgesetz kann eben nur die Zuwanderung von (qualifizierten) Arbeitskräften aus Drittstaaten von außerhalb der EU regeln, mehr nicht. Für diese Personengruppe gibt es aber schon die EU-Blue Card. Deshalb erschließt sich mir die AfD-Forderung nach einem Einwanderungsgesetz nicht.

    Außerdem spricht sich Lucke im Gegensatz zu Merkel gegen die Zuwanderung in die Sozialsysteme aus.

    Auch Merkel hat sich (bevorzugt vor Wahlen) gegen Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme ausgesprochen. Das tut im Zweifel sogar die politische Linke (die dann aber gleich auch bestreitet, daß es eine solche Zuwanderung überhaupt gibt). Mehr als schöne Worte sind das aber nicht. Entscheidend ist, wie man das bewerkstelligen will. An solchen Konzepten fehlt es, auch bei der AfD. Im Gegenteil hat Lucke Forderungen nach einer Einschränkung der EU-Personenfreizügigkeit oder des Asylrechts als wichtigste Quellen der Armutszuwanderung nach Deutschland zurückgewiesen.

  72. @Climategate2009 – das machst du alles nachdem du die Deutsche Sprache richtig zu schreiben gelernt hast? In dem kurzen Text satte neun(!) Rechtsschreibfehler unterzubringen ist ja wirklich eine Leistung.
    Die grammatikalischen Unzulänglichkeiten ignorieren wir mal.
    Ich dachte man liegt hier so großen Wert auf die Deutsche Sprache und deren korrekter Anwendung.
    Hätte ein Türke dieses Posting verfasst, wäre das Geschrei groß, dass der erstmal richtig Deutsch lernen soll, bevor er sind an unseren Sozialsystemen bereichert, oder sonst irgendeine schwarz-weiß Pauschalierung.

  73. Was bescheren die etablierten Parteien dem Deutschen Volk (oh Volk darf man nicht sagen, „Volk“ ist ein rassistischer Begriff!): Alle 2 bis drei Minuten ein Wohnungseinbruch, 30 000 angegriffene und teils schwer verletzte Polizisten, die sich nicht angemessen zur Wehr setzen dürfen, Armutszuwanderung en masse, Kuscheljustiz und , und …
    Wie wäre es mit der folgenden Überlegung: In Indien (Bevölkerung 1,25 Milliarden) davon ca 500 Millionen nur 1 $ pro Tag, Elendsverhälnisse überall! (Siehe Wiki) Also 10 Millionen Inder aufnehmen, oder mehr? Afrika jedes Jahr 37 Mill. Bevölkerungszuwachs – also jedes Jahr 1 Mill. davon herein! Ägypten jedes Jahr 1 Mill. mehr, kann die Bevölkerung aus eigenen Mitteln nicht ernähren, also 500 000 herein zu uns? Oder nach Griechenland? Spanien? Italien? Portugal? Frankreich?
    Sorry, so funktioniert das auf Dauer nicht. Die Probleme müssen irgenwann einmal in diesen Ländern selbst gelöst werden, oder es kommt irgendwann trotz Milliarden schwerer Entwicklungshilfen zum Knall. Statt 50 Mill 200 Mill Flüchtlinge etc.
    Einer der besten und berühmtesten Soziologen Deutschlands Max Weber: „Herrschaft beruht auf Zustimmung der Beherrschten.“
    Die etablierten Parteien wundern sich warum in ihren Ländern die Zustimmung zu ihrer Politik schwindet? Oh, vielleicht merken sie es eines Tages? Insbesondere wenn die Arbeiterschaft aufwacht und den fleißig Arbeitenden bewusst wird, dass man ihnen laufend immer mehr Billig-Konkurrenz ins Land holt? Oder muss man ihnen dies erst klar machen?
    Provokante Rede muss gelegentlich sein!

  74. Eigentlicht nichts Neues. Diese Prozentsätze hat man der AfD schon in der Gründungsphase vorhergesagt. Der Einzug in den BT wurde trotzdem knapp verpasst. Aber man muss Geduld haben; die Mühlen der Demokratie mahlen langsam.

  75. #69 deutscherJohannes (27. Jun 2014 12:22)
    Ich habe von ganz unten (Wahlkampfhelfer) bis ganz oben (B. Lucke) einige aus der AfD kennengelernt.Das sind keine, die von unten kommend mal schnell irgendwelche Parteiämter ergattern wollen; die meisten haben sehr angesehen und lukrative Berufe.Bin sofort nach Entdeckung der AfD Mitglied geworden….

    ———————
    schließe ich mich an. Deren Unterhaltungen kenne ich, herzlich, national, niemals gehässig und rassistisch, aber ehrlich … alle vereint, was auch hier auf PI gesagt wird. Inklusive Abweichungen.
    Zitat unseres Kreisvorstandes: Wir forcieren keine Koalition. Es sollte ohnehin ein Privileg sein, bald mal 🙂 bald mal mit der AfD koalieren zu können/dürfen.
    Step by Step!
    Da gibt es Dinge, die mich bei Lucke sehr freuen (Flaggen der Länder, u. oben schon erwähnt) und dann kotzt (ja, auch eine Miss darf so reden) da kotzt mich diese Distanzeritis an. Die Aktion mit den Indianern und deren Genozid fand ich gut, die ich kenne auch…
    Tja,

  76. Spieltheoretisch betrachtet besteht die optimale Strategie eines Spielers in einer Situation, in der ein neuer Konkurrent hinzukommt darin, ihn zu ignorieren. Also im ihn nicht zu beachten, aber auch nicht zu bekämpfen.

    Infofern hat VKauder zwar recht mit seinem Boykottaufruf, allerdings hätte er das intern tun sollen, da jede Aufmerksamkeit für die Konkurrenz gute Aufmerksamkeit ist.

    Der Erfolg der AFD wird damit nicht von äusseren Bedingungen abhängen, sondern vor allem von der inneren Struktur des Angebots: Gute Leute, gutes Programm, gute Organisation, gute Finanzierung. Der Rest ergibt sich.

    Meine Vermutung: In 10 Jahren steht die AFD bei soliden 25% und teilt sich die Macht mit der gleichstarken CDU. FDP gibts nicht mehr und SPD, Grüne und Linke stehen bei gemeinsam 30%. Der Rest wählt entweder Rentnerparteien oder Islamparteien.

  77. #34 Wilhelmine   (27. Jun 2014 11:15)  
    Außerdem wer in die Falle von der Alternative für Deutschland tappt, ist selbst Schuld.
    Wenn das deutsche Volk glaubt, dass die Alternative für Deutschland (AfD) auf seiner Seite ist, täuscht es sich gewaltig.

    Da ist es schon besser wenn alles beim alten bleibt, nicht wahr?

  78. 28 Prozent derer, die zum Potential der AFD gehören, würde auch CDU und CSU wählen. 23 Prozent kommen aus den Reihen der Nichtwähler.

    Bleiben also nur die 49% aus den restlichen Parteien ist ja nicht der Rede wert!

  79. Gruselig, jeder Artikel über die AfD ruft sofort die Phalanx der sattsam bekannten AfD-Basher von Pro, NPD, Reps und was weiß ich noch auf den Plan – ach sorry, die Weltuntergangs-Fraktion habe ich noch vergessen („hat ja doch keinen Sinn, Deutschland ist nicht zu retten, alle Parteien sind gleich mies“).

    Kinder, die Ihr so „argumentiert“: Bleibt bei SED-Merkel und dem fiesen Menschenverächter im Rollstuhl, die wünscht Ihr Euch offenbar und die habt Ihr bekommen.

    Dieses Einhacken auf eine 14 Monate alte Partei, die Graswurzelbewegung von unten bzw. aus der bürgerlich-konserativen Mitte ist, ist an Erbärmlichkeit nicht zu überbieten.

