Verfassung-shSchleswig-Holstein erhält nach gut 23 Jahren eine reformierte Landesverfassung. Über die Inhalte ist man sich ziemlich einig, bis auf einen Punkt: Die üblichen Verdächtigen wollen eine Verfassung ohne Gottesbezug, damit sich die zunehmende Menge Religionsloser auch darin repräsentiert fühlt.

Die SHZ berichtet:

Sie wollen den Gottesbezug in der Landesverfassung verhindern: Sozialdemokraten, Grünen-Politiker, Wissenschaftler und Gewerkschafter sind für „Eine Verfassung für alle“. Das Papier wurde im Internet veröffentlicht. Darin heißt es: „Eine wachsende Zahl von Menschen in Schleswig-Holstein identifiziert sich mit keiner Religion. Ein Gottesbezug als Zusatz in der Präambel könnte vorgeben, dass die Verfassung einer religiösen Vorprägung unterläge.“

Zu den etwa 30 Unterzeichnern zählen unter anderem die Grünen-Landesvorsitzende Ruth Kastner, Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, mehrere Mitglieder des Landtags sowie politische Jugendorganisationen.

Im Juli starteten führende Sozialdemokraten in Schleswig-Holstein eine Initiative zur Aufnahme eines Gottesbezugs in die Landesverfassung.

Die Begründung: Der Glaube vieler Schleswig-Holsteiner müsse sich auch in der Verfassung widerspiegeln. „In Verantwortung vor Gott und den Menschen“ solle die Formulierung lauten. Dies beziehe jene Menschen ein, die sich den Werten ihres Glaubens verpflichtet fühlten und jene mit einer humanistischen Weltanschauung. „Die große Mehrheit der Menschen in diesem Land führt sich auf etwas Höheres zurück“, sagte (Ministerpräsident Thorsten) Albig (SPD) im Juli.

Die Gegner des Gottesbezugs sehen keine Notwendigkeit für einen religiösen Bezug in der Verfassung. „Die neue schleswig-holsteinische Verfassung muss die Vielfalt und Weltoffenheit Schleswig-Holsteins als Land zwischen den Meeren in Bewusstsein seiner eigenen Geschichte widerspiegeln.“ heißt es in der Initiative.

Offenbar kennen die Feinde Gottes diese ihre Geschichte nicht, denn sonst wüssten sie, dass die Menschen seit Urzeiten eine Beziehung zu ihrem Gott hatten, völlig gleichgültig, ob sie ihn nun Thor oder Jesus Christus nennen.

Die Forderung der Unterzeichner: „Wir wollen eine Verfassung, die sich auf eine breite und universelle Basis stützt und in der sich jede und jeder wiederfinden kann.“ Also auch diejenigen, die keinen Bezug zu Gott haben.

In üblicher linksgrüner Manier sollen also wieder einmal Selbstverständlichkeiten einer Mehrheit für vermeintliche Empfindlichkeiten einer Minderheit geopfert werden, die gut und gerne über den Gott in der Verfassung hinweglesen kann.

Über das Thema soll mit der Abstimmung über die neue Verfassung im Herbst entschieden werden. Ob der Gottesbezug in der Präambel verankert wird oder nicht, hängt von den Stimmen im Landtag ab. Notwendig ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit.

Die komplette CDU-Fraktion ist für einen Gottesbezug. Bei einer Probeabstimmung in der SPD-Fraktion sei jeweils etwa die Hälfte dafür oder dagegen gewesen, sagte Fraktionspressesprecherin Petra Bräutigam am Donnerstag. Auch bei den Grünen, den Piraten und der FDP gibt es erhebliche Widerstände.

Manch anderes Bundesland hat Gott längst durch Beliebigkeitsfloskeln ersetzt, die zum Teil mehr als merkwürdig an den Haaren herbeigezogen wirken, dazu gibt es hier einen Querschnitt.

Auf solche merkwürdige Ideen können eigentlich nur diejnigen kommen, die aus Prinzip etwas gegen bewährte Traditionen haben. Es wird mit einer funktionierenden gemeinsamen Ethik auch ohne Gott argumentiert. Frage ist nur, woher diese Ehtik wohl abgeleitet wird und wie lange soetwas funktioniert. Die National-Sozialisten hatten auch so ihre selbstgestrickte eigene Ethik….

(Spürnase: Seneca der Jüngere)

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102 KOMMENTARE

  1. Schlimme Fehlentwicklung,wie auch das Fehlen der Sittengesetze: Jedem Atheisten sollte doch mittlerweile klar sein das es einen Bezug zu einer Religion und kulturellen Tradition braucht „Kulturchristentum“ und Aufklärung(die letztlich eben abendländisch ist).Alles andere ist verheerend oder wird jetzt dann bald die Polygamie und Sklaverei eingeführt???So kann die Zivilisation schneller in die mohammedanische Barbarei kippen!

  2. Schön daß es Länder gibt ohne Religion- und Gottesbezug in der Verfassung. Religion ist Privatangelegenheit.

    Gruß vom Einödlandwirt aus Vorpommern

  3. Es ist eine ganz weltliche Landesverfassung, kein religiöses Manifest. Einen Bezug zu seinem Gott kann jeder ganz privat herstellen. In der Verfassung haben weder Gott, Allah, Jahwe oder Buddha etwas verloren.

  4. Als in der DDR die Landwirtschaft zwangskollektiviert wurde, quakten die Kommunisten:

    „Ohne Gott und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein.“

    Die Bezeichnung „links“ für eine Denkrichtung oder politische Einstellung ist offensichtlich ein unverrückbares Synonym für Totalverblödung.

  5. Wer Menschen ohne Bezug zu irgendeinem Gott als „Feinde Gottes“ bezeichnet, dazu von „linksgrüner Manier“ schwafelt vergrault womöglich treue Leser.

    Ich jedenfalls lehne JEDE Religion ab, das legitimiert mich mehr als jeden sg. Christen gegen den Islam zu sein. Die anderen Religionen lassen mich ja in Ruhe.

  6. Da in diesem Land zumindest „offziel“ eine Trennung von Staat und Kirche herrscht, wäre dieser Schritt nur logisch und konsequent.

    Da in diesem Land 32-37% der Bevölkerung konfessionslos sind, ist ein Bezug auf Gott, Allah oder Jehova (oder welche Märchengestalt auch immer), überflüssig.

    Wir beziehen uns ja in unseren Verfassungen auch nicht auf den Osterhasen oder den Weihnachstmann.

  7. @Vorpommernlandwirt:

    Wart’s nur ab, wenn die MohammedanerInnen erst mal was zu sagen haben in Deutschland, werden sie Dir schon beibringen wo es langgeht, von wegen Religion ist Privatsache.

  8. #3 Tramp (29. Aug 2014 12:45) Es ist eine ganz weltliche Landesverfassung, kein religiöses Manifest. Einen Bezug zu seinem Gott kann jeder ganz privat herstellen. In der Verfassung haben weder Gott, Allah, Jahwe oder Buddha etwas verloren.

    ************************************************************************************
    Ganz genau und auch keinerlei Recht eine Moschee bauen zu dürfen in einem Land das seit 2.000 Jahren christlich/jüdisch ist!!! status quo ante!

  9. Seit vielen Jahren lebe ich zufrieden in meiner eleganten Villa mit Pool, Weinkeller, usw. Das Verlangen nach einem Gott hatte ich nie.

  10. Der Herr „Gott“ hat in einer Verfassung nichts verloren,es sei denn, es ist die Verfassung vom Vatikanstaat.Das übliche “ linksgrün “ Geschrubbel ist hier völlig fehl am Platze.Dann wäre Bismarck ja ein “ Linksgrüner “ gewesen, der hat die Trennug von Staat und Kirche voran getrieben.

