mario_draghiExakt zwei Jahre ist es her, dass der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi erklärte: Die EZB werde den Euro retten, koste es, was es wolle. „Whatever it takes“ – mit diesen Worten hat Mario Draghi vor zwei Jahren die Rettung des Euro eingeleitet. Vordergründig mit Erfolg. Der Zusammenbruch der Euro-Zone blieb aus. Die Zinsen für Staatsanleihen von Ländern wie Spanien und Italien sind auf historische Tiefststände gefallen. Problem gelöst, rufen die Optimisten. Wirklich?

Die Fakten ergeben ein anderes Bild. Die Wirtschaft in Europa stagniert, das Bankensystem ist immer noch nicht saniert. Die Schulden wachsen in den Krisenländern weiter schneller als die Wirtschaft. In Irland liegt die Verschuldung von Staat, Privaten und Unternehmen relativ zum Bruttoinlandsprodukt 84 Prozent über dem Stand von 2008. In Portugal (69 Prozent), Griechenland (55 Prozent) und Spanien (40 Prozent) sieht es nur geringfügig besser aus. Die EZB kann gar nicht an einen Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes denken, will sie nicht eine Welle von Konkursen auslösen. Zugleich erlahmt der Reformwille. Angeführt vom italienischen Ministerpräsidenten Renzi, fordern immer mehr Länder eine Abkehr vom Sparkurs.

Es hilft, sich in Erinnerung zu rufen, dass die Krise die Folge zu billigen Geldes und zu vieler Schulden ist. Seit Einführung des Euro waren die Zinsen in den heutigen Krisenländern zu tief. Die EZB hat nur auf die Inflation geschaut und Blasen an Immobilienmärkten und Überkonsum toleriert. Folge war ein historisch einmaliger Verschuldungsboom. Jetzt wird versucht, die Krise durch noch mehr billiges Geld und noch mehr Kredite zu bekämpfen. Das wird nicht funktionieren.

Eine Restrukturierung der Schulden ist unumgänglich: Schuldenschnitt, Stundung, Zinssenkung – Maßnahmen jedenfalls, die auf einen Verzicht der Gläubiger hinauslaufen. Voraussetzung ist, dass die Politik sich traut, den Wählern die Wahrheit zu sagen: Angesichts fauler Schulden in der Euro-Zone von bis zu fünf Billionen Euro dürften alleine auf Deutschland Kosten jenseits einer Billion Euro zukommen.

Das Versagen der Politik macht die EZB zur letzten Rettungsinstanz in Europa. Sie ist auf bestem Wege, zu einem Schuldentilgungsfonds mit gemeinsamer Haftung zu werden – durch die Hintertür und ohne demokratische Legitimierung. Kurzfristig hat die EZB-Politik die Schmerzen gelindert, jedoch den langfristigen Schaden maximiert – ein Pyrrhussieg.

(Ein Kommentar aus der WiWO, dem wir voll zustimmen! Das dicke Ende kommt noch!)

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38 KOMMENTARE

  1. Der ist auch nur Politiker, er schwätzt das was täglich notwendig ist. Kümmert sich noch irgendein deutscher Politiker um die deutschen Goldreserven? Vor Jahren waren es mal eine Handvoll Abgeordnete denen es spanisch vorkam, daß die deutsche Regierung nicht einmal weiß, wieviel „deutsches Gold“ bei der FED liegen. Ein kurzer Aufschrei, dann aber wieder Stille im Walde!
    http://rundertischdgf.wordpress.com/2014/07/25/fed-gib-unser-gold-zuruck/

  2. Die Zinshöhe zeigt den Interessierten welches Risiko siebei einem Inventment eingehen und sie können mit Hilfe des Zinses abschätzen, ob sie bereit sind, dieses Risiko einzugehen oder nicht.

    Der Trick Draghis ist, mit Hilfe eines politischen Zinses diese mechanismus außer Kraft zu setzen und so due Leute in Schrottanleihen zu locken, wiel sie denken, daß aufgrund des niedrigen Zinses kein Risiko mehr besthet.

    Am Fälligkeitstag wird dann das böse Erwachen kommen…..

  3. OT: Sorry in der ersten 10 aber ich muss jetzt weg.

    Terrordrohung: Höchste Alarmbereitschaft in Norwegen

    Ja, ja unsere unverzichtbaren Schätzchen kehren zurück!