    So viels ist in der AfD noch im Fluss und sie hat – dies allein besagt die Umfrage – ein Potenzial, das Merkel & Co. überhaupt nicht schmeckt. Was sie daraus macht, wird man sehen.

    Offenbar wollt Ihr gar nicht, dass wieder mehr gesunder Menschenverstand in die Politik einzieht und die von SED bis CSU unangefochtene Political Correctness auf den Prüfstand kommt.

    In Deutschland ist es nun mal nicht so weit wie vielleicht in Frankreich, England oder Holland – eine knallhart „rechte“ Partei ist bei uns aus diversen psychologischen und historischen Gründen nicht imstande, in wichtige Parlamente einzuziehen und politische Konstellationen zu ändern.

    Also müssen wir – verdammt nochmal! – eben erst mal mit dieser AfD leben, wir, die wir an Veränderung interessiert sind – eine andere können wir uns nicht backen, wohl aber an der innerparteilichen Meinungsbildung in unserem Sinne mitwirken.

    Und zu #24 Backboard (27. Jun 2014 10:54):

    Die AfD wird wohl niemals 10% unterschreiten.

    Ihr Freudscher Versprecher amüsiert mich maßlos.

    Es wird der AfD wie der Piratenpartei ergehen – sie wird in der Versenkung verschwinden und sogar die Gründe sind sehr ähnlich.
    Intern total zerstritten, kein stringentes Parteiprogramm und das was man fordert schreckt den Großteil der Menschen einfach ab.

    Das scheinen Sie sich zu wünschen, aus welchen Gründen auch immer. Reale Anhaltspunkte dafür gibt es indes keine. 4,7 % aus dem Stand im Bund, 7 % bei der Europawahl und vermutlich um die 9 % in Sachsen, der Bekanntheitsgrad wächst rapide und manche Etablierten beginnen bereits, ihre Positionen klammheimlich einen Tick in Richtung AfD-Wählerschaft zu bewegen – weil sie vor Schiss braune Flecken in den Buxen haben.

    3 Millionen Wähler sind bei der Bundestagswahl 2017 realistisch (bisher waren es gut 2 Millionen) – und wo man damit steht, können Sie selbst errechnen. Die FDP wird kein Mehrheitsbeschaffungsfaktor mehr sein und die AfD kann Forderungen stellen, ist aber nicht auf Koalitionen angewiesen, sondern kann ihre Wähler auch mit konservativ-liberaler, national orientierter (nicht nationalistischer) Fundamentalopposition zufriedenstellen.

    Alles in allem also richtig günstige Kostellationen. Ich verstehe nicht, was manche in diesem Thread zusammenfantasieren!

  80. Die AfD wird schon noch klarstellen, wo der Bartel den Most holt! Allen Nörglern und Kritikern, die lieber eine Hacken-zusammen-und-Gewehr-bei-Fuß-Rechtspartei hätten, rate ich: Gründet doch einfach mal Eure eigene Partei und schaut mal, wie weit ihr kommt in einem Land, das von gehirnwaschenden Linksmedien, korrupt-lobbyistischen Politikern und einem verblödeten Gutmenschenvolk nur so durchwuchert ist… Demjenigen, der es auch nur im Ansatz schafft, den Erfolg der AfD zu wiederholen, dem gebe ich sofort meine Stimme – und das ist völlig ironiefrei zu verstehen! (bzw. wo sind sie denn alle, Eure „rechten“ Helden? Stürzenberger, ProNRW, REPs, NPD, Die Freiheit und wie sie alle heißen? Na? Eben…)

  81. @ #95 Burning in Flames (27. Jun 2014 14:44)

    Eure “rechten” Helden? Stürzenberger, ProNRW, REPs, NPD, Die Freiheit und wie sie alle heißen?

    NPD wird nicht togeschwiegen, sie ist bzw. war Teil des Systems, so wie jetzt die ***Gelöscht!*** AfD, die jetzt in der Presse als NPD light dargestellt wird.

    Ist alles so gewollt.

    ProNRW, REPs, Die Freiheit, werden und wurden totgeschwiegen und bekommen keine TV Auftritte wie Lucke bei Lanz .. Warum wohl?

    .
    ***Moderiert! Bitte sachlich bleiben, vielen Dank! Mod.***

  82. @ #92 Fischelner (27. Jun 2014 14:21)
    #34 Wilhelmine (27. Jun 2014 11:15)

    Da ist es schon besser wenn alles beim alten bleibt, nicht wahr?

    Wer die AfD wählt, belässt alles beim Alten. Ich wähle ja Rechts der AfD wenn das jeder tun würde, hätten wir schneller eine Veränderung.

  83. # Wilhelmine

    Ja, warum wohl? Würde sich die AfD auf das Terrain von REPs und Co. bewegen, dass wären auch die Alternativen bald nur noch ein Fußnote in deutschen Politlandschaft. Dann hätten wir gar niemanden mehr, der auf Dauer etwas bewirken könnte! Und wie schon richtig geschrieben wurde, ist Deutschland weder Frankreich noch England, wo sich eine rechte Partei offen zu dem bekennen kann, was ist. Diese Pille müssen wir nunmal schlucken. Und wem das alles auf einmal nicht schnell genug geht, der möge sich doch bitte von seinem PC erheben, raus auf die Straße gehen und aktiv werden. Türken und Linkschaoten sind ja genügend vorhanden…

  84. @Tiefseetaucher, ja da hatte ich mich verschrieben, was sogar eine gewisse Komik hat. Aber ich bin einer der verwahrlosten Gutmenschen. Da kann man nicht erwarten das ich fehlerfrei bin, wie die vielen aufrechten Deutschen hier, die mit Mühe einen Satz ohne Rechtsschreibfehler hinbekommen (siehe z.B Posting #82).
    Vor der Europawahl war von 15% und mehr die Rede, davon wurde gerade mal die Hälfte erreicht. Wenn man die schlechte Wahlbeteiligung in Rechnung stellt wird das Ergebnis, wenn man es auf eine Bundestagswahl bezieht noch schlechter.
    Die AfD ist komplett um Bernd Lucke aufgebaut, außer Olaf Henkel gibt es niemanden der Wähler anspricht, Charisma hat oder mitreißende Ideen.
    Olaf Henkel ist einfach ein Laberkopf und das war es auch schon (ich weiß gut von was ich Rede, er war mal mein Chef).
    Und solange Leute wie Beatrix von Storch hyperventilierend mit Schaum vor dem Mund auf Marktplätzen rumkrakelt (anders kann man das nicht bezeichnen) wird die AfD im Bund niemals über 10% kommen.
    Wie gesagt die Umfrage sagte lediglich aus, dass sich 22% vorstellen könnten(!) die AfD zu wählen. Ich kann mir auch vorstellen auf dem Mond zu fliegen, oder ein Topmodell zu heiraten. Beides wird nie eintreffen, so wie 22% für die AfD.

  85. #94 Tiefseetaucher

    Gruselig, jeder Artikel über die AfD ruft sofort die Phalanx der sattsam bekannten AfD-Basher von Pro, NPD, Reps und was weiß ich noch auf den Plan – ach sorry, die Weltuntergangs-Fraktion habe ich noch vergessen (“hat ja doch keinen Sinn, Deutschland ist nicht zu retten, alle Parteien sind gleich mies”).

    Gruselig ist vor allem, daß jede Kritik an der AfD hier bei PI sofort die sattsam bekannte Phalanx von Lucke-Getreuen auf den Plan ruft, von denen einige solche Mitdiskutanten, die ihrer Partei nicht bedingungslos entgegenjubeln, als „Basher“ von irgendwelchen Kleinparteien abqualifizieren. Tenor: Wer die AfD kritisiert, der tut das nicht etwa aus inhaltlichen Gründen, sondern deshalb, weil er in der Partei eine unliebsame Konkurrenz für seine eigene sieht. Ergo schreiben AfD-Gegner nur aus machtpolitischem Eigennutz und sind damit per se unseriös. So leicht kann man sich die Sache natürlich auch machen!