  11. OT
    An dieser Stelle nochmals meinen Herzlichen Glückwunsch an die Stadt Duisburg !!!

    Durch das clevere Einrichten eines Zeltlagers für Asylbetrüger auf einem Sportplatz (extrem platzsparend) nimmt die
    Stadt zur Zeit kein angereistes angeblich verfolgtes Personal mehr auf. Der sogenannte Flüchtlingsrat (was immer das auch für Gutmenschen sein mögen)
    steht auf dem Standpunkt, dass die Unterbringung dort menschenunwürdig ist.
    :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

    So wird’s gemacht, dann klappt’s auch mit den Nachbarn! 😆

  12. Verfassung ohne Gott

    dafür

    ruft seit kurzem in drei Städten Schleswig-Holsteins der

    MUEZZIN.

  13. Und willst Du nicht mein Glaubensbruder/Schwester sein, dann schlag ich
    dir den Schädel ein! Gerne säbel ich Ihn auch mit einem Brotmesser von deinem Hals!
    Der überwiegende Teil der eingeborenen Deutschen,
    kriegt doch nur noch Ostern oder Weihnachten
    Anwandlungen in die Kirche zu gehen!Daran haben aber auch die Kirchen selbst beigetragen in
    Ihrer grenzenlosen Selbstgefälligkeit!
    Ich bin auch für eine vollkommene Trennung von
    Kirche und Staat!
    Wichtiger wäre es, das Gesetz der Religionsfreiheit dahingehend zu überarbeiten,
    das die in den ersten beiden Sätzen genannten
    Anhänger, der „Religion des Friedens“ stark
    reglementiert werden! Wer es mit der Demokratie nicht so hat,kann auch nicht
    bezüglich seines Glaubens als Deckmäntelchen hier alles einfordern und zwangsbeglücken!
    Aber eher wird es im August schneien, als in diese Richtung etwas passiert.

  14. Es entwickelt sich langsam aber sicher ein tiefer, lodernder, brennender Hass auf die Vernichter unserer Nation….Linke und Grüne

  15. Da kann man mal gespannt sein, denn bekanntlich gelten Minderheiten ja mehr als die Mehrheit!

    Dass man überhaupt auf so eine Idee kommen kann. Das zeigt die egoistische Denkweise grüne Gutmenschen, für die ist Demokratie nicht „die Mehrheit bestimmt“, sondern „egal wie wenig wir sind“, wir müssen auch mitbestimmen!

  16. #11 Natalie (29. Aug 2014 13:03)

    Schleswig Holstein: Verfassung ohne Gott?

    Na, das wollen wir doch hoffen!

    Sind Sie etwa der Meinung, daß die Verfassung „schariakonform“ umgeschrieben werden soll?

    Na, viel Spaß denne!
    Ehrenmord und Kinderf**** sind dann wohl das kleinste Übel!

  17. ….und schon wieder ein Versuch der Beliebigkeit ein Stück weit Tuer und Tor zu oeffnen. Schrecklich festzustellen wie hier am eigenen Ast gesagt wird auf dem man sitzt.

  18. OT, aber dringend:
    soeben soll im bayerischen Rundfunk gemeldet worden sein, daß man aufgrund des Ansturms von Invasoren die Beschlagnahme von Privateigentum nicht mehr ausgeschlossen wird. Kann das jemand bestätigen?

  19. Schleswig-Holstein erhält nach gut 23 Jahren eine reformierte Landesverfassung. Die üblichen Verdächtigen wollen eine Verfassung ohne Gottesbezug
    ————————————————–

    Keine Sorge, wenn in 23 Jahre eine erneute Reformierung der Verfassung statt finden wird, dann wir ganz sicher wieder eine Gottesbezeugung hineingeschrieben.

    Dann allerdings die islamische Allah-Bezeugung!

  20. Für einen säkularen Staat und ein Bundesland, dass eine säkulare Verfassung auf den Weg bringt, ist das Weglassen des Gottesbezugs die einzig richtige Konsequenz. Hinzu kommt, dass mehr als 40 % der Bevölkerung konfessionslos sind, d.h. keiner Religionsgemeinschaft angehören. Da die Gruppe der Konfessionsfreien am stärksten wächst, wird sie in Kürze die Mehrheit stellen. Auch aus diesem Grund ist eine Verfassung ohne Gottesbezug klar zu befürworten.

    Ich kann daher die Kritik so mancher Kommentatoren hier nicht nachvollziehen. Wer einen Gottesbezug in der Verfassung wünscht, der sollte sich außerdem darüber im Klaren sein, dass dann neben den christlichen Kirchen auch islamische Verbände Privilegien erhalten möchten, wie bereits in Hamburg und Bremen der Fall. Daher erst denken und dann schreiben!

  21. Menschlichkeit und Würde sowie Mitgefühl, sind natürliche Eigenschaften. Wo diese nicht vorhanden ist, ist eine krankhafte Veränderung eingetreten. Das Christentum oder der Gott ist nicht Ursprung von menschlichem Verhalten. Jedes Lebewesen ist göttlich und ein Wunder für sich. Gott ist, in Dir. Ich brauche keinen übergestülpten Gott, von niemandem. Wir alle sind ein Teil vom ganzen, mag sein das, das Weltall Gott ist. Oder in höhers Wesen.. alles spekulation. Schön was Jesus gepredigt hat, nur hat er meiner Ansicht übersehen, ähnlich wie Karl Marx, das seine hehren Ziele doch eher utopisch sind. Nicht zuletzt lässt uns das heutige christentum, siehe evang. Kirche zu wehrlosen Ja-Sagern und weicheiern mutieren. Gesunder Menschenverstand ist gefragt und dazu brauche ich keine Religion.

  22. # 23 Jiri Hovokac 29.08.14 13:32

    Wenn nicht Weltkrieg Nummer 3 dazwischen kommt ist das hier in 23 Jahren nur noch ein stinkendes, verkommenes Dritte Weltland ,in dem sich niemand für irgendwelche „Verfassungen“ interessieren wird.

  23. Merkwürdig ist, dass sich Deutschland einerseits als einen säkularen Rechtsstaat versteht, also die Trennung von Staat und Religion, andererseits aber immer noch in der Verfassung eine Berufung auf Gott formuliert.

    Ein Gottesbezug in der Verfassung, beschreibt das Verhältnis von Staat und Kirche und steht im Widerspruch zur staatlichen Neutralität, insbesondere im Verhältnis zu religionsfreien Bürgern.

    Der Gottesbezug ist eine Privilegierung des gläubigen Anteils des Verfassungsvolkes und kann als eine Diskriminierung und Überheblichkeit gegenüber Nicht-Gläubigen aufgefasst werden, wie es leider auch in dem obigen Text wahrgenommen werden kann.

    Zukünftig auf den Gottesbezug zu verzichten könnte diesen Anspruch stützen und insbesondere dem zunehmenden religiösen Fundamentalismus in diesem Staate eine Grundlage für einen politischen Anspruch entziehen.

    Das Beschneidungsurteil ist ein Beispiel dafür, wie die Religion Grundrechte des Kindes verletzt und die Legislative manipuliert. Das kann und darf in einem säkularen Rechtsstaat nicht sein.

    Der Verzicht auf Gottesbezug in einer Verfassung stünde nicht dem Bewußtsein der christlichen Wurzeln unserer Gesellschaft entgegen, würde aber den säkularen Rechtsstaat in seiner Glaubwürdigkeit und gesamtgesellschaftlichen Verantwortung stärken.

