Am Freitag streikten die Piloten der Lufthansa-Tochter Germanwings. Von geplanten 164 sind insgesamt 116 Flüge ausgefallen, rund 15.000 Passagiere waren betroffen. Die Herren wollen diese Woche wieder streiken. Heute sind aber erst mal die Lokführer in ganz Deutschland dran. Diese Sorte Streiks gehört schnellstens verboten samt den kleinen Spartengewerkschaften. Wir brauchen große Einheitsgewerkschaften wie früher, und deren Manteltarifvertrag gilt dann für alle für eine bestimmte Zeit. Es ist eine Unverschämtheit sondersgleichen, wie diese Minigewerkschaften die Bevölkerung tyrannisieren.

Eingeführt haben das alles linke Bonzen bei Verdi, der Bsirske zum Beispiel, der hinterher Erster Klasse mit der Lufthansa, die er beaufsichtigte, in die Südsee flog. Vielleicht tut die Regierung endlich etwas. Hier in der WELT die aktuellen Pläne! Je länger und öfters die Lokführer Deutschland ins Chaos streiken, desto schneller wird ihnen diesmal hoffentlich der Saft für immer abgedreht! Die Bevölkerung hat die Faxen dicke!

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26 KOMMENTARE

  1. Ja, die Zustandsbeschreibung ist richtig. Aber wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen, daß wir in einer untergehenden Epoche leben. Da gehören chaotische Bahnstreiks radikaler Elemente auch dazu und stellen noch nicht einmal die größten Probleme dar.

    „Nur aus dem Chaos kann das Neue entstehen“ (Nietzsche)

  2. Ich bin doch schon sehr erstaunt, wie unsachlich hier argumentiert wird. Woher nimmt man sich das Recht, über eine ganze Berufsgruppe zu richten.
    Der DB Zugbegleiter und Lokführer muss bis zu 60 Std. in der Woche arbeiten, nur jedes 3. WE hat er frei. Ein sogenanntes Ersatz WE besteht aus 36 Std.!!
    Der Konzern DB AG schiebt 614 Mio. € an Überstunden und nicht gewährten Urlaub vor sich her, daß heißt… dieser Konzern gönnt sich ein zinsloses Darlehen auf Kosten seiner Mitarbeiter und wenn sich eine Gewerkschaft gegen diese Zustände wehrt, wird sie verteufelt. Also bevor man hier zum Frontalangriff bläst, erstmal informieren oder Klappe halten.

  3. Hallo Kewil, du bist noch im Halbschlaf, oder?
    Bitte korrigieren:

    …wie diese Minigewerkschften die Bevölkerung tyrannisieren.

  4. EUdSSR

    Geh – Werk – Schaften

    Sieht fast nach einer Streik-Absprache aus. Bundeskartellamt bitte übernehmen ❗

    http://www.streikradar.de/category/streik/

    Spartipp für Streik Umbucher 💡

    Germanwings mit moderaten Preiserhöhungen

    15.06.2014

    Der deutsche Günstigflieger Germanwings mit Sitz in Köln am Rhein hat zum heutigen Tag die Preise moderat erhöht. Ab sofort kostet der Smart-Tarif ink. Sitzplatz-Reservierung, 23kg Freigepäck und Snack/Getränk an Bord im günstigen Fall statt bisher 53 Euro nun 55 Euro (+ 2 Euro).

    Auch wurden die Gebühren des Aufgabgepäcks im Basic-Tarif von ehemals 12,50 Euro auf nun 14,99 Euro pro Strecke erhöht. Leider gelten die neuen Werte für das Aufgabegepäck auch für Altbuchungen im Basic-Tarif, bei denen noch kein Gepäck zugebucht wurde. (m)

    Qyelle: www

  5. Eingeführt haben das alles linke Bonzen bei Verdi, der Bsirske zum Beispiel, der hinterher Erster Klasse mit der Lufthansa, die er beaufsichtigte, in die Südsee flog.
    ++++

    Wir können aber froh sein, dass er noch keinen Verdi-Jet hat und diesen privat nutzt! 😉

  6. Am Freitag streikten die Piloten der Lufthansa-Tochter Germanwings.
    ++++

    Sollen sie doch!
    Der Markt wird das alles Regeln!
    Wenn Germanwings pleite geht, machen Wettbewerber weiter!
    Wichtig ist, dass die Wettbewerber keine Restriktionen durch die Politik erfahren!

