nationaltheater zagreb
Erst später bemerkt: Kroatien gehört zur EU, aber (noch) nicht zu Schengen. Die Grenzen werden kontrolliert. Bei der Einreise aus Ungarn kam erst eine ungarische Grenzerin in den Zug und kontrollierte sämtliche Ausweise, drei Minuten später zogen sechs kroatische Polizisten durch den ganzen Zug und ließen sich ebenfalls alle Pässe und Ausweise vorlegen. Draußen stand ein weiterer Grenzer, der aufpaßte, daß niemand ausstieg. Der Schnellzug blieb ungefähr eine halbe Stunde im Bahnhof stehen, die Kontrolle ist in der Fahrzeit bereits mehr oder minder einberechnet.

Wie überall im ehemaligen Österreich-Ungarn sind die schönsten Gebäude auch heute diejenigen, die zur Zeit der Habsburger Monarchie gebaut wurden. Dagegen verblasst alles andere total und ist kaum erwähnenswert. Der Kommunismus hat (weltweit) sowieso nichts architektonisch Wertvolles zustande gebracht und die Moderne eigentlich auch nicht. Das Foto zeigt das Nationaltheater in Zagreb. An den Einweihungsfeierlichkeiten nahm 1895 auch Kaiser Franz Joseph teil.

In Zagreb, der Hauptstadt mit 800.000 Einwohnern, fällt das katholische Element auf. Innerhalb eines Tages im Zentrum konnte man leicht zufällig diversen 25 katholischen Nonnen und 15 Pfarrern und Mönchen begegnen, alle wohlgemerkt in ihrer Ordens- oder Priestertracht und nicht im Freizeithemd. Das dürfte in Europa mit Ausnahme von Rom Rekord sein.

In den Kirchen nahmen die Gläubigen alle das vorgeschriebene Weihwasser, die meisten machten eine Kniebeuge, und nicht wenige beteten kniend. Alles Dinge, die man in Deutschland außer bei den Piusbrüdern nirgends mehr sieht, geschweige denn in der Hauptstadt. Sogar mitten auf dem Hauptbahnhof von Zagreb war eine Minikapelle, in der eine Frau betend kniete und auf den Zug wartete. Niemand fand das verwunderlich.

Bei der Ausreise dann, dieselbe Prozedur noch einmal. Diesmal marschierten um die acht Polizisten auf, kontrollierten den ganzen IC, und es ging sogar ein Polizist auf der anderen Seite der Waggons vorbei und schaute am Boden entlang, ob jemand unter dem Zug versteckt war. Danach kamen drei slowenische Grenzwächter, die auch jeden Paß anschauten. Sowohl die Kroaten als auch die Slowenen nahmen es teilweise sehr genau. Manche Pässe hielten sie gegen das Licht, drehten sie hin und her und suchten nach Fälschungen. Wieder blieb der internationale EU-Zug, der nach Österreich weiterfuhr, mindestens eine halbe Stunde an der Grenze stehen.

Abgesehen davon, daß man die Paßkontrolle auch in einem fahrenden Zug durchführen könnte, was aber nicht geht, weil sich Slowenen und Kroaten nicht so grün sind, hätte ich absolut nichts gegen längere Grenzkontrollen, wenn wir dadurch von der Euro-Rettung und den Brüsseler EU-Bonzen verschont geblieben wären!

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50 KOMMENTARE

  1. Der Kommunismus hat (weltweit) sowieso nichts architektonisch Wertvolles zustande gebracht und die Moderne eigentlich auch nicht.

    Dieser Satz ist kompletter Blödsinn kewil. Ich bin kein großer Freund des Kommunismus, aber einige kommunistische Bauten sind architektonisch sehr schön. Bspw. die 7 Schwestern in Russland, die Berliner Karl Marx Allee, der Kulturpalast in Warschau, die Moskauer Metro und einige andere Metros. Der Kommunismus hat nicht immer schön gebaut, aber er hat auch auf der anderen Seite ein paar der schönsten Gebäude der Welt gebaut.

