Hagen: Judenhass durchs Polizeimegaphon

hagen - KopieAm Freitag den 1.8. fand in Hagen eine der derzeit so beliebten Judenhass-Demonstration von Terrorsympathisanten statt. Eine neue für Deutschland weiter beschämende Qualität bekommt die Hetze dadurch, dass es nun wohl Sitte wird, die Hassparolen gegen Juden, Israel und Benjamin Netanjahu, den Regierungschef eines befreundeten demokratischen Staates nicht nur unter den Augen der tatenlosen Exekutive zu skandieren, sondern diese sich nun auch offenbar ganz offiziell zum Handlanger macht.

(Von L.S.Gabriel)

Bereits am 19.7. hatte die Polizei in Stuttgart dem Mob ihr Megaphon überlassen und davor durfte in Frankfurt direkt aus dem Polizeiauto heraus „Allahu akbar“ geplärrt werden. In Frankfurt hieß es, man sei als Ordnungsmacht in der Unterzahl und in Bedrängnis gewesen und auch in Stuttgart hatte man wohl „gute Gründe“. Nun wird der Kollaborations-Irrsinn auf eine neue Stufe gehoben.

Der Hagener Polizeipräsident Frank Richter (kleines Foto) war persönlich anwesend, als man den Volksverhetzern mit dem Polizei-Equipment aushalf und dem Einpeitscher das Megaphon übergab.

Der WDR berichtet:

[..] Die Polizei beobachtete die Veranstaltung. Offenbar hatten die Anmelder der Demo ihr Megafon vergessen. [..] Mit dabei war der Hagener Polizeipräsident Frank Richter. Er wurde von beobachtenden Journalisten angesprochen, reagierte aber nicht. Die Polizei in Hagen hat diesen Vorfall bestätigt. [..]

In einem WDR-Interview sagte der Hagener Polizeipräsident Frank Richter, dass die Parole „Kindermörder Israel“ gerufen werden dürfe. Das Polizei-Megafon habe man ausgeliehen, weil die Demonstranten keins dabei gehabt hätten. Polizeitaktische Gründe seien es gewesen – damit die Veranstaltung friedlich bleibt. „Hagen hat eine Stadt mit einem großen Migrantenanteil, so dass solche Demonstrationen auch aus dem Ufer laufen können. Wir sind mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden.“

Als ob es Deutschland nicht schon genug schaden würde, was nach jahrzehntelangen Befriedungsbemühungen in unseren Straßen wieder geschieht. „Juden ins Gas!, Tod Israel!, Tod den Juden!, Heil Hitler!, Jude, Jude feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“ All das darf offenbar unbehelligt und nun auch unter Mithilfe der Polizei wieder skandiert werden. Das ist nicht nur zutiefst traurig und beschämend es ist auch ein unerhörter Skandal. Die deutsche Polizei hätte die Aufgabe die jüdische Bevölkerung vor dem moslemischen Hassmob zu schützen, stattdessen wird der bei seinem Auftakt zu vermutlich kommenden Pogromen unterstützt.

Schützen muss sich die jüdische Gemeinde selbst. Das machen nun israelische Elitekämpfer – Mitten in Deutschland (!), statt deutscher Beamter. Oliver Hoffmann, Eigentümer einer Sicherheitsfirma beschäftigt für den Schutz jüdischer Objekte eine eigens in Israel ausgebildete Eliteeinheit. „Das Budget der Polizei wird dauernd kleiner, der Staat bietet Juden immer weniger Sicherheit“, erklärt er.

Natürlich gibt es deutsche Polizei vor solchen Objekten aber „was für Leute werden für den Objektschutz abgestellt? Doch keine vom SEK, sondern nette Beamte, die kurz vor der Pensionierung stehen. Wenn die einem Terroristen hinterherjagen, müssen die danach erst mal nach Luft schnappen, bevor sie schießen, sonst knallen die noch einen Unschuldigen über den Haufen.“, sagt Beni Tal einer der Männer.

Man kann die Verachtung aus seinen Worten lesen und wenn man dann Aussagen wie die des Hagener Polizeipräsidenten hört, kann man diese Verachtung für unsere geradezu fahrlässige Sicherheitspolitik sogar nachvollziehen. In jedem Fall ist das eine Entwicklung, die in erschreckender Weise an Zeiten erinnert, die wir doch nicht nur nie vergessen, sondern vor allem nie wieder heraufdämmern lassen wollten.

Kontakt:

Polizeipräsidium Hagen
Hoheleye 3
58093 Hagen

Telefon: 02331 986-0
Fax: 02331 986-2069
E-Mail: Poststelle.Hagen@polizei.nrw.de

Hier ein Video des Vorfalles: