Nanu, Fußball auf PI? Ja! Denn die Diskussion, die derzeit zwischen Fußball, Fans und Politik läuft, ist bei näherem Hinschauen allzu „politisch korrekt“: Man spricht nicht von den Tätern, den Verursachern der Krawalle, die ständige Polizeipräsenz erfordern, sondern von den Polizisten, die sich damit herumschlagen müssen – und von deren Kosten. Ist ja auch viel einfacher.

(Von Peter Helmes, conservo)

Deutschland ist gespalten. Aha. Aber es geht mitnichten um Kriege und Brandherde, um Christenverfolgung und Massenabschlachten von Gläubigen in aller Welt, um Hunger und Armut; es geht auch nicht um Nation und Europa. Nein, es geht um eine todernste Sache, um Fußball. Beim Fußball geht es nicht um Leben oder Tod. Die Sache ist sogar viel ernster. Die „schönste Nebensache der Welt“ wird im (wieder) bierernsten Deutschland nach der WM zur Hauptsache. Da kann jeder mitreden, kann jeder entscheiden, ob er zu diesem oder jenem „Lager“ gehört. Wir scheinen wirklich glückliche Menschen zu sein, daß wir sonst offenbar keine anderen Probleme haben. Und die Gekniffenen sind wieder ´mal die Polizisten, die am Wochenende Überstunden machen und sich vom gewaltbereiten Pöbel bespucken, treten oder verprügeln lassen müssen.

Beide Seiten haben Verpflichtungen

Betrachten wir das Thema etwas grundsätzlicher, wird klar, daß Politik, Gesellschaft und Fußball selbstverständlich miteinander zusammenhängen. Dazu gehören einige Grunderkenntnisse, die die Diskussion begleiten sollten:

1. Selbstverständlich hat der Staat – hier also die Polizei – die Pflicht, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zu gewährleisten.

2. Dem geht aber die Pflicht der Veranstalter – hier der Fußballvereine und -verbände – voraus, alles zu tun, was die Ordnung in den und um die Stadien fördert.

3. Nicht zu bestreiten ist, daß in „Fußball-Städten“ Ausschreitungen vor und nach Spielen zur Tagesordnung gehören, sie sind also untrennbar mit Fußball verbunden.

4. Jeder Haushalt in unserem Lande garantiert (zwangsweise) über seine Fernsehgebühr hohe Einnahmen der Rundfunkanstalten und finanziert damit zu einem nicht geringen Teil die Einnahmen der Vereine. Die Bürger dürfen also erwarten, daß sich „der Fußball“ auch an der Finanzierung der Sicherheitskosten beteiligt.

5. Sicherheit kostet Geld, insbesondere der Einsatz oft Hunderter von Polizisten. Sie werden (bisher) aus Steuermitteln gezahlt. Damit tragen auch am Fußball unbeteiligte oder uninteressierte Bürger die mit dem Polizeieinsatz verbundenen Kosten mit.

6. Wären wir in der öffentlichen Debatte nicht so furchtbar politisch korrekt und würden Täter endlich beim Namen nennen, also Klartext reden, und die Gewaltbereitschaft viel schärfer bekämpfen und ahnden(!), könnte die Gewalt(-bereitschaft) eingedämmt bzw. zurückgedrängt werden – jedenfalls effektiver als bisher. Deshalb sollten die Ordnungsbehörden stärker (und schneller) als bisher notorische Raudis erfassen, melden und als Straftäter behandeln, die ohne Ausnahme der Staatsanwaltschaft vorgeführt werden.

Politik und Fußball – kein Spannungsfeld!

Politik und Fußball haben in der jetzt aktuellen Debatte so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Zusammengefaßt: Jeder der beiden Seiten stellte die Gegenseite vor vollendete Tatsachen, ohne vorher miteinander zu reden. Bremen (als Bundesland) will in Zukunft Geld für den Polizeieinsatz, die DFL (Fußball-Liga) sagt nein und „bestraft“ Bremen mit Liebesentzug: kein Länderspiel mehr in Bremen. Die Verbohrtheit (auf beiden Seiten) kennt keine Grenzen.

