Hört man erstmals davon, mag man es für den Wunschtraum eines Phantasten halten. Dennoch ist es unbezweifelbare – und glücklich stimmende – Realität: Seit dem 2. Mai 2012 existiert ein Reiterdenkmal für Kaiser Wilhelm II. in Eretz Israel.

(Von Semper Talis)

Es befindet sich südöstlich von Tel Aviv vor dem Eingang der 1870 von dem gebürtigen Straßburger Charles Netter gegründeten ersten jüdischen Landwirtschafts- und Gartenbauschule im Heiligen Land, die bis heute den Namen „Mikveh Israel“ trägt. An deren Schultor, das sich zur Straße von Jaffa nach Jerusalem hin öffnet, wurde das deutsche Staatsoberhaupt 1898 von Theodor Herzl begrüßt und kurz in die Grundzüge seiner Planungen eines jüdischen Nationalstaates in der angestammten Heimat des Volkes Israel eingeführt. Da der Kaiser den Vortrag Herzls nicht nur wohlwollend aufnahm, sondern auch versprach, sich für die Realisierung der Planungen beim osmanischen Sultan einzusetzen, zählt diese Begegnung für viele Israelis zu den wichtigsten Momenten in der Geschichte des modernen Zionismus. So sieht es jedenfalls der israelische Regierungssekretär Zwi Hauser, der die treibende Kraft hinter dem Denkmalsprojekt war.

Die – modern aufgefasste – lebensgroße Skulptur zeigt den Moment der Begrüßung, in dem der Monarch sein Pferd gerade zum Halten gebracht hat und sich dem entgegengehenden Herzl zuwendet, der seinerseits – den gerade abgenommenen Tropenhelm in der Hand – dem Kaiser das Willkommen entbietet.

Angesichts dieser offensichtlichen Wertschätzung, die der Person Wilhelms II. in Israel entgegengebracht wird und die sich auch auf die vom ihm initiierten diversen Bauprojekte (z.B. Erlöserkirche, Dormitio-Abtei und Auguste-Viktoria-Hospital in Jerusalem, Weihnachtskirche in Bethlehem) erstreckt, könnte man fast meinen, dahinter stünde eine gewisse Wehmut hinsichtlich der durch den 1. Weltkrieg abgeschnittenen Entwicklung hin zu einer Gründung des Staates Israel unter tatkräftiger Mithilfe des Deutschen Kaiserreiches. Mit diesem starken Bündnispartner an seiner Seite hätte Israel möglicherweise bereits wesentlich eher gegründet und in einem stabileren Umfeld leben können, als es die britische Mandatsmacht und die UNO dann 1948 bereitstellen konnten.

Über diese Hypothese kann man sicherlich trefflich streiten, nur man verstehe mich hier bitte nicht falsch: Selbstverständlich wären die Mohammedaner in den umgebenden Gebieten ebenso wenig bereit gewesen ein derartiges „frühes“ Israel zu akzeptieren, wie sie das heutige Israel nicht tolerieren können. Ich bin aber überzeugt, daß die „Wilhelmstraße“ und der deutsche Generalstab, Mittel und Wege gefunden hätten, die Sicherheit Israels nachhaltiger zu sichern, als es bisher die Amerikaner konnten. Unter einem deutschen Schutzschirm hätten die Israelis vermutlich noch wesentlich mehr in die – ohnehin schon staunenswerte – zivile Entwicklung ihres Landes investieren können und wären weit weniger Mittel im militärischen Bereich gebunden gewesen.

Wie immer man diese Vermutungen beurteilen mag, eins steht jedenfalls fest: Das Denkmal für Kaiser Wilhelm II. ist ein weiterer Beleg dafür, daß Israel eindeutig zu uns gehört, daß wir für Israel einzustehen haben. Denn dieses kleine tapfere Land ist nicht nur unsere „vorderste Verteidigungslinie“ im Kampf gegen den expansionistischen Islam (eine Tatsache, für die wir Europäer den Israelis niemals genug danken können), sondern teilt eben auch kulturell und mentalitätsmäßig so Vieles mit uns.

Deshalb ist es – gerade auch hinsichtlich der abscheulichen antisemitischen Proteste dieser Tage – ein absolutes „Muss“, an der Seite Israels zu stehen. Kaiser Wilhelm II. – dessen bin ich mir absolut sicher – würde heute in „unwandelbarer Treue“ an der Seite des jüdischen Staates stehen.

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48 KOMMENTARE

  1. #2 Dichter (08. Aug 2014 22:52)
    Gibt es Kaiser-Wilhelm-Denkmale auch in Deutschland?

    Ich kenne nur das von seinem Papa am Dreiländereck in Koblenz.

  2. hochinteressant , danke sehr für diesen Bericht.Alle Israel-Feinde , also CDU,CSU,SPD,Grüne,Linke,FdP,NPD müssten ihn ebenfalls lesen. (Die AfD fehlt hoffentlich zurecht).–

  3. Leider laesst sich die Zeit nicht zurueckstellen.

    Was waere wenn ……..es zB nicht zu WW 1 gekommen waere, wo F und GB D zuerst den Krieg erklaerte, (uebrigends genau wie in WW 2)

    Auf jedem Fall haette die Fortsetzung der Hohenzollernkaiser moeglicherweise die Katastrophe von WW2 verhindert, da D ein Kulturland bis 33 war und Juden in D Respekt und Ansehen genossen.

    Dass es Hass von best. Nationalisten gab, war Fakt, jedoch nicht verbreitet.

