Migrant sein in Deutschland ist süß

diabetesNach landläufiger Meinung war Diabetes Typ 2 bisher eine Wohlstandskrankheit. Falsche Ernährung, Bewegungsarmut und zu hohes Körpergewicht zählen zu den Ursachen der Krankheit. Vorsichtig formuliert ist an einer Erkrankung an Diabetes Typ 2 der Kranke also nicht ganz unschuldig.

(Von Zallaqa)

Was passiert, wenn die Statistik nun feststellt, dass der Anteil der Zuckerkranken unter den Migranten mit rund 14 % doppelt so hoch ist wie unter der einheimischen Bevölkerung? Zuverlässige Untersuchungen zu den Ursachen für die Werte gibt es nicht. Die Schlussfolgerung, dass der Wohlstand bei Migranten doppelt so hoch ausgeprägt sein muss als bei den Einheimischen, dürfte sich aufgrund der selbstgewählten Opferrolle von Migranten wohl vollkommen ausschließen. Auch kann es natürlich nicht sein, dass Migranten in Deutschland an irgendetwas eine Schuld tragen. Also muss es andere Ursachen geben:

Tatsächlich heißt es in Studien bislang lapidar, Migranten litten häufig unter erhöhten psychischen Belastungen. Dass es einen Zusammenhang mit dem Grad der Integration geben muss, legt der Umstand nahe, dass die Prävalenz in der Türkei selbst nicht höher ist als in Deutschland.

Besonders schlimm für Migranten ist natürlich auch die Tatsache, dass Erkrankungen von ihnen als gottgegeben hingenommen werden und eine Prävention wegen kultureller und sprachlicher Probleme nicht stattfindet. Offensichtlich scheint die Vergleichsgruppe in der Türkei hier nicht den gleichen Grad an Religiosität aufzuweisen, da es dort ja sonst mindestens einen Anteil von 99 % Typ 2 Diabetes geben müsste.

Entgegen aller Unlogik nimmt sich die Deutsche Diabetes-Hilfe nun des Problems an und fährt mit dem Infomobil und einer Besatzung aus türkischen Diabetes-Beraterinnen in die Migrantenhochburgen. Eine Bringschuld mehr also und daher gefördert durch das Bundesgesundheitsministerium! Wie könnte so eine Beratung oder Prävention speziell für Migranten aussehen? Ej Opfas, hab isch paar Tipps für Euch…