    Kinder, die Ihr so “argumentiert”: Bleibt bei SED-Merkel und dem fiesen Menschenverächter im Rollstuhl, die wünscht Ihr Euch offenbar und die habt Ihr bekommen.

    Variante 2: Wer die AfD nicht toll findet und die Partei kritisiert, der wünscht sich in Wahrheit SED-Merkel und Rolli-Wolfgang. Wirklich super, Ihre Argumentation!

    Dieses Einhacken auf eine 14 Monate alte Partei, die Graswurzelbewegung von unten bzw. aus der bürgerlich-konserativen Mitte ist, ist an Erbärmlichkeit nicht zu überbieten.

    Und weiter geht’s: Wer die AfD kritisiert, der ist an „Erbärmlichkeit nicht zu überbieten“. Geht es noch ein bißchen dicker, Herr Tiefseetaucher? Ist das vielleicht die Art und Weise, in der die AfD auch mit ihren innerparteilichen Kritikern umspringt? Soll das die „Alternative“ zu den Altparteien sein?

    So viels ist in der AfD noch im Fluss und sie hat – dies allein besagt die Umfrage – ein Potenzial, das Merkel & Co. überhaupt nicht schmeckt. Was sie daraus macht, wird man sehen.

    Auch das kennen wir hier schon zur Genüge: In der AfD ist noch so vieles im Fluß, man muß der Partei noch Zeit geben, das wird schon noch, uswusf.
    Die AfD hat sich in einigen Bereichen durchaus schon festgelegt, z.B. in der Ausländerpolitik. Und die von der AfD hier vertretenden Positionen sind zumindest für mich aus konservativer Sicht sehr fragwürdig, um nicht zu sagen indiskutabel.

    Offenbar wollt Ihr gar nicht, dass wieder mehr gesunder Menschenverstand in die Politik einzieht und die von SED bis CSU unangefochtene Political Correctness auf den Prüfstand kommt.

    Die nächste Schote: Wer die AfD kritisiert, der ist gegen „gesunden Menschenverstand“ in der Politik, übersetzt also ein Narr. Die Behauptung, Deutschland sei „selbstverständlich“ ein Einwanderungsland (Lucke) hat für mich ebensowenig mit „gesundem Menschenverstand“ zu tun wie die Forderung nach einer Liberalisierung des Asylrechts oder das grundsätzliche Festhalten an der europäischen Einheitswährung Euro.

    Und wo bitteschön stellt denn die AfD die „Political Correctness auf den Prüfstand? Ich habe eher den Eindruck, daß sich zumindest die Führungspersonen in der AfD dieser PC mehr und mehr unterwerfen!

    In Deutschland ist es nun mal nicht so weit wie vielleicht in Frankreich, England oder Holland – eine knallhart “rechte” Partei ist bei uns aus diversen psychologischen und historischen Gründen nicht imstande, in wichtige Parlamente einzuziehen und politische Konstellationen zu ändern.

    Die Vergangenheit zeigt etwas anderes. Oder haben Sie die Erfolge der Republikaner in den achtziger und neunziger Jahren oder den der Schill-Partei Anfang zur Jahrtausendwende vergessen? Das waren ganz im Gegensatz zur AfD dezidiert „rechte“ Parteien. Oder warum eilt eigentlich die FPÖ in Österreich von Wahlerfolg zu Wahlerfolg? Meinen Sie, daß das politische Klima in unserem Nachbarland besser ist als bei uns? Das ist sicherlich nicht der Fall!

    Also müssen wir – verdammt nochmal! – eben erst mal mit dieser AfD leben, wir, die wir an Veränderung interessiert sind – eine andere können wir uns nicht backen, wohl aber an der innerparteilichen Meinungsbildung in unserem Sinne mitwirken.

    „Müssen“ müssen wir gar nichts. Ich zumindest nicht. Auch lasse ich mir nicht den Bären aufbinden, Veränderungen in Deutschland seien nur mit der AfD möglich und wer dort nicht mitmacht, der will, daß alles so weitergeht wie bisher. Hinter solchen Aussagen steckt natürlich auch das Ziel der AfD-Strategen, Konservative in die Partei zu ziehen und damit unter Kontrolle zu bringen. Sonst könnten die am Ende noch auf die Idee kommen, ein neues politisches Projekt aufzuziehen und der AfD die Show bzw. die Wähler zu stehlen!

    3 Millionen Wähler sind bei der Bundestagswahl 2017 realistisch (bisher waren es gut 2 Millionen) – und wo man damit steht, können Sie selbst errechnen.

    Woher wissen Sie denn, wie viele Wähler die AfD bei der Bundestag 2017 „realistisch“ haben wird? Sind Sie Hellseher? Tatsache ist, daß die AfD ihre Wählerzahl bei der Europawahl im Vergleich zur BTW 2013 praktisch nicht erhöhen konnte, und das bei einer Wahl, die wie keine andere Kernthemen der AfD berührte, nämlich den Euro und die Europapolitik. Tatsache ist auch, daß eine Europawahl mehr noch als eine BTW Protestwähler mobilisiert, für kleinere Parteien außerhalb des Establishments zu stimmen. Von beiden Faktoren konnte die AfD gemessen an ihrer absoluten Stimmenzahl nicht profitieren.

    Insoweit wäre ich mit waghalsigen Prognosen für Wahlen, die erst in drei Jahren stattfinden werden, vorsichtig. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall!

  86. Eine dritte Merkel-Kanzlerschaft wird es nicht geben. Die Union (neuerdings „bunt, weiblich und jung“) wird nach dem Merkel-Abgang wie ein Kartenhaus zusammenfallen. Merkel hat die CDU zu einer leeren Hülle gemacht.

    Die Menschen werden immer älter d.h. die Ü50-Generation wird in Zukunft wahlentscheidend sein.

    Und genau das ist die Riesenchance der AfD. Wer hier Parteien, die nicht einmal 1/10 des Potentials der AfD haben, als Alternative zur Alternative aufweist, sollte mal in sich gehen. Oder wollt ihr nach der nächsten Wahl acht Jahre lang Gabriel und Nahles erdulden?

  87. #77 Zwiedenk
    „Endziel . . . diktatorischer Zentralstaat“ längst entschieden. Selbstverständlich gehen sehr starke Bestrebungen und politische Aktivitäten in diese Richtung. Aber es sind ja gerade auch deshalb die kritischen Parteien ins Parlament gekommen, und England droht sogar mit dem Austritt aus Europa. Luckes Fahnen-Anregung zeigt, wohin die Richtung der AfD geht, und mehr kann man doch in diesem Moment noch nicht erwarten!

  88. #99 Burning in Flames (27. Jun 2014 15:43)

    Ja, warum wohl? Würde sich die AfD auf das Terrain von REPs und Co. bewegen, dass wären auch die Alternativen bald nur noch ein Fußnote in deutschen Politlandschaft.

    genau davor haben sie Angst, deswegen bewegen sie sich strikt in dem Bereich von CDUCSUSPDGRÜNSEDFDP.

    Das Problem ist aber, ich suche keine Alternative zur CDU, die exakt die gleiche Politik macht, sich nur anders nennt (Raider heisst jetz Twix…boaaahhhh), sondern eben zu der Blockpolitik. Und die ist mit der AfD nicht zu haben.

  89. Die AfD soll sich erstmal klar und deutlich von der CDU abheben.

    Wenn ich höre, daß dort Schwulengruppen und feministische Gruppen ihr Unwesen treiben dürfen, kann von einer echten Alternative nicht die Rede sein.