  4. Ohne Hitler könnte es ein prima Verhältnis zwischen Deutschland und Israel geben. Juden haben im ersten Weltkrieg gekämpft und unsere Gesellschaft entscheidend mitgeprägt. Die Liste der hervorragenden deutschen Juden ist sehr lang.

    Aber es sollte halt anders kommen.

  5. Aha, ich bin also unter Moderation. Dann verabschiede ich mich eben. Viel Spaß noch.

    MOD: Wenn du im „Bonn/Türken“-Artikel solche Sprüche ablässt wie
    „Besser als Festnehmen, wäre auf der ******** (gelöscht).“, dann brauchst du dich nicht darüber aufzuregen.

  6. Dieser Artikel beschreibt sehr schön, was mich an diesen verlogenen linksfascho Nazikeulen zahnstochern so aufregt.

    Wir Deutschen sind traditionell ein offenes und Gastfreundliches Land. Willhelm der II. hat Berlin zu einer multikulturellen Stadt in förderlichem Ausmaße gemacht. (nicht in einem mit beinahe schon Schaum vorm Mund syph-grünen exzessiven Größenwahn und Spiel mit dem Feuer !)

    Und erst dann, wenn unsere Gäste sich aufführen wie unsere Herrenmenschen, unsere Werte bespucken, sich in die Hartz4 Hängematte legen und das MASSENHAFT, OFFEN GRINSEND und NUR VOR DEN KAMERAS VERLOGEN WEHLEIDIG !

    Und erst dann wenn sie unsere Landsmänner abstechen, ihnen die Köpfe eintreten wo sie gegen zehn von diesen FEIGEN MISTKÄFERN ohnehin schon keine Chance hatten.

    Und erst dann, wenn eine für mich dreckigsten Personen des öffentlichen Lebens (sie hat wohl irgendeine Farbe zum Nachnahmen) das alles noch negieren und sich TÜRKISCHE FAHNEN derer, die uns hier töten auf deutschen Feiertagen erträumt…

    Ja, ERST DANN platzt so manch einem der Kragen.
    Wir reagieren also nur so, wie die gesamte Menschheit reagiert.
    Und das dürfen wir nicht ?

    WARUM ZUR HÖLLE nickt der Wähler sowas ab ?

  7. Unfassbar! In Berlin verprügeln 100 Tschetschen 30 christliche Syrer! Herr Gauck, wo sind Sie?

    Rund 100 muslimische Tschetschenen verprügeln 30 christliche Syrer – in einem Heim mitten in Berlin. Wieso die Lage eskalierte, ist nicht klar. Die Opfer weigern sich, in ihre Wohnstätte zurückzukehren.
    (…)

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/fluechtlingsheim-in-berlin-marienfelde-gewalt-unter-fluechtlingen-eskaliert/10311006.html

    Für arabische Christen ist Deutschland mittlerweile kein sicheres Asylland mehr. Dieser Vorfall ist ein Menetekel für alle anderen Bürger (die „ungläubigen“ Atheisten u. a. werden es nur später merken).

  8. Eine schöne Geschichte. Trotzdem muss die Frage erlaubt sein, warum es bei sowas oder dem Land der Dichter und Denker immer “wir“ waren und beim Holocaust “die Nazis“.

  9. Kaiser Wilhelm II. – dessen bin ich mir absolut sicher – würde heute in “unwandelbarer Treue” an der Seite des jüdischen Staates stehen.

    Dummerweise weis die Geschichtsschreibung nichts darüber zu berichten, dass er sich in irgendeiner Weise für einen Staat Israel eingesetzt hat!

    Dafür sind einige übel antisemitische Zitate von ihm überliefert.. Z.B.

    „Die Presse, die Juden und Mücken sind eine Pest, von der sich die Menschheit so oder so befreien muß – I believe the best would be gas.“
    Aus einem Brief an Poultney Bigelow 15. August 1927

  10. #14 fliegendeszauberpony
    Eine schöne Geschichte. Trotzdem muss die Frage erlaubt sein, warum es bei sowas oder dem Land der Dichter und Denker immer “wir“ waren und beim Holocaust “die Nazis“.

    Weil er sich durch solche Formen der Geschichtsverklärung in diesem Fall ganz gut mit Staub bedecken läßt… dieser Wortteil…

    (National-) SOZIAListen

    Es gibt zB bis heute keinen Grund, eine komplette Region arbeitender Menschen wie das Ruhrgebiet in Hartz4 zu treiben, sie klammheimlich in eine „Sozialschmarotzer“ Diskussion zu ziehen und somit bei der eigenen Bevölkerung als „immer schon faul“ hinzustellen. (wo es in Wahrheit Generationen von Bergarbeitern waren, die in zT qüälenden und tödlichen (Staublunge, Krupphusten-da starben auch Kinder!) Bedingungen die Kohle aus der Erde hochgeholt haben um diesen Failed State wieder hochzuziehen).

    Sozialisten zahlen eben ihre Schulden nicht gern. Wir haben sie im Pott hier „fett gemacht, sie gewählt, mit Gewerkschaftspöstchen versehen (in manchen 50k-Städten bekamst du nicht mal bei der Stadtreinigung nen Job ohne SPD Ausweis). Die „Schulden“ waren die Einforderung diverser versprechen. Zum beispiel, die heimische Steinkohle nicht durch Chinesische „Blut“-Kohle zu ersetzen. Dieses Wort bezeichnete nicht die Kohle, sondern die dortigen Arbeitsbedingungen. Wie diese Schuld beglichen wurde, wissen wir inzwischen.