    Die Architektur der Moderne hat auch sehr schöne Gebäude zur Welt gebracht. Erwähnenswert wären die versch. Skylines der Welt, wie die von New York, London, Shanghai, Tokyo, Singapur, Dubai etc. etc.

    Also kewil das nächste mal erst denken und dann schreiben. 😉

  2. In Kroatien gab/gibt es z.B. auch erheblichen Widerstand gegen die Schwulenehe, wobei mir ein Kroate gesagt hat, dass er absolut nichts gegen ein Lebensmodell mit genau gleichen Rechten/Pflichten ist, es aber eben nicht mit dem Namen „Ehe“.

    Die Kroaten nehmen es mit der Abgrenzung sehr ernst, denn sie fühlen sich dem römisch christlichen Europa zugehörig. D.h. die kroatische Ostgrenze ist im Prinzip das Ende von Europa. Übrigens waren Kroatien und Slowenien die wohlhabenderen Provinzen von Ex-Jugoslawien. Daher ist der Sprung in die EU eher nicht so groß. Die ökonomischen, sozialen und kulturellen Unterschiede zu den restlichen Staaten die aus Ex-Jugoslawien entstanden sind, sind beträchtlich und werden es bleiben. Wenn diese Staaten jemals in die EU kommen sollten, dann nur aus rein politischen Gründen.

  3. Also, mir als regelmässigem Ins-Ausland-Fahrer ist es die kurze Wartezeit wert, wenn dadurch auch nur eine Zwangsnutte nicht über eine kontrollierte Grenze geschmuggelt werden kann und deshalb erst garnicht „rekrutiert“ wird.

    Aber ich bin ja ein bekennender EUropahasser und Bösmensch und kein Gutmensch und EU-Versteher.

  4. Wir waren vor 3 Jahren mit dem Auto in Kroatien. Tolles Land!

    An der Grenze (mit dem Auto)wurden wir aber durchgewunken…

  5. Weiterhin sind Kontrollen im Zug an Grenzbahnhöfen mit langen Stillstandszeiten so überflüssig wie ein Kropf. Es ist organisatorisch nicht das geringste Problem, die Grenzkontrollen im fahrenden Zug vorzunehmen mit u.U. gemischt nationalem Personal. Falls Leute aufgegriffen werden, die nicht einreisen dürfen, können die dann mit dem Personal des Staates, von wo sie gekommen sind wieder zurückfahren.

  6. In den Kirchen nahmen die Gläubigen alle das vorgeschriebene Weihwasser, die meisten machten eine Kniebeuge, und nicht wenige beteten kniend.

    Wunderbar! Da herrscht noch Zucht und Ordnung! Schöner als in der Moschee!

    Ich war mal in einem kleinen kroatischen Dorf; dort nahmen die Gläubigen nicht nur alle das vorgeschriebene Weihwasser, sie machten nach der Kniebeuge auch noch einen Liegestütz und beteten kniend, während von hinten einer mit der Peitsche kam. Halleluja!

  7. Der Superartikel von Kewil ist in NORMALER deutscher Rechtschreibung geschrieben.
    Erst nehmen sie einem die Religion, dann die Sprache, dann die Kultur, und am Ende bleibt das Volk auf der Strecke.
    Kewil schreibt in NORMALER, KORREKTER Rechtschreibung. Und das zu tun – in der Erfüllung jeden Zwecks – ist die Pflicht eines jeden Deutschen. Es ist ist die Pflicht eines jeden von uns, dieser Sprachverhunzung und -vergewaltigung ein Ende zu bereiten.
    Daran kann sich auch Herr Stürzenberger gerne ein Beispiel nehmen.