    Kapiert denn die AfD nicht, worauf es ankommt?
    Wir wollen Schluß mit dem Gender-Irrsinn! Wir wollen jede linke Ideologie aus den Schulen raushaben!

    Wir wollen keine Wischiwaschi-wir-machen-es-jedem-recht-Partei. Wer auf die Stimmen von perversen Randgruppen setzt, ist als Partei für den normalen gesunden Bürger nicht ernstzunehmen.

  90. Mir geht es auch nicht um den Euro, der ist sowieso verloren. Viele AfD Wähler denken ja die AfD wolle raus aus dem Euro, was ja auch nicht stimmt, das solltet ihr Eurer Wählerschaft vielleicht auch mal erklären.

    Mir persönlich geht es vor allem um die kriminellen Ausländer, den politischen Islam, die Innere Sicherheit.

    Bei diesen Themen kann mir die AfD leider nicht helfen.

  91. #102 Cendrillon

    Eine dritte Merkel-Kanzlerschaft wird es nicht geben. Die Union (neuerdings “bunt, weiblich und jung”) wird nach dem Merkel-Abgang wie ein Kartenhaus zusammenfallen. Merkel hat die CDU zu einer leeren Hülle gemacht.

    Warum sollte die CDU wie ein Kartenhaus zusammenfallen, wenn Merkel abtritt? Die Partei hat auch den Rückzug von Helmut Kohl nach 16 Jahren Kanzlerschaft überlebt. Nach Merkel wird eben ein anderer CDU-Politiker kommen, der ihren Platz einnimmt. Ich befürchte allerdings, es wird kein Politiker, sondern eine Politikerin namens Ursula von der Leyen sein. Oder diese unselige Frau Kramp(f)-Karrenbauer aus dem Saarland, siehe #105.

    Die Menschen werden immer älter d.h. die Ü50-Generation wird in Zukunft wahlentscheidend sein. Und genau das ist die Riesenchance der AfD.

    Richtig, die Gruppe der Wähler im Alter von 50 Jahren und mehr wird wegen der demographischen Entwicklung immer größer werden. Das ist aber nicht die „Riesenchance“ der AfD, sondern gereicht ihr eher zum Nachteil. Denn ältere Wähler sind stärker an eine der großen Volksparteien gebunden als jüngere. Deshalb ist es nicht die Generation 50+, sondern jüngere Wähler, die überproportional für neue Parteien stimmen. Das gilt auch für die AfD, die bei den Älteren mit Blick auf die relevante BTW 2013 unterdurchschnittlich abgeschnitten hat: https://wahl.tagesschau.de/wahlen/2013-09-22-BT-DE/umfrage-alter.shtml.

  92. Zitat…
    #106 Wilhelmine (27. Jun 2014 16:21)

    REP, PRO NRW und Die Freiheit müssen sich zusammen tun.
    _________________________________________
    Hmm, dann wäre jedenfalls das reaktionäre
    Umfeld zentriert, nur das ist keine poli-
    tische Alternative! NPD2 ?

  93. Wilhelmine:

    „Die Jugend ist leider desinteressiert! Oma und Opa gehen weiterhin CDU oder jetzt auch AfD wählen , aber nicht deren Enkel.“

    „Die“ Jugend gibt es nicht, weil es genug junge Leute gibt, darunter auch mich, die interessiert sind, kritisch sind und sich auskennen. Es stimmt aber auch, dass es auf der anderen Seite viele junge Leute gibt, die sich für nichts dergleichen interessieren, aber das ist überwiegend die Unterschicht. Im übrigen, was ja jeder selbst nachprüfen kann anhand der Ergebnisse, sind es mitnichten die älteren Wähler, die jetzt AfD wählen, sondern überwiegend die jüngeren Wähler. Die älteren Wähler bleiben überwiegend bei ihrer CDU und SPD, die sie ja schon immer gewählt haben.

  94. „REP, PRO NRW und Die Freiheit müssen sich zusammen tun.“

    Auch so ein Quark, Wilhelmine, denn null plus null ergibt auch null. Die von dir erwähnten Parteien, die entweder tot sind, wie die REPs, oder nur Regionalparteien sind, wie PRO, oder nicht mal das, wie Die Freiheit, werden es auch nicht zusammen schaffen. Mit was für Leuten, außer mit denen, die es offensichtlich nicht können, sollten die so eine Sammlungsbewegung auch aufstellen? Statt sich mit diesen Parteien aufzuhalten, die bei ihren Leisten bleiben sollten, also etwa vor Ort regional die Politik aufmischen, sollte man sich lieber, was du jetzt natürlich nicht gern hören bzw. lesen wirst, auf die AfD konzentrieren, die es als einzige Partei schafft bundesweit etwas zu reißen und die werden mehr denn je Politik in unserem Sinne machen können, wenn in der AfD der freiheitlich-konservative Flügel gestärkt wird und den kann man freilich nur stärken, wenn man ihn unterstützt, dort Mitglied wird, usw. Ein Grund auch, warum ich demnächst Mitglied werde. Übrigens: Die haben es, was auch nochmal diese These widerlegt, dass es nur einen Parteizusammenschluss bräuchte, ohne andere Parteien geschafft. Es wäre auch nämlich nicht sinnvoll, wenn man sich Altlasten, die wie ein Klotz am Bein sind, mit ins Boot holen würde.

  95. Neger, Islamisten, Araber, Zigeuner, Türken und Griechen werden für den Erfolg der AfD sorgen! 🙂

  96. #111 Jackson

    Ich frage mich, wieso so viele die Theorie aufstellen, besonders Ältere wären rechten Parteien besonders zugewandt. Es sind vor allem Ältere, welche immer ihre traditionelle Partei wählen und nicht die Jüngeren. In Frankreich hatte der FN auch seine höchsten Wähleranteile bei den Jungen (30%)und bei den 60+ nur 21%. In vielen anderen Ländern in Europa sieht es ähnlich aus.

  97. „…#5 von Politikern gehasster Deutscher

    Bitte keine Lobeshymnen über die AfD. Schaut euch an, welche Vögel die in den eigenen Reihen sitzen haben….“

    Du bist ein alter Quatschkopf!
    Ich bin weissgott kein „Vogel“. Weniger rumspinnen würde manchen hier guttun. Von nix wissen, sich nicht beteiligen wollen, aber pöbeln.
    Nicht war, Wilhelmine?

  98. #117 RDX

    Ich frage mich, wieso so viele die Theorie aufstellen, besonders Ältere wären rechten Parteien besonders zugewandt. Es sind vor allem Ältere, welche immer ihre traditionelle Partei wählen und nicht die Jüngeren.

    Ist auch so in der Konsumwelt. Ältere Verbraucher sind oftmals auf eine bestimmte Marke festgelegt und kaum noch davon zu überzeugen, auf eine andere umzusteigen. Wer z.B. schon seit Jahrzehnten einen Daimler fährt, den wird man mit 60 nicht mehr dazu bewegen können, einen BMW zu kaufen. Bei jüngeren Menschen ist das anders, die sind weniger festgelegt und deshalb experimentierfreudiger. Deshalb stürzt sich die Werbebranche auf das junge Publikum, während man die Senioren (von der Gesundheitsbranche einmal abgesehen) stiefmütterlich behandelt.

  99. #5 von Politikern gehasster Deutscher (27. Jun 2014 10:26)

    Ja, wen denn z.B.?
    Von mir aus wähl doch deine Splitterparteien weiter, die hier auf absehbare Zeit nicht die kleinste Chance haben werden. Wer den Altparteien weh tun will und sie schwitzen sehen will der sollte AfD wählen, alles andere ist die reinste Verschwendung, auch wenn man man nicht in jedem Punkt mit der AfD übereinstimmt, es geht auch hier auch um den besten Kompromiss.