• Der DFL, dem DFB ins Stammbuch: Der Fußball ist nicht Staat im Staate. Ansprüche erheben, Geld (gerne) einnehmen, aber wegducken bei den Sicherheitskosten geht nicht.
• Dem Staat ins Stammbuch: Der Fußball zieht Millionen an, das sind auch Millionen Wähler, die darauf vertrauen, daß der Staat über die Ordnung wacht.
• Einen Machtkampf zwischen Politik und Fußball können nur beide verlieren – und damit ein Stück mehr Politikverdrossenheit fördern. Immerhin entsprach die Bremer Forderung dem Beschluß eines demokratisch gewählten Landesparlaments. Das hat die DFL nahezu hämisch „übersehen“.

Konstruktiver Dialog nötig

Nun ist der Katzenjammer auf beiden Seiten groß. Es hilft nichts, sie müssen alle wieder an einen Tisch, zu einem konstruktiven Dialog kommen. NRW geht jetzt mit einem Pilotprojekt voran, das zunächst bis 27. September befristet ist. Kleiner Seitenhieb: Ganz typisch ist, daß man auch dazu nicht vorher miteinander geredet hat. „Wir waren im Vorfeld nicht über entsprechende Konzepte informiert. Die Überlegungen des NRW-Innenministeriums sind aber im Grundsatz durchaus nachvollziehbar“ (DFL-Präsident Rauball). Und NRW-Innenminister Jäger habe glaubhaft versichert, es gehe nicht darum, die Polizei aus dem öffentlichen Raum zurückzuziehen. Es tut sich wenigstens was.

Warten wir also ganz politisch korrekt den 27. September ab. Dann können wir uns ja immer noch um die anderen Problemchen in der Welt kümmern; denn „Fußball ist unser Leben“ allein wäre ein wenig mager.

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46 KOMMENTARE

  1. Die Polizei schafft ihre Aufgaben nicht mehr, so einfach ist das, vgl. hier:

    http://www.spiegel.tv/filme/tanzende-taschendiebe/

    Also müssen die vorhandenen Kräfte umverlagert werden und wo kann mna die meisten Kräfte am Wochenende abziehen?

    Na ganz einfach, beim Fußball, um sie in den sich entwickelnden Bürgerkriegszentren in den Städten einsetzen zu können, oder um die Verantwortlichenb aus Politik und Gesellschaft vor der von ihnen gegen den Willen der Bevölkerung fabrizierten „bunten“ Welt zu schützen…..

    Letztendlich werden die Polizeikräfte dazu gebraucht werden,die Politiker zu schützen und die Politiker werden hierzu die Polizei vom Schuz der Bevölkerung abziehen, das mit dem Fußball ist nur der erste Schritt in diese Richtung

  2. In England hat man das Problem in den Griff bekommen.
    Alkoholverbot während der Anreise – ganze Busse werden zurückgeschickt wenn da nur eine Flasche Bier entdeckt wird
    Hausarrest für Wiederholungstäter während der Spiele
    Kurze Arreste für Schläger ( blöd wenn man am nächsten Tag nicht zur Arbeit kann)
    Sitzplätze im Stadion
    Und noch einiges mehr.

    Wenn die Fans sich selber nicht in den Griff bekommen, müssen alle drunter leiden.
    Ich war früher viel im Stadion und kenne die Zeiten von Heysel.
    Darauf habe ich keine Lust mehr.
    Ich hasse es auf dem Weg ins Stadion bei längeren Anfahrten Angst haben zu müssen auf einem Rastplatz zu halten.

    Es ist auch den Polizisten nicht zumutbar sich ständig mit diesen Vollpfosten rumzuschlagen und Überstunden am Wochenende aufzubauen
    Wenn die dann im Stadion eingreifen sobald die Vollpfosten von Ultras und Co wieder zündeln und randalieren , müssen die sich im Anschluss auch noch ein Fehlverhalten vorwerfen lassen.

    Ich weis nicht wie es juristisch korrekt heißt
    Aber sollte das nicht besser werden, dann einfach aus polizeilicher Sicht wegen “ Gefahr im Vollzuge“ die Teilnahme von Gästefans verbieten

    Heute findet in Bremen ein Testspiel gegen Hannover statt.
    Das ohne Fans, da die sich besonders lieb haben

    In England wird bei den meisten Spielen kaum noch Polizei benötigt

  3. Sorry wegen OT aber brandaktuell

    RTL Nachrichten :
    Gerade Unruhen vor Sozialamt Münster, jede Menge Kopftücher und Migranten verlangen Hochwasserhilfe, Sozialamt musste die Polizei rufen.