    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.norwegen-terrordrohung-hoechste-alarmbereitschaft-in-norwegen.5c6d52b1-5b8f-46f6-9828-affd5b7634be.html

    und wollen dem hoch sozialen Norwegen, also dort wo sie sich jahrelang durchparasitiert haben einen unvergesslich kräftigen Tritt in ihren Allesversteher-Hintern verpassen!

  4. Am Schluß zahlt der Gläubiger, der das Geld verliehen hat. Momentan findet nur eine Umverteilung statt. Bestimmte Gläubiger bekommen die Gelegenheit, ihre Profite zu retten, weil deren Geld, Kredite nach dem Schnitt gebraucht wird.

  5. Der Autor vergisst zwei ganz wesentliche Ding:

    1. Die Wirtschaft mag in Europa stagnieren, für Deutschland trifft das SICHER nicht zu.

    Ein Beispiel: Daimler. Die wachsen seit Jahren ohne Probleme. Und an denen hängt ein ganzer Rattenschwanz von Zulieferern.

    2. Der DAX (und alle Börsen) steigen wie blöde. Steigende Kurse zeigen die Zukunftsfantasie, die Gewinnerwartungen der Börsianer.

    Und wer jetzt und behauptet, das Läge NUR an billigem Geld, dem sei verrraten: Firmen, die Dividenden zahlen können, haben das Geld auch ERWIRTSCHAFTET, waren also erfolgreich.

    Nicht ins Bockshorn jagen lassen!

    Weder der Dollar noch der Euro sind gecrasht – auch wenn dies immer behauptet wird.

    Das einzige, was crasht, ist Gold, weil Sicherheit nicht mehr benötigt wird. Der Aufschwung zur Zeit ist nachthaltig, wenn auch nicht stark.

  6. Den Sozis Geld anvertrauen ist, wie einen Hund den Wurstvorrat bewachen zu lassen. Einem Italiener die Währung anzuvertrauen ist, wie die Mafia in der Zentralbank.

  7. #4 schrottmacher (25. Jul 2014 17:31)

    Am Schluß zahlt der Gläubiger, der das Geld verliehen hat. Momentan findet nur eine Umverteilung statt. Bestimmte Gläubiger bekommen die Gelegenheit, ihre Profite zu retten, weil deren Geld, Kredite nach dem Schnitt gebraucht wird.

    Ja der Schutz kleiner Konten unter 100000€, den die EU eingeführt hat, hat Z.B. Zypern nahe an den Bankrott gebracht.

  8. Die EUdSSR und die gezielte Euro-Einführung – ist DAS Vermögens-Enteignungs-Projekt:

    1. durch die Vergemeinschaftung der Währung und die Vergemeinschaftung der Schulden. Unter Bruch des Rechts und der abgeschlossenen Verträge.

    2. Die niedrigen Zinsen haben wie beabsichtigt die Südländer in die Falle gelockt, sich zu verschulden, so daß sie selbst in einer ausweglosen Schuldenfalle sitzen.

    3. Die demokratischen Statthalter in den Nordländern wurden in die „alternativlose“ Rettungsfalle getrieben, um mit Steuermitteln, Bürgschaften und Sparerenteignungen die Banken zu befriedigen.

    4. Das „Monopoly“-Spiel wird erst dann aus sein, wenn alle Vermögenswerte, mit denen die Staats- und Firmenwerte auch und gerade der Nordstaaten besichert sind, den Banken verfallen …

    Was Du schon immer über die Westliche-Werte-Demokratie wissen wolltest – bisher aber nicht zu fragen wagtest…

    „Die erfolgreichsten Gehirnwäsche-Techniken. Der Globalisierungs-Fanatiker. Ein Psychogramm der Westlichen-Werte-Demokratie“
    http://www.gehirnwaesche.info

  9. …….Wege, zu einem Schuldentilgungsfonds mit gemeinsamer Haftung zu werden……..

    Die aussage ist vollkommen falsch. Es kann nur jemand haften, der noch – offiziel – geld hat! Also ausser Michelstaat noch etwa 2. Der rest tut so als ob er nichts gesehen hat.

    Der geldfluss ist doch recht einfach. Das noch reiche germanistan schickt geld nach griechenland. Die davon reichen griechen kaufen in deutschland z.b. immobilien. Das ganze geld bleibt aber in target 2 hängen. Zur zeit lasche 460 Mrd.. Haabe keine lust den scherz noch weiter zu ziehen… 🙂
    Jedenfalls wird Michel noch bluten was die karre hält.