  100. „…#97 Wilhelmine (27. Jun 2014 15:19)

    Ich wähle ja Rechts der AfD wenn das jeder tun würde, hätten wir schneller eine Veränderung….“

    Ich will dich ja nicht in deiner mathematischen Exkursion behindern, aber…wenn das jeder tun würde, ergibt das 100%.
    Träum weiter, Mädel.

  101. Warum denke ich da immer an „Animal Farm“ von George Orwell?
    Wie lange hat es gedauert, bis die Alternative sich bis zur Verwechselbarkeit dem vorigen Establishment angeglichen hat?
    Die normative Macht des Faktischen lässt eben keine andere Wahl.

  102. #106 Wilhelmine (27. Jun 2014 16:21)

    „REP, PRO NRW und Die Freiheit müssen sich zusammen tun.“

    Sie Träumerin!

    Was soll denn diese Koalition der Toten und Schwachbrüstigen bringen? Gar nichts, denn 0,4 % + 0,2 % + 0,01 % = 0,6 %!

    Einmal davon abgesehen, dass ein Zusammengehen ohnehin nicht funktioniert, wie die jüngste Vergangenheit ja eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

  103. Die Umfrage verwundert mich überhaupt nicht. Die AfD ist nämlich hinsichtlich ihrer Mitglieder- und Wählerstruktur eine kleine Volkspartei!

    Erfreulich ist der Umstand, dass die AfD bei den Nicht-Wählern mit 23 % Punkten könnte. Das ist wertvoll für die Demokratie und gut für die AfD. Nicht weniger erfreulich sind die 28 % der potentiellen CDU-Wähler. Und wie die bisherigen Wahlen gezeigt haben, erhält die AfD auch überproportional viele Stimmen von ehemaligen Wählern der LINKE und der FDP.

    Was sagt uns das: die AfD ist auf dem absolut richtigen Weg!

  104. #120 SuedNiedersachse

    Wer den Altparteien weh tun will und sie schwitzen sehen will der sollte AfD wählen, alles andere ist die reinste Verschwendung,

    Wo „schwitzen“ denn die Altparteien wegen der AfD? Die einzige Partei, der die AfD wirklich geschadet hat, war die FDP. Die Unionsparteien haben bislang durch die AfD bei deutschen Parlamentswahlen kaum Einbußen hinnehmen müssen. Auch Frau Merkel kratzt der AfD-Erfolg bislang wenig, die setzt offenbar auf schwarz-grüne Koalitionen in der Zukunft (siehe #105). Dazu braucht sie die AfD nicht.

    auch wenn man man nicht in jedem Punkt mit der AfD übereinstimmt, es geht auch hier auch um den besten Kompromiss.

    Es geht eben nicht um inhaltliche Petitessen, sondern um politische Grundsatzfragen, in denen die AfD von meinen Überzeugungen (und denen anderer Konservativer) abweicht. Ich habe mich beispielsweise stets gegen die falsche These gewandt, das dichtbesiedelte Deutschland sei ein „Einwanderungsland“ – genau das verkünden aber die AfD und namentlich Bernd Lucke lauthals. Ich teile auch nicht die Auffassung, Deutschlands Asylrecht sei zu streng und müsse deshalb liberalisiert werden. Ebensowenig halte ich den Euro für eine grundsätzlich gute Idee, die lediglich falsch umgesetzt wurde, weshalb man den europäischen Währungsraum nur ein wenig umbauen müsse, damit in Europa alles wieder im Lot ist.

    Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Ich stimme mit der AfD derzeit nur in einigen Punkten überein, was mir aber zu wenig ist, um diese Partei zu wählen oder mich dort sogar zu engagieren!

  105. #110 SuedNiedersachse (27. Jun 2014 16:28)
    AfD-Chef Lucke will nur auf Deutsch eingeladen werden

    Erfurt. Das neue Europäische Parlament hat sich noch nicht konstituiert – und schon beginnt der Bundeschef der Alternative für Deutschland (AfD) den ersten Streit mit dem bisherigen und wahrscheinlich auch zukünftigen Parlamentspräsidenten Martin Schulz.

    http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/AfD-Chef-Lucke-will-nur-auf-Deutsch-eingeladen-werden-1654317279
    ———————————————————–

    BRAVO! Das alleine macht es schon wert für die AfD zu stimmen!

    Was sich die feigen Systemparteien bisher nicht getraut haben wird nun endlich von Jemandem thematisiert!

  106. #124 Le Saint Thomas (27. Jun 2014 17:48)
    Frankreich ….

    Wieder schwere Ausschreitungen

    von Algeriern nach dem Spiel

    Algerien Russland !
    ———————————————————

    Weiterer Zulauf für den Front National ist garantiert!

  107. #125 Kurt Steiner

    Die Umfrage verwundert mich überhaupt nicht. Die AfD ist nämlich hinsichtlich ihrer Mitglieder- und Wählerstruktur eine kleine Volkspartei!

    Es gibt eine „kleinen Volksparteien“. Volksparteien sind in der politikwissenschaftlichen Systematik Großparteien, die durch Stimmenmaximierung nach strategischen (Regierungs-)Mehrheiten streben. Mit 4,7% bei der BTW ist die AfD davon nun wahrlich weit entfernt.

    Daß die AfD in ihrer Mitglieder- und Wählerstruktur Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher Schichten und Altersgruppen repräsentiert, ist nichts Besonderes, sondern gilt auch für andere Kleinparteien. So hat z.B. Die Linke viele Selbständige in ihren Reihen, obwohl die Partei ein dezidiert sozialistisches Programm hat.

    Was sagt uns das: die AfD ist auf dem absolut richtigen Weg!

    Auf dem richtigen Weg? – Fragt sich nur, wohin dieser Weg führt! Derzeit entwickelt sich die AfD eher in Richtung einer neuen FDP mit rechtsliberalem Einschlag. Eine solche Partei hat im politischen Spektrum der Bundesrepublik durchaus ihre Existenzberechtigung. Nur sollten ihre Anhänger aufhören, die AfD hier bei PI als konservativ (oder gar rechts) zu verkaufen. Daß dieses Prädikat auf die AfD nicht zutrifft, hat auch Herr Lucke bereits wiederholt deutlich gemacht.

  108. #129 Jackson (27. Jun 2014 18:21)

    „Es gibt eine „kleinen Volksparteien“. Volksparteien sind in der politikwissenschaftlichen Systematik Großparteien, die durch Stimmenmaximierung nach strategischen (Regierungs-)Mehrheiten streben. Mit 4,7% bei der BTW ist die AfD davon nun wahrlich weit entfernt.

    Weit gefehlt!

    Nach der Definition des Politologen Dolf Sternberger spricht man von einer Volkspartei im folgenden Zusammenhang:

    „Als Volkspartei bezeichnet man in der deutschen Politikwissenschaft eine Partei, die für Wähler und Mitglieder aller gesellschaftlicher Schichten und unterschiedlicher Weltanschauungen im Prinzip offen ist. Dadurch unterscheidet sie sich von anderen Parteitypen wie der Klassen- oder Interessenpartei sowie der Honoratiorenpartei.“

    Ich ergänze: die AfD unterscheidet sich auch von der Klientelpartei (wie z.B. der FDP).

    In diesem Sinne ist die AfD sehr wohl eine Volkspartei!

    Was verstehen Sie denn unter „rechts“.

    Ich habe übrigens niemals behauptet, dass die AfD eine „rechte“ Partei wäre. Einmal davon abgesehen, dass das „Rechts“-Links-Schema“ ohnehin größtenteils überholt ist, ist die AfD eine Partei neuen Typs jenseits von „rechts“ und „links“. Sie ist eine Sammlungspartei freiheitlich und sozial denkender und fühlender Patrioten, in der sich der bürgerliche Widerstand gegen die politischen Missstände in Deutschland und der EU formiert.