    Und durch entsprechendes Schema wird der Gläubiger/Wähler eben „unglaubwürdig“ gemacht. So fällt der Kot eben nur auf ihn. (also, dich und mich und die PI leser und „solche komischen Nazis“ Weil sie das auf Bundesebene ja genauso getan haben.

  11. In Istanbul gibt es den deutschen Brunnen. Erinnert an die Palästina Reise des Kaisers in 1898. Auf dieser Reise wurde such der Bau der Bagdad Bahn mit dem osmanischen Reich vertraglich beschlossen. Nach dem Besuch in Stambul reiste der Kaiser weiter nach Palästina. Der deutsche Brunnen erinnert laut Inschrift an die Verbundenheit des deutschen und türkischen Volkes.

    Hip Hip Hurra vom Einödlandwirt in Vorpommern

  12. #16 Nulangtdat (08. Aug 2014 23:50)

    Ich glaube, da reden wir gerade aneinander vorbei. Darauf wollte ich nun wirklich nicht hinaus. Oder haben Sie versehentlich den falschen zitiert?

  13. Wenn dieses mein heruntergekommenes Abendland doch noch überleben sollte, dann nur Dank Israel!

    Don Andres

  14. Deutschland und Juden gehörten zusammen wie Pech und Schwefel. Mit dem Nazi Pak haben wir unsere Jüdischen Schwestern und Brüder liquidiert und mit geistig unter belichtetet Moslems versucht zu kompensieren, mit dem Ergebnis unseres Untergangs.

    CU in Hell

  15. Deutschland hat eine besondere Verantwortung, bei Völkermorden weltweit nicht weg schauen.

    Sondern: Handeln, so gut wie möglich.

    Deutschland soll endlich Waffen liefern und Ausbilder schicken in die Kurdengebiete und die Christen im Irak und Syrien ausrüsten.

    Es werden doch auch Leopard-Panzer nach Saudi-Arabien geliefert.

    Warum bezieht PI keine deutliche Position?

    Außerdem leben in Deutschland viele Kurden und viele christliche Iraker und Syrer.

    Diese Männer muss man ausrüsten und ausbilden (Bundeswehr-Standorte). Dann können diese Männer ihre Pflicht tun und ihre Heimat verteidigen gegen die Tiere von ISIS.

    Deutschland, denke an deine Geschichte!

    Schau nicht weg!

    Das Christentum in seinem Ur-Land darf nicht sterben!

    Deutschland muss helfen!

  16. #19 fliegendeszauberpony (09. Aug 2014 00:00)

    Sind alle Deutschen für dich gleich Nazis???
    Reduzierst du die deutsche Geschichte nur auf diesen Zeitabschnitt?
    Bist du Rassist, hast du was gegen Deutsche?
    Wenn ja solltest du ganz fix die Hacken in den Teer hauen und dich dünn machen.

  17. #16 ach wirklich:
    Dieses Zitat mußte ja kommen. Der Kaiser gab das in tiefster Depression im privaten Kreis von sich; er meinte damit die sog. „Ostküsten-Kaste“, also jene Finanzhaie, die letztlich für den Kriegseintritt der USA ausschlaggebend waren. Wilhelm hielt im Jahr über 300 öffentliche Reden, zitiert werden aber immer nur die gleichen zwei, drei Reden, und dann auch aus dem Zusammenhang gerissen. Man muß das unterscheiden von seiner grundsätzlichen, tatsächlichen Politik, und die war zu keinem Zeitpunkt antijüdisch.
    Wilhelm II. war ein zutiefst religiöser Mensch; kein Tag begann ohne eine christliche Andacht. Seine staatskirchliche Stellung als summus episcopus der evangelischen Landeskirche Preußens nahm er durchaus ernst. Wenn er hier und da antijüdische Bemerkungen fallen ließ über „die Finanzschacherer und Wucherer“, dann war das kein rassistischer Antisemitismus sondern zeitübliches Gerede, von dem auch Wilhelm II. nicht frei war. Einen Holocaust konnte man sich auch in schlimmsten Albträumen nicht vorstellen, sonst hätte man solche Sprüche gewiß nicht von sich gegeben. „Daß die Juden den Heiland umgebracht“ – so der Kaiser in einem Privatbrief 1898 – „das weiß der liebe Gott noch besser wie wir, und er hat sie demgemäß bestraft. Aber weder die Antisemiten, noch Andere noch ich sind von Ihm beauftragt und bevollmächtigt diese Leute nun auch auf unsere Manier zu kujoniren in Majorem Dei Gloriam!”
    Der Kaiser behandelte die Rabbiner in Preußen genauso höflich und ehrerbietig wie die christlichen Bischöfe. Er hatte viele jüdische Freunde und auch Bewunderer, vom Reeder Albert Ballin bis zu Walther Rathenau und nicht zuletzt Theodor Herzl, dem Begründer des Zionismus, mit dem sich Wilhelm II. mehrmals besprach. Als einziges Staatsoberhaupt weltweit traf er sich 1898 in Jerusalem erneut mit ihm, um seine Sympathie für einen Judenstaat demonstrativ zu bekunden.
    Wie paßt das Bild vom „antisemitischen“ Kaiser zur Tatsache, daß als einziger Staat der Welt, ausgerechnet Israel dem Kaiser ein Denkmal setzte, schon 1998 in Erinnerung seines Besuches hundert Jahre zuvor? Bei der Einweihung waren neben offiziellen Vertretern des Staates Israel auch der derzeitige Chef des Hauses Preußen und Ur-Ur-Enkel des Kaisers als Ehrengast eingeladen.

