Ulrike Folkerts: „Tatort“ ist zu politisch korrekt

folkertsWenn eine Schauspielerin ihre eigene Fernsehserie kritisiert, dann muss schon einiges im Argen liegen. Ulrike Folkerts (Foto) hat dies in einem Interview mit dem SZ-Magazin getan und die politische Korrektheit des „Tatorts“ kritisiert, die die Drehbuchautoren hemme. „Ich muss als Tatort-Kommissarin, vor allem als Frau, immer mitfühlen, Verständnis zeigen, nicht über die Stränge schlagen, stets auf der Seite der Schwächeren sein. Das ist nicht nur vorhersehbar, das ist auch langweilig“, erklärte die dienstälteste Tatort-Kommissarin dem Magazin. „Ich finde, dass die Tatorte vor zwanzig Jahren allesamt spannender waren als die, die wir heute für brutal halten“, so Folkerts. Das finden wir von PI auch. Das liegt aber neben der pc in jeder einzelnen Folge auch an den sehr schlechten schauspielerischen Leistungen der heutigen Tatort-Protagonisten.