  109. #129 Jackson (27. Jun 2014 18:21)

    Nur sollten ihre Anhänger aufhören, die AfD hier bei PI als konservativ (oder gar rechts) zu verkaufen. Daß dieses Prädikat auf die AfD nicht zutrifft, hat auch Herr Lucke bereits wiederholt deutlich gemacht.

    Sie halten z.B. Beatrix von Storch nicht für konservativ? Also ich bin ziemlich liberal eingestellt und sehe deswegen bestimmt vieles schneller als konservativ an, als das andere Kommentatoren hier tun, aber wer oder was soll denn bitte konservativer sein als diese „Spitzenpolitikerin“ der AfD?
    (Ich halte einige ihrer Ansichten mitnichten für spitze, daher die Anführungszeichen.)

  110. #41 fundichrist (27. Jun 2014 11:23)
    Die Quelle aus der die AFD gepeist wird sind jene Menschen,die sich ihren gesunden Menschenvestand bewahrt haben , in der Lage sind zwichen platt daherkommenden Lügen und realem Sachverstand zu unterscheiden .
    ——————————-
    Ich glaube eher die Quelle sind die Wähler, die sich auch große Hoffnung von den Piraten erhofften.

  111. #131 Kurt Steiner (27. Jun 2014 19:22)

    Ich ergänze: die AfD unterscheidet sich auch von der Klientelpartei (wie z.B. der FDP).

    In diesem Sinne ist die AfD sehr wohl eine Volkspartei!
    ———————————

    Aber ist sie auch für das deutsche Volk ?

  112. #100 Backboard (27. Jun 2014 16:05) u.
    #101 Jackson (27. Jun 2014 16:05)

    Ich antworte jetzt nicht im Einzelnen auf Ihre Ausführungen, sondern nur generalisierend, einfach weil ich merke, dass wir zu keinem auch nur annähernden Konsens kommen können. Ich sehe die Dinge aus einer völlig anderen Perspektive als Sie und begreife die AfD als Riesenschance, etwas in diesem „geisteskranken“ Land hin zu mehr Vernuft-Orientierung zu ändern.

    Die AfD ist auch kein Agent, vorgeschickt von irgendwelchen Blockparteien, sondern ein Zusammenschluss um ihr Land, ihr Geld und ihre Zukunftschancen besorgter Menschen aus der bürgerlichen Mitte – ich habe selbst alles von den ersten Anfängen an begleitet, und zwar mit großer Sympathie.

    Mitglied bin ich im Übrigen noch immer nicht geworden, einfach weil ich mir nach 25 Jahren in der weltanschaulich inzwischen komplett entkernten CDU mal geschworen hatte, nie mehr einer Partei beizutreten. Folglich trete ich hier auch nicht als Sprachrohr der Partei auf, sondern bin lediglich Sprachrohr meines eigenen, (hoffentlich) kritischen Verstandes.

    Ich könnte aber durchaus demnächst schwach werden und will die Alternative nicht nur durch den einen oder anderen Forenbeitrag, gelegentlich verteilte Flyer und ab und an ein paar gespendete Euros unterstützen. Wenn ich Mitglied geworden bin sage ich Bescheid, dann können Sie mich auch „bashen“. 😉

    Im Übrigen: ich bin gewiss nicht weniger „rechts“ oder sagen wir national-konservativ als Sie – bewerte aber eben die AfD völlig anders und möchte die Chance beim Schopf packen, etwas in Deutschland zu verändern und umzugestalten.

    Der eigentliche Kristallisationspunkt der AfD war übrigens seinerzeit nicht einmal so sehr der Euro, sondern mehr noch die blödsinnige Aussage Merkels von der Alternativlosigkeit Ihrer Politik – dümmer, geschichtsloser und anmaßender geht es nicht mehr. Das hat damals viele auf die Palme gebracht, die später in die AfD gegangen sind. Die AfD ist von Anfang an die Anti-Merkel-Partei gewesen und in einer Anti-Merkel-Partei fühle ich mich pudelwohl – sofern ich eines nicht allzu fernen Tages doch noch eintreten sollte.

    Und noch was: die AfD ist nur ein Kompromiss und sicher in keiner Weise perfekt – doch mir ist ein vernünftiger Kompromiss im Interesse Deutschlands tausendmal lieber als irgendwelche fiktiven Idealkonstruktionen, die letztlich im Reich der Fantasie bleiben.

    Auch ich wünschte mir manches anders, z.B. etwas entschiedenere Töne, etwas mehr Power gegen die irrsinnige Energiewende oder allgemein weniger „Distanzeritis“.

    Andererseits hat die AfD bis jetzt sehr vieles richtig gemacht und schon jetzt – allen Anfeindungen zum Trotz – weit mehr in der politischen Szenerie bewirkt als seinerzeit die Grünen in ihren ersten drei, vier Jahren.

    Wenn ihr nun von Ihnen Unrealismus vorgeworden wird, greift das viel zu kurz. Aussagen von 15 Prozent und mehr stammten nicht von der Parteiführung, sondern von einzelnen „Fans“ im Internet, mit denen die Begeisterung durchgegangen war.

    In diesem unserem Land der politkorrekten Schrebergärtner und Saumagenfresser aus dem Stand auf fast 5 % in einer Bundestagswahl zu kommen und einige Monate später auf 7 % bei der Europawahl zuzulegen, ist für deutsche Verhältnisse geradezu ein genialer Coup.

    Und die Partei hat die letzten Monate genutzt und Strukturen geschaffen, um sich dauerhaft zu etablieren. Inzwischen kennt sie selbst jeder Dummdödel und viele enttäuschte Unionswähler sind bereits zu ihr „übergelaufen“.

    Sie ist im Übrigen die einzige Partei, die am 25. Mai keine Wähler verloren hat – trotz der viel schwächeren Wahlbeteiligung. Man kann doch nicht einfach davon ausgehen, dass jeder, der potenziell der AfD nahesteht, zwingend zu jeder Wahl geht. Und mancher wollte – enttäuscht von den Anmaßungen der Eurokratie – gerade von einer solchen Wahl wenig wissen. Also war es prima, erneut über 2 Millionen Menschen überzeugt zu haben.

    Das haben im Übrigen die Strategen der Blockpateien sehr genau erkannt, die sich ständig neue Niederträchtigkeiten ausdenken, um die AfD anzuschießen – doch bislang gottlob (!) mit viel Aufwand und wenig Erfolg.

    Von 22 % träume ich nicht, wohl aber von Ergebnissen zwischen 10 und 12 % künftig bei wichtigen Wahlen – und damit kann man eine Menge ausrichten und die Blockparteien, bei etwas Geschick, sogar mächtig vor sich her treiben.

    Zudem will die AfD Volkspartei sein oder zumindest werden und breite Kreise ansprechen. Folglich ist das Spektrum inhomogener als etwa bei rechten Kleinparteien. Da sind dann naturgemäß auch enttäuschte Ex-Linke oder Liberale mit im Boot, die man nicht komplett vergraulen will. Stört mich auch insofern nicht als es zumeist recht vernünftige Ex-Linke oder Liberale sind, die sich geistig weiterentwickelt haben oder im Begriff sind, dies zu tun – und an der Basis gibt es schon jetzt weitaus mehr berechtigte Islamkritik als man anhand der offziellen AfD-Politik und -Programmatik vermuten würde.

    Summa summarum: Die AfD ist alles andere als ideal, doch würde es sie nicht geben, müsste man sie heute noch erfinden!