  18. #14 fliegendeszauberpony (08. Aug 2014 23:33)

    Eine schöne Geschichte. Trotzdem muss die Frage erlaubt sein, warum es bei sowas oder dem Land der Dichter und Denker immer “wir“ waren und beim Holocaust “die Nazis“.

    Tja, diese in der Tat schöne Geschichte erklärt Ihre Frage bereits.

    Das Nazentum hat nichts mit der Lebensart zu tun, die vor- und nach dem Nazentum in Deutschland gepflegt wurde.

    Obwohl in Deutschland – wie in jedem Land der Erde – natürlich auch nie ausschliesslich eitel Friede, Freude, Eierkuchen herrschte und auch unser Himmel nicht mit rosaroten Schäfchenwolken übersät ist, verhielt es sich mit dem National-Sozialismus wie mit dem Islam.

    Beides hat nichts mit deutscher Kultur und deutscher Lebensart zu tun, nur einige Politiker und ein Teil des Volks sah – und sieht – das leider anders.

  19. #23 upright (09. Aug 2014 00:16)

    Wie ich an Ihrem Kommentar sehe, scheint es um das Leseverständnis in Deutschland ja wirklich schlecht zu stehen…

    Ich kritisiere einen Nationalstolz, der sich nur die Rosinen rauszupicken scheint und den Rest auf andere schiebt.

  20. Hm, interessant ist das allemal.
    Insofern danke für den Artikel.
    Ob oder wie es für Israel gelaufen wäre, hätte der erste Weltkrieg nicht stattgefunden, demzufolge der zweite Weltkrieg auch nicht und vielleicht auch nicht der Antisemitismus im Ausmaß des Holocaust – das ist mir viel zu spekulativ. Da kann ich nicht so recht etwas mit anfangen.

    Was mir gerade einfällt und was vielleicht auch interessant ist, das ist, dass Tel Aviv und Berlin architektonisch sehr sehr ähnliche Städte sind. Und dass Tel Aviv und Berlin vom Städtebau her betrachtet viele Gemeinsamkeiten haben.
    Man google:
    Berlin, Tel Aviv, Bauhaus

    Ich selber bin kein so großer Fan von Bauhaus, aber darum geht´s nicht.
    Ich will nur aufmerksam machen auf weitere Gemeinsamkeiten von Deutschland und Israel.
    Wir werden noch früh genug bemerken, dass wir gut daran tun, zu Israel zu stehen und Gemeinsamkeiten zu würdigen. Den meisten von uns ist das ohnehin schon klar. Im Mainstream der Medien sieht es anders aus.

    Wir sind auch vom Islam bedroht, wenn auch nicht so massiv wie Israel. Hier könnten wir von Israel wohl viel lernen.

    Jetzt aber noch ein Musikvideo zum feiern:
    die Gruppe Dschinghis Khan mit „ISRAEL“:
    https://www.youtube.com/watch?v=vGQ4T31M1ug

    beste Grüße
    Roger

  21. #25 nicht die mama (09. Aug 2014 00:25)

    Das Nazentum hat nichts mit der Lebensart zu tun, die vor- und nach dem Nazentum in Deutschland gepflegt wurde.

    Ja, das hat es nicht. Natürlich nicht. Dennoch ist beides ein nicht auszuklammernder Teil der Deutschen Geschichte, ob es Ihnen passt oder nicht. Man kann nicht gleichzeitig auf das eine Stolz sein und das andere anderen in die Schuhe schieben.

  22. Die Geschichtsschreibung ist immer die Geschichtsschreibung der Sieger, und damit der Allierten, insbesondere der USA und Grossbritannien. Deshalb wird an der Reputation von Wilhem II hier in Deutschland genagt und gezweifelt. Immerhin war Wilhelm II jahrzehntelang ein Friendenskaiser, auch ist erwiesen das er den Krieg nicht wollte, und versuchte den Krieg zu verhindern, aber die Interessen seitens UK und anderer Maechte an einem Krieg waren zu ueberwiegend.

    Der Artikel ueber das in Israel gepflegte Andenken an den Kaiser ist auch aus einem anderen Blickwinkel interessant. Immerhin zeigt der von den Finanz- und Wirtschaftseliten gekaufte Parteienstaat erhebliche Zerfallserscheinungen, und es besteht wenig Aussicht auf Besserung der staendig chaotischer werdenden Zustaende hier in Deutschland. Aus dieser Perspektive erscheint die Monarchie geradewegs wie ein sicherer Hafen.

    „Nicht gut ist Vielherrschaft; nur einer allein sei Herrscher, Einer nur König.“ Il[ias]. II, 204.

    Mehr zu diesem Thema findet man bei Schopenhauer, dem Detail zuliebe, ich hatte den folgenden Artikel unter ReconquistaGermanica entdeckt:
    http://reconquistagermany.blogspot.de/

  23. #26 fliegendeszauberpony (09. Aug 2014 00:28)
    Mit meinem Leseverständnis ist garantiert alles i.O.

    Achte einen jeden Mannes Vaterland und liebe
    dein eigenes.
    Haben sie damit ein Problem, oder nur dann ein Problem wenn es ein Deutscher sagt?
    Sieht hier irgend jemand die NS Zeit nicht als Teil der deutschen Geschichte an?
    Nur weil ich mich nicht für
    die Taten meiner Vorväter in Sippenhaft nehmen lasse heißt es noch lange nicht das dieser Teil Deutschlands ausgeblendet wird.
    Ich streue mir nur nicht jeden Tag Asche auf mein Haupt und fühle mich gaaanz schrecklich schuldig und hasse deswegen mein Volk.

  24. #31 upright (09. Aug 2014 01:44)

    Es ist bequem auf die Taten anderer stolz zu sein. Dann muss man selbst nicht produktiv werden.

