Erdogan vergleicht Israel mit Hitler-Faschismus

erdo_israelDie geistigen Aussetzer und die verbalen Ausfälle des türkischen „Lideri“ Erdogan gegen Israel werden immer unerträglicher. Doch während der islamkritische Kommentar des Bild-Kolumnisten Nicolaus Fest (PI berichtete hier und hier) die Gemüter der Mainstream-Journalisten hochgradig erregt, sind Erdogans widerwärtige Äußerungen nur eine eher kleine Randnotiz wert.

Bild berichtet:

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat Israel wegen seines Vorgehens im Gazakonflikt erneut verbal attackiert und dem jüdischen Staat dabei einen „Hitler-artigen Faschismus” vorgeworfen.

„Der Völkermord Israels erinnert an den Völkermord Hitlers“, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu den Regierungschef am Donnerstag bei einer Rede im osttürkischen Van.

Und Erdogan drohte Israel sogar indirekt: Die Schreie getöteter palästinensischer Kinder „werden nicht unbeantwortet bleiben“, sagte er weiter.

Und sogleich darf der „Bild“-Quotentürke Ertugrul Özkök diese unsäglichen Äußerungen in einem Kommentar relativieren:

Im Türkischen gibt es ein Sprichwort: „Die Zunge hat keinen Knochen.” Damit meint man solche, die alles, was ihnen gerade einfällt, einfach losplaudern.

Erdogans Zunge hat weder einen Knochen, noch kennt sie Grenzen. In einem seiner aufgebrachten Momente hat seine knochenlose Zunge folgende Sätze über Israel geformt:

„Israel tut den Palästinensern viel Schlimmeres an, als Hitler ihren Vorfahren angetan hat?… Natürlich sind wir gegen die Grausamkeiten Hitlers. Wir sind gegen den Antisemitismus. Nur muss jeder wissen, dass wir auch gegen den Terror Israels sind, der in die Fußstapfen Hitlers tritt.”

Erdogan hat ein einziges Ziel im Leben: jede Wahl zu gewinnen und an der Macht zu bleiben, koste es, was es wolle. Deshalb macht er im Wahlkampf von dem Thema „Gaza“ maßlos Gebrauch. […]

Erdogan fanatisiert die Menschen. Er vergleicht den israelischen Ministerpräsidenten mit Hitler, und seine Anhänger übersetzen das als Antisemitismus. Diese Stimmung schwappt nun allmählich auf die Türken in Europa über. […]

Sowohl für die Türkei als auch für die Welt war es sehr unglücklich, dass die Ereignisse in Gaza während des Wahlkampfs in der Türkei ausgebrochen sind.

Dem türkischen Despoten spielen die Ereignisse in Israel und im Gaza-Streifen in die Hände. Und er wird mit seinen judenfeindlichen Parolen, mit seiner Hetze gegen den Staat Israel, weitere Anhänger begeistern und die anstehenden Wahlen gewinnen. Weil die Türkei ein islamischer Staat ist und weil der Koran die Vernichtung der Juden fordert.

Einem solchen „Führer“ wird auch hier in der bunten Republik, wo Millionen Juden von nationalen Sozialisten ermordet wurden, im Wahlkampf eine Bühne bereitet und Unterstützung bei den Wahlen gewährt.

Wäre es nicht eher an der Zeit, diesen Hitlerverschnitt zur persona non grata zu erklären?