Aufklärung über islamische Paralleljustiz

sharia_courtEin wirklich nachahmenswerter Verein ist „Pro Polizei Wetzlar„. Mit seinen 800 Mitgliedern hat der bereits seit 18 Jahren bestehende Verein im Laufe der Zeit 120.000 Euro für die örtliche Polizeistation gesammelt.  Motto: „Unsere Polizeistation in Wetzlar materiell zu unterstützen, damit die Polizei mindestens genauso gut ausgestattet ist wie der Verbrecher“. Darüber hinaus bietet „Pro Polizei Wetzlar“ seinen Mitgliedern und weiteren interessierten Bürgern Veranstaltungen an, die teilweise schon weit im Voraus ausgebucht sind. Zuletzt ging es dabei um die islamische Paralleljustiz. Die Politik- und Sozialwissenschaftlerin Dorothee Dienstbühl von der TU Darmstadt führte sehr informativ in dieses brisante Thema ein.

Mittelhessen.de berichtet:

„Sie tragen keine Roben und haben keine Ausbildung. Und doch sind sie Schlüsselfiguren einer islamischen Paralleljustiz, die das deutsche Rechtssystem zunehmend aushebeln“, erklärte die Politik- und Sozialwissenschaftlerin Dorothee Dienstbühl vor über 100 Besuchern in Tasch‘s Wirtshaus. […]

Inzwischen vereitelten in deutschen Großstädten wie Berlin und Bremen sogenannte ,Friedensrichter‘ unter Umgehung deutscher Gerichte Strafanzeigen. „Diese meist selbst ernannten Richter von Gottes Gnaden haben Macht und Einfluss, lösen Probleme wie häusliche Gewalt oder Scheidungen innerfamiliär und berufen sich dabei auf die islamische Scharia“, so Dienstbühl. Sie bezeichnete diese „Paralleljustiz“ als „eine gefährliche Entwicklung für den deutschen Rechtsstaat“, auf die weder die Politik noch die Medien entsprechend reagierten.

Eingangs stellte die Politikwissenschaftlerin klar, dass es „den“ Islamismus nicht gebe. Er gelte vielmehr als Sammelbegriff für verschiedene Glaubensrichtungen und die Scharia werde entsprechend ausgelegt und gelebt. Die große Mehrheit der Muslime gehöre heute zu der Richtung der „Sunniten“ – eine Strömung im modernen islamistischen Denken, die ihren Glauben mit allen Geboten und Strafen auf den Propheten Mohammed zurückführen. Die zweitgrößte Glaubensrichtung, deren Anhänger als Schiiten bezeichnet werden, unterscheiden sich dem gegenüber nicht so sehr in zentralen Glaubensinhalten als vielmehr in der Frage, wer das Recht habe, das politische Oberhaupt aller Muslime zu stellen.

Rund ein Viertel aller Einwanderer aus der Türkei seien Aleviten. „In der Debatte um Integration und Islam werden sie oft übersehen, dabei bieten sie ein positives Beispiel“, so die Referentin. Sie erklärte, dass die Aleviten für orthodoxe Muslime als Ungläubige gelten, weil sich ein Großteil vom Islam in seiner ausgeprägten Form distanziere. So lehnen sie die Scharia ab, tragen keine Kopftücher und der „Ramadan“ ist für sie nicht verpflichtend.

Der Begriff Scharia bezeichne das islamische Recht, sie enthalte die Gesamtheit aller Gesetze, die in einer muslimischen Gesellschaft zu erfüllen seien. Und dieses Recht bringen die Muslime mit nach Deutschland, so Dienstbühl. Eine Situation, die unweigerlich zur Paralleljustiz führe.