  25. Angesichts dieser offensichtlichen Wertschätzung, die der Person Wilhelms II. in Israel entgegengebracht wird (…)

    Das überrascht mich sehr, wenn man bedenkt, dass Wilhelm II. einer der größten Antisemiten des frühen 20. Jahrhunderts gewesen ist. Es gibt Zitate von ihm, die sich nicht von denen eines braunen Herren aus Österreich unterscheiden. Im Exil haben dann konsequenterweise der Ex-Kaiser, seine zweite Gattin und der Ex-Kronprinz auch immer wieder ihr Wohlwollen für die NSDAP bekundet. Wilhelm als „Freund“ Israels zu interpretieren ist also mehr als gewagt und eine eigenwillige Interpretation der Geschichte.

    Auf Wikipedia heißt es:

     Doch in der letzten Zeile stellte Wilhelm II. die Landeshoheit des Sultans (über Palästina) heraus. Dem Kaiser waren die guten Beziehungen zum türkischen Sultan offenbar wichtiger als die deutschen Siedler und möglicherweise die Hoffnung, linksorientierte Juden in Deutschland loszuwerden.

    Darum fand er möglicherweise durchaus positive Seiten an Herzels Vision….aber eben nicht weil er ein „Freund“ der jüdischen Bevölkerung gewesen ist.

    Kaiser Wilhelm II. – dessen bin ich mir absolut sicher – würde heute in “unwandelbarer Treue” an der Seite des jüdischen Staates stehen.

    Unwahrscheinlich – Wilhelm war viel mehr vom Osmanischen Reich und vom Islam fasziniert. Es gibt ebenfalls ein Zitat von ihn, indem er bekundet, dass er – wenn es das Schicksal so gewollt hätte – auch gerne ein Moslem gewesen wäre. Durchaus verständlich, der Sultan herrschte autoritär, es gab nicht mal ein schwaches Parlament, wie damals in Berlin, das ihn „störte“ oder gar kontrollieren wollte. Das war Herrschaft nach Wilhelms Geschmack. Alles, was „links“ oder „demokratisch-liberal“ war, fand jedoch seine Ablehnung!

    Wie immer man diese Vermutungen beurteilen mag, eins steht jedenfalls fest: Das Denkmal für Kaiser Wilhelm II. ist ein weiterer Beleg dafür, daß Israel eindeutig zu uns gehört, daß wir für Israel einzustehen haben.

    Das ist richtig….Solidarität mit Israel. Auch wenn das nun wirklich nichts mit diesem sonderbaren „Denkmal“ zu tun hat. Aber Kritik an der israelischen Regierung muss erlaubt sein. Gerade Freunde und Partner sollten offene Worte nicht scheuen. Wenn nämlich die israelische Regierung durch die Wahl der Mittel unverhältnismäßig reagiert, radikalisiert sich der Islam (siehe IS). Und das kann langfristig weder im israelischen, noch im europäischen Interesse sein. Blinde Gefolgschaft nützt niemanden.

  26. In der neunjährigen Volksschule der wilhelminischen Gründerzeit von 1871 bis 1914 wurden Mädchen und Jungen gemeinsam unterrichtet und lernten schließlich nach dessen Regierungsantritt im Angesicht von Kruzifix und Portraits von Kaiser Wilhelm II. und seiner Gemahlin Auguste Viktoria unter der kaiserlichen schwarz-weiß-roten Flagge dieses Lied:

    „Der Kaiser ist ein lieber Mann
    er wohnet in Berlin
    und wär das nicht so weit von hier,
    so ging ich heut noch hin.

    Wisst ihr, was ich beim Kaiser wollt´ –
    Ich gäb ihm eine Hand
    und brächt das schönste Blümchen ihm
    das ich im Garten fand.

    Und sagte dann: In treuer Lieb
    bring ich das Blümchen dir.
    Und dann lief ich geschwinde fort
    so wär ich wieder hier.“

    Und am Ende der Volksschulzeit konnten alle Jungen und Mädchen lesen und schreiben und ihr Leben bewältigen.

    Und wie ist das heute?

    Heute lernen unbeschulbare analphabetische Zöglinge aus aller Herren Länder mit diversen ideologischen und inzuchtinduzierten Defekten an Schulen im nunmehrigen „Buntschland“ – mit Deutschland hat dieses Konstrukt nichts mehr zu tun – an Hand von Projektarbeiten für traumatisierte tschetschenische Flüchtlinge, die anschließend irakische Jesiden niederstechen, welche wiederum weibliche Verwandte mit Kopfschüssen ins Jenseits schicken, wie man Köpfe von Atheisten und Christen abhackt – und sich bis dahin von diesen Idioten finanzieren lässt.

    „Demokratisches“ Deutschland, Du hast es wahrlich weit gebracht.

    Wir wollen unseren Kaiser Wilhelm wieder haben!

  27. Deutschland braucht wieder einen Kaiser, damit der Irrsin hier langsam mal aufhört, den die etablierten Parteien verursachen.

  28. #19 fliegendeszauberpony (09. Aug 2014 00:00)
    #16 Nulangtdat (08. Aug 2014 23:50)

    Ich glaube, da reden wir gerade aneinander vorbei. Darauf wollte ich nun wirklich nicht hinaus. Oder haben Sie versehentlich den falschen zitiert?

    Viel schlimmer. Ich hab ihn in das falsche Thema gesetzt. (mehrere Tabs offen). *rotwerd
    Das ändert aber natürlich nichts am (nun zum „OT“ degradierten) Thread. So bunt haben es die Sozen ja wirklich getrieben, hier im Pott.