    Beispiele:
    • Diese ganzen adverbialen Bestimmungen, welche diese Idionten groß schreiben wollen. „Im Besonderen“. Das hört sich so an, als wäre etwas „in dem Besonderen drin“. Ist es aber nicht. Es ist nur eine adverbiale Bestimmung.
    • „Acht geben“. Das hört sich so an, als gäbe ich jemandem eine Acht. Tue ich aber nicht. Ich führe nur eine Tätigkeit aus, welche „acht geben“ heißt.

    Wenn ich die Konjunktion „daß“ mit zwei „s“ sehe, bekomme ich Augenkrebs.

    Diese Mistkerle haben es auch mal eben im Vorbeigehen geschafft, die gesamte deutsche Nachkriegsbibliothek zu vernichten.

    Wehrt auch alle gegen die Zerstörung unserer Sprache!

  8. Es ist ein Ammenmärchen, daß Grenzkontrollen und Währendumrechnungen die Wirtscharft abwürgen und den EU Urlaubern den Spaß verderben. Gehört ganz selbstverständlich bei Reisen ins Ausland dazu.

    Währungen lassen sich im Computerzeitalter im Handumdrehen umrechnen, Grenzkontrollen erhöhen die Sicherheit immens (könnte man sämtliche Lampedusa-Invasoren direkt an der Grenze abblocken).

    Aber nein, die dekadente Brüssel-Clique (500.000 Euro + Spesen für 4 Monate..) will die Zerstörung Europas.

  9. Danke für den Bericht!

    Jetzt wissen wir, wohin uns unser nächster Städteurlaub hinführen wird.
    In Europa wird es immer schwieriger, ein für Touristen angenehmes Städte-Reiseziel zu finden. Man möchte ja nur einmal in Ruhe flanieren, entspannen. Das ist so gut wie nicht mehr möglich: stets heißt es wachsam sein, je nach Tageszeit öffentliche Verkehrsmittel meiden!
    In Hannover z.B. gab es gestern um 20.30 Uhr einen brutalen Überfall an der U-Bahn am Aegidientorplatz auf einen 45-Jährigen, der von mehreren Tätern auf der Treppe hinterrücks angegriffen und geschlagen und getreten wurde, sich aber schließlich in einen U-Bahn-Tunnel flüchten konnte.
    Nach den Tätern wird gefahndet.
    Da wundert sich die Stadt, daß die Gewerbesteuereinnahmen zurückgehen. Wer hat denn Lust, dort einkaufen zu gehen, anschließend noch in einem Restaurant einzukehren, um sich dann bei der Heimfahrt um 20.30 Uhr solchen Risiken auszusetzen.
    Da nutzt es auch nichts zu sagen: „Wir haben Tausende Fahrgäste, das ist ein relativ seltenes Ereignis!“ Es ist einem vergällt.

  10. #1 K.Huntelaar (27. Aug 2014 18:35)

    Kewil hat ja vielfach recht.

    Aber vor Architekturkritik sollte er sich zurückhalten!

  11. ich bin sehr oft in Kroatien und habe dort auch einige gute Freunde. Einer davon hat ein kleines Hotel in einer netten Touristenregion. Das Hotel liegt in unmittelbarer Nachbarschaft des örtlichen Polizeireviers. Da zum Hotel auch eine bewirtete Terrasse gehört, kommen da auch öfters Polizisten auf einen Kaffee oder einfach einen kleinen Plausch vorbei.
    Ich war auch dort, als das hier geschah:

    http://www.focus.de/panorama/welt/weil-ihm-die-streife-zu-langsam-fuhr-berlin-neukoelln-bmw-fahrer-greift-polizeibeamte-an_aid_1087039.html

    Ich hatte den anwesenden kroatischen Polizisten davon erzählt. Die dachten im ersten Moment, ich will die verarschen und wurden recht patzig. Erst als ich ihnen den Online-Artikel auf meinem Tablet zeigte, glaubten die mir.

