Wissenschaftler: „Es ist Unsinn, zu sagen, dass junge Migranten gewaltbereiter sind als andere“

Gerade jetzt, da Nicolaus Fest vor dem Islam als Integrationshindernis gewarnt hat, muss doch unbedingt auch ein Wissenschaftler aus dem Hut gezaubert werden, der angeblich das Gegenteil beweist. Der Kriminalwissenschaftler Prof. Christian Walburg (kl. Foto) von der Uni Münster hat jüngst dazu ein Gutachten veröffentlicht. Laut Walburg würden die Dinge zu sehr vereinfacht, wenn behauptet würde, junge Migranten begingen generell mehr Straftaten als Jugendliche ohne Migrationshintergrund. Den Opfern ist das aber egal, denn sie sind es, die diese Erfahrungen mit Ausländern machen, und die Polizeistatistiken sprechen ebenfalls eine andere Sprache, das muss man nicht unnötig verkomplizieren.

Die Deutsche Welle schreibt:

„Zumindest ist es Unsinn, zu sagen, dass junge Migranten wegen ihrer ausländischen Herkunft oder wegen der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religionsgruppe gewaltbereiter sind als andere“, stellt Walburg klar. „Es geht eher um die jeweilige Lebenslage.“ Zwar könne man nicht pauschal sagen, dass es keine Unterschiede zwischen jugendlichen Straftätern mit und ohne Migrationshintergrund gibt.

Allgemeine Aussagen kaum möglich
Aufgearbeitet und verglichen hat der Wissenschaftler zahlreiche Studien der vergangenen Jahre. Weil sich die Daten zum Teil widersprechen, sind allgemeingültige Aussagen über die Kriminalität von Jugendlichen kaum möglich. Vor allem Kriminalstatistiken sprechen von einer deutlichen Mehrheit von Tatverdächtigen mit Migrationshintergrund – vor allem bei Gewaltdelikten.

Ja was denn jetzt?

Im Jahr 2013 verzeichnete das Bundeskriminalamt rund 5.200 wegen einer Gewalttat angezeigte deutsche Jugendliche pro 100.000. Die Quote der nichtdeutschen Jugendlichen war etwa doppelt so hoch. „Allerdings liegt das zum Teil auch daran, dass man in Konfliktsituationen eher zu Anzeigen neigt, wenn der Täter einer anderen ethnischen Herkunft entstammt“, erklärt Walburg die Zahlen.

Es wird einem Gewaltopfer völlig gleichgültig sein, welcher ethnischen Gruppe der Peiniger angehört. Kaum wird es sich vor dem Gang zur Polizei fragen, ob es seine Körperverletzung oder Vergewaltigung nur deswegen anzeigt, weil es ein Ausländer war, aber genau dies behauptet Walburg. So realitätsfremd kann nur ein „Wissenschaftler“ im steuergesponserten Elfenbeinturm eines hochgradig überflüssigen Quasselzweigs der Kriminalwissenschaften sein. Ab und zu muss der Hund halt bellen, damit man ihn nicht zu füttern vergisst.

Und schon springt ihm ein anderer Könner der Geschwätzwissenschaften bei:

Der Medienwissenschaftler Frank Schwab von der Universität Marburg erklärt, warum das so ist: „Das liegt in der menschlichen Natur. Was uns vertraut ist, mögen wir. Was fremd ist, wirkt zunächst einmal tendenziell gefährlich.“ Deshalb lasse sich die tatsächliche Zahl der Straftaten eher erkennen, indem man die Jugendlichen selbst befragt, ob sie schon einmal Straftaten begangen haben, sagt Walburg.

Die Jugendlichen werden natürlich bereitwillig hochehrliche Auskunft geben, denn es sind ja alles reine Engel, diese Jungendlichen.

An Gewaltdelikten sind Jugendliche mit Migrationshintergrund nach der Mehrzahl der Studien häufiger beteiligt.

Aha.

Ob die befragten Jugendlichen die Wahrheit sagen, lässt sich allerdings nicht mit Sicherheit feststellen. Vor allem Jugendliche, die Minderheiten angehören, sind oft etwas zurückhaltender, was Informationen über begangene Straftaten betrifft. „Das verfälscht das Bild aber nicht komplett“, sagt Walburg. Deshalb würden die Jugendlichen oft anonymisiert befragt, um den Effekt auszugleichen.

Also ist alles wie vorher, da kann man sich diese ganze aufwändige Fragerei doch gleich sparen und die harten Fakten der zur Anzeige gebrachten Delikte sprechen lassen.

Laut des Gutachtens sind die Unterschiede zwischen Migranten und Einheimischen also zumindest bei der Kleinkriminalität gering. Doch warum herrscht weiterhin das Bild des gefährlichen Ausländers? Medienpsychologe Frank Schwab glaubt, dass viele Deutsche über die Medien ein falsches Bild von Straftätern mit Migrationshintergrund bekommen. Gefühlte und reale Kriminalität weiche deshalb stark voneinander ab. „Vor allem bei privaten Medien gilt die Devise „nur schlechte Neuigkeiten sind gute Neuigkeiten'“, sagt er. „Die Einschaltquote zählt. Und das Thema Kriminalität, gepaart mit scheinbar bedrohlichen Fremden, funktioniert zu diesem Zweck hervorragend.“ Vor allem deshalb, weil Menschen sich immer ein möglichst einfaches Bild machen, es aber umso intensiver speichern, sagt Schwab. „Unterbewusst hat man dann immer ein schlechtes Gefühl bei Migranten.“ Die negative Berichterstattung verstärke das grundsätzlich natürliche, negative Gefühl gegenüber Fremden.

Komisch nur, warum wird dann in den allermeisten Fällen, vor allem bei schwereren Delikten, die ausländische Herkunft der Täter verschwiegen? Leben die Herren Wissenschaftler in einer gespiegelten Parallelwelt?

Nun wissen wir aber wenigstens endlich, wozu der Islam nützlich ist, und warum die Moslems den Nichtmoslems etwas voraus haben, denn der Islam schützt vor Alkoholmissbrauch und den damit zusammenhängenden Delikten:

Vor allem ein geringer Alkoholkonsum von muslimischen Jugendlichen verhindert daraus entstehende Kriminalitätsrisiken.

Fazit:

„Die Kategorisierung als Kriminelle allein aufgrund einer bestimmten ethnischen Herkunft ist ein negativer Stempel, der für die Betroffenen zu schmerzhaften Abweisungen führt.“

Tja, mit einer schmerzhaften Abweisung wird wohl jeder leben müssen, der sich nicht an die Spielregeln unserer Gesellschaft hält. Aber auch das hat ein Gutes: Die Psychologen wollen ja schließlich auch noch Arbeit haben, die Sozialarbeiter ebenso, und auch die Gefängniswärter. Alles in allem kann man sagen, dass kriminelle Ausländer Arbeitsplätze schaffen, aber auf diesen Trichter ist selbst Geschwätzwissenschaftler Walburg nicht gekommen.