    Auf Ihre Frage würde ich antworten, daß es ja in der Natur des Menschen liegt, sich lieber mit positiven Aspekten zu identifizieren, als mit negativen. Sonst würd seine Psyche ja irgendwann an massiven Depressionen erkranken und er wird Grünenwähler oder sowas. ^^

    Im Falle der Deklaration „die Nazis waren es“, würde ich aber schon auch akzeptieren, daß diese Distanzierungsform auch den Unwillen ausdrückt, selber jemals etwas so Grausames wie den Holocaust unterstützen zu können.

    Um derart grausam zu sein, bedarf es wohl auch einer entsprechenden inneren Einstellung, die man einfach nicht teilen kann.
    Und- es war ja auch wirklich eine Diktatur.
    Sowohl die Wege zu Machtergreifung Hitlers, als auch seine spätere Machtausübung dürften das belegen.
    Und ein „Wir“ ist in Diktaturen definitiv ausgeschlossen. Auch im späteren Verlauf der Geschichte.
    So richtig ? 🙂

  29. Interessanter Artikel, danke dafür. In welchem deutschen Massenmedium findet man solch bemerkenswerte Artikel sonst?

  30. #24 Langenberg (09. Aug 2014 00:23)

    Vielen Dank für die ergänzende Aufklärung. Ich erschrecke immer wieder darüber, wie wenig man über so einen wichtigen Abschnitt unserer Geschichte — noch dazu der jüngeren! — weiß. Wenn man sich nicht aufrafft und ganz bewußt die Mühe macht, selbst auf die Suche zu gehen, erfährt man es auch nicht. Die linken Geschichtsklitterer würden am liebsten alles begraben, was jemals hier positiv gewesen ist.

  31. #34 apollinaris
    sehr gut, apollonaris. genau so sehe ich das auch. Man könnte die pointierte Darstellung für einen Scherz halten, aber die Realität ist genau so.

  32. So weit mir bei einer Israelreise vom israelischen Reiseleiter erklärt wurde.

    KWII sah den Zionismus zwar einerseits wohlwollend, aber auch skeptisch, hinsichtlich der Probleme und er musste Rücksicht nehmen auf den türkischen Sultan dem Verbündeten Deutschlands. Er glaubte auch kaum, dass die jüdischen Siedler es schaffen würden, dass Land urbar zu machen.

    Interessant ist übrigens, dass in Israel heute durchaus die Frage gestellt wird, was wäre gewesen wenn es das 3. Reich nicht gegeben hätte. Man erinnert sich an die deutsche Kolonie der Templer
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tempelgesellschaft
    und das deren Vertreibung zwar verständlich, aber auch unrechtmässig war.

    Diese Templersiedlungen in Haifa und in Tel Aviv wurden uns bei der Busrundreise gezeigt, die Leistungen dieser deutschen Siedler für Israel herausgestellt, auch deren Vertreibung vor und nach den WK2 durchaus selbstkritisch befragt.

    Bis dahin hatte ich übrigens noch nie was von dieser Evangelischen Freikirche gehört.

  33. #28 fliegendeszauberpony (09. Aug 2014 00:35)

    Dass der NS nicht Teil unserer Geschichte wäre hat aber niemand behauptet.
    Sie wollten wissen, warum es bei den Nazen „die“ heisst und das hab ich Ihnen erklärt.

    Ich weiss ja nicht, wie sie darauf kommen, aber selbstverständlich darf man auf gute Dinge stolz sein und sich von den schlechten distanzieren.
    Verlogen wird es nur, wenn man die schlechten Dinge in seiner Geschichte leugnet, wie zum Beispiel die Türkei ihren Genozid an den Armeniern leugnet, um themennah zu bleiben.

    Darf ich Sie am Rande fragen, welches Verhalten Ihnen von den Nordkoreanern richtig erscheint, wenn Kim Jong Un eines Tages vom Thron fällt?

  34. wow, das ist wahrlich eine unglaubliche und tolle Story, sehr schön PI.

    In Deutschland wären Kaiser Wilhelm Statuen, sowie alle Deutschen Kultur-Denkmäler undenkbar. Sofort würde es proteste dagegen geben.

    Aber in Israel gibts eine Kaiser Wilehelm Statue, herrlich!

    Wenn das die Grünen od. die Antifa erfährt, gehts aber rund.

  35. Ich muß das leider immer wieder tun!

    % % %*** – Euro-Vison-Alarm – *** % % %
    & Der pejorativ erhobene Zeigefinger!

    Für alle Neuen hier, die sich vieleicht wundern, was dieser

    salbungsvolle “Euro-Vison” hier so abseilt:
    Dieser “Euro-Vison” ist ein rabulistischer Euro- und
    Europa- respective EU-Propagandist!

    Er/sie nimmt das Recht zur freien Meinungsäußerung hier wahr
    und rührt – gern auch nachts in der Hoffnung, sie gehen in der Masse unter und werden nicht reflektiert – die EU-
    Trommel(EUle) und läßt eine Propaganda-Show vom Stapel, die
    perfide darauf abzielt, immer wieder von der NWO abzuleken.

    Es handelt sich um einen sog. Stör-Kommentator, der sehr wohl in geschliffen hochakademischer Sprache daherkommt, jedoch im Kern die Lügenpropaganda der EUDSSR betreibt und in immer wiederkehrenden Abständen hier seinen Hirn-Wasch-Sermon verklappt.

    Euro-Vison betreibt beispiellose Umerziehung des
    deutschen Volkes!

    Ein kleines Team gut bezahlter Nebelkerzenwickler
    aus dem Stuhlkreis-XXL der ‚möchtegern‘-Eliten.

    DIE sind nix anderes als Bewahrer der Zerstörung!
    Lohnschreiber & U-Boot in Einem!

    Ich kann nur an ALLE appellieren, dieses Geseihe kritisch zu
    hinterfragen – denn wer immer so etwas verkauft, meint es nicht gut mit der Gemeinde und will täuschen und manipulieren – oder benutzt den Leser für das Werk eines schäbigen Lumpen unter Androhung von Geld!

    Damit wird versucht den Beitrag für Bilderberger-Interessen zu Instrumentalisieren. Ihn zu übergehen hieße, seinem Ziel immer näherkommen zu lassen.

    Wir werden uns an diese neuen Geister gewöhnen müssen, die
    gut bezahlt von unseren Steuergeldern im Auftrag vor allem
    Neuleser hier im Blog zu verunsichern.
    Fazit: seine Artikel werden lang und länger.
    Also Agent von Brüsseler Gnaden: werde dies jetzt immer unter deine Beiträge setzen.

  36. #41 nicht die mama (09. Aug 2014 12:22)

    Was mich stört, ist dieser Stolz. Wie kann ich auf etwas Stolz sein, woran ich nicht beteiligt war? Und daraus dann Erkenntnisse über die eigene Lebensart und die der anderen Deutschen ableiten? Achtung und Dankbarkeit vor herausragenden Leistungen, die Deutsche vollbracht haben, ja. Und davon gibt nicht gerade wenige. Aber an beispielsweise den Werken Goethes und Schillers haben Sie und Ich genau den gleichen Anteil wie ein Juan Gonzales aus Mexiko oder ein Henry Mwabwetumba von der Elfenbeinküste.

    Und ich bin der Meinung, dass gerade diese persönliche Distanzierung („das waren nicht wir“) von den NS-Verbrechen zu einer Einstellung in der Gesellschaft führt, dass bei Völkermorden wie im Irak, Korea, Katar, Tschetschenien, Kambodscha, Ruanda mehr und mehr weggeschaut wird, weil eine Sensibilisierung und eigene Betroffenheit für dieses Thema einfach abhanden kommt.

    Bzgl Türkei/Armenien haben Sie 100% Recht.

    Bezüglich Ihrer Frage über Nordkorea, bin ich mir nicht sicher, was Sie genau meinen. Meinen Sie das Ende der stalinistischen Diktatur oder nur den Tod des „geliebten Führers“?
    Im ersten Falle erstmal Nahrung zu sich nehmen und die Welt außerhalb kennenlernen sowie die Verantwortung übernehmen dazu beizutragen, dass so etwas nie wieder geschieht, weder in Korea noch sonst wo.
    Im zweiten Falle glaube ich, dass diese Trauer, die wir bei der Beerdigung seines Vaters gesehen haben, bei 99% der Bevölkerung vollkommen ernst gemeint war. Nach über 60 Jahren Gehirnwäsche unter Androhung von Arbeitslagern und Massenerschießungen, ist es nicht verwunderlich, dass der Mann für Gott gehalten wird.

  37. #44 fliegendeszauberpony (09. Aug 2014 17:19)
    Selbstverständlich dürfen wir stolz darauf sein, einem Volke anzugehören, das so große Leistungen für die Entwicklung der Menschheit erbracht hat. Jeder meiner Vorfahren war ein kleines Rädchen in diesem Getriebe und auch ich habe auf meinem Platz immer mitgewirkt, daß wir so erfolgreich sind in der Welt.
    Man muß nicht Nobelpreisträger sein oder eine andere Berühmtheit. Wer immer anständig und ehrenvoll seine Pflicht erfüllt, darf mit Recht stolz sein.
    Deutschenhasser versuchen uns diesen Stolz auszutreiben, indem sie die Taten einiger Verbrecher auf das ganze Volk projezieren.
    Die Schuldigen wurden bestraft, es wurde Wiedergutmachung in nie dagewesener Höhe geleistet. Auch darauf können wir stolz sein.
    Und wenn unserem Volke sein Stolz wieder zugestanden würde, könnte es sich auch endlich wieder stark machen gegen die wirklichen Gefahren der Gegenwart, wie den Islam und seine Erscheinungen.
    Wer sich allerdings ständig selber klein macht, muß sich nicht wundern, wenn er nicht für voll genommen wird.

  38. #45 Tolkewitzer (09. Aug 2014 22:02)

    Und was haben Sie getan, um diesem Volk anzugehören? Richtig, nichts. Null. Nada. Sie sind derjenige, der die Leistungen anderer – vollkommen Fremder – auf sich projeziert (und zwar nur die guten), um sein eigenes Selbstwertgefühl zu steigern und sich gegenüber anderen erhaben zu fühlen. Bravo! Ein ganz toller Hecht sind Sie!

  39. Meiner Meinung nach war genau diese Szene die das Denkmal ausdrücken will, der Anfang des Unterganges des Kaiserreiches. Es stellt Herzl und den Kaiser dar. Herzl wollte den Kaiser überzeugen für die Juden bei den Osmanen einzutreten.

    Willhelm hätte den Juden die nach bekannten Progromen in Russland eine neue Heimat suchten, helfen können. Er tat es nicht und verbündete sich sogar noch mit den Feinden Israels.

    Das Ergebnis kennen wir.

    Im Übrigen: es wird denjenigen die sich gegen Israel verbünden, genau so gehen wie dem Kaiser.