  24. OT

    Junge Frau umgestoßen und verletzt
    Würzburg-Innenstadt: Zwei jungen Frauen, die heute gegen 03.35 Uhr in der Karmelitenstraße unterwegs waren, fiel zunächst ein aggressiver Mann auf, der gegen Mülltonnen trat. Da sie eine Konfrontation befürchteten, entfernten sie sich mit flotten Schritten in Richtung Rathaus. Dennoch verfolgte der Unbekannte die Frauen. Nachdem er sie eingeholt hatte, stieß er eine Frau zu Boden und rannte davon. Die 21-jährige Würzburgerin erlitt bei dem Sturz eine Verletzung an der linken Hand.

    Der Flüchtige ist ca. 27 – 30 Jahre alt,
    ca. 1,80 bis 1,85 cm groß und
    hat dunkle kurze Haare.
    Er hat ein südländisches Aussehen und
    trug ein schwarzes Poloshirt.

  25. Mit einem „Gottesbezug“ in der Landesverfassung könnten die Mohammedaner über kurz oder lang auf die Idee kommen, dass „Gott“ nichts anderes als die deutsche Übersetzung von „Allah“ ist, und mit „Gott“ in Wirklichkeit ihr „Allah“ gemeint ist.

    Dann, so könnten die Mohammedaner argumentieren, ergebe sich die Forderung nach Einführung der Sharia unmittelbar aus der Verfassung.

    Wer eine solche Enrtwicklung nicht will, sollte die Streichung des Gottesbezuges aus der Verfassung befürworten (unabhängig von anderen grundsätzlichen Erwägungen – staatliche Neutralitätspflicht in Religionsfragen – die ebenfalls dafür sprechen).

  26. …die üblichen Verdächtigen, darunter natürlich Lübecks Pleitebürgermeister Bernd Saxe, dessen Haushalt nur noch durch Privatspenden der „Pfeffersäcke“ ( lübsche Kaufleute ) aufrechterhalten wird.

    …und von der Rendsburger Moschee ( der größten im Norden ) grüsst der Muezzin.

  27. Die Atheisten, Humanisten und sonstigen Gottlosen können sich so aggressiv aufführen, weil sie von der christlichen Nächstenliebe ihrer Mitbürger toleriert werden.
    Auf eine atheistische, moslemische oder sonstwie geartete Nächstenliebe möchte ich mich nicht verlassen. Wir wissen nur zu gut, was gottlose Sozialisten, Kommunisten oder korantreue Mohammedaner unter „Nächstenliebe“ verstehen: „Willst du nicht mein Bruder sein, schlag´ ich dir die Birne ein“. Oder Birne ab…

  28. Ist denn irgendjemanden schon aufgefallen das in Gegenden mit intakter Katholischen Kirche keine Moscheen sind? Kroatisches Bosnien, Polen, Brasil usw. Das immer noch in jedem Dorf eine Kirche steht? in Nord Kreta, Kosovo aber nicht mehr?
    Die Christenfresser in diesen Blog beleidigen mich persönlich genauso wie die Moslem.

    Ich gestehe das ich im Jugendlichen Links-grün-Wahn ausgetreten bin. Das habe ich korrigiert und bin stolz wieder eingetreten und wenn es nur darum wäre die Statistiken nicht noch mehr absinken zu lassen.

    Diesen Zynischen Menschen mit ihren Allmacht Gehabe hier kann ich nur raten die Begriffe: Reue, Sühne und Demut zu überdenken. Die gibt es im Islam nämlich nicht.

  29. # 32 sunsamu 29.08.14 14:04

    Atheisten haben keinen dreißig jährigen Krieg geführt,Atheisten haben in Südamerkia keine Hochkulturen mit Mord und Totschlag zerstört,Atheisten haben keine Inquisition ins Leben gerufen, Atheisten haben keine Hexen verbrannt, gerädert, ersäuft,auf Streckbänke gespannt, Atheisten versuchen niemand anderen von ihrer Weltauffassung zu überzeugen.Entschuldigung, aber Sie sind auch nur einer der vielen hier anwesenden,arroganten, von sich selbst überzeugten und dummes Zeug schwätzenden Fundamentalisten.

  30. das ist ja wohl eine metapolitische Frage.
    Die meisten glauben, da der Gottesbezug ohnehin keine große Rolle spielt, könne man ihn auch rausnehmen, ohne viel dabei zu verlieren.

    Komischerweise spielt der Gottesbezug aber genau für die Grünen und Linken die allergrößte Rolle, sonst würden sie nicht so verbissen um dessen Eliminierung kämpfen.
    Und wahrlich ich sage euch, diese angebliche Diskriminierung der Linken ist in Wirklichkeit mal wieder nur vorgeschoben.
    Alarmglocke? Nöö, ist ja nur eine Verfassung.

    hier wird deutlich, wie wichtig den Linken Gott ist.
    Und zwar seine Abschaffung.

    Erreichen sie dieses Ziel, wird alles andere für sie leichter, ob das nun Genderismus und Frühsexualisierung oder irgend ein anderer Umerziehungsprozess ist.

    Den Einödladwirten dieser Nation kann ich versichern, dass auch sie davon profitieren, dass die Gesellschaft christliche Kultur pflegt. Ich muss selber nicht gläubig sein, aber für eine Gesellschaft ist es besser, sie beruft sich auf das Christentum.

    So schnell könnt ihr gar nicht gucken, wie alles plötzlich beliebig werden wird, bis hin zu überfüllten Gefängnissen voller Christen, die Gott nicht abschwören wollen.

    Jesus zu zitieren wird als politisch inkorrekt gelten und mit Knast bestraft werden.

    Die gottlose Gesellschaft funktioniert nicht, basta.

  31. #33 Capt. (29. Aug 2014 14:05)

    Japan trennt Religion und Staat sehr strikt voneinander ab und trotzdem kann der Islam dort kein Fuß fassen. Von daher kann man ihren Kommentar getrost vergessen.
    In Deutschland sollte auch eine strikte Trennung von Staat und Religion herrschen, egal welcher.

  32. # 35 rene 44 29.08.14 14:26

    Die gottlose Gesellschaft funktioniert so gar prächtig, jeder Ameisenhaufen ist ein schönes Beispiel dafür.

  33. # 33. Capt.

    Wieso beleidigt es Sie eigentlich, wenn jemand mit sachlichen Argumenten die Streichung des Gottesbezuges aus einer Landesverfassung befürwortet?

    Wie dargelegt wurde, richtet sich dies nicht spezifisch gegen Christen.

  34. # 36 K.Huntelaar 29.08.14 14:27

    Auch in China funktioniert das prächtig.Ein Land, was gerade dabei ist, uns gnadenlos abzuhängen.

  35. Wieso neue Verfassung?

    Brauchen wir noch eine bis zur Einführung der Sharia – für das eine Jahrzehnt hätte es die Alte sicher auch getan…..

    semper PI!

  36. #6 Digitaaal (29. Aug 2014 12:47)

    Ein unlogisches Argument. Gott heisst nicht Osterhase oder Weihnachtsmann. und hat auch nicht noch 99 weitere Bezeichnungen wie im Islam.

    Der Weihnachtsmann wurde von Atheisten eingeführt, um das Christkind zu verdrängen. Und der Osterhase symbolisiert die Fruchtbarkeit und den Aufbruch der Natur, eben den Frühling. Sollte wohl die Auferstehung Christi verdrängen.
    Also beide sind nichtchristlichen Ursprungs.

    Und die restlichen 63%, die einer Konfession angehören, werden ihrer Meinung nach nicht gefragt.

    #2 Vorpommernlandwirt (29. Aug 2014 12:42)

    Wie die Luft ins Vakkum strömt, wird der Islam
    ins religiöse Vakuum strömen. Und wenn dann der Krummsäbel sich zur Enthauptung senkt, werde ich zu mir sagen, dieses Opfer wollte es so.