  10. Nett. Am Ende des WiWo-Artikels heißt es:

    Pro: Lesen Sie hier, warum Giordano Lombardo, Leiter der Investmentaktivitäten von Pioneer Investments, Mario Draghis Strategie, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen aufzukaufen, für richtig hält.

    Ja, logo. Die wollen natürlich ihre Investments sichern und weiter schöne Geschäfte machen.

  11. #6 My Fair Lady (25. Jul 2014 17:37)

    Das ist doch totaler STUSS!

    Mario Draghi ist nicht bei der Mafia noch war der da, er war der Vizepräsident von Goldman-Sachs!

    Ausserdem ist er Mitglied in der Rockefeller-Stiftung und Vorstandsmitglied der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich.

    Gemäss den „Rechten“ hier also ein Mann, der aufgrund von Fleiss nach oben gekommen ist.

  12. Ein Beispiel: Daimler. Die wachsen seit Jahren ohne Probleme.
    #5 Paul_Revere (25. Jul 2014 17:33)

    Ja, warum wachsen sie denn? Weil sie exportieren wie wild. Und wieso, jedenfalls, was Exporte in den Euro-Raum betrifft? Weil der Euro zu leicht für Deutschland ist! Außerdem verschenken sie ihre Exporte letztlich. Sie werden zwar scheinbar „bezahlt“, aber letzten Endes sind das Forderungen, die nie beglichen werden, wertloses Papier. Siehe zum Beispiel hier, da wird das schön erklärt:

    Denn diese Exporte werden zum guten Teil mit dem Sparvermögen und den Renten der Deutschen selbst bezahlt. Nur 909 Milliarden der 1097 Milliaden Exporteuro werden real durch Importe ausgegelichen. Der Rest der Exporte geht auf Pump. Wir liefern Waren sozusagen auf Kredit.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/exportwahnsinn

  13. OT

    heute, 25. Juli Al-Hayat TV: Ausruf des Kalifats(Q8:39) gemäß islamischer Gesetzgebung

    1 Min „… Menschen kreuzigen (Q5:33) … ihre solltet ISIS nicht tadeln, denn ISIS ist nur ein Produkt eurer religiösen Texte (Quran & ahadith Sahih) … Gegründet wurde ISIS nicht von Ibrahim Al-Baghdadi, SONDERN von Muhammad …, der Prophet des Islams

    https://www.youtube.com/watch?v=mwpf-qth-OM

  14. Natürlich, gar nichts ist vorüber, sagt die AfD ja auch schon seit langem. Folgender Artikel ist zwar vom April, aber gebessert hat sich seitdem – nichts! Es sei denn, man hält es schon für eine Besserung, wenn das dicke Ende noch ein wenig hinausgezögert wird.

    Die Krise ist für die Euro-Skeptiker nicht vorbei: „Teilweise ist der Zustand heute schlimmer als vor vier Jahren“, sagt AfD-Sprecher Bernd Lucke. …

    Überhaupt sei der Krisenverlauf in Griechenland katastrophal, denn obwohl dem Land massiv Schulden erlassen worden seien, sei der Schuldenstand heute höher als bei Ausbruch der Krise im Jahr 2010, so der AfD-Chef.

    Dieses gesamte Krisenszenario werde durch die sich seit Jahren dramatisch verschlechternde wirtschaftliche Lage Frankreichs zusätzlich verschärft. Lucke sprach von einer folgenschweren Deindustrialisierung des Landes, in dem bereits heute die Jugendarbeitslosigkeit über 30 Prozent liege.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article126768115/Lucke-macht-Wahlkampf-mit-der-Euro-Krise-2-0.html

  15. Es wäre ja schon ein großer Erfolg, wenn in Griechenland jeder seine Steuern entrichten würde. Nicht einmal ein an sich selbstverständliches Anliegen wie die Steuerehrlichkeit können unsere Politiker, die unser Geld im korrupten Hellas versenken, durchsetzen. Lieber vergeuden sie Milliarden und Abermilliarden aus unserer Steuerkasse, anstatt den verlogenen Griechen das Selbstverständlichste von der Welt abzuverlangen! Man mag es alles nicht glauben, und am liebsten würden wir jeden unserer Politiker, die für den Ausverkauf Deutschlands an korrupte und anmaßende Südeuropäer gestimmt haben, persönlich dafür haftbar machen.

  16. Wenn ich mir das Gesülze von Paul_Revere so ansehe habe ich den Verdacht,der Eurovison-Kasper ist wieder auferstanden. Zu dem tollen Zustand dieser Esperantowährung muß ich Lucke sogar mal recht geben. Es IST schlimmer als je zuvor.