  4. #3 Freya- (06. Aug 2014 12:05)

    Sorry wegen OT aber brandaktuell

    RTL Nachrichten :

    Cool Rtl bringt die Nachrichten von Gestern schon Heute

  5. Gibt es denn noch keine Fußballkonferenz? Und was sagt der Zentralrat der Fußballer dazu?

  6. Grundsätzlicher Vorschlag: Keine staatlichen, nur noch privat zu bezahlende Sender; Abbau der Polizei zugunsten privater Sicherheitsdienste. Es würde also Anbieter und Kunden für allerlei Sportergeignisse geben, einschließlich der dabei gewünschten Ordnung.

  7. Ja nee iss klar.

    • Der DFL, dem DFB ins Stammbuch: Der Fußball ist nicht Staat im Staate. Ansprüche erheben, Geld (gerne) einnehmen, aber wegducken bei den Sicherheitskosten geht nicht.

    Listig wird hier unterschlagen das DFL/DFB das Geld nicht einfach ein sacken, sondern das hiervon z.B. Gehälter, Sicherheitsdienste u.v.m. bestritten werden. Unter anderem werden auch STEUERN auf diese Einnahmen und andere Einnahmequellen gezahlt.

    Warum also sollten sich DFL/DFB noch ZUSÄTZLICH an den Kosten beteiligen die dadurch entstehen dass das ÖFFENTLICHE Straßenland rund um das Fußballstation abgesichert werden muss? Dies ist einzig und allein die Aufgabe der Polizei. Dafür zahlen Bürger, Verbände, Vereine, Unternehmen usw. schließlich STEUERN und ABGABEN. Und wenn das Geld nicht ausreicht, die Polizisten Überstunden bis zum geht nicht mehr erarbeiten, dann ist einzig und alleine der Staat für diese Missstände verantwortlich.

    Aber dieses Verhalten kennt man ja bereits zur Genüge…..

    Wenn dem Staat das Geld nicht reicht, müssen entweder Steuern und Abgaben erhöht werden oder man kürzt bei Bildung o.ä.. Und jedes mal finden sich jede Menge Pappnasen, so auch in diesem Fall, die 1000 Gründe nennen WARUM das jetzt so gemacht werden muss und sollte.

  8. Der Fußball ist ein Kommerzunternehmen, also sollen die Fußball AGs und GmbHs gefälligst selber für Ruhe in ihren Stadien sorgen.Da gibt es Firmen für, die erledigen das gegen ein geringes Entgeld. Sollten die Primitivlinge draußen randalieren und Schäden verursachen, haben diese die Fußball GmbHs und AGs zu tragen, als unmittelbarer Grund und Verursacher.Die können sich ja anschließend das Geld von ihren
    „Fans“ wieder holen, Aufschlag auf den Eintrittspreis z.B. oder Kürzung der eh schwachsinnig hohen Gehälter der Angestellten („Spieler“). Da werden jährlich Milliardenbeträge eingenommen, da sitzt das auch noch drin.

  9. Das Problem ist doch eher, egal wieviel Geld wir den Politikern geben sie kommen mit nichts aus. Das ist nur eine reine Geldbeschaffungsmaßnahme.

  10. Zunächst mal müßte es dem GEZ-Monster untersagt sein bei den Fußball-Übertragungs-Rechten mitzubieten. Mit welchem Recht treiben die die Absahner-Gehälter von Moslem Ribery, Blatter und Co. hoch.“Grundversorung“ ha ha ha. Ansonsten # 6 Grylls volle Zustimmung.

  11. Die richtigen Ausschreitungen finden in den unteren Ligen statt, nicht in der Bundesliga oder der zweiten Liga ! Erwartungsgemäß, weil die Polizeipräsenz dort nicht so massiv ist ! Bis auf eine Handvoll vorprogrammierter Risikospiele ist das unvorhersehbares Szenario.

  12. Mare Nostrum Express auf Rekordjagd

    Italien steht unmittelbar vor einem nationalen Triumpf.

    Heute landeten offiziell 1961 sogenannte Bootsfluechtlinge in Italienischen Haefen.