    Die Reaktionen waren von ungläubig bis fassungslos und alle waren sich einig: Das sollen die mal in Kroatien versuchen!

  12. Eine Frau betete knieend mitten im Bahnhof Zagreb, und niemand fand das verwunderlich? Kann ich mir gut vorstellen. Sogar, daß Reisende aus Berlin vorbeischlenderten und es auch nicht verwunderlich fanden! Ist ja Zagreb! Das ist die Verlogenheit vieler Deutscher. Am Hauptbahnhof in Berlin hätten sie über die gleiche Frau gewitzelt!

    Zu den Grenzkontrollen:

    Niemand möchte die unhaltbaren Zustände des innerdeutschen Grenzverkehrs aus den 1980er Jahren zurückhaben, aber den normalen Ablauf im Westeuropa der damaligen Zeit brauchen wir DRINGEND zurück!

  13. OT

    DUDEN:

    *Der Begriff: Halsabschneider, der

    Wortart: Substantiv, maskulin
    Gebrauch: umgangssprachlich abwertend

    Bedeutung:
    jemand, der einen anderen auf skrupellose Weise übervorteilt; Wucherer

    Synonyme zu Halsabschneider:
    Ausbeuter, Vampir; (abwertend) Blutsauger, Finanzhyäne, Wucher; (umgangssprachlich verhüllend) Krawattenmacher; (umgangssprachlich abwertend) Aasgeier, Beutelschneider, Geldschneider, Hyäne, Kredithai, (neu) Muslim

    *bekommt aktuell eine völlig überraschende Bedeutungserweiterung …

  14. #9 Bernhard von Clairveaux

    „und sie geben sogar zu, daß das ganze Projekt EU nur einen Zweck hat: Deutschland zu schwächen:“

    und langfristig den ethnisch und kulturell deutschen Raum aufzulösen. Und zwar soweit, dass wir Deutsche bis auf eine homöopathische Dosis verdünnt (Gruß an die Grün-Roten) wurden.

  15. Der Kommunismus hat (weltweit) sowieso nichts architektonisch Wertvolles zustande gebracht

    In Warschau ist der im Stil vom Stalins Klassizismus errichtete Kulturpalast bis heute das bedeutendste Gebäude. 😀

  16. Mal sehen wie lange es dauert, bis die Kroaten mit Geld und Drohungen auch zur Annahme der „neuen Werte der EU“ gezwungen werden.
    Islamisierung, Bildungsverfall, Schmarotzertum, Demokratieabbau, Gendering, verpflichtende „vielseitige“ Sexerziehung und Gesinnungsterror.
    Kroaten die ich kenne sind nicht so weichgespült, wie die normale deutsche Kartoffel. Sie werden sich wehren…

  17. #21 Schüfeli

    Die verrückten Gutmenschen bilden sich ein, und posaunen es auch in alle Welt hinaus, dass jeder der nach Deutschland kommt lebenslang auf Kosten der Deutschen leben kann. Dieses völlig idiotische Versprechen ist unhaltbar, und anscheinend ist jetzt der Tippingpoint erreicht wo das System kippt.

    Warum nun verhängt die CSU einen Aufnahmestopp. Die CSU ist die einzige Partei die politische Strömungen im Volk erkennt und auch zwecks Macherhalts Rücksicht auf das Volk nimmt, die CSU-Machteliten wollen sich wohl retten bevor der Sturm losgeht. Die CSU scheint zu spüren, dass es gewaltig rumort, das macht mich etwas optimistisch, dass es womöglich doch bald kracht. Vielleicht schon in Sachsen. Hoffentlich irre ich mich nicht.

  18. Niemand möchte die unhaltbaren Zustände des innerdeutschen Grenzverkehrs aus den 1980er Jahren zurückhaben, aber den normalen Ablauf im Westeuropa der damaligen Zeit brauchen wir DRINGEND zurück!

