Zu den Jesiden stehen?

imageAngesichts der Ereignisse im Irak stellen sich viele Islamkritiker die Frage, ob sie ihre Sympathien nicht der kurdischen Sekte der Jesiden zukommen lassen sollten, weil diese in den letzten Jahrzehnten, so wie die Christen, immer wieder Opfer muslimischer Gräueltaten und Repressionen wurde. Diese Frage sollte an dieser Stelle jedoch mit einem klaren „Nein“ beantwortet werden.

(Von Jay J. Rousseau)

Die Jesiden leben seit Jahrzehnten in Deutschland und fallen immer wieder durch Ehrenmorde – die schrecklichsten ereigneten sich erst vor einiger Zeit, als die 13-jährige Souzan B. und die 18-jährige Arzu Ö. (Foto oben) jeweils durch Kopfschüsse von ihrem Vater bzw. Bruder hingerichtet wurden -, Zwangsheirat und sonstige Formen roher Gewalt auf, obwohl nur etwa 40.000 bis 60.000 von ihnen in unserem Land leben. Nicht zu vergessen die vielen Eheschließungen zwischen Verwandten innerhalb der Sekte, die zu schweren genetischen Mängeln führen und man ihren Mitgliedern äußerlich sofort ansieht.

Man führe sich nur einmal die Lage im total bereicherten Pforzheim vor Augen, in der die jesidische Gewalt auf der Straße permanent eskaliert und deutsche Mädchen von Jesiden im Schwimmbad belästigt werden. In der einst beschaulichen Residenzstadt Celle – wo zusammen mit dem Landkreis ca. 7.000 Jesiden leben – konnten die Jesiden ein internes und vermutlich illegales Finanzierungssystem aufbauen und über 500 hochwertige Immobilien in bester Lage erwerben. Die Ermittlungen mussten von der Staatsanwaltschaft nach einiger Zeit auf Druck der niedersächsischen SPD-Landesregierung eingestellt werden. Außerdem war es unmöglich, in einem undurchdringlichen und kaum kontrollierbaren Geflecht von konspirativen Strukturen, Verwandtschaftsbeziehungen und Familienverbindungen, verwertbare Fahndungsergebnisse zu erzielen.

Und inzwischen wird auch das beschauliche niedersächsische Weser-Ems-Gebiet von Gewalttaten der ganz frisch angesiedelten und besonders radikalen jesidischen Iraker heimgesucht (siehe hier, hier und hier).

Die Jesiden sind, obwohl deren Opfer, den Moslems ähnlicher als uns. Denn das Vorhandensein von Clanstrukturen, mafiose Finanzsysteme, Gewalt, Frauenfeindlichkeit, Unterdrückung, Ehrenmord und Zwangsheirat teilen sie mit ihnen. Außerdem haben die Jesiden in den vergangenen Jahren ihre Respektlosigkeit gegenüber den deutschen Gastgebern immer und immer wieder bewiesen. Die jesidische Volksgruppe wird jedoch in den nächsten Jahren stark anwachsen, vor allem aufgrund der Geschehnisse im Irak, aber auch Syrien. Darauf sollten sich insbesondere ländliche Gemeinden in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen vorbereiten, um dort in den nächsten Jahrzehnten eine Vertreibung der deutschen Einwohner zu verhindern.