  37. #39 Zwiedenk (29. Aug 2014 14:44)

    Da Sie China erwähnen, dort wachsen die Kirchen. Diese Menschen haben die Gottlosigkeit am eigenen Körper erfahren.

    Diese Erfahrung haben Sie noch nicht. Und deshalb hängt uns China ab.

  38. @ #36 K.Huntelaar (29. Aug 2014 14:27):

    Abgesehen davon, das dies absolut nicht deutsche Tradition ist Staat und Kirche zu trennen, ist es auch nicht Bundesrepublikanisch.

    Das Christentum ist Teil unserer öffentlichen Ordnung, Teil unserer Gesetzgebung und Teil unserer Rechtsprechung. Und das schon seit der Zeit vor der Reichsgründung durch Otto II.

    Die Variante einer gottfreien Verfassung ist nicht nur ein Traditionsbruch, es ist auch ein wichtiger moralischer Fehler. Auch wenn dem Einzelnen unbenommen ist an andere oder gar keine Dinge zu glauben ist es doch wichtig beim Amtseid oder bei einem Eid an sich den höheren moralischen Sinn dieser Handlung hervorzuheben.

    Und mal ehrlich, selbst wenn ein Ungläubiger „So wahr mir Gott helfe!“ aussprechen müsste, würde er einer Tradition gerecht, aber seine Würde als Ungläubiger leidete doch darunter nicht, oder?

    Gott, als höchste moralische Rechtfertigung, als derjenige, der dem deutschen Volk und Reich seit jeher als höchster Richter gilt ist mehr als nur ein Wort oder ein Glaube, der Bezug dieses Volkes auf ihn ist deutsche Tradition seit es sich als deutsches Volk bekennt und selbst benennt.

    Eine ältere Verwurzelung haben wir in all unseren Gesetzen nicht.

    semper PI!

  39. Ich brauch auch keine Religion. Ich bin dank Gauck aus der Kirche ausgetreten. Ich war auch nur noch für meine Familie drin. PS: Ich bin nicht links, eher ultrarechts 🙂

  40. #34 Zwiedenk (29. Aug 2014 14:23)

    Zeigen Sie mir die Anweisungen Jesu, daß in seinem Namen all diese Verbrechen geschehen sollen. Und wie wollen Sie wissen, ob das Christen oder Atheisten waren.
    Im Sinne Jesu geschah dies nicht, also waren dies alles Atheisten. Also die Karteileichen der Kirche.

  41. #46 squoscho (29. Aug 2014 15:05)

    Herr Bundespräsident Gauck begeht nach Jesu Sünden. Und fragen Sie die EKD, ob sie ihn exkommuniziert. Sie tut es nicht. Warum nicht? Die EKD argumentiert, daß nur Gott allein ihn dafür bestrafen darf.Sie vertritt Gott nicht. Warum braucht es dann eine EKD.
    Dann ist es ihr gutes Recht aus diesem Verein auszutreten.

  42. # 37 Rene Ich bin kein Linker und auch kein Atheist. Eher Agnostiker: die Existenz oder Nichtexistenz von Göttern ist nicht zu belegen. Jeder in einer freien Gesellschaft kann sich seine Religion aussuchen. Es ist auch möglich sich für die Freiheit von Religion zu entscheiden. Diese Freiheit finde ich schon wieder angekratzt wenn in einer staatlichen Verfassung sozusagen ein Gott erwähnt und damit als existent dargestellt wird.

    Gruß vom Einödlandwirt aus Vorpommern

  43. Tja, der überhebliche und selbstgerechte Mensch kann es auf den Tod nicht ausstehen, vor jemand anderem als sich selbst Rechenschaft ablegen zu müssen.

    Der Bezug auf „Gott“ ist in diesem Fall keine Bezugnahme auf eine irgendwie geartete übergeordnete Wesenheit sondern auf eine, dem Menschen übergeordnete, Moral, die nicht durch den „Zeitgeist“ oder wechselnde politische Ansichten verändert werden kann und darf.

    Genau das sollte mit der unabänderlichen Gültigkeit von Verfassungen verhindert werden, nämlich, dass die Gesetzgebung und die gesellschaftlichen Moral- und Wertvorstellungen nach Belieben der Meinungsführer geändert werden können, weil der oder die Meinungsführer sich selbst als Massstab definieren können.

    Frei nach Heinrich Heine:

    Wo Selbstanbetung gepflegt wird, werden im Namen des zum Guten Erklärten Verbrechen geschehen.

  44. Ihr könnt doch sein für was ihr wollt,und ihr könnt tun was ihr wollt,und ihr könnt labern wie ihr wollt…Aber, der Islam ist eine Religion des Handelns!Wenn er sich in Europa und Deutschland ersteinmal vollständig formiert hat,von innen,sowie von außen,mag es auch noch ein wenig dauern,dann werden Abermillionen Moslems das bekommen was sie wollen!Direkt hier bei uns,bei dir,und auch bei dir!…dann Gnade uns Gott!

  45. #2 Vorpommernlandwirt

    Du bist noch nicht lange lange auf PI gell? Denn dann würdest du wissen, dass diese Streichung nicht deswegen erfolgt, sondern um Platz zu machen, um dann in der Zukunft Allah reinzuschreiben.

  46. Die gottlose Gesellschaft funktioniert so gar prächtig, jeder Ameisenhaufen ist ein schönes Beispiel dafür.

    Das kommt auf die Sichtweise an.

    In einem Ameisenhaufen geht es nach der maximalen Effizienz.
    Alte, Kranke und Schwache werden ausgesondert und gefressen, Zurückbleibende werden liegengelassen und die Anweisungen der Königen werden nicht in Frage gestellt.

    Warum?
    Nun, weil es effizient ist, weil ein Ameisenhaufen streng nach Logik und Funktionalität aufgebaut ist und weil den Ameisen niemand vermittelt hat, dass es Dinge wie Moral gibt und dass „man sowas nicht tut“.

    Die Moral und die immateriellen Werte sind es, welche den Menschan vom Tier unterschieden, ersetze die in Europa geltenden Werte und Moralvorstellungen gegen die dementsprechenden „Werte“ und „Moral“vorstellungen und man erhält Tiere wie im IS.

  47. Herr Wirt in der Einöde. Wenn sie feierlich einen Eid schwören möchten, zb.Treue…wie machen sie das? „Ich schwöre auf mich selber als das höchste Wesen im Universum, dank meiner mir selbst gegebenen Unfehlbarkeit?“

  48. Wie primitiv seit ihr Christen eigentlich? Bildet ihr euch ein dieser Gottesbezug würde sich exklusiv auf euren Christengott beziehen? träumt weiter.
    Es wäre ein Bezug auf einen „Jedermannsgott“ auf den sich dann auch die Moslems berufen.
    Ihr kapiert, genau wie eure Glaubensbrüder im Orient, erst was gehauen und gestochen ist, wenn ihr den Krummsäbel bereits an der Kehle habt.

  49. Als die Kinder noch vor der Schule in die Kirche gingen und sonntags alle Mann in die Kirche, war noch alles in Ordnung!
    Aber der doofe Deutsche lässt lieber seine Kirchen abreißen und ne Moschee hin bauen! Wenn alle zusammen halten würden und sich auf das besinnen würden, was früher gar nicht mal so schlecht war, würde es hier anders aussehen!
    Habe auch nicht so den Bezug zu Religion. Aber dennoch ist mir das lieber als die verkackten Moscheen und die Paselacken, die sich hier breit machen. Ich hab die Nase voll. Ich kann es nicht mehr ertragen.