    Ich bin in dieser Zeit mehrfach mit dem Bus nach Westberlin gefahren und habe mich nie schikaniert gefühlt. Die Kontrollen waren peinlich genau, gefühlt übertrieben, aber immer korrekt.

  19. OT

    Vor lauter großen Problemen nicht die kleinen vergessen.

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Ueberfall-am-Aegi-Video-zeigt-moegliche-Taeter

    Hannover. „Die eigentliche Tat ereignete sich außerhalb des Sichtbereichs der Kameras.

    Die Bilder vom Bahnsteig zeigen aber eine zehnköpfige Gruppe aus Männern und Frauen, von der wir glauben, dass sie etwas mit dem Überfall zu tun haben kann“, sagt eine Polizeisprecherin.

    Das Material werde zunächst intern ausgewertet (was erfahrungsgemäß 4-5 Monate dauern dürfte), um zu prüfen, ob zumindest einige der Gefilmten bereits polizeibekannt sind.

    Der Überfall hatte sich am Montagabend gegen 20.30 Uhr ereignet. Der Mann war auf der Treppe zum Bahnsteig der Linie 5 mit Fahrtrichtung Stöcken von hinten attackiert worden, indem ein Angreifer heftig an seinem Rucksack zerrte. Dadurch stürzte das Opfer.

    Dann zogen die Täter den Mann die Treppe hinunter und prügelten auf den am Boden Liegenden ein. Irgendwann konnte sich der 45-Jährige losreißen und flüchtete leicht verletzt unter lebensgefährlichen Umständen: Er rannte 600 Meter durch den Bahntunnel bis zur Station Schlägerstraße, wo er von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes in Empfang genommen wurde.
    Vermutlich hat ihn nur der Umstand, dass zu diesem Zeitpunkt im Tunnel keine Bahn unterwegs war, vor schlimmeren Folgen bewahrt.

    Normalerweise ist das Betreten der Tunnelanlagen wegen der Gefahr strikt untersagt. Rein rechtlich betrachtet hat sich der Mann in seiner Panik sogar einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr zu Schulden kommen lassen.

    Die Polizei war durch einen 30-jährigen Zeugen und dessen Freundin per Notruf alarmiert worden. Weil sich zum Tatzeitpunkt in der Station am Aegi in der Regel noch viele Fahrgäste aufhalten, hoffen die Beamten auf weitere Hinweise unter (05?11) 109-3920.

    Erbeutet haben die Angreifer lediglich den Rucksack mit ein paar leeren Flaschen darin.<<

    Nun, wir dürfen gespannt sein.

    Have a nice day.

  20. #1 K.Huntelaar (27. Aug 2014 18:35)
    Der Kommunismus hat (weltweit) sowieso nichts architektonisch Wertvolles zustande gebracht und die Moderne eigentlich auch nicht.

    Dieser Satz ist kompletter Blödsinn kewil. Ich bin kein großer Freund des Kommunismus, aber einige kommunistische Bauten sind architektonisch sehr schön.
    ———————–
    Darf es auch anderen Geschmack geben als den Ihren??
    Und falls Sie nun wegen kewils Veröffentlichung krähen: PI ist ein privater Blog!!

