Die Mitarbeiter KG-könnte beim „Spiegel“ durchregieren, doch sie blockiert sich selbst. Ist das sozialistische Modell ein Konstruktionsfehler? In den ersten 20 Jahren seines Bestehens und besonders in den Sechzigerjahren hatte sich der 1947 gegründete Spiegel zu einer wahren Gelddruckmaschine entwickelt – und das hatte einen Grund. Gründer Rudolf Augstein hatte sehr schnell erkannt, dass sich „links“ glänzend verkauft. Sein bekannter Wahlspruch lautete bald: Im Zweifel links. In den recht unhistorisch, aber flächendeckend als dumpf und verkrustet beschriebenen Fünfziger- und frühen Sechzigerjahren schöpfte der Spiegel ab, was das deutsche Wirtschaftswunder hergab. (Weiter in der Wirtschaftswoche)

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7 KOMMENTARE

  1. im Zweifel „rechts“ !
    die linke Politik hat versagt!

    Nichts kann uns rauben
    Liebe und Glauben
    Zu unserem Land.
    Es zu erhalten
    Und zu gestalten
    Sind wir gesandt.“ ((Karl Bröger, 1923)

  2. Der Spiegel war mal ein richtig gut gemachtes , hochwertiges Blatt. Ich habe es Mitte der 80er jede Woche gekauft.

    Heute ist es zum „Stürmer“ des Staates verkommen. Keine Kritik mehr, kein investigativer Journalismus mehr.

    Es ist ein ein Propaganda-Lügenblatt geworden, ich schau mal rein wenn es irgendwo für lau rumliegt.

    Am schlimmsten ist die Islam-Multikulti-Asyl-Bereicherungs Arschleck-Rhetorik.

    Kaufe ich schon seit 10 Jahren nicht mehr und hoffe, der spiegel geht möglichst bald pleite!!!

  3. Bettina Röhls Spitzenartikel zeigt mal wieder die Lebensrealität der Linken: auf die eine Art wird geredet – auf die andere gelebt.

    Das nennt man Heuchelei. Und diese Heuchelei hat alle sozialistischen/kommunistischen Systeme von Lenin bis Kim Jong Un gekennzeichnet.

    Die hummerfressende Frau Wagenknecht und die Eigeninteressen vertretende Spiegel-Mannschaft sind nur die aktuelle deutsche Verkörperung.

  4. Hat jetzt weniger mit dem Spiegel als mit der Real-Existierenden-Zwei-Klassen-Gesellschaft im heutigen Deutschland zu tun, aber von nichts kommt nichts,

    jemand anders hat gestern oder vorgestern die Hartgeldseite eingefügt, zu finden ist dort ein Kommentar der zum Nachdenken anregt:

    [9:45] Leserzuschrift-DE: Asyl, Asyl:

    Ich arbeite in einem Sozialamt einer Großstadt in NRW und bin u.a. für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zuständig. In vielen anderen Sozialämtern und auch in meinem Sozialamt wollen die Mitarbeiter in einen anderen Bereich wechseln. Immer mehr Stütze und steigende Hilfeempfängerzahlen, aber eine gleichbleibende Personaldecke. Nun darf sich jeder Beamte auf frei werdende Stellen bewerben. Allerdings werden Mitarbeiter im Sozialamt in der Masse schlechter beurteilt als die Kollegen in anderen Ämtern (z.B. Personalamt). Und hier liegt die Krux: Es kommt keiner mehr vom Sozialamt weg. Und die Kolleginnen und Kollegen, die Asylbewerberleistungen auszahlen sind gefrustet. Auch die anderen schieben Ärger vor sich her, da viele Türken, Zigeuner etc. nicht mehr Asylbewerber, sondern Personen mit hochwertigen Aufenthaltstiteln sind.
    Und warum? Die feinen Asylbewerber und die anderen Ausländer bekommen alles in den Arsch geblasen, was das Zeug hält. Selbst eine Zeltstadt wie in Duisburg ist nicht fein genug. Nein… es müssen saubere und hübsche Unterkünfte sein. Vorzugsweise kommen jetzt mit dem endenden Sommer Balkan-„Flüchtlinge“ zu uns. Viele von denen kennen wir, da sie bereits mehrfach abgeschoben worden sind. Aber sie kommen wieder und durchlaufen erneut ein Asylverfahren. Ein Irrsinn. Natürlich gibt es dann jedes Jahr einen neuen Kühlschrank und andere Gerätschaften vom Steuerzahler.

