Konstanz wird Burkini-Stadt!

burkini_konstanzIn Konstanz feiern die frommen Mohammedaner-Islamisten jetzt einen weiteren Erfolg: War dort bisher das Baden muslimischer Frauen im schariakonformen Burkini verboten, entschied sich die Stadt jetzt in vorausgaloppierendem Gehorsam dazu, den Ganzkörperbadeanzug als „allgemein übliche Badebekleidung“ zuzulassen. Damit reagierte die Stadt eilfertig auf die Drohung einer voll integrierten Türkin, die im April angekündigt hatte, gegen die Stadt zu klagen, weil sie im Sommer 2013 mit ihrem Scharia-Kopf- und Beinkleid nicht in einem Hallenbad schwimmen durfte. Die (noch) deutsche Stadt hatte damals argumentiert, dass Ganzkörperbadeanzüge laut Badeordnung nicht erlaubt seien. Die Klage sei bislang jedoch noch nicht eingereicht worden, sagte ein Sprecher.

(Von Verena B., Bonn)

Recherchen in anderen Städten hätten gezeigt, dass der Umgang mit Burkinis sehr unterschiedlich gehandhabt werde, hieß es in einer Mitteilung der Stadt. „Insgesamt wurde deutlich, dass in vielen Kommunen eine große Unsicherheit zu diesem Thema besteht.“ Die Stadt habe daraufhin muslimische Bürger, Vertreter des Gemeinderats und der Verwaltung sowie Wissenschaftler des Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen von Integration“ an der Universität Konstanz zu einem Gespräch eingeladen.

Experten hätten dabei betont, dass das Tragen des Burkinis in öffentlichen Bädern als individuelle und moderne Form der Aneignung kultureller Prägung und Religion verstanden werden könne. Dieser Argumentation sei die Stadt gefolgt, sagte ein Sprecher. Weitergehende Forderungen nach einer Trennung von männlichen und weiblichen Badegästen und dem Badepersonal seien allerdings nicht umsetzbar.

Der Südkurier berichtet:

Die Bademode in den städtischen Schwimmbädern wird bald um eine weitere Facette erweitert: Künftig darf man dort auch in dem so genannten Burkini, eine Art Ganzkörperbadeanzug, ins Wasser gehen. Das hat der Gemeinderat gestern mit großer Mehrheit beschlossen. Bei 38 Stimmberechtigten gab es nur vier Gegenstimmen und drei Enthaltungen. Damit schloss sich der Rat dem Vorschlag der Stadtverwaltung an, die diese Entscheidung auch als Respektbekundung vor dem kulturellen und religiösen Selbstverständnis der muslimischen Mitbürger verstanden wissen wollte…

Holger Reile (Linke Liste Konstanz), offenbar ein Frauenfeind ganz im Sinne der demokratiefeindlichen Friedensreligion, begrüßte die Streichung des Verbots „als wichtiges Zeichen gegenüber Andersdenkenden und Andersgläubigen. Wer angesichts dieser Entscheidung von einer weiteren Islamisierung Konstanz’ spreche, der errichte Schreckens- und Horrorszenarien, um Panik zu machen.“

Die SPD-Stadträtin Zahide Sarikas stellte sich allerdings deutlich gegen die Aufhebung des Verbots. „Das ist die falsche Toleranz“, sagte sie. Damit ist sie für Herrn Reile sicher eine rechtsextreme Rassistin. Das dürfte noch Ärger im Stadtrat geben, denn Rassisten haben da nichts zu suchen.

Der nächste Schritt wird wahrscheinlich die Zulassung der Ganzkörperverschleierung beim Baden sein: Im Bristol-Hotel in Bonn ist das Schwimmen im schwarzen Scharia-Augenschlitz-Gewand im hoteleigenen Schwimmbad – zum Schrecken der deutschen Gäste – schon längst kultursensible Tradition. Schließlich sollen sich die ausländischen Gäste ja wohlfühlen bei uns! Ständige Reparaturarbeiten wegen Verstopfung der Abflussrohre durch die Fasern der salafistischen Kutten nimmt man da doch gerne in Kauf!