  21. Als innerhalb der EU die Grenzkontrollen abgeschafft wurden, begrüßte ich das auf ’s Heftigste und hielt meine Begeisterung für ein Zeichen von „Weltoffenheit“. Denn ich war noch ziemlich jung und auch ziemlich dumm.
    Als der Euro eingeführt wurde (erinnert Euch: In der Schlacht um den Namen für die neue Währung plädierte der schwäbische Dummschwätzer Waigel allen Ernstes für den „Taler“ und den „Kreuzer“. „Klasse!“, dachte ich mit damals leicht irritiert, „dann haben wir endlich die gleiche Währung wie Entenhausen.“ „Ecu“ durfte die neue Währung nicht länger heißen, denn Münzen mit dieser Bezeichnung hatte es irgendwo in Frankreich irgendwann schon einmal gegeben.
    Es kam der Euro und ich freute mich, nunmehr bei Reisen durch Europa nicht länger von österreichischen, italienischen, französischen, spanischen und portugiesischen und – nicht zu vergessen! – deutschen Geldwechslern über ’s Ohr gehauen zu werden.
    Damals war ich zwar nicht mehr ganz so jung, aber nach wie vor ziemlich doof.
    Wenn ich heute durch das €UdSSR-Europa reise, könnte ich weinen. Wo ist der so ungemein aufregende Kitzel geblieben, an einer Grenze mit Paßkontrolle und Geldwechsel das elektrisierende Gefühl zu haben, in ein paar Minuten im fremden Ausland zu sein? Wo das erhabene Gefühl, an irgendeiner suspekten Wechselbude den vermeintlich besten Wechselkurs zur harten Mark erhalten zu haben? Und wie herrlich war es, bei Reisen nach Italien so viele Benzingutscheine wie nur irgend möglich beim ADAC erstanden zu haben und die nicht verbrauchten bei der Heimreise an der vorletzten Tankstelle in Italien an den Tankwart zu verhökern? Ein Geschäft, das den italienischen wie den deutschen Steuersklaven zufriedenstellte, wußte man sich doch gemeinsam einig, sowohl den italienischen als auch den deutschen Staat zum eigenen und gemeinsamen Vorteil beschissen zu haben. Dieses herzliche und im besten Sinne „kooperative“ subversive Vorgehen vertiefte die „Völkerfreundschaft“ – hier zwischen Italienern und Deutschen – weit mehr, als es die €UdSSR-Schranzen heute zu beschwören vermögen. Ich weine meinem „alten“ Europa von Herzen und in tiefer Wehmut nach!
    PS: Die €UdSSR schreibt Euch nunmehr vor, daß neue Staubsauger, die Ihr eventuell zu kaufen gedenkt, ab dem 1. September dieses Jahres nicht mehr als 1.600 Watt Leistungsaufnahme haben dürfen. Ab 2017 übrigens nur mehr 900 Watt. Viel Spaß dann beim Staubkehren! Ach, ja, die Feinstaubverordnung bleibt selbstverständlich, wie sie ist. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

    Don Andres

  22. Möchte, en passant, Kroatien unbedingt als Urlaubsland empfehlen, insbesondere die dalmatinische Küste!

  23. Hirnblutungen

    Nach Schlägerei an Reinoldikirche: Opfer stirbt in Klinik

    Auf dem überdachten Bürgersteig vor der Geschäftsreihe mit Jellinghaus, gegenüber der Reinoldikirche kam es zu der folgenschweren Schlägerei.

    DORTMUND Die Ärzte konnten ihn nicht retten: Das Opfer der schweren Schlägerei an der Reinoldikirche ist am Dienstagnachmittag an den Folgen seiner Verletzungen im Krankenhaus gestorben. Der 35-jährige Dortmunder war in der Nacht zu Sonntag zusammengeschlagen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei junge Männer.

    Nach Angaben der Dortmunder Staatsanwaltschaft starb der Dortmunder an den Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas. Bei der Schlägerei nördlich der U-Bahn-Haltestelle Reinoldikirche am Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr war er mit dem Kopf ungebremst auf das Pflaster geschlagen. Dadurch hatten sich schwere Hirnblutungen gebildet. Die Ärzte hatten von Anfang an wenig Hoffnung geäußert, ihn retten zu können.

    Für die beiden 22 und 23 Jahre alten Tatverdächtigen bedeutet der Tod des Mannes, dass die Staatsanwaltschaft nun wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt. Das Strafmaß bei einer Verurteilung reiche von mindestens drei bis höchstens 15 Jahren Haft. Beide jungen Männer waren nach der Tat festgenommen, aber am Montag aufgrund fehlender Haftgründe wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Offensichtlich besteht bei beiden Männern keine Fluchtgefahr. Ob sie ins Gefängnis müssen, wird ein Gericht entscheiden.