  7. Ich bin gegen weitere Verbote, sondern für eine freie Marktwirtschaft, für private Unternehmen, gegen quasi-sozialistische Staatswirtschaften. Wenn also beispielsweise ein Arbeitnehmer durch Arbeitsverweigerung gegen seinen Arbeitsvertrag verstößt, dann könnte dieser Vertrag dem Arbeitgeber gewisse Möglichkeiten bieten, zum Beispiel die fristlose Kündigung. Wer also arbeiten möchte, der arbeitet, wer nicht, der nicht. Sowas nennt man übrigens Freiheit.

  8. Ich bin täglicher Bahnbenutzer und habe 100% Verständnis. Warum? Weil die Leute vom Fahrpersonal das alles, was die Bahnführung aufm Schreibtisch anordnet ausbaden muss und das von den Kunden zu spüren bekommt.

    Die GDL ist keine Spartengewerkschaft, sie existiert schon seit über 100Jahren (also kein Vergleich zu VC) und war stets im Hintergrund, weil alle Lokführer als so wichtig angesehen wurden, dass sie verbeamtet wurden.
    Dann hat die Politik gesehen, dass man diese Beamten nicht mehr braucht, weil die Eisenbahn ja unwichtig für die Funktion des Staates wurde (Flugzeug und Auto) und jetzt breiten sich immer mehr angestellte Lokführer aus. Und die haben selbstverständlich das Recht auf Streik und Tarifvertrag wie alle anderen Angestellten. Die GDL ist im Beamtenbund organisiert und nicht im Rot-politischen DGB.

    Bestimmt hast du in der Mainstream-Presse von dem Streik gelesen. Vermutlich hat so ein Schreiberlin einen Extra Bonus aus dem Topf PR der Bahn bekommen, so wie das bei langen Lokführerstreik sogar bis zu „bezahlten“ Kommentaren gemacht wurde.

  9. #6 eule54 (07:58) „Der Markt wird das alles Regeln! Wenn Germanwings pleite geht, machen Wettbewerber weiter!“ ZITAT ENDE.

    Das sehe ich nicht so locker. Dann haben wir auf der Langstrecke nur noch die arabischen Golf Airlines und innereuropäisch Ryanair und Easyjet.
    Deutsche Lufthansa-Arbeitsplätze (und viele ausländische, insgesamt 117.000) ade, stattdessen fast alle Fluglinien-Zentralen am arabisch persischen Golf, = für die zusätzliches Geschäft zu den Öleinnahmen. Ergo: Noch mehr Geldspenden für ISIS und islamistische Eroberungen

  10. Lockführer, sind das nicht die bemitleidenswerten Arbeiter, die für Professorengehälter diese unglaublich, hochintelligente Tätigkeit mit einem Hebel in der Hand verrichten müssen?
    Die sich jedes Jahr auf Fortbildungen weiterbilden müssen um den permanenten Veränderungen gerecht zu werden und aufpassen müssen, dass sie sich nicht verfahren, ach sorry, es gibt ja Navi? 🙂 🙂
    Das Gleiche gilt für die Boden-Lotsen am Flughafen, die für 5000 Euro monatlich diese Schwerstarbeit mit den wedelnden Kellen in den Händen verrichten müssen!
    Jeder Malocher im Handwerk, egal welcher Art (ausgenommen die Metaller in der Industrie, Dank ihrer Gewerkschafts – Klientellobby ) muss bei der Arbeit mehr denken und verdient meistens nicht mal die Hälfte und landet beim Eintritt in die Rente im Armenhaus!!!
    Tja, Pech gehabt, wäre man nur Beamter geworden, da gibt’s das 3-5 fache an Pension!
    Und von Pilotengehältern (250.000 Euro / Jahr ) könne Akademiker nur träumen!
    Ich kenne persönlich einen Piloten, der mir wortwörtlich erzählte, dass sie permanent noch dem Einschalten des Autopiloten gegen das Einschlafen ankämpfen!
    So würde ich auch gerne 250.000 Euro verdienen!!!