    Der groesste Teil davon wurde vom Mare Nostrum Express direkt vor der Afrikanischen Kueste abgeholt, so dass die Asylbetrueger die Fahrt geniessen konnten und fit fuer eine sofortige Weiterreise nach Norden sind.

    Damit ist die Traummarke von 2000 Nobelpreistraegern pro Tag in greifbare Naehe gerueckt.

  13. OT – Leute, so interessant Fussball, Moslems in Synagogen und falsche Ceskas auch sind:
    Der gefährlichste Hotspot ist zurzeit die Ukraine!
    Selbst das schäbige ÖRZ kam nicht umhin, von zehntausenden Flüchtlingen und hunderten Überläufern der Ukr.- Armee in Russland(!) zu berichten. Trotzdem halten USA, Nato und EU an ihrem Eskalationskurs fest. Mich wundert es schon sehr, das PI diese brandgefährliche Entwicklung nicht grundlegend thematisiert!

  14. Ganz einfach:

    Vor dem Stadion, im Umfeld etc. ist der Staat zuständig, da Sicherheit nun mal eine Kernaufgabe ist (anders als Weltsozialamt spielen und Glühbirnen verbieten). Im Stadion selbst sollte er sich raushalten, das als „Privatevent“ deklarieren und der Gastgeber muss sich um Sicherheit kümmern und zahlen.

    Problem gelöst.

  15. Das Problem ist doch nicht unsere Polizei. Das Problem sind unsere Richter, die mit ihren milden Urteilen diese Straftäter ermuntern weiterzumachen.

    Das nächste Problem sind unsere Öffentlich-Rechtlichen die auf Kosten der Allgemeinheit exorbitante Summen für Fernsehrechte ausgibt und meint sie müsste die Privaten Sender aus irgendwelchen Gründen überbieten.

    Wenn man die Fernsehrechte den Privaten Sendern überlässt dann würden mindestens 2 Euro GEZ-Gebühren wegfallen und der Fussballfan wie ich auch einer bin müsste halt dann mit einem oder zwei Werbeblocks leben.

    Die Kosten für Polizeieinsätze sollten zur Hälfte vom Staat und zur andern Hälfte vom Verein getragen werden.
    Wenn man Vereine zu sehr finanziell belastet können die diese Gelder nicht im Fussball investieren und machen daher im Jahr darauf weniger Gewinn aufgrund schlechter Plazierungen und bekommen daraufhin weniger Werbeeinahmen, die Fans werden noch aggressiver- Abwärtsspirale.

  16. Forsa Umfrage: Mehrheit sieht Islam nicht als Teil Deutschlands

    Bei der Befragung zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Altersgruppen sowie Parteianhängern. So schlossen sich unter den 14- bis 29-Jährigen 61 Prozent der Auffassung an, der Islam gehöre zu Deutschland. Auch eine klare Mehrheit der Grünen-Anhänger von 69 Prozent vertrat diese Haltung.
    Die Gegenposition unterstützten dagegen 82 Prozent der Anhänger der euroskeptischen AfD. Ostdeutsche (69 Prozent), Befragte mit Hauptschulabschluss (63 Prozent), über 60-Jährige (61 Prozent) und Anhänger der Union (60 Prozent) stehen dem Islam ebenfalls kritischer gegenüber. Auch die Anhänger der Linken sind mit 51 Prozent mehrheitlich der Auffassung, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/mehrheit-sieht-islam-nicht-als-teil-deutschlands-a-984708.html

    Keine Kommentare möglich

  17. Typische Sozi-Neiddebatte zur Bemäntelung von Sparmaßnahmen (weil das Geld an anderer Stelle,z.B. Asylanten,Politikerdiäten,gebraucht wird).
    Wo kommen wir hin,wenn Polizeieinsätze nach dem Verursacherprinzip „abgerechnet“ werden?Muss dann der Privatmann demnächst blechen,wenn er z.B. die Polizei ruft weil er nachts verdächtige Geräusche wahrnimmt,glaubt,es seien Einbrecher und am Schluss wars nur eine Katze?
    Wofür zahlen wir dann eigentlich unsere exorbitanten Steuern?

  18. # 18 der dude 06.08.14 13:50

    Die Abwärtsspirale in den “ unteren “ Klassen ist doch schon voll im Gange. Da treibt sich doch eh nur noch prügelndes Moslempack rum.