  17. @ #5 Paul_Revere (25. Jul 2014 17:33)

    Ich würde gern wissen,wenn es zum Euro
    zusammenbruch kommt, (und der wird kommen)
    ob sie dann auch noch die Eurofahne so
    hochhalten.Aber schon schön,wie doch Leute
    immer noch dem Mainstream nachplappern 🙂

  18. #14 Biloxi
    … Nur 909 Milliarden der 1097 Milliaden Exporteuro werden real durch Importe ausgegelichen. Der Rest der Exporte geht auf Pump. Wir liefern Waren sozusagen auf Kredit.

    Das nennt sich Außenhandelsüberschuss wen jemand meint man solle die Löhne an die Produktivität anpassen damit der deutsche Arbeiter etwas sparen kan und ausländische Wahren kaufen, dan bricht hier aber der Kommunismus aus.

  19. Zwei mal Hans-Werner Sinn.
    Erstens dazu, daß für den ganzen faulen Euro-Zauber nicht nur der deutsche Sparer haftet (siehe # 14), sondern auch …
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/standpunkt-der-deutsche-steuerzahler-haftet-13036713.html

    Und zweitens zu den „verschenkten Exporten“, welchen Unfug er schon vor Jahren auf den schönen Satz gebracht hat:

    „Dass es keinen Sinn gemacht hat, Porsches gegen Lehman-Brothers-Zertifikate zu verkaufen und sich dann der Exportweltmeisterschaft zu rühmen, dürfte inzwischen hinreichend klar sein.“

    http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/deutschland-fungiert-in-der-krise-als-stossdaempfer-der-welt-400605/

  20. Eine Währung, die gerettet werden muss, ist schon tot! Vielmehr ist der Euro ein Enteignungsmittel. Stoppt den Euro!

  21. #19 Templer2014 (25. Jul 2014 18:30)

    Mir wäre die gute alte D-Mark lieber!

    Aber letztlich ist es doch ein Witz: Seit 2009 gibt es einen Aufwärtstrend an den Börsen, es sinken die Arbeitslosenzahlen, die Rezession ist lange vorbei, Gold fällt und weder der Dollar noch der Euro sind gecrasht.

    All dies wird von den Kommentatoren nicht berücksichtigt? Warum?

    Geht man nach den Kommentatoren hier, müssten wir längst eine Rezession haben.

    Die kommt aber genau so wenig wie der Crash.

  22. Eher werden ein paar Millionen Europäer sterben als dass die großen Gläubiger auch nur auf einen Cent verzichten.

  23. #18 Zwiedenk (25. Jul 2014 18:30)

    Hehe, der Gedanke ist mir auch kurz gekommen.
    Wenngleich ich P.R. keinesfalls als bezahlten Propagandaschreiber betrachte (obwohl, bei den Initialen … 😉 , nee, das war nur ein kleiner Scherz). Ich unterstelle mal, daß das PRs ehrliche Überzeugung ist. Es war ja auch nur „ein kurzer Gedanke“ …

    II
    Aber hallo, #24 Paul_Revere, die EU ist der einzige Wirtschaftsraum der Welt, der nicht wächst, sondern schrumpft, die Schulden nehmen weiter dramatisch zu, für die Südländer ist überhaupt keine Besserung in Sicht. Kann ja auch nicht, da der für sie zu schwere Euro sie daran hindert, wieder wettbewerbsfähig zu werden! Und Börsenhaussen sind ja nun alles andere als ein sicherer Indikator! Der Spuk kann ganz schnell vorüber sein.

    Die kommt aber genau so wenig wie der Crash.

    Was Sie so alles wissen, beneidenswert!

  24. #27 Biloxi (25. Jul 2014 19:04)

    Mit Draghi geht es nicht, aber wenn man z.B. die PIGS rauswerfen würde, wäre das für alle von Vorteil – ausser für den Dollar.

    Die PIGS bekämen wieder eigene Währungen, die man abwerten könnte.

    Der Rest besteht aus den wirtschaftlich stärkeren Staaten.

    Ach so, noch etwas zum Crash:

    Man kann natürlich jedes halbe Jahr den Crash für die nächsten 6 Monate ankündigen, so wie es seit 2009 passiert.

    NUR: Wenn der Crash dann kommt, dann ist es keine gute Vorhersage mehr.