  50. Der Autor obigen Artikels fragt sich, woher man wohl eine Ethik ableiten kann, und scheint tatsächlich zu glauben, dass es ohne göttliche Offenbarung keine funktionierende Ethik geben kann.

    Dem kann abgeholfen werden: Ich empfehle als Einstieg die Ausführungen Immanuel Kants. Vor den moralphilosophischen Schriften sollte man sich allerdings mit der „Kritik der reinen Vernunft“ beschäftigen.

    Ich will nicht die ganze spannende Lektüre ruinieren, aber so viel verrate ich doch schon einmal: Es geht tatsächlich auch ohne Gott.

  51. Auch aus meiner Sicht ist ein Gottesbezug in einer Verfassung/ einem Gesetzestext, nicht notwendig und auch nicht wünschenswert.
    Vielmehr ist jegliche Religion aus der Politik und den Gesetzen heraus zu halten.
    Allerdings wollen im aktuellen Fall die Falschen etwas aus den falschen Gründen…

    Ich stimme dem Einödlandwirt zu, wie er es unter 52 beschreibt.
    Gesetze werden nicht weniger oder anders wirksam, wenn ein „Gott“ darin steht. Urteile werden sowieso immer von Menschen gefällt und dies hoffentlich ohne einen religiösen Bezug.

    Die Behauptung, dass ohne Gottesbezug ein Vakuum entstünde, welches der Islamisierung Vorschub leiste, spiegelt sich nicht in der Realität wieder.
    Es sind doch die Kirchen, die ständig nachgeben, „Dialoge“ führen und ihre Schäfchen zur „Toleranz“ auffordern.
    Es sind regelmäßig Christen, die Moslems eine Art „Wesensgleicheit“ unterstellen, weil diese ja auch gläubig seien.

  52. #48 Peter Blum (29. Aug 2014 15:04)

    „Das Christentum ist Teil unserer öffentlichen Ordnung, Teil unserer Gesetzgebung und Teil unserer Rechtsprechung.“

    Was für ein Unsinn!

    Weder ist das Christentum Teil unserer öffentlichen Ordnung noch ist es Teil unerer Rechtsprechung. DAS sind einzig und allein die Gesetze und die Rechtsprechung – und das ist auch gut so!

  53. # 58 Capt.

    Eid ohne Gott? Geht super. Habe 1970 den sog. Fahneneid abgelegt. In der Armee bei den Luftstreitkräften als Transportflieger. Ohne Gottesbezug. 1990 den Eid auf die BRD. Ohne Gottesbezug. Hat immer super funktioniert und war
    gültig.

    Gruß vom Einödlandwirt aus Vorpommern

  54. #62 holgerdanske (29. Aug 2014 15:54)

    >i>“Die Behauptung, dass ohne Gottesbezug ein Vakuum entstünde, welches der Islamisierung Vorschub leiste, spiegelt sich nicht in der Realität wieder.
    Es sind doch die Kirchen, die ständig nachgeben, “Dialoge” führen und ihre Schäfchen zur “Toleranz” auffordern.
    Es sind regelmäßig Christen, die Moslems eine Art “Wesensgleicheit” unterstellen, weil diese ja auch gläubig seien.“

    Absolute Zustimmung!

    Es ist sogar vielmehr so, dass die Katholische Kirche dem Islam dafür dankt, dass er „Gott zurück in die öffentliche Sphäre Europas“ gebracht hat, so jedenfalls der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kurienkardinal Jean-Louis Tauran, der beileibe in seiner Kirche keine Ausnahme in dieser Richtung darstellt. Weiter sagte er:” Die Muslime seien eine wichtige Minorität in Europa und beanspruchten Platz für Gott in der Gesellschaft.”

    Wer immer noch nicht begriffen hat, dass die christlichen Kirchen kein „Bollwerk“ gegen den Islam darstellen, sondern diesen bei seiner Verbreitung in Europa sogar noch Vorschub leisten, den kann man nur als realitätsresistent bezeichnen. Und das alles nur, weil diese verlogenen Kirchen Angst davor haben, ihre Pfründe zu verlieren.

  55. Immer wieder interessant zu hören, dass Atheisten keine Moral haben KÖNNEN, weil sie nicht an „Gott“ glauben. 😉

    Sich selbstverantwortlich daür zu entscheiden, anderen nicht zu schaden, sie zu unterstützen und zu schützen, geht auch ganz prima ohne einen Gott.

    Umgekehrt könnte man dann sagen, dass Gläubige per se unmoralisch handeln, weil sie ihre „Moral“ von ihrer Religion diktieren lassen. Das sie keine Selbstverantwortung übernehmen, sondern sich hinter der „Wahrheit“ ihres Glaubens verstecken.

    Letztlich entscheidet doch immer ein jeder selbst, ob er anderen schadet oder nutzt.

    Zu beidem braucht es keine Religion/ keinen Gott- aber wie die Geschichte zeigt, ist beides auch sehr gut mit Religion u/o Gott nöglich.

  56. #61 Aischa bint Abi Bakr (29. Aug 2014 15:52

    Wenn man Kant als übergeordnet ansieht, wird dann nicht Kant zum Gott erhoben?
    😉

  57. Wi mokt dat anners in Sleswich Holsteen. Wenn dor, dann springt en Diekgraf wie Hauke Heien inne Floot un god is. Un wenn nich, dann smet wie kinners, wenn geit babys, inne Floot un god is! Wir brauchten zu Theodor Storms Zeiten keinen Gott und die RotzgrünINNEN brauchen erst Recht keinen Gott. Schleswig-Holstein ist von Gott verlassen! Das erste gottverlassene westliche Bundesland.

  58. #60 derhimmelmusswarten

    die Deutschen werden sich noch selbst verfluchen für das was sie angerichtet haben.

    Und die Atheisten die jetzt ihren Sieg übers Christentum euphorisch feiern werden sich noch wundern, wie schnell jetzt das atheistische BRD-Vakuum durch den Islam gefüllt wird.

  59. #69 BePe
    Ja ne is klar- die Christen haben doch nichts besseres zu tun, als sich mit den „wahren Gläubigen“ ihrer Gemeinsamkeiten zu versichern.
    „Dialog“, „Friedensgebete“, etc.
    Die arbeiten doch selbst kräftig am „Vakuum“ mit…

  60. #65 Klaus Sperber
    #62 holgerdanske

    Die rotgrüne ev. Kirche hat doch mit Christentum nichts mehr zu tun. Und die Rückzugsgefechte der kath. Kirche kann man leicht erklären. Die wurde in den letzten 50 Jahren sturmreif geschossen. Die linken Atheisten beherrschen alle wichtigen Zeitungen, und die schüren seit Jahrzehnten eine antikatholische Stimmung. Hinzu kommen die Skandale weil die Führungsspitze im Umgang mit den Pädos völlig versagt hat. Das Ergebnis ist, jetzt trauen die sich nichts mehr, und die kath. Kirche heult mit der rotzgrünen Meute. Deshalb lässt man die kath. Kirche jetzt ja auch in Ruhe.

  61. #71 BePe (29. Aug 2014 17:03)

    Quatsch, die RKK unterstützt den Islam in Europa, da sie in ihm einen Verbündeten gegen den eigenen Bedeutungsverlust und den Verlust von Privilegien sieht. Bevor man in der RKK darauf in einer sich abzeichnenden „gottlosen“ Gesellschaft verzichtet, macht man mit den Muslimen lieber gemeinsame Sache. Was für ein Wahnsinn!

    Wer jetzt noch nicht aus der Kirche ausgetreten ist, macht sich am Vormarsch des Islam in Europa mitschuldig!