Obwohl die Berufung eines „Friedensrichters“ im Koran nicht vorkomme, fühlten sich immer mehr Muslime zu diesem Amt berufen, wie Hassan Allouche aus Berlin-Neukölln. Wer auf den gebürtigen Libanesen treffe, treffe auf eine Paralleljustiz. Dabei sei „Friedensrichter“ ein irreführender Begriff: Er sei kein Richter, regle die Probleme jenseits der deutschen Justiz, dafür bekomme er viel Geld. Eine Ausbildung habe er nicht. Dabei gehe es in den Verhandlungen zwischen Täter- und Opferfamilien oft alles andere als friedlich zu: Um Schulden einzutreiben oder die Gegenseite einzuschüchtern, werde erpresst, geprügelt und geschossen – und mit Mord gedroht. Sind sich Täter und Opfer einig, werde die Strafjustiz massiv behindert. Richter erleben regelmäßig, dass sich die Opfer und Zeugen an nichts mehr erinnern, Aussagen bagatellisieren oder ganz verweigern. Dadurch werde das Strafmonopol des deutschen Rechtsstaates systematisch unterlaufen.

Für Dienstbühl sind Paralleljustiz und Scharia in Deutschland Angstbegriffe, obwohl sie wenig mit dem Islam zu tun haben: „Es wäre eine schreckliche Entwicklung, wenn schwere Straftaten in diesem Kulturkreis nicht mehr aufgeklärt werden könnten und der Staat sich darauf beschränken müsste, die Opfer aufzusammeln.“ Darum werde es Zeit, dass „Politiker diesem Treiben ein Ende bereiten“.

Man kann sich jetzt darüber streiten, warum es am Schluss heißt, die Scharia habe wenig mit dem Islam zu tun, wo doch bereits vorher gut erklärt wurde, was die Scharia ist. In der Zeitschrift der Gewerkschaft der Polizei schreibt Dorothee Dienstbühl, dass Paralleljustiz bzw. Selbstjustiz nicht auf den islamischen Kulturkreis beschränkt sei, sondern generell ein Kennzeichen undemokratischer Gesellschaften darstelle, also unter Umständen von allen möglichen Herkünften von Einwanderern praktiziert wird. Beispielsweise von italienischen Mafiosi. Was den islamischen Kulturkreis betrifft, so hätten schon die arabischen Stämme in vorislamischer Zeit ähnlich wie heute agiert, was dann später in die Scharia eingeflossen sei.

Da wir eine ungebremste Einwanderung vor allem aus dem islamischen Kulturkreis erleben, stellen die Scharia-Anhänger sicherlich zahlenmäßig das größte, aber sicherlich nicht das einzige Problem in Sachen Selbstjustiz dar. Die Scharia ist im Grunde genommen der „erfolgreichste Exportartikel“ aus dem arabischen Raum: 57 Staaten stellen die Scharia über das weltliche Recht. Die grenzenlose Naivität und Untätigkeit westlicher Politiker führt dazu, dass die Scharia nicht nur über Einwanderer „eingeschleppt“ wird, sondern sich hier auch noch Einwanderer-Nachwuchs der dritten und vierten Generation mit Scharia „infiziert“. Die Zunahme von Verhüllungen nach den Regeln der Scharia spricht Bände. Das Ganze geht so weit, dass auch in westlichen Ländern immer wieder Forderungen nach öffentlichen Scharia-Gerichten gestellt werden. In Großbritannien sind sie seit 2008 Wirklichkeit. Mit dem ernüchternen Ergebnis, dass sie völlig aus dem Ruder laufen und eine frauenfeindliche „Rechtsprechung“ betreiben.

Neben Sprachkenntnissen und beruflicher Qualifikation ist ein modernes, säkulares Rechtsverständnis sicherlich das Wichtigste, was Einwanderer mitbringen sollten und worauf unser Staat permanent achten sollte. Insofern kann man wieder einmal feststellen, dass unsere Politiker haufenweise versagt haben, indem sie den Islam vollkommen naiv zum Bestandteil von Deutschland erklärten, denn Islam ohne Scharia gibt es nur bei den Aleviten – die wiederum vom Rest des Islams nicht anerkannt werden, wie die Referentin bei der Veranstaltung von „Pro Polizei Wetzlar“ hervorhob.

Was zeigt uns dieser Vortrag aber vor allen Dingen?  Immer mehr Bürger wollen sich informieren und offenbar gibt es von Bürgern gegründete Strukturen, die ehrenamtlich diese Leistung erbringen und entsprechende Referenten einladen! Das ist sehr viel wert in einer Zeit, wo der Staat und die Mainstreammedien die Meinungshoheit über die Einwanderung beanspruchen und hierbei gerne schönfärben anstatt Realitätssinn zu beweisen.