  11. #14 NahC

    Gross Auftrag für die deutsche Bahn nach dem Streik

    25 Millionen Transrapids

    Wofür brauchen wir innerdeutsche halbleere Flüge oder Wanderameisen gefährdene Züge?

    Die 612,33 km von Hamburg bis München sitzt man doch auf der linken Arschbacke neben der neuen Stromtrasse ab.

    Alle verlorenen Arbeitsplätze umschichten in die Produktion von Transrapids und die Chinesen links überholen 😆

    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Superschnell-Dieses-Rad-knackt-die-100-dank-Transrapid-Antrieb-_arid,10075316_toid,310.html

  12. #2 Der letzte freilebende Preusse (01. Sep 2014 07:49)

    Mir kommen die Tränen!

  13. Das mit der Automatisierung ohne Personal ist Dünnsinn, es verlagert die Verantwortung nur an andere Berufsgruppen, die dann genauso streiken könnten, wenn es darauf ankommt. Und hier kann dann EIN Automatisierer streiken und eine ganze Firma steht.

    Wir haben das ganze Theater der Tatsache zu verdanken, dass sich der Staat immer mehr aus seinem eigentlichen Aufgabengebiet zurückzieht und zu einem großen Verwaltungshohlkörper verkommt.
    Die EU mit ihrer mehr Wettbewerb-Strategie ist da sicher nicht ganz unschuldig.
    Man sieht die Folgen auch in anderen Bereichen: Polizei kommt nicht mehr bei kleineren Unfällen, Kleindelikten usw.
    Überall gibt es Sicherheitsdienste. Dabei hat der Staat das Gewaltmonopol, lässt aber zu, dass sich andere drum kümmern.
    Eine bestimmte Grund-Infrastruktur ist eben Aufgabe des Staates und die Leute, die sich darum kümmern müssen in einem speziellen Dienstverhältnis zum Staat stehen, was auch mit zusätzlichen Treue- und Loyalitätskomponenten ausgestattet ist. Das sind Beamte.
    Der Staat hat entschieden, dass er das nicht mehr will bei der Eisenbahn. Also müssen wir alle damit leben, dass hier eben die Regeln der privaten Wirtschaft gelten.

  14. #17 von Politikern gehasster Deutscher

    Ich sehe an Hand deiner Kommentare, dass Du doch sehr viel Ahnung von der Materie hast. Zum Beispiel das Einkommen von Lokführer. Respekt! Das kann nur Insiderwissen sein oder vielleicht doch zuviel Bild und RTL geschaut? Ich will Dir mal etwas helfen. Ein Lokfüher verdient knapp über 2000€ und der Zugbegleiter knapp drunter. Natürlich bei Steuerklasse 1 !! Denn verheiratet sind nur noch Wenige, da der Eisenbahner von heute kaum noch Freizeit hat.
    Also mein Vorschlag an Dich, einfach mal das Gehirn einschalten oder vielleicht mal jemand fragen der wirklich Ahnung hat. Zur Not hilft ein Blick in die Gelben Seiten.

  15. Es wird immer und ewig Meinungsverschiedenheiten geben wie wichtig, einfach, schwer oder wie angemessen eine Arbeit bezahlt wird.
    Lassen wir doch mal den Markt sprechen…
    Lokführer werden nach wie vor gesucht und scheinbar gibt es einige Überzeugungstäter die das eben unbedingt machen wollen und bestimmt auch ganz viele, die das eben machen müssen, aber nur bedingt wollten. Einfach ausgedrückt, es gibt Mangel, es sammeln sich Überstunden. Also hat diese Berufsgruppe einen entsprechenden Hebel, ihre Gehaltsvorstellungen zu vertreten. Irgendwann kommt dann ein Punkt, da ist dann der Beruf auch geldtechnisch attraktiv genug, dass es genug Bewerber gibt, dann lassen sich eben keine so hohen Gehaltserhöhungen mehr durchsetzen. Die Bezahlung ist dann korrekt vom Markt bewertet. Das nenne ich Regelung durch den Markt.