  62. #70 holgerdanske

    Noch nee Anmerkung. Diejenigen die jetzt Gott aus der Verfassung streichen, werden auch sehr bald „Deutsch“/“deutsches Volk“ aus der Verfassung streichen, und dann ist es AUS für das deutsche Volk! Und der Spruch „Dem deutschen Voke“ am Reichstag wird dort nicht noch einmal 100 Jahre stehen.

    Im Reichstag sagt man eh schon mehr als deutlich, wem unsere Volksverträter dienen:

    Der Bevölkerung
    https://www.bundestag.de/kulturundgeschichte/kunst/kuenstler/haacke

  63. #67 nicht die mama

    „Wo Selbstanbetung gepflegt wird, werden im Namen des zum Guten Erklärten Verbrechen geschehen.“

    Genauso richtig wäre:
    „Wo Fremdanbetung („Gott“) gepflegt wird, werden im Namen des zum Guten Erklärten Verbrechen geschehen.“

    Ist also letztlich kein Problem des Anbetungsobjekts, sondern ein Problem der menschlichen Natur.

    Man könnte genauso berechtigt sagen:
    „Wo Anbetung (ganz allgemein) gepflegt wird, werden im Namen des zum Guten Erklärten Verbrechen geschehen.“

    Damit nicht genug, auch der umgekehrte Fall trifft zu:
    „Wo Anbetung gepflegt wird, werden im Namen des zum Guten Erklärten Wohltaten geschehen.“

    So what?

  64. #73 BePe
    „Diejenigen die jetzt Gott aus der Verfassung streichen, werden auch sehr bald “Deutsch”/”deutsches Volk” aus der Verfassung streichen, und dann ist es AUS für das deutsche Volk!“

    Da stimme ich dir voll und ganz zu.
    Das wird aber mit oder ohne Gottesbezug geschehen.
    Weiter oben hab ich geschrieben, dass hier die Falschen aus den falschen Gründen, etwas „Richtiges“ wollen.
    Leider wird das m.M. nach Richtige (völlige Säkularisierung) damit kompromittiert. 🙁

  65. #72 Peter Blum
    @ #63 Klaus Sperber (29. Aug 2014 16:09):

    „Falsch.“

    Na das ist ja ein SUPER-Argument. 😉

  66. #77 holgerdanske (29. Aug 2014 17:27)

    „Weiter oben hab ich geschrieben, dass hier die Falschen aus den falschen Gründen, etwas “Richtiges” wollen.“

    Das würde ich jetzt nicht so sehen wollen. Nicht alles was von den Linken kommt, ist per se schlecht. An den Linken schätze ich durchaus, dass sie nicht so autoritätsgläubig sind wie die Rechten (klar, die Linken übertreiben das in diese Richtung, so wie die Rechten es in die andere Richtung übertreiben). Im Moment halte ich es aber für besser und mit der großen europäisch-abendländischen Tradition der Aufklärung besser vereinbar, wenn die Menschen in Deutschland weniger autoritäts- und obrigkeitsgläubig wären. Dann hätten es nämlich Merkel & Co. deutlich schwerer, die Deutschen im eigenen Land am Nasenring herumzuführen.

  67. #74 BePe

    War das Wort Gott in der Verfassung zu irgendwas nützlich?
    Hat es den 1ten und 2ten Weltkrieg verhindern helfen oder den Holocaust?
    Selbst die Islamisierung ganz Europas hat es auf volle Touren gebracht.

  68. #76 holgerdanske (29. Aug 2014 17:20)

    Ist also letztlich kein Problem des Anbetungsobjekts, sondern ein Problem der menschlichen Natur.

    Völlig richtig.

    In der Verfassung steht nicht – sinngemäss – geschrieben „bete Gott an“ sondern „orientiere Dich an den Regeln Gottes“.

    Nun stellt sich die Frage, warum unbedingt der „Gottesbezug“ und damit der Bezug auf unsere bisherigen Vorstellungen von Moral und immateriellen Werten – unser Regelwerk zum Zusammenleben – gestrichen bzw. geändert werden soll.

    1 Du sollt keine anderen Götter haben neben mir

    2 Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen

    3 Du sollst den Feiertag heiligen

    4 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren

    5 Du sollst nicht töten

    6 Du sollst nicht ehebrechen

    7 Du sollst nicht stehlen

    8 Du sollst nicht falsch Zeugnis reden …

    9 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib

    10 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut

    Damit kann ich als Atheist oder Agnostiker hervorragend leben.

    Eins bis drei haben keine Gesetzeskraft und sind – richtigerweise – Privatsache geworden und mit den Regeln vier bis zehn kann man einen Staat machen.
    Und da ist es mit vollig egal, von wem diese Regeln aufgestellt wurden und ob verschiedenene Auffassungen über die Person des Urhebers existieren.

  69. #79 James Cook (29. Aug 2014 17:51)

    Verhindert nicht, aber die Verfassung(en) haben dafür gesorgt, dass die Verbrecher bestraft werden konnten.

    Dass die Islamisierung und die Abschaffung ausschliesslich Bürgern vorbehaltener Bürgerrechte und die Abschaffung nationalstaatlicher Souveränitätsrechte ebenso wie die Kriege und der Holocaust gegen die Verfassung(en) verstossen, liegt ebenso auf der Hand wie der Grund, dass die Politik an die Verfassung(en) gehen will.

    Sie hätten gerne Straffreiheit und möchten, dass „Gott“ gegen „Tolleranz, „Anti“Diskriminierung, „Anti“Rassismus, Selbstabschaffung und Xenophilie“ ersetzt wird.

    Im Kleinen wie im Grossen…

    Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

  70. 47,50 Ezeciel

    1. Die schönen fundamentalistischen Märchen von der Ausbreitung des Christentums in China können Sie in Ihrer Sekte erzählen, die Realität sieht zum Glück anders aus. Für Euer Geschrubber interessiert sich dort kein Mensch. Warum auch.

    2. Es ist mir vollkommen gleichgültig, was Ihr angeblicher “ Jesus “ ,der übrigens in der ganzen römischen Geschichte nirgendwo auftaucht und dessen Existenz bis heute nicht bewiesen ist, für Anweisungen gegeben hat. Das waren alles fromme Christen, ( die sich zum guten Schluß auch noch gegenseitig mit wachsender Begeisterung abstachen) und die Verbrechen geschahen alle „in Gottes Namen“. Aus der Nummer kommt Ihr nicht raus, da könnt Ihr Euch winden wie ein Wurm.

  71. #80 nicht die mama
    „Damit kann ich als Atheist oder Agnostiker hervorragend leben.“

    Geht mir auch so, nur sind diese Gebote nicht an irgendeine Religion oder Gott gebunden.
    Und bei „so wahr mir Gott helfe“ oder „In Verantwortung vor Gott und den Menschen“ schwingt noch so einiges andere mit und das lehne ich ab.
    Aus meiner Sicht schränkt ein Gottesbezug die Selbstverantwortung ein und das finde ich falsch.

  72. #79 James Cook

    Stimmt! Aber der Atheismus hat auch kein Stalin-Gulag oder PolPot verhindert.

    Aber diese Christen/Atheisten Diskussion ist jetzt eh müßig, da derzeit alle Dämme brechen, so dass sich die Lage durch die Masseneinwanderung und die damit einhergehende Islamisierung in den nächsten Jahren dramatisch zuspitzen wird. Es kracht ja jetzt schon an allen Ecken und Enden.