    Opfer soll Täter beleidigt haben

    Die Tatverdächtigen und weitere Zeugen hatten ausgesagt, dass das spätere Opfer betrunken gewesen und eine größere Gruppe beleidigt habe, auch die beiden Verdächtigen. Einer von ihnen habe dann mit der Faust so hart zugeschlagen, dass das Opfer mit dem Kopf auf die Erde geknallt sei. Staatsanwalt Henner Kruse: „Es waren keine Gegenstände im Spiel.“

    Zuerst waren die beiden Männer nach dem Vorfall in Richtung des Ostenhellwegs geflohen, seien aber später zum Tatort zurückgekehrt. Dort wurden sie verhaftet.

    http://mobil.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44137-City~/Hirnblutungen-Nach-Schlaegerei-an-Reinoldikirche-Opfer-stirbt-in-Klinik;art930,2463434#plx1632379727

  24. Kann mich dem Lob für Kroatien nur anschließen.
    Wärmstens zu empfehlen.
    Und wer mal sehen möchte wie ethnische Verdrängung in Europa aussieht muss nur mal einen Abstecher nach Bosnien machen, man erkennt schon am Grad der „Sauberkeit“ „wer“, wo, im jeweiligen Stadtteil lebt.
    Kann jeder mit eigenem Auge wahrnehmen und … Wo die Moschee steht muss ich hier sicher nicht weiter erläutern…
    Immer weniger Kroaten und Serben finden sich in den Städten dort. Christliche Gemeinden werden immer kleiner…
    Ich hoffe Kroatien lässt diese Verdrängung nicht zu!

  25. #35 Recon (27. Aug 2014 23:07)

    Ich bin Bosnischer Kroate aus der Herzegowina du darfst nicht vergessen das Bosnien dreigeteilt ist in den Kroatischen Gebieten der sogenannten Herceg Bosna ist es Islamfrei wie nirgends auf der Welt dank des Krieges sind zb. Ortschaften wie Grude Posusje Siroki Brijeg Ljubuski Medjugorje Tomislavgrad zu 100% Katholisch und Islamfrei. Dort ist es Kroatischer als egal wo in Kroatien. Das sind ca 25% des Bosniens

  26. @Natalie

    Wie mein trefflicher Großonkel sagen wurden: odj***bi, mala, u svoju skojevsku mater!

  27. Richtig!
    Ehre den Kroaten.

    Sie wahren ihre Identität und zeigen, wie man sich treu bleibt. Ein Vorbild für uns.

    Nicht vergessen: Sie haben hohe Opfer für die Verteidigung Wiens, für unsere Freiheit geleistet.

    Und zu den Grenzen:
    Das ist dann das letzte Argument der EU-Fanatiker. „Ist das nicht viel praktischer heute, wenn wir in den Urlaub fahren wollen und einfach über die Grenze kommen ohne was zu merken?“

    -> Was ist schon eine halbe Stunde Warten gegen marodierende Einbrecherbanden, Überschwemmung mit durchgereichten Invasoren und Verpfändung unseres gesamten Besitzstandes für Banken und Pleitestaaten?

  28. Die Kroaten dürfen noch heute Antiislamische Lieder singen die weit verbreitet sind und von Generation zu Generation weitergegeben werden. Nicht erschrecken es hört sich sehr orientalisch an da die Kroaten aus dem vorislamischen Persien stammen und Ihre Traditionen beibehalten

    https://www.youtube.com/watch?v=um0ORpEOuoM

  29. „Es ist so befreiend ohne lästige Grenze und Geldwechsel in den Urlaub zu reisen“ flötet Carlotte-Lydia und steigt in´s Flugzeug nach Antalya:-)

  30. Diese Reisekommentare des Urlaubers Kewill werden immer uninteressanter. Das krampfhafte Herbeischreiben pseudo-relevanter Beiträge von den jeweiligen Reise-und Durchgangsstationen könnte der Autor auch privat oder auf einer facebook-Seite absondern. Hierzuforum dünnt es nur aus…

  31. Das Fazit aus diesem Strang: Da gibt es noch,sinnvolle, Grenzkontrollen und alle sind ganz doll fromm.Und nun zur Werbung.