  19. Hier wird gerade von der vereinigten LINKEN aus C*DUC*SUSPDGRÜNELINKE, durch die Hintertür der Versuch unternommen, zwei oder mehrere Fliegen mit einer Klappe zu erschlagen.
    Nachdem im halbseidenen Milieu die letzte deutsche Gruppe die „Hells Angels“ neutralisiert wurde und „migrantisch“ neubesetzt, eine Menge Kapazitäten im Srukturgewandelten „Dienstleistungsgewerbe“ freigesetzt wurden, setzt unsere Deutschland- hasSSende DreSSurelite zum finalen Schlag gegen die letzten Domäne, in der sich Deutsche noch relativ ungehindert „zusammenrotten“ können ausgeholt; den Fußball. Hier wird so nebenbei der Ausbau des MIHIGRU- „Dienstleistungsgewerbe“ der „Sicherheitsfirmen“, die sich jetzt schon größten Teils in der Hand der kriminellen MIHIGRUszene befindet, betrieben.

    Dieses allein wird mit diesem „Schachzug“ der DeutschlandhaSSer in Politik und Medien bezweckt und nichts anderes. Der letzte Platz an dem sich noch vorwiegend deutsche Männer in Gruppen treffen, soll per Ordre de DreSSurelite- Mufti_innen, durch den gehätschelten MIHIGRUkomplex kontrolliert und von diesem noch zusätzlich „nachhaltig“ gedemütigt werden.

    :mrgreen:

  20. Man muß sich einmal vorstellen:
    Auf der ganzen Welt brennt’s an allen Ecken und Enden, hauptsächlich in der Ukraine (mitten in Europa !!!) und wir unterhalten uns hier über den scheiß Fußball !!!
    Spätestens wenn die Sache richtig eskaliert, wofür die EU und andere schon sorgen werden, hört dieser „Spaß“ auf.

  21. der DFB ist reich und sollte dementsprechend einen Anteil an den Polizeikosten zahlen.

    Die Polizei wird für unsere Migrantenhorden gebraucht.
    Ohne erhebliche Polizeipräsenz wäre abends in unseren Städten Anarchie pur.
    Aber das bekommen unsere Gutmenschen daheim noch nicht mit. Die Einbrecher und Räuber werden euch aber schon noch aufsuchen…Gute Nacht Abendland!

  22. #22 Zwiedenk

    Am besten reguliert man Straftaten durch die härte der Urteile.

    Moslems hingegen sind gar keine Fans. Die Suchen nur Gelegenheit ihren Hass und Gewalttrieb freien Lauf zu lassen. Dasselbe am 1. Mai.

    Moslems gehören hier nicht in unsere Kultur.
    Die Gewalt deutscher Hooligans hat nicht die selben Motive wie die der Moslems.

  23. Man sollte bei dieser Diskussion aber auch daran denken, dass die Bundesligavereine sehr viel Steuern zahlen, bzw. erzeugen.

    Alleine der FC Bayern wird bei , schätze ich mal, 80 Mio € Lohn- und Gehaltszahlungen ca 40 Mio. an den Fiskus überweisen. BVB, Schalke, Leverk. Wolfsbg. etc. natürlich weniger. Aber zusammen werden dabei sicherl. 180-200 Mio. an Lohn/Einkommensteuer anfallen.
    Dazu noch das ganze Drumherum, Gastronomieumsatz, Ausgaben für Reisen, Hotels etc.
    Alles sind Kosten, die auf der anderen Seite wieder Einnahmen und somit Steuern sind.

  24. #6 Grylls (06. Aug 2014 12:22)

    Grundsätzlicher Vorschlag: Keine staatlichen, nur noch privat zu bezahlende Sender

    Genau, ich sehe auch überhaupt keinen Unterschied zwischen z.B. Sat1-ran und der ARD-Sportschau am Samstag. Eine reine Werbesendung mit etwas Fußball zwischendurch und zusätzlich dürfen müssen wir auch noch diese Zwangsgebühren bezahlen! 🙁

  25. # 26 HenriFox 06.08.14 14:16

    Andere Firmen zahlen auch Steuern und bezahlen ihren Werkschutz alleine.