    Schaue dir mal Peter Schiff auf Youtube an. Der verkündet seit 2000 den Mega-Crash – der einfach nicht kommt.

    Oder wie sieht es mit der Arbeitslosigkeit aus – von den PIGS abgesehen.

  25. #29 IsMu (25. Jul 2014 19:15)

    Mario Draghi nur ein Strohmann für die ganzen Hedgefonds?

    Und:

    Die Privatisierung ist doch DAS erklärte Ziel von z.B kewil und zahlreicher Schreiber hier.

    Was ist daran schlimm?

  26. #28 Paul_Revere (25. Jul 2014 19:14)

    Na, da sind wir uns doch schon mal einig, was die „PIGS“ angeht. Nur, wenn man die rauswirft, bricht eben auch alles zusammen. Aber soll man sie deshalb drinlassen? Dann lieber ein Ende mit Schrecken. Der Euro ist eben ein „brennendes Haus ohne Ausgang“, wie der damalige – und in diesen Tagen gerade abgelöste – britische Außenminister William Hague vor drei Jahren sagte.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/tirade-gegen-waehrungsunion-britischer-minister-nennt-euro-wahnsinn-a-789005.html

    Um in diesem Bild zu bleiben, hat man jetzt nur noch die Wahl, in diesem Haus zu verbrennen – oder es zu zerstören. Ich ziehe Letzteres vor.

    Was diesen Schiff, wer immer das sein mag, angeht, so bin ich nicht verantwortlich für irgendwelche Dauer-Kassandras. Daß die Börsen aber vor allem wegen der Geldfluten haussieren und weniger aus fundamentalen Gründen, ist wohl unbestritten. Wie ja auch die Immobilienpreise aus eben diesem Grund in die Höhe gehen – mit der folgende steigender Mieten. Der Euro produziert eben nichts als, ähm, Dingsda.

  27. Nachtrag:

    Es sind nicht nur die Geldfluten, sondern natürlich auch die damit einhergehenden Null-Zinsen. An der Aktienbörse kann man immerhin noch Dividenden verdienen. Viel von diesem Geld wäre ja unter normalen Umständen in die Anleihemärkte gegangen, zum Beispiel in Bundesanleihen. Aber wenn die nichts mehr bringen, was soll man machen?

  28. #5 Paul_Revere

    Dass es hier bei PI solche Systemplapperer gibt, erschreckt mich aber jetzt doch ein bisschen und macht mich ein Stückweit traurig 🙁

  29. #34 AtticusFinch (25. Jul 2014 20:24)

    Es ist echt schade, dass auf Argumente nicht eingegangen wird.

    Was wäre denn die Alternative gewesen?

  30. Die Lage erinnert an die vorherrschende Stimmung kurz vor Ausbruch des ersten Weltkriegs: Irgendwie hofft man auf den Großen Knall, auf das große reinigende Gewitter, das alles Übel hinwegfegt.

    Die EUdSSR ist der Tod Europas, die Sklavenkette, der Kerker für alle freiheitsliebenden Europäer. Ganz gleich wie schwer und hart es auch wird: die EUdSSR muß zusammenbrechen, wenn Europa leben soll.

  31. Die Zuneigung „gewissen“ Staaten gegen über von PI (und ich bin Fan) sollte nicht zur Blindheit oder besser einem Lemmingverhalten führen. Man sollte DEUTLICH erwähnen das Dragi ein noch heute bezahlter Ex.- Vizepräsident der US Kapitalmafia Goldman Sachs ist, und die Geschichte von Goldman Sachs ist sehr interessant. Einem solchen KapitalMonster wie Dragi glaube ich Garnichts, und traue ich alles zu, proamerikanisch bedeutet hoffentlich nicht bis zur Selbstaufgabe. Erwähnenswert ist auch immer deutlich zu sagen das Goldman Sachs einer der Haubtnutzniesser der griechischen Staatspleite ist und das es so bleibt so lange die Staats u Bankenpleiten europaweit verallgemeinert werden. Mit Dragi machten wir den Bock zum Gärten. Goldman-Sachs z.B. ist das Finanzunternehmen das zwar die EU berät im Bezug zum Eurorettungsschirm, aber gleichzeitig seinen Anlegern rät gegen den Euro zu spekulieren.
    Noch Fragen ??

  32. Was will der Logenbruder mit seinem Handzeichen seinen „Brüdern“ wohl signalisieren? Jedenfalls extrem auffällig. Er erinnert mich an eine Figur aus den Beutewelt-Romanen.

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