  32. Da fehlt eine vierte Beobachtung:

    Offensichtlich werden dort die Grenzpolizisten nicht von Politikern gezwungen, bei jedem kriminellen Sozialschmarotzer direkt in die Knie zu fallen, sich für seine „ungläubige Religion des Christenschweins“ zu entschuldigen, ihm direkt einen (deutschen) Pass zu drucken und eine Liste mit kultursensiblen Strafverteidigern, Staatsanwälten und Richtern auszuhändigen.
    (Zur zielgerichteten Wahl des Wohn- und Wirkungsortes).

    So, wie es in Deutsch_land inzwischen üblich ist.

  33. Ungläubige wie „Zwiedenk“ werden die ersten sein ohne Kopf und wißt ihr was?
    Ich finde das richtig gut, je früher desto besser. Mir gehen diese überheblichen Zyniker sowas auf die Nerven. SIE sind die wahren Schuldigen an der Misere.

  34. grüß gott
    bin kroate aus bosnien (auch wenn mein name was anderes sugeriert). aus einem vor 500 jahren zu 100% katholischen kroatischen land, blieb nach 400 jahren islamisch-osmanischer und 70 jahren komunistisch-serbischer unterdrückung nur ein viertel des landes katholisch.
    aber die politische rückgewinnung über das land hat schon lange begonnen. wo auf der welt haben moslems sonst noch eine negative geburtenrate als in bosnien?? alles ein teil der klugen kroatischen christlichen politik die im hintergrund geführt wird.
    wir lassen uns nicht vertreiben und da wo wir die mehrheit stellen, gibt es keine moscheen
    so wie Patriot Herceg-Bosna richtig beschrieb.
    weder in bosnien, noch in der herzegowina

    ZDS

  35. #44 Zwiedenk (28. Aug 2014 07:49)

    Das Fazit aus diesem Strang: Da gibt es noch,sinnvolle, Grenzkontrollen und alle sind ganz doll fromm.Und nun zur Werbung.

    Mir sind freiwillige Christen jedenfalls viel lieber, als unfreiwillige Moslems, die wir, auch Dank Leuten wie Ihnen, eines Tages vielleicht alle sein werden!

  36. #47 lican (28. Aug 2014 12:49)

    grüß gott
    ..bin katholischer kroate aus bosnien
    wir lassen uns nicht vertreiben und da wo wir die mehrheit stellen, gibt es keine moscheen..

    Willkommen Lican!
    Lass dich nicht entmutigen wenn du auch hier jede Menge Katholiken Hasser findest. Die basteln sich nur kindisch eine Kirche um sie dann zu verbrennen. Sie erkennen nicht den Wert der Kirche im Dorf.
    Selbst sind sie ein Teil von Nichts, am Ende unwichtig weil feige.
    Wir kennen in Ö. nur sprenggläubige Bosnier, denn die Guten bleiben da und kämpfen für ihre Heimat. Ich besuche Euch bald…Capt.

  37. Kewil hat völlig recht, auch wenn das manch einer anders sieht: der Kommunismus hat gesellschaftlich, moralisch, künstlerisch oder achitektonisch absolut nichts nennenwertes hervorgebracht, im positiven Sinne gleich gar nicht. Wer die Berliner Stalinallee oder den Warschauer Kulturpalast schön findet, sollte seinen nächsten Urlaub in Nordkorea planen. Dort stehen noch jede Menge solcher architektonischen Perlen!

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