  113. Die heutige Union ist doch nur noch ein Flügel der spezialdemokratisch-grünen Einheitspartei.

    Diese Lügner, Heuchler, Betrüger und Versager kann man doch nicht mehr wählen. Die müssen raus aus den Parlamenten, weg vom Futtertrog. Stattdessen müssen Politiker gewählt werden, die sich für uns Deutsche einsetzen.

  114. #131 Kurt Steiner

    Wenn Sie schon bei Wikipedia abschreiben, dann erwähnen Sie bitte auch, daß Ihre Charakterisierung eine frühe Definition von „Volkspartei“ ist.

    Nach Dieter Nohlen ist „Volkspartei“ „eine Selbstbezeichnung von Großparteien wie der SPD, CDU und CSU, die durch Ausweitung ihrer Wählerbasis nach möglichst vielen Stimmen für strategische Mehrheiten streben.“

    Die AfD ist keine Großpartei und damit auch keine Volkspartei im modernen Sinn. Stellt man – wie Sie das tun – allein auf die Vielfalt der in einer Partei repräsentierten sozialen Schichten, Berufs- und Altersgruppen ab, denn kann man heute jede Partei in Deutschland als eine „Volkspartei“ bezeichnen, auch die FDP. Interessenparteien im eigentlichen Sinn gibt es aus politikwissenschaftlicher Sicht zurzeit nicht (von völlig unbedeutenden Minivereinigungen einmal abgesehen). Historische Beispiele für solche Parteien waren der Bund der Heimatvertriebenen (BHE), der bis 1961 existierte, sowie die Grauen Panther.

    Was verstehen Sie denn unter “rechts”.

    Ich habe übrigens niemals behauptet, dass die AfD eine “rechte” Partei wäre.

    Sie vielleicht nicht, andere AfD-Anhänger hier bei PI versuchen aber durchaus, uns die AfD als eine konservative bzw. rechte Partei zu verkaufen. Bereits die Tatsache, daß Mitglieder und Sympathisanten der AfD in einem konservativ-islamkritischen Blog wie PI, der von Kritikern sogar als „rechtspopulistisch verunglimpft wird, Werbung für ihre Partei machen zeigt, wo sie die AfD selbst verorten.

    Einmal davon abgesehen, dass das “Rechts”-Links-Schema” ohnehin größtenteils überholt ist, ist die AfD eine Partei neuen Typs jenseits von “rechts” und “links”. Sie ist eine Sammlungspartei freiheitlich und sozial denkender und fühlender Patrioten, in der sich der bürgerliche Widerstand gegen die politischen Missstände in Deutschland und der EU formiert.

    Sorry, aber das ist Wahlkampf-Geschwurbel, mit dem man sich vor einer klaren politischen Positionierung drücken will. Richtig ist allerdings, daß die AfD keine rechte und in der Gesamtschau nicht einmal eine konservative Partei ist. Das zeigen exemplarisch ihre Aussagen in der Ausländerpolitik (z.B. Forderung nach einem Einwanderungsgesetz). Hans-Olaf Henkel sagt über die AfD, daß „ihre Positionen in der Asylpolitik (…) linker als die von Grünen und SPD“ sind. Der frühere FDP-Unterstützer Henkel sieht die AfD denn auch als eine “durch und durch liberale Partei“. Da hat Herr Henkel wohl Recht!

  115. AfD wird hauptsächlich AUS PROTEST gewählt.

    Wird AfD so weiter machen wie bisher (FDP 2.0), ist es bald aus mit Protestwählern.
    AfD wird mit Original-FDP um 3% konkurrieren.

  116. #132 oromon

    Sie halten z.B. Beatrix von Storch nicht für konservativ? Also ich bin ziemlich liberal eingestellt und sehe deswegen bestimmt vieles schneller als konservativ an, als das andere Kommentatoren hier tun, aber wer oder was soll denn bitte konservativer sein als diese “Spitzenpolitikerin” der AfD?

    Eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Sommer!

    Nehmen wir das Beispiel CDU. Da gibt es Politiker wie Erika Steinbach, Wolfgang Bosbach und Klaus Willisch, die man als mehr oder weniger konservativ bezeichnen kann. Das macht aber die Merkel-CDU nicht zu einer konservativen Partei.

    Die AfD-Führung und allen voran Bernd Lucke lassen zudem keine Gelegenheit aus, sich von den Äußerungen Frau von Storchs zu distanzieren und zu betonen, daß Storch mit ihren Aussagen nicht die offizielle Meinung der Partei repräsentiere. Frau von Storch ist insoweit keine „Spitzenpolitikerin“, die echten Einfluß in der AfD hätte, sondern nimmt nach meinem Eindruck eher eine Alibifunktion wahr.

  117. #138 Schüfeli (27. Jun 2014 20:43)

    AfD wird hauptsächlich AUS PROTEST gewählt.

    Wird AfD so weiter machen wie bisher (FDP 2.0), ist es bald aus mit Protestwählern.
    AfD wird mit Original-FDP um 3% konkurrieren.

    —————————–
    Dem kann man nur voll und ganz zustimmen

  118. #135 Tiefseetaucher (27. Jun 2014 20:05)

    Die AfD ist auch kein Agent, vorgeschickt von irgendwelchen Blockparteien, sondern ein Zusammenschluss um ihr Land, ihr Geld und ihre Zukunftschancen besorgter Menschen aus der bürgerlichen Mitte – ich habe selbst alles von den ersten Anfängen an begleitet, und zwar mit großer Sympathie.

    Daß sich die Basis der AfD mehrheitlich aus Idealisten rekrutiert, die aus Sorge um die Zukunft Deutschlands in der Partei aktiv geworden sind, habe ich nie in Frage gestellt. Damit ist aber nichts über die Intentionen der Parteigründer und dem möglichen Einfluß interessierter Kreise des Establishments im Hintergrund gesagt. Aber dieses Thema hatten wir hier ja nun schon ausführlich diskutiert.

    Wenn ich Mitglied geworden bin sage ich Bescheid, dann können Sie mich auch “bashen”.

    Ich bashe nicht, weder die AfD als Partei noch einzelne ihrer Mitglieder. Ich übe lediglich (sachliche) Kritik. 🙂

    Im Übrigen: ich bin gewiss nicht weniger “rechts” oder sagen wir national-konservativ als Sie – bewerte aber eben die AfD völlig anders und möchte die Chance beim Schopf packen, etwas in Deutschland zu verändern und umzugestalten.

    Ich befürchte eher, daß die AfD die Entstehung einer wirklich konservativen Kraft in Deutschland blockiert, indem sie Personal, Ressourcen und Wähler bindet.

    Und noch was: die AfD ist nur ein Kompromiss und sicher in keiner Weise perfekt – doch mir ist ein vernünftiger Kompromiss im Interesse Deutschlands tausendmal lieber als irgendwelche fiktiven Idealkonstruktionen, die letztlich im Reich der Fantasie bleiben.

    Eine konservative Partei muß keineswegs eine Fiktion bleiben. Sollte sich die Lage weiter zuspitzen, also z.B. die Euro-Krise eskalieren oder die unkontrollierte Massenzuwanderung in den deutschen Sozialstaat anhalten, würde das die Bereitschaft bürgerlicher Wähler erhöhen, einer „rechten“ Partei ihre Stimme zu geben, was die Basis für die dauerhafte Entstehung einer solchen neuen Kraft bildete.

    Wenn ihr nun von Ihnen Unrealismus vorgeworden wird, greift das viel zu kurz. Aussagen von 15 Prozent und mehr stammten nicht von der Parteiführung, sondern von einzelnen “Fans” im Internet, mit denen die Begeisterung durchgegangen war.

    Nun ja, ich habe noch Bernd Lucke vor Augen, als der in einem Statement vor der Bundestagswahl von einem Ergebnis um die 10% fabulierte. Auch die Aussage, die AfD sei schon jetzt eine „kleine Volkspartei“, deutet auf eine gewisse Hybris hin.