  26. Im Stadion und davor sehe ich den Veranstalter klar in der Pflicht und die Rolle der Polizei sollte bloße Präsenz sein um hoheitliche Aufgaben zu übernehmen.
    Die Hausherren können dann einen Sicherheitsdienst (Werkschutz) beauftragen oder sich eben ein Angebot von der Polizei machen lassen.
    Auf dem Weg zum Parkplatz oder nächsten Bahnhof gilt dann das Verursacherprinzip, also Beteiligung an den Kosten der Polizei oder Teil der Sicherung selbst übernehmen.
    Danach hoheitlich.

    Trotzdem bleibt auch sowas immer unfair: Es gibt Fußballbegegnungen, da kommt es nie zu Problemen und welche wo es regelmäßig Stress gibt. Meist sind es Anhänger ganz bestimmter Vereine. Und wenn die bei einem Auswärtsspiel anreisen, muss der Gastgeber erhöhte Aufwendungen für die Sicherheit leisten und kann die Kosten keinem Verursacher belasten.

    Vielleicht fördert aber gerade das die Bereitschaft der Vereine mit friedlichen Anhängern Druck auf die Vereine mit aggressiven Anhängern auszuüben.

  27. Solange „Anti“-Faschisten, linke Gewalttäter, wie etwa bei den 1. Mai Krawallen nicht an den Polizeikosten beteiligt werden, braucht man über die Kostenübernahme der Fußballvereine erst gar nicht zu debattieren.
    Im Gegensatz zu der o.g. Klientel zahlen die Vereine jede Menge Steuern und können somit entsprechenden Schutz durch die Polizeikräfte erwarten ohne auch noch an den Kosten beteiligt zu werden.

  28. Und NRW-Innenminister Jäger habe glaubhaft versichert, es gehe nicht darum, die Polizei aus dem öffentlichen Raum zurückzuziehen.

    Ich habe ein Interview mit Jäger im Radio gehört.
    Er hat gesagt, dass dort, wo ihm Ultras versichert haben, dass es keine Randale gibt, wird die Polizei nicht mehr verstärkt eingesetzt.

    Also, wenn Randalierer sagen, sie werden ganz brav sein, dann muss ihnen ein Innenminister unbedingt glauben.
    So ist die eiserne bunte Logik.

  29. Der ach so clevere Innenminister Jäger ordnet an, dass die Kräfte bei Einsätzen zu reduzieren sind. Er unterstellt damit seinen polizeilichen Führungskräften Ahnungslosigkeit, da sie bisher die Einsatzkräfte sinnlos verbraten haben.
    Motto: Mit voller Hose lässt sich gut stinken !

  30. Einfach mal die Leute, die bei den Spielen Streß machen, einknasten.
    Ins Gefängnis, ohne Bewährung, ohne wenn und aber.

    Ob hinterher Job und Familie weg sind – völlig egal.
    Ich bin mir sicher, wenn die ersten mal für zwei, drei oder fünf Jahre eingefahren sind, wird es in und um die Stadien schlagartig ruhiger.

    Im Übrigen bezeichnend, dass bei Events wie Wacken (mit den ganzen bösen Metallern und Rockern) der Dorfpolizist und die Freiwillige Feuerwehr reichen und man den Streß beim Fußball offensichtlich nicht in den Griff kriegt.

  31. Stellen wir nüchtern fest:
    Profi-Fußball hat mit Sport (im Sinne Gesundheit) nichts zu tun.
    Das ist eine SHOW, die ständig von übermäßigen Alkoholkonsum und Randalen begleitet wird (was bei den anderen Shows nicht der Fall ist).
    Deshalb soll eigentlich Profi-Fußball verboten werden.

    Das ist aber nicht möglich, weil das Prekariat amüsiert und abgelenkt werden muss ähnlich wie die Plebs im antiken Rom.
    Allerdings war die Unterhaltung in Rom bei weitem nicht so primitiv, und Ordnung wurde auch gewährleistet.

    Als primäre Aufgabe des Staates (Ruhigstellen des Prekariat) soll eigentlich diese Show vom Staat aus allgemeinen Steuern finanziert werden. Da der bunte Staat immer knapp bei der Kasse ist (Buntheit kostet viel Geld), erhebt er jedoch zusätzliche Steuern, um seine Aufgaben zu erfüllen (z.B. das Volk muss extra für seine Verdummung zahlen (GEZ)).