    Hamburg:

    muslimischer Sicherheitsdienstes attackiert christliche Flüchtlinge

    da können die Deutschen (Christen od. Atheisten) ihre Zukunft sehen!
    http://www.taz.de/Sicherheitsdienst-attackiert-Asylsuchende/!144472/

  73. #83 Zwiedenk
    Ich finde Du bist jetzt aber arg böse.
    Gerade das Christentum hat ja auch seine schönen Seiten. Es hat halt nur etwas gedauert die heraus zu arbeiten 😉

  74. Ganz genau und auch keinerlei Recht eine Moschee bauen zu dürfen in einem Land das seit 2.000 Jahren christlich/jüdisch ist!!! status quo ante!

    Und wer hat den Christen das Recht gegeben Kirchen in einem Land zu bauen, das davor ein vielfaches von Jahrtausenden andere Religion beherbergte?

    Unlogik pur, typisches christliches Gutmenschen-Geschwätz.

  75. Wenn das kein schöner Grund ist, die „deutschen“ Müslimänner auf die Politik zu hetzen. Herr Kolat, rechtfertigen Sie sich! Herr Mazyek, empören Sie sich!

  76. #84 holgerdanske (29. Aug 2014 18:17)

    Und bei “so wahr mir Gott helfe” oder “In Verantwortung vor Gott und den Menschen” schwingt noch so einiges andere mit und das lehne ich ab.

    Ich bin da weniger empfindlich.
    Mir doch egal, wer da was für sich hineininterpretiert, so lange er das für sich selbst tut.
    😀
    Hauptsache, er hält sich an die „Vorgaben“, danach beurteile ich ihn und mich selbst.

    Aus meiner Sicht schränkt ein Gottesbezug die Selbstverantwortung ein und das finde ich falsch.

    Jaein.
    Irgendwo muss man die Regeln fürs Zusammenleben ja nachlesen und einsehen können, sonst kommt morgen noch einer daher, und will schariatische Regeln leben, weil in der Verfassung ja kein konkreter Bezug zur Herkunft der Regeln fürs Zusammenleben verankert ist.

    Verstehen Sie, worauf ich hinauswill?

    Wer Bestehendes durch Beliebiges ersetzen will, der schafft erst die Möglichkeiten für eine Umgestaltung geltender Regeln und gesellschaftlicher Werte.

    Als extremes Beispiel:

    „Ich will die Endl*sung“

    Gegenpart: „Aber das geht nicht sowas tut man nicht.“

    „Wer bestimmt das?“

    Gegenpart: „Der Bezug in der Verfassung verweist auf Gebot 5 und 8“

    „In meiner Verfassung steht was von Verantwortung vor den Gesetzen und die Gesetze mache jetzt ich. Also ist die Endl*sung legal!“

  77. Der Bezug auf Gott hat erst mal nichts mit Konfession zu tun, sondern ist die Anerkennung eines dem Menschen übergeordneten Wesens. Ohne Gott ist alles erlaubt und alles möglich. Erst der Hinauswurf Gottes aus seiner eigenen Schöpfung schafft die Grundlage zur Vergottung des Menschen. Jede Gesellschaft aber, die Gott abgeschafft und sich an seine Stelle gesetzt hat, ging bisher unter oder endete in einem Blutbad. Die Geschichte ist voll von schrecklichen Beispielen und die Gegenwart lehrt einen das Fürchten.

    #42 Zwiedenk
    Die gottlose Gesellschaft funktioniert so gar prächtig, jeder Ameisenhaufen ist ein schönes Beispiel dafür.
    Johannes Nider sah das mit seinen Werk „Formicarius“ (Der Ameisenhaufen“) allerdings ein wenig anders, auch wenn seine Exempelsammlung von Heinrich Institoris missbraucht wurde.

  78. Ach Gott, die Fundis schon wieder…
    Religion ist Privatsache und hat nichts in einer Landesverfassung zu suchen.
    Übrigends sind Christen genauso „Feinde Gottes“ oder „Gotteleugner“ wie Atheisten auch. Sie leugnen die Existenz von Thor, Odin, Zeus, Ra, Vishnu, … Ob man zu der Liste nun noch einen Gott mehr hinzufügt oder nicht, macht da doch keinen Unterschied. Ist nur konsequent.

    Übrigends sind 39% der Schleswig-Holsteiner konfessionslos.

    Es wird mit einer funktionierenden gemeinsamen Ethik auch ohne Gott argumentiert. Frage ist nur, woher diese Ehtik wohl abgeleitet wird und wie lange soetwas funktioniert. Die National-Sozialisten hatten auch so ihre selbstgestrickte eigene Ethik….

    Wobei die Nazis jawohl überwiegend Christen waren. Auch Hitler an an Gott geglaubt. Die Salafisten haben auch eine auf ihrem Gott basierende Ethik.
    Eine Ethik, die auf etwas basiert, an dessen Existenz nicht einmal alle Menschen glauben, ist lächerlich. Ethik kann immer nur aus einem Konsens der Gemeinschaft der Menschen heraus entstehen.

  79. #89 nicht die mama
    „Gegenpart: “Der Bezug in der Verfassung verweist auf Gebot 5 und 8?
    “In meiner Verfassung steht was von Verantwortung vor den Gesetzen und die Gesetze mache jetzt ich…“

    Ahem, die Verfassung u/o „Gebote“ sind aber doch genauso menschgemacht wie alle anderen Gesetze.
    Was wäre schlechter daran, wenn es keinen Bezug zu „Gebot 5 und 8“ gäbe, aber inhaltlich alles identisch wäre?
    Ein Gesetz wäre dann nicht weniger stark wirksam/gültig.
    Die Herkunft ist nicht von Bedeutung, sondern das unbedingte darauf pochen, dass diese Gesetze eingehalten werden.

    Ich stimme aber zu, dass die angestrebte Veränderung unnötig ist und sehe ebenfalls die Gefahr der Beliebigkeit. Nicht wegen eines Gottesbezugs, sondern einfach deshalb weil irgendwelche Leute glauben, immer weiter herumnagen zu können und so unsere Gesetze langsam erodieren…

  80. #72 Klaus Sperber (29. Aug 2014 17:14)
    #71 BePe (29. Aug 2014 17:03)

    Quatsch, die RKK unterstützt den Islam in Europa, da sie in ihm einen Verbündeten gegen den eigenen Bedeutungsverlust und den Verlust von Privilegien sieht. Bevor man in der RKK darauf in einer sich abzeichnenden “gottlosen” Gesellschaft verzichtet, macht man mit den Muslimen lieber gemeinsame Sache. Was für ein Wahnsinn!

    Wer jetzt noch nicht aus der Kirche ausgetreten ist, macht sich am Vormarsch des Islam in Europa mitschuldig!

    Gut gebrüllt Lóve. Jetzt bitte sag mir noch, was ist die „Bedeutung“ der Katholischen Kirche die sie verlieren kann?
    Sind es die Klöster, die Spitäler, die Suppenküchen, die Bereitschaft ohne Waffe in feindlichen Gebiet zu predigen?
    Oder sind sie empört weil im Kirchenwald kein Supermarkt betoniert werden kann? Weil der Dachstuhl der Kathedrale zu teuer ist? Weil das Gustostückerl von dem Theben van Dings 40 Millionen in lokale Handwerkertaschen gespült hat?
    Was genau stört an der Kirche…ach ja..Kirchensteuer, Geiz ist geil. Würden sie spenden wenn die abgeschafft wird, oder gar wieder eintreten?

  81. #19 gegendenstrom (29. Aug 2014 13:21)

    #11 Natalie (29. Aug 2014 13:03)

    Schleswig Holstein: Verfassung ohne Gott?

    Na, das wollen wir doch hoffen!

    Sind Sie etwa der Meinung, daß die Verfassung “schariakonform” umgeschrieben werden soll?