  40. Die – modern aufgefasste – lebensgroße Skulptur zeigt den Moment der Begrüßung, in dem der Monarch sein Pferd gerade zum Halten gebracht hat und sich dem entgegengehenden Herzl zuwendet, der seinerseits – den gerade abgenommenen Tropenhelm in der Hand – dem Kaiser das Willkommen entbietet.

    Angesichts dieser offensichtlichen Wertschätzung, die der Person Wilhelms II. in Israel entgegengebracht wird

    Wertschätzung lol !
    man schaue sich das ganze mal aus anderer Prespektive an http://payload150.cargocollective.com/1/11/364336/5307273/010%20Medium.JPG

  41. Danke für den interessanten Artikel. Das ist wirklich sehr außergewöhnlich, daß es ein Denkmal für den letzten Deutschen Kaiser irgendwo auf der Welt gibt.

    Daß die Deutschen besser gewesen wären als die Engländer muß aber leider (!) bezweifelt werden.

    Kaiser Wilhelm II war sehr gutmütig aber politisch sehr tollpatschig. Er hat es leider nicht verstanden Deutsche Interessen mit Umsicht und Nachdruck zu vertreten (s. Burenkriege u.a. wo er leichtfertig für Deutschland vorteilhafte Positionen verspielt hat). Die Folge davon war, daß er sich hat einfangen lassen und Deutschland in die Isolation geraten ist und dann im I. Weltkrieg sein zweites Deutsches Kaiserreich untergegangen ist.

    Wie bösartig sich heute die Deutschen Politiker gebärden, darauf hat Kewil ja gerade dankenswerterweise hingewiesen (leider kaum Kommentare zu dem Artikel):

    „Gaza-Krieg ist längst nicht aus, da will EU bereits neue Milliarden schicken“

    /2014/08/gaza-krieg-ist-laengst-nicht-aus-da-will-eu-bereits-neue-milliarden-schicken/#comments

    Machen wir uns doch nichts vor, das meiste Geld dafür kommt aus Deutschland. Das ist eine riesengroße Schande!

    Die Wut die einen überkommt wenn man so etwas liest ist die Wut der Machtlosen. Frau Merkel tut es einfach. Sie fragt nicht danach ob das deutsche Volk das doch das Geld erarbeitet hat das auch billigt. Niemals würde es das tun (auch wenn die Gründe vielleicht nicht edle Gründe wären).

    Ich möchte nochmal für die Unterstützung der AfD durch PI hier danken.

    Weil die EU dies tut, sind wir machtlos.

    Wäre Lucke Bundeskanzler wären wir von der EU wieder frei, die EU hätte dann nicht mehr die Macht solche bösartigen Taten zu begehen. Und es gäbe in Deutschland endlich wie in der Schweiz das Instrument der Volksabstimmung.

    Damit wäre es möglich jede weitere finanzielle Unterstützung von Hamas oder anderen palästinensischen Arabern mit deutschen Steuergeldern sofort zu stoppen.

    Die Finanzierung dieser Gruppen durch Deutschland ist ein Schandfleck. Sie zeigt den Größenwahn von Frau Merkel und der EU die ganze Welt beherrschen zu wollen.

    Wir werden dabei benutzt, von unseren eigenen Politikern.

    Wenn wir das nicht mehr wollen muß sich unsere politisches System ändern. Deutschland muß wieder souverän werden und es muß Volksabstimmung nach Schweizer Vorbild geben.

    Bitte hört Euch diesen Vortrag von Roger Köppel von der Schweizer Weltwoche an (nach dem ebenfalls sehenswerten Ausschnitt aus der Plasberg-Sendung zur schweizer Volksabstimmung über Einwanderung (Köppel stellt SPD-Stegner und dessen undemokratisches Denken, das heute stellvertretend für die deutschen politischen „Eliten“ steht, sehr gut bloß)):

    http://www.youtube.com/watch?v=DKqFi63aucg&list=UU5H_U6z_YhWaEUFG9fqR-qw

    (unbedingt ansehen!)

    Bester Ausschnitt aus seiner Rede:

    „Die Schweiz ist ein freiheitliches Land. Und hier ist es wichtig daß wir uns bewußt werden wovon wir sprechen. Freiheit für wen? Freiheit nicht für den Politiker, für den Mächtigen. Für Politiker meine Damen und Herren ist die Direkte Demokratie ein Gefängnis, ein Gefängnis für potentiell 8 Millionen Wärtern. [..] Freiheit nicht für den Politiker sondern Freiheit für Sie, für den Bürger“

    Das noch als Nachtrag zu dem wertvollen Hinweis von Kewil über die Finanzierung der „Palästinenser“ durch die EU und Deutschland.

    Um zum Thema zurückzukommen:

    Ob Deutschland dann Israel-freundlicher wäre ist schwer zu sagen. Wie sieht es diesbezüglich in der Schweiz aus?

    Meine Ansicht ist, daß Deutschland gegenüber Israel eine Politik des zurückhaltenden Wohlwollens betreiben sollte. Es sollte versuchen auf militär-technischem Gebiet mit Israel zusammenzuarbeiten. Es sollte sich aber unbedingt davor hüten die Feinde Israels zu unterstützen, das sollte Deutschland auf keinen Fall tun. Es sollte sich von diesen Feinden generell fern halten und nichts mit ihnen zu tun haben. Auch „Palälstinenser“ und Mohammedaner sind selbst für Schicksal verantwortlich. Sie sind keine kleinen Kinder,sondern müssen die Konsequenzen aus ihrem Verhalten selbst tragen.

    Der Skandal besteht darin, daß die EU ihnen das abnimmt.

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