Wenn deine Tochter Muslima wird

Mit der Volljährigkeit entscheidet sich Marie Steinsiek, ihr Leben radikal zu ändern. Aus dem evangelischen Mädchen wird eine streng gläubige Muslima. Eine Grenzerfahrung nicht nur für sie – vor allem auch für ihre Eltern. Der kurze Bericht auf Bild ist lehrreich, denn er zeigt einige typische Eigenarten des Islam, Dispositionen seiner Anhänger und die Folgen, die diese „Religion“ für Betroffene, Angehörige und die Umwelt in einem westeuropäischen Land hat.

(Von rotgold)

Der Islam ist eine dogmatische Religion mit vielen Handlungsanweisungen. Er entbindet, wie alle strikten Glaubensrichtungen, von der Notwendigkeit, die eigene Vernunft zu gebrauchen, eigene Entscheidungen zu treffen.

Die Gläubigen

Dies kommt in westlichen Ländern besonders jenen entgegen, die die Welt als unsicher, chaotisch und ohne Sinn erleben und kleinmütig darauf reagieren, anstatt die Chancen zu ergreifen, die die westliche Gesellschaft immer noch für die Tüchtigen bereit hält. Der Islam bietet solchen haltlosen Menschen Struktur und Verhaltenssicherheit. O-Ton Marie Steinsiek (Foto):

„Am Anfang war es wirklich nur Neugier, und dann später aber hab ich gemerkt, dass diese Regeln, sag ich mal, mir helfen, irgendwie mein Leben auch besser zu strukturieren. Und ich komm dadurch vorwärts, hab ich das Gefühl. Ich würde sagen, dass ich jetzt glücklicher bin.“

Der Sinn des Lebens wird auf später verschoben, genauer auf die Zeit danach. Früher hätten Linke darauf mit dem Zitat reagiert, dass ‚Religion Opium fürs Volk’ ist, heute unterstützen sie ironischerweise diese Haltung.

„Ich hab mich dafür entschieden, dass die Zeit nach dem Tod die größere Rolle für mich spielt. Ich will mich nicht dafür entscheiden, dass ich jetzt sozusagen in diesem Leben Alkohol trinke und ich weiß nicht, was mache, und das später bereuen.“, so Marie.

Die Dogmatik im Islam

Die Dogmatik im Islam ist einfach gestrickt, da sie von einem einfach Gestrickten für einfach Gestrickte entworfen wurde. Im letzten Zitat wurde nicht zufällig der Verzicht auf Alkohol erwähnt. Das ist schnell greifbar (und begreifbar), und man weiß augenblicklich, ob man gut ist oder böse.

Folgenschwerer ist eine Heirat ohne vorheriges persönliches Kennenlernen. Inwieweit so etwas unter heutigen MohammedanerInnen typisch und verbreitet ist, lässt sich leider nicht beurteilen, da Untersuchen dazu in deutschen Universitäten verboten sind, inoffiziell versteht sich, weil es ja eine „rassistische Fragestellung“ wäre.

Dafür kann man deutlich sehen und auszählen, wie viele Kopftücher, Hijabs und Burkas heute in Deutschland das Denken der Mohammedanerinnen bestimmen. Ergänzend zu den obigen Bemerkungen (Islam = Schutz vor der bösen Welt) kommt in Maries folgender Äußerung klar zum Ausdruck, dass diese Uniform getragen wird, um sich zum Islam zu bekennen und sich indirekt von den Ungläubigen abzugrenzen.

Immerhin wäre es – theoretisch – ja möglich, in anständigen Sachen auf die Straße zu gehen und zu Hause Mohammedaner zu sein. Islamkritiker weisen zu Recht darauf hin, dass der Islam eben nicht nach innen gewandt ist, spirituell, sondern nach außen, als Herrschaftsanspruch. Diese Funktionen kommen in den Aussagen von Marie und ihrer Mutter klar zum Ausdruck:

Mutter: „Wenn ich Maries zunehmende strikte Bekleidung betrachte, das löst bei mir Angst aus, das muss ich wirklich sagen. Ich find, der Hijab hat so was Omnipräsentes.“

Marie: „Ich fühl mich wohl und beschützt, weil es verdeckt halt sozusagen meine Figur es ist ein schönes Gefühl. Selbst wenn man halt so komisch angeguckt wird. Aber man steht halt sozusagen für das, woran man glaubt.“

Insgesamt spürt Maries Mutter, dass der Islam, wie er von ihrer Tochter praktiziert wird, einem Totalitarismus entspringt, wie wir ihn in Deutschland zur Genüge kennen. Möge ihre Aussage, als Schlusswort, dazu anregen, sich ohne Scheu mit dem Islam auseinanderzusetzen und ihm immer wieder seinen Spiegel vorzuhalten:

„Die Religion, die plötzlich in einem beängstigenden Maße wachsende Religion, die mir ein bisschen wie ne Gehirnwäsche auch vorkam, dass die dazu führen könnte, dass sie auch sagt, ich kehre meiner Familie den Rücken, ich gehe weg von meiner Familie, für mich ist meine Familie diese Religion. Diese Angst hatte ich und manchmal ist sie auch noch da.“