    Na, viel Spaß denne!
    Ehrenmord und Kinderf**** sind dann wohl das kleinste Übel!

    Wenn jemand auf eine Verfassung ohne Gottesbezug hofft, wie kann man daraus dan folgern, er wolle, dass die Verfassung “schariakonform” umgeschrieben werden soll???

    Eine schariakonforme Verfassung ohne Gottesbezug? Wo die Schariah ein von Gott (Allah) allein abgeleitetes Rechtssystem ist?
    Dieses Logik-Wunder erklären Sie mir mal bitte.

    Bei manchen Kommentaren frage ich mich ernsthaft, was der Schreiber vorher eingenommen (oder vergessen einzunehmen) hat.

  82. #90 hoppla
    „Der Bezug auf Gott hat erst mal nichts mit Konfession zu tun, sondern ist die Anerkennung eines dem Menschen übergeordneten Wesens.“
    Wofür soll das gut sein? Es gibt bis heute keinen einzigen Beweis für irgendeinen wie auch immer gearteten „Gott“.
    Bislang hat sich auch kein dem Menschen übergeordnetes Wesen zu erkennen gegeben.
    So wie es aussieht, geht es den meisten Menschen besser ohne einen „Gott“.

    „Ohne Gott ist alles erlaubt und alles möglich.“
    Das ist der allergrößte Mist, der regelmäßig aus der Ecke von Gläubigen kommt. Wieso sollte ohne einen Gott alles erlaubt sein? Angst vor Strafe im Jenseits? Denn so wie es aussieht gab es trotz abartigster Taten in diesem Leben bislang niemals ein Eingreifen oder Bestrafen
    durch „Gott“.

    „Erst der Hinauswurf Gottes aus seiner eigenen Schöpfung schafft die Grundlage zur Vergottung des Menschen.“
    Wenn es einen Schöpfer gegeben hätte, wie hätte seine Schöpfung ihn denn „hinauswerfen“ sollen? Diese ganze Story ist einfach völliger Unfug.

    „Jede Gesellschaft aber, die Gott abgeschafft und sich an seine Stelle gesetzt hat, ging bisher unter oder endete in einem Blutbad.“
    Achso, Gesellschaften die einen Gott verehrten haben keine Gräuel begangen?
    Und Gesellschaften die nicht an Gott, oder zumindest nicht an den richtigen glaubten, wurden nicht von Gottgläubigen Gesellschaften blutig vernichtet?
    ..Buuuhu, du musst Gott verehren, oder sonst…
    -Was sollen die Schauermärchen?

    „Die Geschichte ist voll von schrecklichen Beispielen und die Gegenwart lehrt einen das Fürchten.“
    Ja, das stimmt allerdings- die aktuellen Gläubigen die sich auf Gott beziehen sind zum Fürchten.

  83. #53 nicht die mama (29. Aug 2014 15:21)
    Tja, der überhebliche und selbstgerechte Mensch kann es auf den Tod nicht ausstehen, vor jemand anderem als sich selbst Rechenschaft ablegen zu müssen.

    Der Bezug auf “Gott” ist in diesem Fall keine Bezugnahme auf eine irgendwie geartete übergeordnete Wesenheit sondern auf eine, dem Menschen übergeordnete, Moral, die nicht durch den “Zeitgeist” oder wechselnde politische Ansichten verändert werden kann und darf.

    Genau das sollte mit der unabänderlichen Gültigkeit von Verfassungen verhindert werden, nämlich, dass die Gesetzgebung und die gesellschaftlichen Moral- und Wertvorstellungen nach Belieben der Meinungsführer geändert werden können, weil der oder die Meinungsführer sich selbst als Massstab definieren können.

    Frei nach Heinrich Heine:

    Wo Selbstanbetung gepflegt wird, werden im Namen des zum Guten Erklärten Verbrechen geschehen.

    Hab ich mit verlaub kopiert.
    Kurz zu den 10 Geboten. Wer glaubt sie sind richtig und gut..ist ein Gläubiger.
    Wer dagegen verstößt ist ein Sünder.
    Wer beichtet,ehrlich bereut und Sühne tut..ist
    wieder aufzunehmen.
    Was soll daran schlecht sein?

    Nicht verstehen kann ich wie ein Verein der sagt du sollst lügen, du sollst töten, du darfst rauben…wieso der eine gleichwertige „Religion“ sein sollte.

  84. Lasst mich raten: in unserer selbsternannten Demokratie darf das Volk nicht über die Verfassung abstimmen!?

  85. #95 holgerdanske
    Die Erkenntnisse der Naturwissenschaft und deren Einfluss auf das Denken und das praktische Leben haben in der modernen Zeit das religiöse Gefühl der Völker geschwächt. Das kausale und sachliche Denken, obwohl nicht im Widerspruch mit der religiösen Sphäre, lässt bei den meisten wenig Raum für religiöse Vertiefung. Die traditionelle enge Verbindung von Religion und Moral bringt es mit sich, dass dadurch auch die Intensität des moralischen Denkens und Fühlens ungefähr seit hundert Jahren bedenklich abgenommen hat. Ich sehe darin eine Hauptursache der Verwilderung der politischen Sitten in unserer Zeit. Diese Verwilderung in Verbindung mit den mächtigen Fortschritten der Technik bildet heute schon eine ernstliche Bedrohung der zivilisierten Menschheit.
    Albert Einstein, 1938

  86. #98 hoppla
    1. Das postest du gerne hmm?
    Kannst Du nicht selber denken/ dich selbst mitteilen?

    2. Was soll das Beweisen? Oha, Einstein hat was zur Religion gesagt! Na und? Damit beantwortest du nichts und beweist auch keine deiner haltlosen Behauptungen.

    3. Du hast sehr steile Thesen gepostet, die mit der realen Welt offensichtlich nichts zu tun haben. Da es keine Argumente dafür gibt, musst du halt versuchen dich in Zitate zu retten.

  87. Du glaubst nicht an Gott? Dann denk mal hierüber nach: Die Vakuumfluktation ist nicht etwas, was nicht ist!

  88. und noch eins zum Schluss:

    „Im Westen hat man Christus verloren – und deshalb kommt der Westen zu Fall, einzig und allein deshalb.

    – Fjodor Michailowitsch Dostojewski, russischer Dichter und Schriftsteller
    11.11.1821 bis 09.02.1881

  89. #39 Zwiedenk:
    Sicher können Sie mir zeigen wo in der Bibel Christen zu den von Ihnen aufgezählten Grausamkeiten aufgerufen werden.
    Und nicht vergessen: wir haben seit 2014 Jahren ein Neues Testament.
    In den Lehren von Jesus werden Sie nichts finden, was Gewalt, Mord oder sonstige Straftaten im Namen des Christentums rechtfertigen könnte. Das haben stets Menschen verübt, die keine lebendige Beziehung mit Gott hatten.
    „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst!“ ist die zentrale Aussage.
    Die Kirche im Mittelalter war eine politische Kraft. Sie hat sich weit von der christlichen Lehre entfernt, um ihren weltlichen Machtanspruch durchzusetzen. Deshalb wurde den (katholischen) Gläubigen erst nach 1960 (!!!) erlaubt, die Bibel selbst in eigener Sprache zu lesen. Sonst hätten die Christen die Gottesferne der Kirche viel früher entlarven können.
    Ein Fundament ist schon von Vorteil, wenn man im Leben beSTEHEN will. Ohne Fundament ist man wie ein Blatt im Wind. Richtet sich stets nach der herrschenden Windrichtung aus. Abstossendes Beispiel: Erika IM Merkel…
    Christen sind nicht besser, sie haben es nur besser: denn sie haben einen liebenden Vater.

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