    Bei den Piloten ist das ähnlich. Die Ausbildungskosten sind immens, die Anforderung an körperliche Fitness und Intelligenz sind auch hoch. Und so wie es aussieht, scheint es im gehaltsmarkt noch Luft nach oben zu geben. Wir wollen Marktwirtschaft, dann sollten wir sie den Leuten auch gönnen.

    Manager gönnen sich ebenfalls hohe Gehälter, weil der Markt es ihnen erlaubt.

  16. Arbeitsmarktkartelle schränken die Freiheit auf dem Arbeitsmarkt ein. Kartelle führen zu Preisverzerrungen, d.h. höhere Preise bei den Kartellmitgliedern und niedrigeren beim Rest und zu geringerem Marktvolumen, d.h. Arbeitslosigkeit.

    Kartelle, auch die vermeintlich guten, wie Gewerkschaften gehören verboten. Sie nutzen im wesentlichen den Funktionären, alle anderen bezahlen dafür.

  17. Die Probleme sind :
    1.) die Überstunden der Lokführer und ungünstige Schichtpläne,
    2.) ein ignorantes, inkompetentes Management am Potsdamer Platz, welches die Probleme einfach nicht wahrnehmen will,
    3.) ein hasserfüllter, profilierungssüchtiger GDL-Vorsitzender, der ausfallend wird ( z.B. sein grottiger Vergleich mit Behinderten ) und sich nur selber gegenüber der Konkurrenzgewerkschaft GDL profilieren will.

  18. Also:

    1. Die Lokführer, Zugbegleiter und sonstige Angestellten schieben Überstunden.

    * Dann hat die Bahn schlichtweg zu wenig Angestellte für die anfallende Arbeit und der Privatbetrieb Bahn muss Leute einstellen.

    2. Die Bahn bezahlt zu wenig.

    * Stimmt das auch, oder bleibt vom Brutto einfach nur zu wenig Netto?

    Aber wie dem auch sei, wenn die Bahn nach dem Gesetz der Marktwirtschaft neue Leute einstellt, verteuern sich die Fahrkarten bzw. Verbilligungen fallen weg.

    Plöd nur, dass dann der Bahnnutzer unter steigenden Kostendruck gerät und seinerseits wegen zu wenig Netto vom Brutto auf die Barrikaden geht, was „dem Sozialstaat“ als Hauptpreistreiber sicher nicht gefallen wird, weil sich „der Staat“ dann was einfallen lassen muss, anstatt sich weiterhin als „Wohlfahrtsstaat“ und Kämpfer für „gerechte Mindestlöhne“ hinstellen zu können, in dem es „den Leuten gut geht“, der immer Geld für die Probleme der Welt übrig hat und der sich um seine, vorzugsweise bunten, Schäfchen sorgt.
    Muuahaha…

    Nebenbei die Info, dass die Bahn eine staatserteilte Sondergenehmigung hat, welche die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten für Lokführer – und für ÖNV-Busfahrer, Tram- und U-Bahner – ausser Kraft setzt…schau mal einer an, die „Ladung“ eines Zuges scheint nicht so wertvoll zu sein wie die Ladung eines Lastwagens und die Preise für den Transport der „Ladung“ scheinen „dem Staat“ nicht so egal zu sein wie beim Kunden des Warenhandels…
    😉

    Bei der Bahn sieht man die Problematik unserer Pleite-Regierung ganz besonders:

    Der Staat hat die Lohnnebenkosten und Abgabenlast so hoch gedreht, dass Firmen wie die Bahn keine marktwirtschaftlichen Löhne mehr zahlen können.
    Zahlen sie die Löhne trotzdem, sind die Karten zu teuer für den Niedriglohn-Pendler, den Schüler und Studenten und den Hartz-Niveau-Rentner und die Bahn ist darüberhinaus nicht länger konkurrenzfähig, weil dieselbe Regierung die deutsche Wirtschaft in einen Konkurrenzkampf mit EU-ausländischen Bewerbern mit geringerer Abgaben- und Steuerbelastung zwingt.

    Also los, weiterstreiken bis es kracht.
    😉

  19. Ich hatte heute so meine Befürchtungen, was der objektiven Meinungen hier zu diesem Thema betrifft.
    Aber was soll ich sagen, ich wurde, Gott sei Dank, eines besseren belehrt.
    Dafür mein aufrichtigen Dank. 🙂

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