    Würde im antiken Rom die Plebs aufgefordert, für die Spiele und noch für den Einsatz der Ordnungskräfte zu zahlen, würde es sicher zum Aufstand führen und kein Kaiser würde es überleben.

    Aber im bunten Staat ist vieles möglich, was früher nicht denkbar war.
    Die Perversion des bunten Systems ist in der Geschichte einmalig und Historiker werden sehr lange überlegen müssen, wie so etwas möglich war.

  32. #23 7berjer (06. Aug 2014 14:06)

    Hier wird gerade von der vereinigten LINKEN aus C*DUC*SUSPDGRÜNELINKE, durch die Hintertür der Versuch unternommen, zwei oder mehrere Fliegen mit einer Klappe zu erschlagen.
    Nachdem im halbseidenen Milieu die letzte deutsche Gruppe die “Hells Angels” neutralisiert wurde und “migrantisch” neubesetzt, eine Menge Kapazitäten im Srukturgewandelten “Dienstleistungsgewerbe” freigesetzt wurden, setzt unsere Deutschland- hasSSende DreSSurelite zum finalen Schlag gegen die letzten Domäne, in der sich Deutsche noch relativ ungehindert “zusammenrotten” können ausgeholt; den Fußball. Hier wird so nebenbei der Ausbau des MIHIGRU- “Dienstleistungsgewerbe” der “Sicherheitsfirmen”, die sich jetzt schon größten Teils in der Hand der kriminellen MIHIGRUszene befindet, betrieben.

    Dieses allein wird mit diesem “Schachzug” der DeutschlandhaSSer in Politik und Medien bezweckt und nichts anderes. Der letzte Platz an dem sich noch vorwiegend deutsche Männer in Gruppen treffen, soll per Ordre de DreSSurelite- Mufti_innen, durch den gehätschelten MIHIGRUkomplex kontrolliert und von diesem noch zusätzlich “nachhaltig” gedemütigt werden.

    Die offenbaren Geschäfte und Geschäftsmethoden der HA als halbseidenes Milieu zu relativieren, hat schon was. Naja, jedem seine eigene Wahrnehmung.

    Dass der Fußball einer der letzten Orte ist, bei dem sich vorwiegend „Bio-Deutsche“ treffen, mag ja stimmen. Leider ist er auch ein Ort, an dem viele jedes Benehmen vergessen. Das mag bei Vereinen wie Hoffenheim, Wolfsburg o.ä. zwar nicht so schlimm sein, ein Familienausflug in den Frankfurter (da komme ich her) oder Nürnberger Ultra-Block dürfte Ihnen zeigen, dass das aber kein lustiges Beisammensein ist. Zurecht wird hier auf PI immer wieder auf mangelnde innere Sicherheit hingewiesen und gefordert, Ross und Reiter zu nennen. Hier sind es aber maßgeblich „richtige Deutsche“, die sich benehmen wie die ersten Menschen. Das gehört zu Wahrheit ebenso dazu, wie bei vielen Angriffen durch „Südländer“ und das vermisse ich auch im Artikel.

    Zur Bezahlung: Ich denke, dass das sehr einfach ist. Draußen muss das die Polizei regeln, weil private Sicherheitsfirmen dort auch zu Recht nichts zu melden haben. Im Stadion können gerne Steuern gespart und die Polizisten geschont werden. Dann zahlt man für das Ticket wohl mehr, dadurch bleibt aber vielleicht auch der ein oder andere unangenehme „Fan“ draußen.

  33. Mit der Kostenbeteiligung im Fußball fängt es an. Bald muß sich Stürzi auch an den Kosten für Polizeischutz bei den Kundgebungen beteiligen.

  34. Natürlich ist die Polizei für die Sicherheit in der Öffentlichkeit zuständig.

    Es geht aber nicht an, dass gewinnbringende Veranstaltungen von Berufs-„Sport“-Vereinen vom Steuerzahler finanziert werden.

    Aber das ganze Thema gehört wohl zum Bereich „Brot und Spiele“ für die Unterschichten…

  35. #23 7berjer (06. Aug 2014 14:06)
    Und deshalb hatt Lahm gesagt, danke das war es.
    Nein nein nein so geht das nicht,
    sollen die den alle Hütchenspieler werden.
    Also wer bestellt, muss bezahlen.
    Und das Volk braucht außer Doof TV
    weiterhin Brot und Spiele.
    Sonst kommt das Volk womöglich noch
    auf dumme Gedanken und schreit, wir sind das Volk.

