77.109 Asy­lan­trä­ge ers­tes Halb­jahr 2014

Im ersten Halbjahr 2014 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 77.109 Asylanträge gestellt, darunter 67.441 als Erstanträge und 9.668 als Folgeanträge. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr (48.524 Personen) bedeutet dies eine Erhöhung um 28.585 Personen (58,9 Prozent). 11.818 Personen erhielten im ersten Halbjahr 2014 die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Konvention (19,5 Prozent aller Asylentscheidungen). Zudem erhielten 3.352 Personen (5,5 Prozent) subsidiären Schutz im Sinne der EU-Richtlinie 2011/95/EU. Bei 894 Personen (1,5 Prozent) wurden Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder Absatz 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.

Hauptherkunftsländer sind 1. Syrien, 2. Serbien , 3. Afghanistan. (Näheres beim BMI hier!) Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina gelten als sichere Herkunftsländer, aber das grüne Pack im Bundesrat hat sich geweigert, die Wirtschaftsflüchtlinge, also die Asylbetrüger, aus diesen Ländern halbautomatisch nicht anzuerkennen und Deutschland zu entlasten.