    In diesem unserem Land der politkorrekten Schrebergärtner und Saumagenfresser aus dem Stand auf fast 5 % in einer Bundestagswahl zu kommen und einige Monate später auf 7 % bei der Europawahl zuzulegen, ist für deutsche Verhältnisse geradezu ein genialer Coup.

    Wie ich schon schrieb, gibt es historische Beispiele für vergleichbare Erfolge anderer Parteien. Und auch, wenn Sie es nicht gerne hören: Ohne die massive mediale Präsenz ihres Frontmanns Bernd Lucke vor allem im öffentlich-rechtlichen TV in den Monaten vor der Bundestagswahl wäre die AfD am 22.09. nie auf 4,7% der Stimmen gekommen. Andere bürgerliche Kleinparteien haben diese Chance der Selbstdarstellung vor einem Millionenpublikum nie bekommen (jedenfalls nicht vor einem Wahlerfolg).

    Sie ist im Übrigen die einzige Partei, die am 25. Mai keine Wähler verloren hat – trotz der viel schwächeren Wahlbeteiligung. Man kann doch nicht einfach davon ausgehen, dass jeder, der potenziell der AfD nahesteht, zwingend zu jeder Wahl geht. Und mancher wollte – enttäuscht von den Anmaßungen der Eurokratie – gerade von einer solchen Wahl wenig wissen. Also war es prima, erneut über 2 Millionen Menschen überzeugt zu haben.

    Das stimmt nicht. Viele Kleinparteien wie z.B. die Familienparteien, die ÖDP oder die Tierschutzpartei konnten ihr Ergebnis bei der Europawahl gegenüber dem Zweitstimmenanteil bei BTW 2013 verbessern. Das ist typisch für eine Europawahl.

    Entscheidend ist, daß die AfD gegenüber der BTW unter dem Strich keine Stimmen dazugewonnen hat, und das bei einer Protestwahl mit Bezug zu ihrem Kernthema Euro und trotz des Erfolgs bei der Bundestagwahl einige Monate zuvor. Das ist eher ein negatives Zeichen.

    Das haben im Übrigen die Strategen der Blockpateien sehr genau erkannt, die sich ständig neue Niederträchtigkeiten ausdenken, um die AfD anzuschießen – doch bislang gottlob (!) mit viel Aufwand und wenig Erfolg.

    Solche Angriffe schaden der AfD nicht, sondern nützen ihr, weil die Partei dadurch für Protestwähler attraktiver wird.

    Von 22 % träume ich nicht, wohl aber von Ergebnissen zwischen 10 und 12 % künftig bei wichtigen Wahlen – und damit kann man eine Menge ausrichten und die Blockparteien, bei etwas Geschick, sogar mächtig vor sich her treiben.

    Auf welchen Politikfeldern will denn die AfD die Blockparteien „vor sich her treiben“? Um den Gegner in eine bestimmte Richtung zu zwingen, müßte die AfD zunächst einmal sagen, was sie konkret will. Das ist nicht einmal in der Europolitik klar. Und in der Ausländerpolitik steht die Partei links von der Union, ist also kaum in der Lage, eine Richtungsänderung im konservativen Sinn zu erzwingen.

    und an der Basis gibt es schon jetzt weitaus mehr berechtigte Islamkritik als man anhand der offziellen AfD-Politik und -Programmatik vermuten würde.

    Das mag wohl sein, aber entscheidend ist eben nicht, was die Basis denkt, sondern allein die offizielle Politik der AfD, die von Spitzenpolitikern wie Bernd Lucke repräsentiert wird, und natürlich das beschlossene Parteiprogramm. Es gibt wahrscheinlich zahlreiche Konservative in der AfD, die diverse offizielle Forderungen zähneknirschend akzeptieren, obwohl sie ihren eigenen Überzeugungen zuwiderlaufen, nur um das Projekt als solches nicht zu gefährden. Dadurch aber werden diese Köpfe innerhalb der Partei neutralisiert und auf dem von der AfD-Spitze vorgegebenen Kurs gehalten.

    Summa summarum: Die AfD ist alles andere als ideal, doch würde es sie nicht geben, müsste man sie heute noch erfinden!

    Man sollte lieber eine Partei „erfinden“, die eine echte pragmatisch-konservative Politik vertritt und dabei den Mut hat, dem Establishment auch auf heiklen Feldern wie der Zuwanderungspolitik couragiert entgegenzutreten. Das tut die AfD leider nicht!

  119. #102 Cendrillon (27. Jun 2014 16:12)

    Eine dritte Merkel-Kanzlerschaft wird es nicht geben. Die Union … wird nach dem Merkel-Abgang wie ein Kartenhaus zusammenfallen. …

    Die Menschen werden immer älter d.h. die Ü50-Generation wird in Zukunft wahlentscheidend sein.

    Und genau das ist die Riesenchance der AfD.

    ——————————————-

    So sehe ich das auch. Die Rechtsprojekte, die ich im übrigen nicht mal gesinnungsmäßig unterstütze, haben keine Chance in D.

    Insofern bleibt nur die (begründete) Hoffnung, dass eine weiter erstarkende AfD die CDU wieder auf Kurs bringt.

  120. #106 Wilhelmine (27. Jun 2014 16:21)

    REP, PRO NRW und Die Freiheit müssen sich zusammen tun.

    ——————————-

    Und gemeinsam untergehen.

  121. #142 Fritz (28. Jun 2014 00:24)
    Die Menschen werden immer älter d.h. die Ü50-Generation wird in Zukunft wahlentscheidend sein.

    Und genau das ist die Riesenchance der AfD.

    ——————————————-
    Auch die organisierte Kriminalität sucht sich gezielt, die Ü50 Generation aus , da man diese leichter übers Ohr hauen und betrügen kann als jüngere

  122. Hehe, ob das was nützt im Todeskampf gegen die AfD?

    FDP denkt über neuen Namen nach

    Die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, die Düsseldorfer Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, ist offen für eine Umbenennung ihrer Partei. „Ich habe diesen Vorschlag in den Raum gestellt“, sagte die FDP-Politikerin der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ vom Samstag. Die Liberalen hätten mittlerweile ein großes Problem mit der FDP als Marke und würden nicht optimal wahrgenommen.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/imageproblem-der-liberalen-fdp-denkt-ueber-neuen-namen-nach_id_3952800.html

  123. #142 Fritz

    Die Rechtsprojekte, die ich im übrigen nicht mal gesinnungsmäßig unterstütze, haben keine Chance in D.

    Das trifft nicht zu, wie ich bereits oben ausgeführt habe (siehe #101)

    Insofern bleibt nur die (begründete) Hoffnung, dass eine weiter erstarkende AfD die CDU wieder auf Kurs bringt.

    Da bin ich skeptisch. Bislang ist nicht zu erkennen, daß die AfD die CDU auf Kurs bringen würde. Im Gegenteil deuten jüngste Äußerungen von Frau Merkel zu ihrer möglichen Nachfolgerin als Bundeskanzlerin darauf hin, daß die CDU weiter nach links rücken wird. Merkel favorisiert offenbar die saarländische Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer für das Amt, eine Vertreterin des links-grünen Parteiflügels der CDU (siehe #105).

    Von einer Annährung der CDU an die Positionen der Euro- und EU-kritischen AfD kann jedenfalls zur Zeit also keine Rede sein. Im Gegenteil distanzieren sich Merkel & Co. nach der Europawahl noch stärker von Lucke. Die AfD könnte den Linkskurs der CDU sogar befördern, weil sie als ein moderates Auffangbecken für enttäuschte Unionswähler fungiert, die dann nicht zu aus Sicht des Establishments wirklich gefährlichen Rechtsparteien abwandern.

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