    #39 woko54 (06. Aug 2014 18:00)
    Warum macht der auch Randale?

  36. Wenn Hundertschaften Polizei bei Fußballspielen zugegen ist (sein muss?), wo sind diejenigen, die Fußballdesinteressierte während eines Spiels vor Raub, Einbruch, Körperverletzung und Vergewaltigung schützen? Gibt es nicht? Puh, dachte schon…. Seit den 80ern wird radikal des Bürgers Sicherheit abgebaut, indem Polizei gnadenlos verringert wird. Einfache grüne Logik: je mehr Verbrechen desto weniger Polizei. Je Polizei desto mehr Hasenfüßigkeit. Nazi-D schafft irgendwann sämtliche Ordnungs- und Sicherheitskräfte ab

  37. Kein Geld mehr in den öffentlichen Kassen, demnächst wird nach Einbrüchen den Opfern folgender Hinweis gegeben:“leider können wir aus Personalmangel ihren Einbruch erst in vier Wochen aufnehmen, bitte lassen sie alles wie es war und fassen nichts an“.
    Irgendwo muß ja eingespart werden! Übrigens gut gewählt von den Politknalltüten, Nebenschauplätze, an denen sich der Bürger abarbeiten kann, die eigentliche Ausplünderung wird so gar nicht zum Thema.

  38. Am Ende kann aber die Polizei auch nicht verhindern, dass öffentliche Verkehrsmittel jedes Wochenende vermüllt und vollgekotzt zurückbleiben. Manchmal meint es das Schicksal aber gut: Der Zugführer einer Regionalbahn meinte zu mir: „Es hat nichts Besseres passieren können, als dass 1860 München vor einigen Jahren in die 2.Bundesliga abgestiegen ist!“ Warum wohl!

  39. In der Saison 2012/13 haben die Vereine der 1. und 2. Bundesliga netto ca. 850 Mio Euro Steuern an den Fiskus abgeführt.
    Laut einer Studie aus dem Jahr 2010 erzielt der deutsche Profifußball eine jährliche Wertschöpfung von 5,1 Milliarden Euro, sichert 110.000 Beschäftigungsverhältnisse und bringt dem Staat 1,7 Milliarden Euro Steuern.
    Dem stehen staatliche Kosten für Bundesligaspiele in Höhe von „nur“ 200 Mio gegenüber.
    Und jetzt diese 200 Mio von den Vereinen zu fordern ist mehr als dreist.

    Im und am Stadion ist der Heimverein verpflichtet, mit eigenen Ordnern die Sicherheit zu gewährleisten. Dieser Pflicht kommen alle Vereine nach.
    Der private Ordnungsdienst übt das Hausrecht aus und ist für die Gefahrenabwehr und für Einlasskontrollen zuständig. Jemanden in Gewahrsam nehmen dürfen Ordner nicht, das obliegt der Polizei. Ordner dürfen Verdächtige nur bis zum Eintreffen der Beamten festhalten. Dabei Gewalt anwenden dürfen sie nicht. Es gilt der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

    Soweit zur Faktenlage.

    Wenn jetzt der Staat sich seiner Verantwortung zur Erhaltung der öffentlichen Ordnung entzieht hat auch der Verein das Recht, seine Gegenleistung einzustellen. Also keine Polizei – keine Steuern.

    Und wenn ein Bundesland (Bremen) von einem Veranstalter zusätzliche Gelder einfordert, so steht es dem Veranstalter (DFL) natürlich völlig frei, seine Veranstaltungen in einem anderen Bundesland auszutragen. Mit „Bestrafung“ hat das aber rein gar nichts zu tun.

  40. Es gibt eine Lösung für das Fußballproblem:

    Alle Stadien abreissen.

    Die Spiele werden zentral irgendwo auf Privatgelände ohne direkte Zuschauer abgehalten. Die Übertragungsrechteinhaber stellen ihre Kameras dazu auf.

    Wer sich den Quatsch ansehen will, kann das im pay-TV tun.

    Keine Fankrawalle, keine vollgemüllten, kotzen, -rauchten, -sonstwas Züge (wer einmal in einem Zug mit St. Pauli Fans saß, weiss wovon ich rede).

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