    Gibt es Mietschulden und eine vom Amt übernommene Kaution geht hopps? Kein Problem, die neue Kaution wird auch als Darlehen gegeben. Das Geld sieht der Steuerzahler natürlich nie wieder, da die Leute ja so arm sind und keinen Cent zurückzahlen können. Schade… mir kommen die Tränen. So viel Elend.

    Erlebnisse wie diese und die hohe neue Asylbewerberschwemme führen dazu, dass meine Kolleginnen und Kollegen nur noch verachtend über diese Leute sprechen.
    Unser Staat lässt sich ausnehmen wie eine Weihnachtsgans und wenn ich mal einen Antrag ablehne, wird Widerspruch eingelegt und mein Chef knickt sofort ein. Wir Sachbearbeiter werden von den Asylbewerbern nur noch ausgelacht, wenn wir mal was ablehnen. Sie wissen genau, dass die Vorgesetzten kuschen wie feige Hunde.
    Und jetzt nochmal zurück zum Ausgangspunkt: Keiner will mehr länger im Sozialamt arbeiten, sondern fast jeder Kollege möchte wechseln. Das geht aber nur mit entsprechendem roten Parteibuch. Solch ein Parteibuch hat aber kaum ein Kollege, da im Sozialamt, gerade bei Asylbewerbern, fast jeder Sachbearbeiter politisch braun wird.

    Volkswut wachse? Ja, das kann ich nur bestätigen. Das klappt auch im Öffentlichen Dienst. Ihre Drehbuch-Theorie hat was.

    http://www.hartgeld.com/service/archiv/33-archiv/658-multikulti-2014.html

    Man muß ein wenig herunterscrollen.

  5. Den Spiegel hab ich in den 70er und bis in die 90er Jahren gern gelesen. heute les ich ihn nur beim Friseur. Ich hab das Gefühl, wenn ich den Spiegel lese, dann stiehlt er mir nur Zeit und und ich werde woanders effizienter informiíert.
    Von einem Nachrichtenmagazin verlange ich, dass Information knallhart, kompakt und direkt kommt. Das Gelaber im Spiegel stammt von gescheiterten Germanisten und Literaten. Bis die auf den Punkt kommen, bin ich meist eingeschlafen. Echten Journalismus bietet das Blatt schon lange nicht mehr. Den Spiegel kann man echt einstampfen, der Focus ist auch nicht viel besser.

  6. Und dann noch die doofe bescheuerte Bemerkung von Augstein: „Im Zweifelsfalle links!“
    wie kann man nur so blöd sein. Im Zweifelsfall denk ich halt mal noch mal nach! Kann ja sein, dass die linke Postition besser ist, was zwar meist nicht der Fall ist, aber egal: Mein Motto wäre, im Zweifelsfall für den Verstand.

  7. Kein OT bei den ersten 10 Kommentaren.
    Da aber PI gehackt ist und eiert, kommen doch gar keine 10 Kommentare zusammen.

    Deshalb möchte ich es mir erlauben, was über Linke hier einzustellen, nämlich über linke Gottkönige:

    „“Gottgleicher Personenkult: Venezuelas regierende Sozialisten führen “Vaterunser” für den verstorbenen Hugo Chavez ein…

    „Chavez unser im Himmel, auf der Erde,
    im Meer und in uns, den Delegierten,
    geheiligt werde dein Name.
    Dein Erbe komme, um es zu den Völkern hier
    und anderswo zu bringen,
    dein Licht gib uns heute, damit du uns jeden Tag führst, und führe uns nicht in die Versuchung
    des Kapitalismus,
    sondern erlöse uns von dem Bösen der Oligarchie
    und dem Verbrechen des Schmuggels,
    denn unser ist das Vaterland,
    der Frieden und das Leben,
    in Ewigkeit, Amen. Viva Chávez!“
    http://michael-mannheimer.info/2014/09/03/gottgleicher-personenkult-venezuelas-regierende-sozialisten-fuehren-vaterunser-fuer-den-verstorbenen-hugo-chavez-ein/

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